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Canon EOS 700D - Der Test, Teil 3


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sonstige Ausstattung - Videomodus - Lieferumfang/ZubehörTeil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 

 


Sonstige Ausstattung


Die 700D bietet noch zahlreiche Features, die man beim Blick ins Menü schnell entdeckt. Dazu gehören Bildeffekte, Individualfunktionen, MyMenü, automatische Reihenbelichtungen und auch Drahtlos-Blitzfunktionen. Leistungsmerkmale wie ein flotter Serienbildmodus sind an der 700D auch nicht zu verachten.

Serienbilder

Nominell 5 Bildern/Sek. gibt Canon für die 700D im Serienbildmodus an. Ein im DSLR-Einsteigersegment durchaus performanter Wert. Wie an der 650D haben wir im Test tatsächlich rund 5,1/Sek. Bilder gemessen und liegen damit sehr nahe an der Hersteller-Spezifikation. Im RAW-Format wird die Geschwindigkeit für etwa 7 Bilder gehalten und bricht dann auf rund 2 - 3 Bilder/Sek. ein. Abhängig ist die tatsächliche Folgefrequenz aber von der genutzten Speicherkarte. Mit schnellen Ultra High Speed SD-Karten (UHS-1) muss man rund 4,5 Sek. warten, bis die nächsten 7 RAW-Bilder mit der höchsten Geschwindigkeit bereit stehen . Bei langsameren Karten kommt die Folgefrquenz schon deutlicher ins Stocken. Wer das JPEG-Format nutzt, kann im besten Fall die 5,1 Bilder/Sek. rund 23 Aufnahmen lang nutzen, dann sinkt die Frequenz an schnellen Karten fast unmerklich auf immer noch recht flotte 4 Bilder/Sek. ab.

Wer längere Sequenzen mit etwa 16 RAW-Bilder in Folge nutzen möchte, sollte sich in höheren Canon-DSLR-Klassen umsehen (z.B. 7D, 70D etc.). An älteren 3stelligen bis zur 600D lassen sich hingegen kaum mehr als 3 Bilder/Sek. nutzen. Auch wenn wohl nur Sportfotografen den Serienbildmodus sehr häufig einsetzen, greift er auch bei den für HDR-Anwendungen interessanten, automatischen Belichtungsreihen. Sie können dann an der 700D bzw. 650D flotter als an älteren Dreistelligen abgearbeitet werden.

Mehr als 46 MB/Sek. konnten wir an der 700D jedoch selbst an Karten nicht speichern, die dazu eigentlich in der Lage sind. SD-Karten mit einer Speicherrate von 95MB/Sek. werden an der 700D auf rund die Hälfte ausgebremst. Wer die Leistung der 700D ausreizen will aber sparen möchte, ist daher mit einer Speicherkarte mit 45 MB/Sek. Schreibrate (300x) am besten bedient.

Belichtung

Die EOS 700D bietet als kürzeste Belichtungszeit 1/4.000 Sek. Vor allem im Gegenlicht kann sie schon etwas lang sein, daher empfiehlt sich dann eine höhere Blendenzahl oder der Einsatz von Graufiltern. Kürzere Zeiten mit 1/8.000 Sek. sind den teureren Canon DSLR vorbehalten (mit Ausnahme der 6D). Das untere Belichtungszeit-Ende liegt bei 30 Sek., mit denen man oft noch spätabends bzw. nachts ausreichend Licht einfangen kann. Hier muss man aber dran denken, dass die Belichtungsmessung regelmässig zu ungenau wird und eine Unterbelichtung die Folge ist.

Wer noch längere Zeiten z.B. für Astroaufnahmen benötigt, kann in den Langzeit-Belichtungsmodus der 700D wechseln, der im Programm M hinter dem Kürzel "B" (= bulb) erreichbar ist. Hier begrenzt nur der Akku die Belichtngszeit, Aufnahmen von mehreren Stunden sind also theoretisch möglich. Dafür empfiehlt sich aber- neben einem Stativ - unbedingt ein arretierbarer Fernauslöser oder Timer, ansonsten muss man den Auslöser so lange festhalten. Canon bietet auch an der 700D bzw. anderen DSLR noch immer keine Lösung, um Langzeitbelichtungen einfach via Tastendruck zu starten und später durch zweiten Druck beenden zu können (wie z.B. bei Olympus-Modellen mit "Livetime-Funktion").

Blitzlicht-Einsatz

Wird der interne 700D-Blitz zugeschaltet oder in der Automatik selbständig ausgeklappt, kann nicht kürzer als mit 1/200 Sek. ausgelöst werden. Besonders in Gegenlichtsituationen erntet man dann schnell ungewollte Überbelichtungen. Das ist aber auch an den meisten anderen DSLR mit integriertem Blitz so. Ein Ausweg besteht im Einsatz von Aufsteck-Kompaktblitzgeräten wie z.B. dem Speedlite 430EX bzw. vergleichbare Blitzgeräte von Drittanbietern, die über eine Kurzzeit-Synchronisation ("hss" = high speed synchronisation) verfügen. Leistungsstärkere Blitzgeräte sind auch sinnvoll, wenn man weiter als 3 - 4m, indirekt blitzen oder wenn man sie drahtlos seitlich oder hinter ein Motiv halten möchte. Damit das funktioniert, muss der Blitz slavefähig sein, was u.a. für das genannte Canon Speedlite 430EX aber auch die kleineren 270EX II, 90EX oder grösseren 580EX bzw. 600EX gilt. Der 700D-Blitz kann dann als Masterblitz die Kompaktblitze drahtlos auslösen und einen davon auch in der Helligkeit automatisch anpassen.

Belichtungsoptimierung

Die Standardbelichtungsmethode der 700D ist wie gewohnt die Mehrfeld-Messung mit besonderer Gewichtung des aktiven Autofokus-Feldes. Wer gezielter z.B. auch Spitzlichter anmessen möchte, kann auf die Selektiv- (9%) oder Spotmessung (4%) ausweichen. Wie schon an der 650D werden die Methoden sogar in der Liveview angeboten.

Bei kontrastreicheren Motiven bietet die 700D auch eine automatische Belichtungsoptimierung an, bei der Schatten aufgehellt und Spitzlichter etwas abgemildert werden. Wer im RAW-Format fotografiert und einen guten RAW-Konverter nutzt (z.B. Adobe Lightroom, DXO), ist dazu aber auch - mit besseren Ergebnissen - nachträglich in der Lage.

Die 700D bietet auch eine HDR-Funktion an, die unter dem Scene-Programm "HDR im Gegenlicht" einstellbar ist. Hier werden drei Aufnahmen automatisch nacheinander abgelichtet und kameraintern zu einem belichtungsoptimierten Ergebnis als JPEG abgespeichert. Auch wenn sich damit mehr als lediglich mit der automatischen Belichtungsoptimierung erreichen lässt, darf man keine Wunder erwarten. Sehr hohe Kontraste sind so kaum zu bändigen bzw. Motive vor hellen Wänden können mit dunklen Schleiern versetzt werden. Ambitionierte Anwender greifen daher auf die auch an der 700D vorhandene Reihenbelichtungsfunktion (AEB) zurück, mit der 3 Aufnahmen mit bis zu zwei Belichtungsstufen Spreizabstand ausgeführt werden. Erfreulicherweise auch kombinierbar mit dem zweiskündigen Selbstauslöser-Modus, wenn man vom Stativ aus aufnimmt. Die Reihebelichtungen werden dann mit externen HDR-Programm wie Photomatix oder auch mit der Funktion des im Lieferumfang enthaltenen Digital Photo Professional extern zu einem sogenannten HDR-Ergebnisbild verrechnet. Im Unterschied zum kamerainternen "HDR im Gegenlicht" kann man auch das RAW-Format nutzen und die Originale behalten.

rauschreduzierte 700D-Bilder

Wie schon an der 650D kann man an der 700D auch eine Multishot-Rauschunterdrückung für JPEG-Bilder nutzen. Dafür wird entweder das Scene-Programm "Nachtportrait" genutzt, bei dem 4 Bilder zu einem rauschreduzierten Ergebnisbild gespeichert werden. Oder man stellt als ISO-Wert "NR" (noise reduction) ein, bei dem man nach rund 5 Sekunden ein ebenfalls etwa um 1,5 Stufen rauschreduziertes Bildergebnis erhält. In beiden Fällen muss man aber mit Randbeschnitt rechnen. Ambitionierte Anwender können solche Rauschoptimierungen nachträglich optional auch mit RAW-Bildern durchführen, wie wir hier im Video zeigen.

High-ISO- und Langzeit-Rauschunterdrückung werden darüberhinaus auch übergreifend für die 700D angeboten. Ersteres wird nur in JPEG-Bilder eingerechnet während sie bei Langzeitbelichtungen auch fest ins RAW-Format integriert wird. Leider muss man nach der Belichtung dann nochmal so lange wie bei der eigentlichen Aufnahme warten, bis die 700D wieder aufnahmebereit ist. Kameraintern wird eine zweite Belichtung durchgeführt, um lediglich das dabei entstehende ISO-Rauschen zu erfassen und dann einen sogenannten Dunkelbildabzug durchzuführen. Die Ergebnisse können nicht immer überzeugen, meist sinnvoller ist es, auf die Langzeitrauschunterdrückung zu verzichten und die automatischen Optimierungen z.B. von Lightroom im RAW-Format zu nutzen. Hier werden farbige Hotpixel selbständig reduziert bzw. eliminiert.

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Videomodus


Wie bei Canon DSLR üblich, bietet die 700D einen Videomodus, der Full HD mit bis zu 30 Bidern/Sek. (1.080/30p) im MOV-Format unterstützt. Im kleineren HD-Format können bis zu 60 Bilder/Sek. genutzt werden.  Die Aufzeichnungslänge ist auf maximal 29m:59s begrenzt, danach stoppt die 700D automatisch. Das ist auch an anderen Modellen so, weil die Hersteller zollrechtliche Vorschriften und einen günstigeren Tarif nutzen wollen, ansonsten würde die DSLR als Camcorder mit höherem Zoll belegt werden.

Im Gegensatz zur 700D bieten höhere Canon-Modelle wie die 70D oder 6D alternativ zum komprimierten Videoformat (IPB) noch das sogenannte "All-i", das sich auch auf leistungschwächeren Computern flüssig abspielen bzw. im Videoschnittprogramm leichter verarbeiten lässt. Die Videoqualität steigt dadurch aber nicht und die Dateien sind bei all-i erheblich (2,5 - 3x) grösser.

Blende-, Zeit- und ISO-Wert können gezielt vom Anwender für die Videoaufzeichnung gesteuert werden, wenn am Programmwahlrad "M" vorgewählt wurde. Ansonsten nutzt die 700D eine vollautomatische Belichtung, die manchmal Blendensprünge und damit Helligkeitsschwankungen erzeugt, dafür sich bei wechselnden Lichtverhältnis aber dynamisch anpasst. Die Belichtung lässt sich auch um +-3 Stufen ändern oder via Sterntaste auch speichern. Weissabgleich, automatische Belichtungsoptimierung und Picture Style können im Video ebenfalls genutzt werden. Die Kreativfilter des Fotomodus sind jedoch nicht anwendbar.

Optional kann man an der 700D auch kleine Videos mit 4sekündigen Abschnitten automatisch zu einem oder mehreren, längeren zusammenschneiden lassen. Damit lassen sich attraktive, dynamische Impressionen z.B. vom Urlaubsort festhalten, ohne aufwändig erst noch ein Videoschnittprogramm bemühen zu müssen. Ein Videozoom wie an der 600D bzw. 70D wird an der 700D leider nicht geboten. Dieser 3 - 10x Zoom arbeitet immerhin bei der Starteinstellung von 3x praktisch verlustfrei, während die höheren Zoomstellungen qualitativ zunehmend unzureichender ausfallen. Die 700D kommt ohne ihn daher.

Der Autofokus wird im laufenden Video mit idR guten Ergebnissen kontinuierlich angewendet, wenn man im Menü den Punkt "Servo AF" aktiviert. Dank Livebild-Phasenverfahren lässt sich die 700D so wie mit einem Camcorder spontan auf Motiv draufhalten, wobei der Fokus automatisch und meist recht dezent nachgeführt wird. Dafür optimiert sind die sogenannten STM-Objektive (STM=stepper motor), die schnell und sehr leise fokussieren, ohne dabei die Tonaufzeichnung zu stören.

Dank internem Stereomikrofon lässt sich an der 700D ein räumliches Klangergebnis im Video aufzeichnen. Der Ton lässt sich entweder vollautomatisch oder manuell (via Menüeintrag vor der Aufzeichnung) ausgepegeln. In höheren Klassen bietet Canon an der 5D III bzw. Panasonic an der GH3 darüberhinaus auch eine Kopfhörer-Abhörmöglichkeit. An der 700D können auch externe (Stereo-) Mikrofone via 3,5mm Klinkenbuchse eingekoppelt werden, um z.B. den Ton etwa durch ein Aufsteck-Richt- oder Ansteckmikrofon zu verbessern.

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Lieferumfang und Zubehör


Zum 700D-Lieferumfang gehört neben dem Body ein hochwertiger Textil-Kameragurt, der für rund 440 Aufnahmen reichende Kamera-Akku LP-E8 sowie ein Ladegerät, das den Ladestand mit einer blinkenden Diode anzeigt. Neben einer auch deutschsprachigen Kurzanleitung findet sich das vollständige Kamerahandbuch als PDF auf der beigefügten DVD. Eine weitere DVD bietet zahlreiche Programme wie den hauseigenen RAW-Konverter "Digital Photo Professional", das Bildverwaltungs- und Anzeigeprogramm "Zoombrowser EX" sowie das Programm "EOS Utlity" u.a. zur komfortablen Fernsteuerung der 700D via beigefügtem USB-Kabel (rund 1m) vom Computer aus. Ein PictureStyle Editor sowie das einfache Panoramaprogramm "Canon Photostitch" sind ebenfalls enthalten.

Optional unterstützt die 700D auch Eyefi-Karten sowie den GPS-Logger bzw. auch für RAW-Daten geignete Tagger Canon GP-E2. Wer die 700D fernauslösen möchte, kann auf den Infrarot-Auslöser RC-6 oder Kabelauslöser RS 60-E3 oder alternative Auslöser mit 2,5mm-Klinke zurückgreifen. Der schon zur 600D/650D kompatible Batteriegriff BG-E8 kann auch an der 700D genutzt werden, um mehr Leistung dank zweitem Akku bzw. mehr Griffkomfort insbesondere für Hochformat-Aufnahmen zu nutzen.

 

Weiter im Test:


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Dieser Report wurde am Freitag, 15. November 2013 erstellt und zuletzt am Dienstag, 18. August 2015 bearbeitet.


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