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Kapitel 2.3 - Bildqualität und Weißabgleich richtig vorwählen

Kapitel 2.3 - Bildqualität und Weißabgleich richtig vorwählen

Aufrufe: 32.238

6 von 6 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:


Goldene Regel: max. Bidlqualität - Vorteile RAW/JPG - Nachteile RAW/JPG - Nachteile JPG Grob/Fein - Die passende Weißabgleicheinstellung  - Inhaltsverzeichnis



2.3 Bildqualität und Weißabgleich richtig vorwählen

Die richtige Wahl der Bildqualität, aber auch ein angemessener Weißabgleich sollten vor der Aufnahmesession bereits kontrolliert und festgelegt werden. Mir ist es schon passiert, dass ich mit dem kleinsten JPEG-Format (S) eine ganze Reihe aufwendiger Aufnahmen durchgeführt habe, bis ich schließlich darauf stieß, dass nur JPEG-S hinterlegt war. Damit war die spätere Verwendungsmöglichkeit erheblich eingeschränkt. Beim Weißabgleich kann man ähnlich unerfreuliche Überraschungen erleben, wenn man ihn nicht kontrolliert und angemessen einstellt. Starke Farbabweichungen insbesondere bei einer Aufnahmereihe ähnlicher Motive können die Folge sein.
 

Goldene Regel: maximale Bildqualität sichern


Generell empfiehlt es sich, die größtmögliche Bildqualität zu nutzen. Sie können dann nachträglich am Computer noch Verkleinerungen vor- nehmen oder auch Bildausschnitte nutzen. Ihre EOS 6D bietet acht JPEG- und drei variierende RAW-Formate. Wäre der Hersteller der goldenen Regel gefolgt, hätte es aber durchaus gereicht, jeweils das größte RAW und JPEG (L) zur Auswahl anzubieten. Canon denkt jedoch auch an Verwendungsmöglichkeiten, für die eine geringere Bildgröße bzw. Qualität ausreicht. Die kleineren Bildformate haben den Vorteil, dass sie weniger Speicherplatz auf der SD-Speicherkarte, aber auch auf externen Medien einnehmen und den gesamten Workflow beschleunigen können. Wollen Sie z. B. Ihr Foto gleich vor Ort an Freunde oder Bekannte, aber auch an Auftraggeber weitergeben, ist das mit JPEG-Bildern am einfachsten. Für diese wird kein externer Rohdatenkonverter gefordert, JPEG-Bilder sind sofort auf allen gängigen Medien darstellbar. Liegt das JPEG-Bild in keinen allzu großen Dimensionen vor, werden dabei auch Smartgeräte wie Tablets oder Handys nicht überfordert. Deren Speicherplatz ist nämlich in der Regel deutlich begrenzter als der von Desktop-Computern. Manche Geräte können z. B. maximal Bildgrößen bis M oder sogar nur darunter speichern. Riesige Bilddateien haben auch den Nachteil, dass sie im nachgeschalteten Workflow teils erhebliche Probleme erzeugen können. Nehmen Sie z. B. Gigapixel-Panoramen mit sehr vielen Einzelabschnitten, ggf. noch mit automatischen Belichtungsreihen für HDR-Bilder auf, kann die Verrechnung von großen Bildformaten später nicht nur Stunden, Tage oder länger in Anspruch nehmen.

Maximale Bildqualität sichern


Stehen Sie nicht unter Zeitdruck und haben ausreichend Speicherplatz, dann nutzen Sie am besten das große RAW bzw. JPEG-L Fein. Das große RAW bietet noch mehr Feindetails und lässt sich nachträglich besser bearbeiten, um z. B. Schattenbereiche aufzuhellen bzw. zunächst überstrahlt wirkende Bildpartien abzusenken. Dafür kostet es fast 5-mal mehr Speicherplatz als JPEGL Fein. Manchmal entscheidet aber der Vorteil eines RAW-Bildes über Gedeih und Verderb einer Aufnahme. Besser ein großes RAW-Bild als gar kein verwertbares Foto! (Weitere Informationen zum RAW-Format und auch zu den Unterschieden zu M- und S-RAW siehe Kapitel 3.9.)

 

Ihre EOS 6D bietet drei verschiedene RAW- und fünf verschiedene JPEG-Bildgrößen.

 

Bildformat Nominelle Auflösung Nominelle Auflösung in MByte Tatsächlicher Speicherbedarf in MByte (Durchschn.)
RAW 5.472 x 3.648 20 MByte 25 MByte
M-RAW 4.104 x 2.736 11 MByte 18,2 MByte
S-RAW 2.736 x 1.824 5 MByte 12,3 MByte
L Fein 5.472 x 3.648 20 MByte 5,7 MByte
L Grob 5.472 x 3.684 20 MByte 2,8 MByte
M Fein 3.648 x 2.432 8,9 MByte 2,7 MByte
M Grob 3.648 x 2.432 8,9 MByte 1,3 MByte
S1 Fein 2.736 x 1.824 5 MByte 1,6 MByte
S1 Grob 2.736 x 1.824 5 MByte 0,7 MByte
S2 1.920 x 1.280 2,5 MByte 0,9 MByte
S3 720 x 480 0,3 MByte 0,1 MByte

 

Die unterteilten Größen für JPEG „Fein“ und „Gerastert“ weisen hier im Beispiel selbst bei 300 %-Ausschnitten keine Unterschiede auf. Das muss aber nicht in jedem Fall gelten, insbesondere bei Farbverläufen (Himmel) kann die gerasterte Größe ggf. stufig wirken.

 

Für die Zwischenspeicherung bzw. Auslagerungsdatei beim Stitchen bzw. Rendern wird dann auch temporärer Speicherplatz nötig, der schnell deutlich über 100 GByte liegen kann. Liegt das Bildmaterial in geringerer Ausgabegröße vor, beschleunigt dies den Workflow erheblich, auch wenn das finale Bild dann ggf. eine geringere Auflösung bietet. Mancher Auftraggeber möchte z. B. direkt nach einer Veranstaltung bereits seinen Besuchern bzw. auch den vortragenden Künstlern Bildimpressionen anbieten können. Wenn Sie jetzt erst noch Hunderte von Bildern aus dem RAW- ins allgemein kompatible JPEG-Format umwandeln müssen, kann das schlichtweg zu lange dauern. Ähnliches kann auch auf Hochzeiten passieren, bei denen den Gästen ggf. schon live vor Ort via Beamer erste Impressionen gezeigt werden sollen. Hier geht dann Geschwindigkeit vor maximale Bildqualität. Auch Reporter, die den entfernten Redaktionen möglichst aktuell Bildmaterial beispielsweise über FTP-Upload zur Verfügung stellen müssen, greifen auf weniger speicherintensive Bildformate zurück.

Wenn Sie das große RAW nutzen, können Sie auch kamerainterne JPEG-Bilder inklusive individueller Entwicklungseinstellungen erzeugen, die dann ergänzend auf der Speicherkarte abgelegt werden. Sie finden diese Funktion, wenn Sie bei der Bildwiedergabe via Play-Taste die Q-Taste drücken und dann das Icon oder im Menü im ersten blauen Karteireiter den Punkt »RAW-Bildbearbeitung« ansteuern.

 

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Vorteile RAW gegenüber JPEG


  • Kann nachträglich verlustfrei bearbeitet werden (z. B. Änderung des Farbraums, Bildstils, Weißabgleichs, Nachschärfung etc.).
  • Spitzlichter und tiefdunkle Schattenbereiche lassen sich nachträglich besser korrigieren. JJ Bietet mehr Feindetails als JPEG-Aufnahmen.
  • Lässt sich kameraintern mit der 6D zu JPEG konvertieren und dabei von den genutzten Parametern abweichende Entwicklungseinstellungen anwenden.

 

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Nachteile RAW gegenüber JPEG


  • Kostet erheblich mehr Speicherplatz (etwa 4-5- mal mehr).
  • Serienbildfrequenz wird früher nach der unverzögerten Startphase mit 4,5 Bildern/Sek. (nach 14 bzw. 17 Aufnahmen) etwa auf die Hälfte und ggf. weniger reduziert.
  • Höherer Energieverbrauch, denn der Speichervorgang ist aufwendiger und dauert länger.
  • RAW muss zur Darstellung auf gängigen Ausgabemedien erst noch konvertiert werden, damit ist bei größeren Bildmengen ein teils erheblicher Zeitaufwand verbunden. 
  • Kamerainterne Größenänderungen können nur für JPEG (mit Ausnahme S3) vorgenommen werden. Vorteile JPEG Fein gegenüber JPEG Grob 
  • Kann bei sensiblen Motiven mit feinen Farbverläufen (z. B. Himmel in der Dämmerung) oder im unscharfen Hintergrund mit dunklen Bildtönen Treppenstufen verhindern.
  • Bietet tendenziell mehr Nachbearbeitungspotenzial z. B. beim Nachschärfen oder wenn dunkle Bildbereiche aufgehellt oder kontrastiert werden sollen.

 

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Nachteile JPEG Fein gegenüber JPEG Grob


  • Die Fein-Einstellung kostet fast den doppelten Speicherplatz und damit auch mehr Zeit, um z. B. das Bild mit der internen Wi-Fi-Funktion an den Computer oder ein Smartgerät zu transferieren. 
  • Oft sind in Motiven gar keine Unterschiede zwischen „Fein“ und „Grob“ auszumachen

Mein 6D-Tipp für Sie:


Nutzen Sie generell am besten das große RAW-Format oder JPEG-L. Manchmal reicht mir allerdings auch JPEG-M „Grob“, wenn ich mit der kamerainternen Wi-Fi-Funktion arbeite und das Bild schnell am Handy oder Tablet kontrollieren oder via EOS Utility drahtlos an den Computer transferieren möchte. Für den gezielten Smartgerätetransfer kann man auch sehr schön die Einstellung RAW+JPEG verwenden. Das RAW-Bild nutzen Sie später für eine größtmögliche Bildqualität, während sich das JPEG-Foto erheblich schneller ans Smartgerät übertragen lässt. Sie können Ihre Aufnahmen dann gleich vor Ort z. B. auf einem Tablet-Display großformatiger präsentieren oder auch selbst auf einer Zugreise besser als auf dem kamerainternen Monitor genießen.

 

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Die passende Weißabgleicheinstellung aktivieren


An dieser Stelle soll Ihnen ein kurzer Tipp zur Weißabgleicheinstellung eine schnelle Einstellungsorientierung geben (weitere Infos siehe Kapitel 3.9). Der automatische Weißabgleich eignet sich normalerweise für etwa 90 % aller Aufnahmen bei Tageslicht und stellt eine natürliche Farbwiedergabe sicher. Generell empfiehlt es sich daher, die Einstellung auf AWB zu setzen. Von dieser Regel gibt es ein paar Ausnahmen:

  • Nutzen Sie bei warmen Kunstlichtquellen besser das Glühlampen-Icon, dann wirken Ihre Aufnahmen weniger rotstichig. 
  • Wenn Sie Bilderserien z. B. für Panoramen, aber auch Katalogbilder etc. aufnehmen, kann der automatische Weißabgleich zu wahrnehmbaren Varianzen führen, die dann später nur aufwendig oder gar nicht mehr korrigierbar sind. Nutzen Sie dann lieber einen fest eingestellten Kelvin- Wert oder eines der anderen WB-Icons (Sie können die Bildwirkung bereits in der Livebildvorschau via START/STOP-Taste kontrollieren). 
  • Bilderserien entstehen im Prinzip auch im Videomodus. Wenn Sie hier mit der sogenannten Blue- oder Greenscreen-Technik arbeiten, um später den Hintergrund gegen einen beliebigen anderen auszutauschen, dann vermeiden Sie in jedem Fall den automatischen Weißabgleich, weil das Keying (Funktion im Videoschnitt, um den einfarbigen Hintergrund zu detektieren) im Regelfall sonst nur unbefriedigend gelingt!

Den Weißabgleich erreichen Sie via Q-Taste im Schnelleinstellungsbildschirm. Stellen Sie dort im Regelfall AWB ein.

 

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Dieser Report wurde am Montag, 05. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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