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Quicksnap ?nbsp;
halbetzen
Forenlevel: Fotograf
Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 1114
Verfasst am: 05 Okt 2021 14:31
Hallo,
in einer Gerümpelkiste von mir, habe ich eine Filmpatrone Fujicolor Quicksnap-Film mit 25 Exp. gefunden. Ich kann mich nicht erinnern, je eine dazugehörige Kamera besessen zu haben und wei auch nicht aus welchem Anla die Pilmpatrone zu mir kam. An einem unteren Patronen-Ende ist eine kleine Anzeigescala 1 O , 2 D , 3 X , 4 Quadrat. Wobei das Quadrat wei unterlegt ist.
Wenn ich 1 O als unbelichtet, 2 D als halb belichtet X 3 als voll exponiert und 4 (weißes Quadrat) als entwickelt annehme, müßte in der Patrone ein entwickelter Negativfilm stecken. Kann das richtig sein
Irgendwo könnte ich mal etwas über einen Film gelesen haben, der als entwickelter Film wieder in seiner Patrone zurück an den Kunden gegeben wurde, zusammen mit Abzügen vom Film. Kann das sein
Gibt es Quicksnap-Filme und -Kameras noch und werden die Filme noch entwickelt
Ich könnte die Patrone einfach Aufbrechen, aber, wenn dann darin ein zwar belichteter Film, aber unentwickelt steckt, werde ich nie erfahren, welche Geschichte er erzählen kann.
Deshalb meine Frage: Wei jemand etwas über diese Filmart und kann mir Auskunft geben
Wenn ich das richtig interpretiere, ist dein Film wahrscheinlich belichtet.
Unbelichtet befindet er sich lose in der Kamera und wird beim fotografieren, quasi rückwärts, in die Patrone gezogen.
_________________ EOS 7d Mk1 u. MK2
Sigma 8-16, EFs 15-85 is, EFs 17-55 2.8 is, EFs 18-135 is, Sigma 30 1.4, Sigma 50-150 2.8 os, Tamron 70-300 vc, EF 100 2.8 makro
halbetzen
Forenlevel: Fotograf
Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 1114
Verfasst am: 06 Okt 2021 12:31
Im Netz habe ich auch verschiedene Darstellungen zu QuickSnap gefunden, die sich teilweise sehr widersprachen. Wahrscheinlich ist „QuickSnap“ nur eine übergreifende Bezeichnung für ein einfaches Fotoprodukt. Auf der Lomography-Seite scheint ja eine ganz gewöhnliche 135er Filmpatrone verbaut zu sein.
Die Patrone, die ich habe ist anders aufgebaut.
Die Symbolskala auf einer Seite mit dem wei unterlegten Quadrat könnte bedeuten da schon die quadratischen Bilder von dem Film erzeugt wurden, das davor liegende X Symbol deute ich als „exposed“, aber noch nicht entwickelt. Auch die Drehachse vor dem Kassettenmaul macht mich misstrauisch.
Erinnert mich ein wenig an die Rapid-Patrone, die ich gern benutzt habe, weil sie sich auch für andere Filme, als direkt konfektionierte Angebote, verwenden lie?.
Zu Zeiten gab es ja durchaus merkwürdige Filmkonfektionierungen. Ich denke da an Diskfilm und Betrachtungsgeräte dafür.
Hier aber liegt eher ein „normaler“ Filmstreifen in einer Kunststoffpatrone vor, und ich bin mir nicht sicher, ob er bereits entwickelt ist. Wie geschrieben, ich hab‘ da eine schwache Erinnerung, da es so sein könnte.
Absicht könnte sein, da nur Fuji die entsprechenden Printer haben konnte, die den Film aus seiner Patrone ziehen, um Abzüge davon zu machen.
Wie auch immer das sein mag, irgendwann werde ich die Patrone dann wohl doch gewaltsam öffnen und den Film dann in eine normale Filmpatrone umpacken. Wenn ich das so mache, da noch ein kleines Ende aus der Patrone ragt, werde ich ja (möglicherweise) sehen, ob der Film schon entwickelt war. („Möglicherweise“, weil er ja einen unbeschichteten Vorspann haben könnte)
Aber vielleicht hilft es auch mal direkt bei Fuji anzufragen.
Größe
Dietrich
IMG_2215.jpg
Beschreibung:
Dateigröße:
71.3 KB
Angeschaut:
7184 mal
EXIF InformationDetails
Kamera-Hersteller
Canon
Kamera-Modell
Canon EOS 760D
ISO-Wert
1600
Brennweite
135mm
Belichtungszeit
1/30 seconds
Blende (F-Zahl)
f/16.0
polistro
Forenlevel: Fotograf +++
Anmeldungsdatum: 13.09.2007
Beiträge: 18266
Wohnort: Bochum-Wattenscheid
Verfasst am: 06 Okt 2021 12:39
Ich würde den Film entwickeln, als wäre er belichtet, da wäre meine Neugier, was drauf ist größer als die Besorgnis vor unnötigem Materialverbrauch.
_________________ EOS 7d Mk1 u. MK2
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ms050817
Forenlevel: Fotokünstler
Anmeldungsdatum: 24.04.2012
Beiträge: 551
Wohnort: Brandenburger Streusandbüchse
Verfasst am: 07 Okt 2021 8:39
Ich wußte doch, dass mir die Patronen-Machart irgendwie bekannt vorkommt. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine APS-Filmpatrone, die ab 1996 verkauft wurde. (Kodak stellte die Produktion als Letzter 2011 ein.)
Aufnahme-Format ist 30,2×16,7mm. Der weiße Indikator im rechteckigen Feld bedeutet (eigentlich), dass der Film bereits entwickelt wurde.
Dass der Film nicht aus der Patrone herausragt ist ganz normal, da die passenden Kameras dem Film komplett selbst einziehen und wieder rückspulen konnten, ohne dass ein manuelles Eingreifen des Benutzers notwendig gewesen ist.
Meine Frau hatte sich – vor unserem Kennenlernen – so eine Pockt-Vollautomatik-Kamera gekauft, ich hatte solche Filmpatronen ein paar mal in der Hand. Allerdings gabs dann 2005 eine EOS350D, und damit hatte sich die analoge Fotografie irgendwie abgearbeitet bei mir…
_________________ MfG Micha
Die Dunkelgeschwindigkeit muss wesentlich höher sein als die Lichtgeschwindigkeit, denn ist das Licht weg, ist das Dunkel schon da..!
halbetzen
Forenlevel: Fotograf
Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 1114
Verfasst am: 07 Okt 2021 11:34
Hallo,
ja, es ist eine APS-Patrone! Ich war gerade, bevor ich deine Antwort las, Micha, bei einem befreundeten Fotohändler und der bestätigte meinen Verdacht.
Der Film ist schon belichtet. Und entwickelt! Nun habe ich nur noch das Problem,den Film wieder aus der Patrone heraus zu bekommen, möglichst ohne die Patrone zu zerstören. Aber da ja vorgesehen war, da der Film wieder aus der Patrone herausbefördert werden konnte, um ihn zu printen oder sogar mit Wiedergabegeräten auszugeben, werde ich das wohl schaffen. Jetzt bin ich ja gespannt, was drauf ist auf dem Film.
Größe
Dietrich
ms050817
Forenlevel: Fotokünstler
Anmeldungsdatum: 24.04.2012
Beiträge: 551
Wohnort: Brandenburger Streusandbüchse
Verfasst am: 07 Okt 2021 17:49
halbetzen hat folgendes geschrieben:
Nun habe ich nur noch das Problem, den Film wieder aus der Patrone heraus zu bekommen, möglichst ohne die Patrone zu zerstören.
Schau mal hier. Nicht den Dremel nehmen, sondern die 2-Schraubenzieher-Methode beim Eintrag vom 13.Mai 2015.
_________________ MfG Micha
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