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Sigma 60mm / 2,8 DN im Test (m4/3)


Sigma 60mm / 2,8 DN im Test (m4/3)

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leichtes Tele für M4/3-Systeme
Sigma 60mm / 2,8 Art DN (für Micro 4/3) im Traumflieger-Test

Sigma bietet mit dem 60mm f2,8 Art ein noch lichtstarkes Teleobjektiv für Micro 4/3-Systemkameras. Fällig wird ein moderater Preis von knapp 170 Euro. Was das Objektiv leistet, zeigen wir im Test u.a. an einer Lumix GX8 mit 20 Megapixel.

Fazitgroße Übersicht m4/3-Objektive

Mit einem Gesamtschnitt von 2.132 Linien zeigt sich das Sigma 60mm/2,8 absolut überzeugend und erreicht einen der höchsten Durchschnittswerte in unserem 20 Megapixel-Test an Mikro 4/3-Objektiven. Dabei zeichnet bereits die Offenblende bis in den Randbereich überraschend scharf.

Bereits bei Offenblende ist bis in die Ecke eine – für uns überraschend – hohe Feinzeichnung am Sigma 60mm / 2,8 bei 100%-Ansichten erkennbar! (für 100%-Ansicht bitte mit der Maus auf das Bild klicken).

Portraitbeispiel mit dem Sigma 60mm/2,8-Art an einer Lumix GX8 und bei Offenblende. Hier ist das gute Freistellpotenzial erkennbar, zumindest wenn man formatfüllende Kopfportraits aufnimmt!.

Fazit


Das Sigma 60mm / 2,8 Art DN zeichnet knackscharf schon bei Offenblende bis in die Ecken – das hätten wir angesichts des sehr moderaten Preises von unter 200 Euro nicht unbedingt erwartet. Dazu spielen Verzeichnungen, Vignettierungen oder Farbsäume keine Rolle. Es kann zwar durchaus einmal sein, dass der AF-Betrieb nicht unter allen Umständen und immer 100% trifft. In unserer Praxisanwendung sind wir davon aber so gut wie nicht betroffen.

Das Sigma wiegt mit lediglich 185gr nicht viel, bietet aber eine Metallverschalung.

Ansonsten ist der Lieferumfang mit Köcher und Streulichtblende vorbildlich. Da stört es kaum, dass der Fokussierring keine Riffelung bietet sondern in glatter Metalloberflächer daher kommt.

Klarer Kauftipp für Anwender, die ein noch lichtstarkes Protrait-Objektiv bei bester Abbildungsleistung wünschen. Wir nutzen das Objektiv auch gerne in Verbindung mit Nahlinsen (Raynox DCR 250) im Nahbereich, ansonsten ist eine Mindestdistanz von 50cm einzuhalten. Hier erfreut uns auch das angenehm cremige Bokeh immer wieder!

Traumflieger-Wertung: 5 Sterne!

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Alle Micro 4/3-Objektive in der großen Traumflieger-Übersicht (Liste ist nach rechts scrollbar!)



Dieser Report wurde am Sonntag, 05. Februar 2017 erstellt und zuletzt am Sonntag, 05. Februar 2017 bearbeitet.

Leserkommentare:



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Autor: Jobu 13.09.2017 – 20:43:12
Hallo Olaf,

danke für die schnelle und ausführliche Antwort.
Das das Stacking damit auch noch geht hätte ich nicht erwartet.

Viele Größe
Joachim

Autor: Craasmann 11.09.2017 – 12:50:36
Hallo Joachim,

ich benutze das Sigma 60mm als Makroalternative, mit Zwischenringen und der Raynox DCR-250. Damit sprenge ich sogar den Abbildungsmaßstab von 1:1, komme auf ca. 1,5:1. Es ist natürlich weniger komfortabel als ein richtiges Makroobjektiv, Sie müssen öfter mal das Zubehör anpassen um auf sehr kleine Abbildungsmaßstäbe zu kommen und dafür ggf. das Objektiv abnehmen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, die hervorragende Leistung bleibt auch beim Einsatz von Zwischenringen und Raynox erhalten. Auch das automatische Fokus Bracketing in meiner Panasonic GX80 funktioniert (wie erwartet) mit (automatischen) Zwischenringen und Raynox. Einen kleinen, automatischen Zwischenring (7mm) empfinde ich fast schon als Pflichtzubehör zu diesem Objektiv, um die 50cm Nahdistanzgranze deutlich zu verringern.

VG, Olaf Craasmann, Traumflieger Team

Autor: Jobu 09.09.2017 – 22:40:00
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo,
sehr ausführlicher und informativer Test.
Welcher Abbildungsmaßstab wird mit der Raynox DCR 250 auf dem Sigma 60 2,8DN denn in etwa erreicht?
Ich überlege das 60er Makro von Olympus zu kaufen.Vielleicht wäre das ja eine kostengünstigere Alternative.

Viele Größe
Joachim

Autor: Konstantin 18.04.2017 – 09:25:03
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Gut und günstig – gibt es sowas noch Offenbar ja, eine sehr erfreuliche Nachricht für Hobby-Knipser mit schmalem Geldbeutel. Wäre auch interessant zu erfahren, wie die 30mm- und 19mm-?quivalente der Sigma-DN-Serie sich schlagen. Der Test hat mich jedenfalls zu einem spontanen Kauf für den Makro-Bereich in Kombination mit Raynox-Linsen angeregt. Ich denke, angesichts der preiswerten UVP kann man schlicht nichts falsch machen. Gewiss wäre eine f/1.7 noch vorteilhafter für Freistellung bei Portraits, aber das hätte sicher den Preis hochgetrieben. Gegenüber meiner 14-140er II erhoffe ich mir eine sichtbar gesteigerte Abbildungsleistung auf 60mm. Das Kit-Objektiv stellt die Offenblende in dieser Brennweite bereits mit Blende f/5.1 recht hoch ein und erreicht erst 1-2 Stufen abgeblendet (f/7.1-10.0) seinen Sweet-Spot. Ich bin gespannt.

Danke für den kurzen, aber durchaus informativen Einblick.

Freitag, 18. September 2026