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Mikroskopobjektive adaptieren - Teil 2 mit Tubus

Mikroskopobjektive adaptieren - Teil 2 mit Tubus

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11 von 11 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Die zweite Möglichkeit Mikroskopobjektive zu nutzen, besteht darin, sie mit einem Tubus direkt an der Kamera zu montieren. Für Fokus Bracketing benötigt man dann einen (motorisierten) Makroschlitten.


 

Neben der Montage an einem Teleobjektiv lassen sich Mikroskopobjektive auch über einen Tubus an der Kamera montieren. Da jetzt der Fokusmotor von dem Teleobjektiv wegfällt, kann man kein kamerainternes Fokus Bracketing mehr nutzen. Allerdings kann das Teleobjektiv auch keinen negativen Einfluss auf die Bildqualität nehmen und es entsteht auch keine Vignette. Mit einem Motorschlitten steht einem zudem eine praktisch unbegrenzte Fokussiertiefe zur Verfügung.

Um die Mikroskopobjektive zu adaptieren nutzen wir einen alten Gewindestandard, in dem früher Kameraobjektive gebaut wurden. Der sogenannte M42 Standard wird in unserem System durchgehend eingehalten. Der Tubus kann auf diese Weise auch individuell angepasst werden, wenn Sie eigene Vorstellungen verwirklichen wollen. Der Tubus kann von Ihnen nach der Anleitung in diesem Artikel konfiguriert werden, wir haben ihn als Bausatz angelegt, so das vorhandene Komponenten wie eine Raynox Nahlinse nicht doppelt erworben werden müssen.

Unendlich korrigierte Objektive benötigen eine sogenannte Tubuslinse, um überhaupt eine Bildebene zu erzeugen. Diese kann oft sehr teuer erworben werden. Oder Sie verwenden eine Raynox DCR-150 Nahlinse in Umkehrstellung, ohne dabei Abstriche in der Bildqualität machen zu müssen. Da viele unserer Leser wahrschlich schon eine erworben haben, wollen wir sie nicht zu einem erneuten kauf zwingen. Die Verwendung einer etwas stärkeren Raynox DCR-250 ist auch möglich, allerdings ist unser Tubus für die DCR-150 errechnet und abgelängt. Die Länge des Tubus sollte so groß sein, dass die native Vergrößerung des Mikroskopobjektives dem Abbildungsmaßstab am Sensor entspricht. Es schadet nicht, wenn der Tubus geringfügig größer oder kleiner ist, aber die Schritte sollten nicht zu groß werden. Wir haben noch ca. 2cm Luft eingeplant, falls in den Tubus ein kleiner Helicoidadapter eingefügt werden soll. Dann kann man mit dem Objektiv manuell fokussieren, indem man die Länge des Tubus geringfügig variiert. Dazu später mehr.

Für die einfachste Variante einer Adaptierung werden sechs Teile zzgl. Mikroskopobjektiv benötigt, wie wir nachfolgend zeigen. Sie werden einfach miteinander verschraubt.

 

Diese Teile werden für die Adaptierung eines unendlich korrigierten Mikroskopobjektivs mindestens benötigt.

 

Der Tubus in Einzelteilen. Diese sechs Komponenten zzgl. Mikroskopobjektiv(7) benötigen Sie.

 

1. Der Kameraadapter auf M42 setzt voraus, dass die Kamera ein relativ kleines Auflagemaß hat, so dass ein Adapter für den ursprünglichen M42 Standard zwischen Kamera und Objektiv passt, ohne das native Auflagemaß des Objektives zu vergrößern. Das ist zwar für das Mikroskopobjektiv irrelevant, allerdings nicht für die Verfügbarkeit der Adapter am Markt. Spiegellose Digitale Systemkameras haben durchweg ein geringeres Auflagemaß, so dass dort immer mehr Adapter verfügbar sind. Wir werden unser Sortiment dahingehend noch erweitern.

Mikroskopobjektive verfügen weder über eine bewegliche Mechanik wie eine Blende noch über eine Elektronik wie etwa einen Fokusmotor. Sie werden deshalb mit einem manuellen Adapter angeschlossen und passen zu allen Kameramodellen, wenn das Kamerabajonett mit dem Kameraadapter übereinstimmt.

2., 3. und 5. Tubus + Raynox Umkehradapter haben wir in einem Artikel zusammengefasst. Es handelt sich bei allen drei Teilen um eine Sonderanfertigung in Kleinserie. Sie verfügen über eine Antireflexbeschichtung und sind schwarz eloxiert, um Streulicht und unnötige Reflektionen zu vermeiden.

4. Die Raynox Nahlinse DCR-150 eignet sich natürlich nicht nur, um sie in einem Tubus zu verbauen. Auch als alternative Makrolösung ist sie ganz hervorragend, zum Beispiel mit einem Telezoomobjektiv, vor das sie einfach per Snapfassung angesetzt wird. In unserem Tubus ist sie notwendig, wenn unendlich korrigierte Pbjektive adaptiert werden, wie die in unserem Shop erhältlichen 4x und 10x Planachromaten oder etwa die beliebten aber teuren Mitutoyo Objektive der Serie M PLAN APO mit hohem Arbeitsabstand. Die erzeugen von Haus aus keine Bildebene auf dem Sensor, dafür ist eine Tubuslinse erforderlich. Anders ist das bei Mikroskopobjektiven die auf eine endliche Tubuslänge wie etwa 160mm gerechnet sind. Hier ist die Raynox Nahlinse nicht nötig, aber auch nicht schädlich. Insofern ist man mit Raynox Tubuslinse am flexibelsten, was die Zahl möglicher adaptierbarer Mikroskopobjektive angeht.

6. Der Adapter M42 auf Mikroskopobjektiv Anschlussgewinde (oft RMS) schließt den Tubus ab und nimmt das Mikroskopobjektiv auf. Es gibt sehr viele verschiedene Mikroskopobjektive mit unterschiedlichen Gewinden. Ein häufiger Standard ist RMS. Der Name kommt von der Royal Microscopical Society und wurde schon 1858 etabliert. Die Größe W0,8" x 1/36" entspricht einem metrischen Gewindedurchmesser von 20,32mm bei einer Steigung von 0,71mm. Sie ist auch als DIN Norm unter DIN/EN/ISO 8038-1 bekannt. Achten Sie beim Kauf von Mikroskopobjektiven auf die Verfügbarkeit eines passenden Adapters. Wir haben momentan zwei Lösungen im Programm.

7. Das Mirkoskopobjektiv ist natürlich das finale Stück, auf das es letztendlich ankommt. Der Markt an Mikroskopobjektiven ist noch größer und unübersichtlicher, als der Markt an Kameraobjektiven. Ob sich ein Mikroskopobjektiv für eine Adaptierung an eine moderne Wechselobjektivkamera lohnt, lässt sich oft nur durch ausprobieren oder Recherche in passenden Foren ermitteln. Verzichten Sie im Zweifel keinesfalls darauf. Viele Mikroskopobjektive bieten nicht die erforderliche Auflösung um mit einem modernen Kamerasensor mitzuhalten. Wenn Sie hohe Ausgaben nicht scheuen, lohnt sich ein Blick auf die Mitutoyo M PLAN APO Serie. Die glänzt auch mit einem hohen Arbeitsabstand, was die Lichtgestaltung deutlich komfortabler macht. Wir bieten zudem zwei relativ einfache Mikroskopobjektive an, die aber eine erstaunliche Abbildungsleistung abliefern können.

Bezeichnungen von Mikroskopobjektiven lauten oft Plan oder Apo, doch was verbrigt sich dahinter? Es gibt eine ganze Reihe von Korrekturverfahren für chromatische Aberrationen und Geometrische Fehler bei Mikroskopobjektiven. Die vier meist verwendeten Qualitätsstufen dabei sind:

  1. Achromat (achromatisch korrigiert)
  2. Planchromat (planachromatisch korrigiert) - z.B. Traumflieger 4x und 10x
  3. Apochromat (apochromatisch korrigiert)
  4. Planachromt (planachromatisch korrigiert) - z.B. Mitutoyo M PLAN APO

Die schwächste Korrektur entspricht dem Punkt 1. Achromat, die beste dem Punkt 4. Planapochromat. Dementsprechend ist auh in der Regel die Preisstruktur. Der begriff Plan ist insofern etwas irreführend, als das er sowohl bei Planachromaten wie auch bei Planapochromaten aufgedruckt wird. Allerdings verzichten die meisten Hersteller nicht darauf, die apochromatische Korrektur ggf. durch ein Apo noch extra zu kennzeichnen.

 

 

Ergänzendes Zubehör

Um den Tubus in der Länge variieren zu können, kann ggf. noch ein solcher Helicoidadapter verwendet werden. Der ist nützlich, wenn man am Tubus selber manuell fokussieren möchte. Da er durchgehend den M42 Standard bietet, kann er praktisch an jeder Stelle in den Tubus eingesetzt werden. Wir empfehlen, ihn direkt hinter den Kameraadapter einzufügen.

Ringlichter montieren

Um an einem Tubus Ringleuchten montieren zu können, wie sie in der Makrofotografie üblich sind, haben wir einen Spezialadapter fertigen lassen. Dieser schleift den Tubus M42 durch und bietet darüber hinaus noch ein M49 Filtergewinde.

Alle nützlichen Artikel für die Mikrofotografie haben wir auch in einer neuen Shopkategorie angelegt.

 

 


Dieser Report wurde am Donnerstag, 20. Februar 2020 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 20. Februar 2020 bearbeitet.


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