Sigma 50mm 1.4 DG HSM Art
Kaufpreis, ca.: 830 EUR
Ausstattung: 82 Punkte
Relation Preis/Ausstattung: 82 Pkte
Kauflinks: Amazon
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Gewicht / Baulänge: 815 gr / 10,0 cm
Filtergröße: 77 mm
Nahgrenze: 40 cm
Abbildungsmaßstab:  0,18

 

Ausstattungsmerkmale     Hinweise / Links
mittleres Gewicht (o), sehr lichtstark (++), geringe Nahdistanz (+), Festbrennweite (o), mittlerer Abbildungsmasstab (o), Ultraschall-Motor (+), Innenfokussierung (+), Bildkreis für Vollformat (++),  sehr hohe Fertigungsqualität (++), Vollzeiteingriff Fokussierung (+)
   
 
Sigma
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Infos zu Ausstattungsmerkmalen/Punkten / alle Angaben ohne Gewähr
 
 
Optische Qualität an der EOS 5D Mark II


 

bestes Ergebnis
100%-Ausschnitt

Offenblende
100%-Ausschnitt

50mm - f8 - ISO 100 - Rand

50mm - f1,4 - ISO 100 - Bildzentrum


Hinweis:
für den Zugriff auf die voll aufgelösten Testbilder ist eine Mitgliedschaft im offenen Objektivtest erforderlich.

bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart

Offenblende
vollaufgelöstes Testchart

50mm - f8 - ISO 100

50mm - f1,4 - ISO 100

 

Beispiel 1
vollaufgelöste Bilddatei

Beispiel 2
vollaufgelöste Bilddatei

50mm - f1,4 - ISO 100

50mm - f1,4 - ISO 100

 


Mit dem 50mm/1.4 DG HSM Art hat Sigma die Art-Serie hochwertiger Objektive um eine grundlegende Standardbrennweite am Vollformat-Sensor erweitert.

Die Auflösung schwächelt in der Startbblende vor allem im Randbereich etwas, steigert sich jedoch relativ schnell auf überzeugend hochaufgelöste Werte bereits ab f2 und darüber. Im Vergleich zum Canon 50mm/1,4 gewinnt man mit dem Sigma im Schnitt jedoch eine höhere Auflösung.  Abgeblendet erreicht das Objektiv auch in den Randbereichen hervoragenden Werte, die sogar noch über die Auflösung im Zentrum hinausgehen, was allerdings für keine optimale Zentrierung spricht.

Die Vignettierung ist bereits bei Offenblende mit 0,45 Lichtstufen kaum mehr erkennbar, selbst bei sehr kritischen Motiven im Bild wahrscheinlich nicht mehr auszumachen.
Bei Blende 4  ist die Vignettierung dann eigentlich nicht mehr messbar.

Farbsäume sind mit bis zu 6 Pixel an harten Kontrastlinien in der Horizontalen erkennbar. In der Vertikalen fällt die Aberration wesentlich geringer aus, auch da die Farbabweichung geringer ist.
Eine Verzeichnung ist so gut wie nicht vorhanden

Wie bei den Canon L-Objektiven, bietet auch das Sigma einen Vollzeiteingriff in die Fokussierung.

Fazit

Sigma zeigt ein weiteres Mal, dass sich Drittanbieter von Objektiven nicht mehr allein auf das günstige Preissegment konzentrieren, sondern durchaus auch im hochwertigen und entsprechend auch hochpreisigen Bereich überzeugen können.

Das 50mm/1.4 DG HSM Art wartet mit einer insgesamt überzeugenden Abbildungsleistung  auf. Was allerdings auch angesichts des durchaus stolzen Preise von gut € 800,- erwartet werden sollte. Vor allem auch deswegen, weil da Canon in dieser Brennweite überaus günstige Alternativen anbietet, wie z.B. das 50mm/1.8 II für ca. € 100,-. Zwischen diesen beiden Objektiven liegen jedoch fertigungstechnisch gesehen Welten.

Die Haptik ist - wie bereits von den anderen Objektiven aus der Art-Serie gewohnt - sehr edel und die Verarbeitung auf oberstem Niveau. Die Ummantelung ist vollständig aus Metall gefertigt, das Material liegt angenehm in der Hand und der Fokusring läuft satt und weich.

Kritik sehen wir im fehlenden Staub- und Spritzwasserschutz, den Sigma gerne noch hätte verbauen dürfen. Mit dem recht hohen Gewicht muß man sich auch arrangieren.

Eine Streulichtblende und Köcher sind im Lieferumfang enthalten. 

Unterm Strich erscheint uns das Preisleistung-Verhältnis beim Sigma 50mm/1,4 Art als angemessen. Die Fertigungsqualität ist überragend, die optische Leistung stimmt, das relativ hohe Gewicht von über 800gr muß man allerdings in Kauf nehmen!

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Informationen zum Testverfahren

 Kommentare zum Objektiv

Derzeit sind hier 13 Kommentare vorhanden:
 

Ulrich: Ich besitze auch das Zeiss MacroPlanar 50mm 2.0 und sehe keinen Schärfeunterschied auf der 5dMKIV. Vielleicht habe ich ein schlechtes Zeiss-Objektiv oder ein besonders gutes Sigma erwischt, wer weiß. Das Sigma hat keinen Fehlfokus auf dem Stativ, patzt aber manchmal aus der Hand. Diesen Effekt sehe ich mit dem Zeiss nicht, mit dem ich aber hauptsächlich mit der 5dMKII und EG-S- Scheibe fotografiere. Da ist der Fokus eben, wo ich ihn bewusst hinlege. Das ist gerade bei relativ nahen Objekten sehr hilfreich. Blenden unter 4.0 benutze ich eher selten. Bei Zeiss auch wegen dem Kontrastabfall in Richtung Offenblende. Bei Sigma weil der Fokus dann doch häufiger nicht ganz auf den Punkt ist, gerade wenn sich das Objekt bewegt. Was mich nur wundert, dass das Sigma so wenig zentriert sein soll. Zwar sagen einige Test auch dem Zeiss so etwas nach aber die Effekte sind schon beim getesteten Sigma sehr deutlich. Immerhin ist dann wenigstens der Kopf bei Hochformataufnahmen schön scharf… was eher selten ist. LG and das fleißige Traumflieger-Team
(12.09.2018, 21:38 Uhr)

Wolfgang Vogt: Hallo, ich finde das Objektiv eindeutig unterbewertet und schliesse mich den Vorschreibern an. Ich arbeite mit einer SonyA7rii, und diese Kamera ist ja nicht unkritisch.
Grüsse
(08.02.2018, 21:03 Uhr)

Stefan_tf: @Uwe Kühl: es gibt von der Auflösung im RAW-Format praktisch keinen Unterschied zwischen 5D II und 5D III.

VG Stefan_tf
(18.11.2015, 20:32 Uhr)

Uwe Kuhl: Hallo Traumflieger,
habt ihr das Sigma 50 1,4 Art auch mal auf einer 5D Mark III getestet?
Ich bin einfach begeistert mit dieser Kombi.
5D Mark II Tests sind wohl nicht mehr so angesagt.
(18.11.2015, 19:58 Uhr)

Wolfgang Vogt: Wenn man sich Vergleichstests zwischen dem Sigma und dem Otus im angelsächsischen Bereich ansieht, wird man feststellen, das Ersteres hier vergleichsweise schlecht abgeschnitten hat.
Nach eigenem Test, kann ich wirklich nur eine diskrete Schwäche in den Ecken feststellen. Verglichen damit, sind die 50er Canon alles saure Gurken.
(07.09.2015, 20:14 Uhr)

peter: meine probleme nach zweitem tausch,neuer software der stellmotoren, justierung bei sigma versuch eins ohne cam, versuch zwei mit cam. (5d mark3),ist der fokus von der ausbeute her unbrauchbar. wenn er einmal sitzt ueberzeugt das objektiv von der abbildungsleistung. das war aber auch alles. auf meiner 1dx geht jetzt fast gar nichts mehr rund. fazit. habe keine zeit zu vergeuden da der focus nicht will. gebe das ding wieder zurueck. jetzt stellt sich auch herraus das dieses problem bekannt ist. habe meine kollegen gefragt die alle dieses problem mehr oder weniger haben.leider unbrauchbar fuer bewegte motive die nicht lange still halten.
(18.06.2015, 08:37 Uhr)

Stefan: ...ich persönlich besitze auch dieses Objektiv und kann dieses Testergebnis nicht ganz nachvollziehen. Die Optik ist optisch auf den gleichen Niveau wie mein Canon 200/1,8 L USM und somit auf absoluten Top- Niveau! Ich habe davor das Canon 50/1,2 L besessen, welches nicht einmal ansatzweise mit den Sigma mit halten kann. Auch das Canon 50/1,4 USM kann auch nicht einmal ansatzweise mit den 50er ART mithalten. Aus diesen Grund verstehe ich hier gewisse Äußerungen im Test nicht.
(27.02.2015, 12:16 Uhr)

Wolfgang: Ich kann die Testaussagen hier nicht ganz bestätigen. Mein Exemplar ist bei Offenblende an meiner EOS 5D II im Zentrum deutlich schärfer als die Abbildung hier im Test. Der Randbereich fällt etwas ab, aber das ist meiner Meinung nach nicht ungewöhnlich. Das 35er mag da besser aussehen, aber das hängt wohl auch mit der kürzeren Brennweite zusammen. Auffallend positiv muss man das fast völlige Fehlen von lateralen CAs bewerten, da besteht ein extremer Unterschied zu den Canon-Objektiven.
(20.01.2015, 21:39 Uhr)

Oliver: Ich denke auch, das hier keine reinen Canon-Fans am Werk waren, was die letzten Objektiv-und Kamera-Tests klar gezeigt haben. Angesichts des doch recht großen Einflusses solcher Tests auf die Kaufentscheidung vieler DSLR-Inhaber denke ich aber, Traumflieger sollte den Test mit einem weiteren, hoffentlich besser zentrierten Exemplar wiederholen.
Andererseits kann ich es aber auch verstehen, wenn die Tester keine Lust haben ständig neue Objektive zu ordern, weil die Hersteller trotz "Art"-Logo u.ä. immer noch eine zu starke Serienstreuung abliefern. Letzteres betrifft übrigens auch den Autofocus des Sigma 50mm f1.4, was schon diverse Foren-Seiten füllt.
Habe das Objektiv seit 6 Monaten und denke auch, die Schärfe bei Offenblende sollte eigentlich höher liegen.
Beim Autofocus bin ich mir dagegen unsicher, da wechselnde Ergebnisse. Der USB-Dock liegt (noch unbenutzt) bereit...
(11.01.2015, 23:15 Uhr)

Stefan_tf: @Tobias: auch wenn es eine sehr gute Festbrennweite ist, die Randauflösung dürfte höher sein bei Offenblende, wie es z.B. das Sigma 35mm/1,4 beweist, das die volle Punktzahl erhalten hat, was wiederum beweisen dürfte, dass wir hier nicht Canon-lastig sondern möglichst objektiv werten.
(07.01.2015, 20:23 Uhr)

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