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Objektive

Tamron bringt lichtstarkes APS-C-Zoom mit 16 mm Weitwinkel

Tamron bringt lichtstarkes APS-C-Zoom mit 16 mm Weitwinkel

Mit dem 16-50 mm F2.8 A (B091) erweitert Tamron sein Angebot um ein kompaktes Standardzoom mit durchgehender Lichtstärke für APS-C-Kameras. Das Objektiv erscheint für Canon RF, Fujifilm X, Nikon Z und Sony E und ist als kleinere Alternative zum Tamron 17-70 mm F2.8 positioniert.

Inhalt 4 Abschnitte
  1. Was ist neu?
  2. Die Details
  3. Preis und Verfügbarkeit
  4. Einordnung

Was ist neu?

  • Das APS-C-Zoom bietet eine durchgehende Lichtstärke von F2,8 und einen Brennweitenbereich von 16-50 mm.
  • Der Bildwinkel entspricht 24-75 mm an Fujifilm, Nikon und Sony sowie 26-80 mm an Canon.
  • Ein linearer VXD-Autofokusmotor treibt das Objektiv leise und mit hohem Drehmoment an.
  • Das Gehäuse ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt und besitzt ein 55-mm-Filtergewinde.
  • Je nach Bajonett wiegt das Zoom 305 oder 315 Gramm; die Preise liegen bei knapp 470 beziehungsweise 500 Euro.

Die Details

Optik und Autofokus

Im Wettbewerb steht das neue Zoom unter anderem dem Sigma 18-50 mm F2.8 Contemporary gegenüber. Obwohl das Tamron 2 Millimeter mehr Weitwinkel bietet, ist es nur 3 Millimeter länger. Sein optischer Aufbau umfasst 14 Linsen in 10 Gruppen. Eine LD-Linse, zwei GM-Linsen und zwei hybride asphärische Elemente sollen Abbildungsfehler begrenzen und die Bildqualität bis in die Randbereiche unterstützen.

Die sieben Lamellen umfassende Blende lässt sich über den gesamten Brennweitenbereich von F2,8 bis F16 einstellen. Für die Fokussierung ist ein linearer VXD-Motor zuständig, der leise arbeitet und ein hohes Drehmoment bereitstellt. Tamron führt VXD nicht mehr in der Produktbezeichnung auf. Auch die Kennzeichnung Di-III für spiegellose Objektive entfällt; erhalten bleibt das „A“ als Hinweis auf die APS-C-Auslegung.

Die Naheinstellgrenze liegt bei 15 Zentimetern in Weitwinkelstellung und 29 Zentimetern am Teleende. Daraus ergeben sich maximale Abbildungsmaßstäbe von 1:4,5 bei 16 mm und 1:4,8 bei 50 mm.

Gehäuse und Anschlüsse

Für das Objektiv führt Tamron ein überarbeitetes Design ein, das künftig auch bei weiteren Produkten verwendet werden soll. Das Gehäuse besteht aus Polycarbonat und Metall. Beim Kunststoff setzt der Hersteller auf eine hochwertige Ausführung mit Wärmeausdehnungseigenschaften, die denen von Aluminium ähneln. Abdichtungen sollen Staub und Spritzwasser fernhalten; die Frontlinse ist zusätzlich mit einer schmutzabweisenden Fluorbeschichtung versehen.

Abmessungen und Gewicht fallen je nach Anschluss unterschiedlich aus. Die Varianten für Canon RF, Fujifilm X und Sony E bringen jeweils 305 Gramm auf die Waage. Für Nikon Z sind es 315 Gramm; diese Ausführung ist mit 7 Zentimetern Durchmesser und 8,2 Zentimetern Länge zugleich die größte. Das Canon-Modell misst 6,9 Zentimeter im Durchmesser und ist mit 7,8 Zentimetern Länge das kürzeste. Bei Sony E und Fujifilm X beträgt der Durchmesser jeweils 6,4 Zentimeter, die Länge liegt bei rund 8 Zentimetern.

Auf der Unterseite sitzt eine wasserdichte USB-C-Buchse. Sony-E- und Nikon-Z-Ausführungen lassen sich mit dem Tamron Lens Utility für Computer und Mobilgeräte verwenden. Darüber sind Firmwareupdates sowie Anpassungen von Videofunktionen möglich. Die Varianten für Fujifilm und Canon unterstützen das Lens Utility nicht. Bei der Canon-Version lassen sich Firmwareaktualisierungen immerhin über USB-C einspielen.

Der Lieferumfang ist bei allen Bajonettversionen gleich: enthalten sind ein passender Bajonettdeckel, ein Frontdeckel und eine blütenförmige Gegenlichtblende.

Preis und Verfügbarkeit

Die Markteinführung erfolgt gestaffelt. Am 29. Oktober 2026 kommen die Ausführungen für Canon RF und Sony E auf den Markt. Sie kosten knapp 470 Euro beziehungsweise 500 Euro. Die Nikon-Z-Version folgt am 19. November 2026 für knapp 500 Euro. Für Fujifilm X ist der Verkaufsstart am 17. Dezember 2026 vorgesehen; der Preis beträgt knapp 470 Euro.

Vorbestellungen sind bereits jetzt sowohl über Händler als auch direkt bei Tamron möglich.

Einordnung

Das neue Tamron verbindet einen 16-50-mm-Brennweitenbereich mit einer konstanten Lichtstärke von F2,8 und bleibt dabei laut Hersteller kompakt. Für die Ausstattung und die Nutzung per USB-C sind jedoch Unterschiede zwischen den Anschlussversionen zu beachten: Das Lens Utility funktioniert nur mit Sony E und Nikon Z, während Firmwareupdates bei Canon ebenfalls über USB-C möglich sind.

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