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Canon EOS 1Dx Mark 2 im Test

Canon EOS 1Dx Mark 2 im Test

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Canon EOS 1Dx Mark 2 im Test

Mit einer moderaten Steigerung auf 20 Megapixel dafür aber mit 4K-Video, Dual Pixel CMOS-AF, teilweise touchfähigem Monitor und einer höheren Autofokusempfindlichkeit renoviert Canon sein Flaggschiff. Zudem soll internes GPS aber auch eine verbesserte RAW-Dynamik solvente Profis zu einem Upgrade bewegen. Wir haben die 1Dx II für Sie getestet!

Body - Sucher/Autofokus - Bildqualität- Video - Sonderfunktionen - Fazit - technische Daten - Rangliste - Leserkommentare 

 

Ab September 2016 soll Canons Flaggschiff EOS 1Dx Mark 2 im Handel zu einer saftigen UVP von 6.299 Euro erhältlich sein. Damit löst sie nach rund 4,5 Jahren den 1Dx-Vorgänger ab. Der bot noch 18 Megapixel, während die Mark 2 jetzt auf moderate 20 Megapixel mit einem ebenfalls verbauten Vollformatsensor aufgestockt wird.

Während das mit integriertem Hochformatauslöser versehene Gehäuse nahezu identisch geblieben ist, hat Canon die Mark 2 funktional aufgebohrt. Am Gehäuse ist im Wesentlichen ein Video-AF-Umschalter und eine Kopfhörer-Ausgangsbuchse hinzugekommen, die man schon von der  5D Mark 3 bzw. 7D II kennt. Das Speicherkartenfach ist wieder gedoppelt, bietet im zweiten Schacht jedoch ausschließlich Platz für eine C-Fast 2.0-Karte, während im ersteren eine CF-Karte (UMDA 7) genutzt wird.

Der jetzt höher auflösende Monitor ist teilweise touchfähig. Man kann zwar keine Menübedienung vornehmen aber immerhin den Autofokus im Livebild bzw. Videomodus per Fingertouch legen. Passend dazu ist auch der Livebild- und Videoautofokus überarbeitet und bietet jetzt eine idR pumpfreie und sehr schnelle Dual-Pixel-CMOS-Technologie. Eingeführt hat sie Canon an der EOS 70D und sie auch an der 80D bzw. an der 7D II verbaut. Im Vollformat liefert die 1Dx II hier jedoch ein Novum.

Auch das bei Canon - neben der 1Dc - bislang schmerzlich vermisste 4K-Video ist jetzt endlich verfügbar. Allerdings nur in einem sehr speicherintensiven Motion JPEG-Format. Dafür aber auch in 60/50p verwendbar. Full HD kann zudem mit bis zu 120 B/Sek. genutzt werden. Eine integrierte GPS-Funktion steht an der 1Dx II ebenfalls zur Verfügung, die Canon ansonsten nur der 7D II bzw. 6D spendiert hat.

Mit 61 Autofokusfeldern bleibt es zwar beim gewohnten Layout, dafür sind  21 davon jetzt bis f8 empfindlich, was außermittigere Kompositionen z.B. im Zusammemspiel mit einem Telekonverter erleichtert. Bislang war die Empfindlichkeit bis f8 lediglich auf das zentrale AF-Feld beschränkt. Wie bisher arbeiten 41 als Kreuzsensoren. Zudem ist die Lowlight-Empfindlichkeit von -2 auf -3EV leicht gesteigert.

Weitere Neuerungen betreffen Menüfunktionen wie eine erweiterte Favoriten-Verwaltung, ein ergänzender, individuell zusammenstellbarer Schnelleinstellbildschirm, Antiflacker-Funktion sowie dynamisches Auto-ISO. Auch das Programm M kann im Zusammenspiel mit Auto-ISO jetzt die mittlere Belichtungsstufe anpassen.

 

Neues an der EOS 1Dx Mark 2

  • Steigerung der nominellen Sensorauflösung auf 20 Megapixel mit einem on-chip A/D-Wandler für opitmierte Dynamik (1Dx = 18 MP, kein onboard A/D-Wandler)
  • Bildprozessor DIGIC 6+ (statt DIGIC 5+)
  • Autofokusempfindlichkeit bis -3EV (vorher -2EV)
  • 21 AF-Felder sind bis f8 empfindlich (vorher nur 1 AF-Feld)
  • ISO bis 409.600 (vorher max 204.800)
  • Belichtungsmess-Sensor, RGB 360.000 Pixel (vorher: 100.000px)
  • Anti-Flacker-Aufnahme bei 100 und 120Hz
  • Monitor-Auflösung mit 900 x 600 Pixel (vorher 720 x 480px)
  • Reihenaufnahmen bis 14 B/Sek und bis 170RAW in Folge mit C-Fast 2-Karte (vorher 12 B/Sek., 38 RAW)
  • zweiachsige Wasserwaage im Sucher einblendbar
  • 4k-Video bis 60p, Full-HD bis 120p
  • Dual Pixel CMOS-AF im Livebild und Videomodus
  • integrierter GPS-Empfänger
  • USB 3 (statt USB 2)
  • Kartenslot mit einem zweiten Steckfach für C-Fast 2-Karten
  • Kopfhörerausgang, anpassbare mittl. Belichtungsstufe im Programm M
  • integrierter Timer
  • dynamisches Auto-ISO
  • MyMenü um mehrere Karteireiter erweiterbar

 

Der Body


Der 1Dx II-Body kommt im gewohnten 1D-Gehäuse mit integriertem Hochformat-Auslöser daher. Mit 1.520gr ist er - mit Akku und Speicherkarte - um moderate 20gr gegenüber dem Vorgänger leichter geworden.

 

Die EOS 1Dx II wiegt incl. Akku und Speicherkarte 1.520gr und ist damit rund 20gr leichter als der Vorgänger. Das Gehäuse ist aus Magnesium gefertigt.

 

Der Bildsensor ist im Vollformat dimensioniert (35,9 x 23,9mm) und bietet jetzt mit 20 Megapixel zwei Megapixel mehr als noch am Vorgänger. Verbaut ist für den Livebild- bzw. Videobetrieb ein schneller und idR pumpfreier Autofokus incl. kontinuierlicher Nachführung, der auf der aktuellen Dual Pixel CMOS-Technologie basiert. Dabei sind 80% der Fläche als gesplittete Pixel ausgeführt, mit deren Hilfe eine Entfernungsmessung durchgeführt wird. Ansonsten bietet im Canon-Vollformat derzeit (Aug. 2016) nur die 5Ds/R noch einen kontinuierlichen Autofokus im Videomodus, der jedoch auf einem reinen Kontrastverfahren basiert und daher nicht ganz pumpfrei arbeitet.

 

Rückseitig findet sich der 3,2''-Monitor, der mit 900 x 600 Pixel etwas höher als noch am Vorgänger (720 x 480px) auflöst und zudem jetzt touchfähig geworden ist. Zumindest zum Setzen des Livebild- bzw. Video-AF-Punktes. Außerdem ist jetzt ein komfortabler Livebild-Videoumschalter verbaut.

 

Die Oberseite ziert rechts ein LC-Display sowie die üblichen Funktionsbuttons. Linksseitig ist der aus der 1D-Klasse gewohnte Mode-Taster verbaut, der ein Programmwahlrad ersetzt und so beim Transport versehentliche Änderung verhindert, dafür aber etwas weniger intuitiv über das gewählte Programm Auskunft gibt. Reihenbelichtungen lassen sich schnell triggern, wenn Mode- und Drive-Button gleichzeitig gedrückt werden.

 

Das Speicherkartenfach bietet  einen Dual-Slot, wobei das zweite Fach (mit dem orangen Button) nur C-Fast 2.0-Karten entgegennimmt. Diese sind Voraussetzung, wenn man 4K-Video in voller Framerate mit 60/50 Bildern/Sek. nutzen möchte. Ansonsten konnten wir im Test auch 4K-Video mit einer 160 MB/Sek.-Karte bzw. auch 95MB/S. von Sandisk verzögerungsfrei speichern.

 

Die Anschluss-Sektion liegt hinter soliden Gummiklappen. Damit realisiert Canon an der 1Dx II einen umfassenden Wetterschutz (Staub- und Spritzwasserschutz).

 

Hinter den Abdeckungen findet sich ein USB-3.0 und HDMI-Ausgang, sowie ein Gigabit-Netzwerkanschluss. Linksseitig sind Buchsen für Mikrofon (3,5mm Stereoklinke), Kopfhörerausgang sowie eine Blitzsynchronbuchse verbaut. Oben findet sich ein Connector für einen WLAN-Transmitter.

 

Die Unterseite bietet ein zentriertes 1/4''-Anschlussgewinde sowie eine Befestigung für eine Handschlaufe.

 

In der Hand ist die 1Dx II zwar mit einem leichteren Objektiv noch gut ausbalanciert aber mit solo rund 1,5KG schon ein echter Ziegelstein.

 

Dank integriertem Hochformatauslöser sind z.B. auch Portraits im Hochformat komfortabel durchführbar. Hier sind Bedienelemente wie Auslöser, MFn-Taste (für die AF-Feldbereiche) aber auch das Einstellrad, Sterntaste, AF-On, Messfeldwahl sowie der Joystick gedoppelt. Gleiches gilt an der Vorderseite sogar für die Abblend- bzw. die zusätzliche Konfigurationstaste!

 

Wie gewohnt bietet auch die 1Dx II einen Canon Speedlite-kompatiblen Blitzschuh. Hier mit einem 600EX bestückt.

 

Die 1Dx II fordert allein aus Gewichtsgründen eher nach einem Stativ, wenn man sie für längere Sessions einsetzen möchte. Hier auf einem Carbon-Stativ (Triopo C4) zu sehen.

 

Auf der linken Gehäuseseite ist ein N3-Fernauslöser-Anschluss verbaut, den wir hier mit einem Funkfernauslöser-Empfänger bestückt haben. Die 1Dx II liefert überraschenderweise keinen internen Timer weder für den normalen Betrieb noch für Langzeitbelichtugen. Warum Canon diese Funktion an der 1Dx II ausspart, sie aber einer 7D II, 80D und 5Ds/R spendiert, ist etwas unverständlich. Wir verwenden daher hier einen Hähnel Captur mit Funktimermodul.

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Sucher und Autofokus


Der optische 1Dx II-Sucher bietet die gewohnte Größe (0,76x), wie man sie aus der 1Ds-Klasse bzw. dem Vorgänger kennt. Er ist noch etwas größer als an einer 5Ds/R oder 5D III (0,74x) und deckt ebenfalls 100% der Bildfläche ab. Wie an der 5Ds/R lässt sich jetzt auch eine zweiachsige Wasserwaage einblenden, die man gut im Blick verfolgen kann, ohne dass sie im AF-Betrieb stört.  Optional lassen sich auch für Ausrichtzwecke Gitterlinien einblenden. Für Hochformatanwendungen ist die grüne LED-Konsole seitlich noch teilweise gedoppelt.

Die 61 AF-Felder finden sich schon am Vorgänger bzw. einer 5Ds/R, 7D II bzw. 5D III. Neu ist allerdings, dass die mittleren 21 AF-Felder alle bis f8 empfindlich sind. Wie schon am Vorgänger sind 5 Felder im Zentrum als duale Kreuzsensoren ausgelegt, die noch diagonal detektieren, ansonsten sind 41 Felder als Kreuzsensoren verbaut. Die AF-Felder lassen sich als Spot-AF, Einzelfeld-AF, AF-Felderweiterung, Zonen-AF und mit automatischer Wahl aller 61-AF-Fellder konfigurieren.

Im Livebild nutzt die 1Dx II einen Dual Pixel CMOS-AF, bei dem 80% der Bildsensor-Fläche auf geteilte Pixel zurückgreifen, mit denen eine Abstandsmessung durchgeführt wird. Damit bietet Canon eines der leistungsfähigsten AF-Livebild-Systeme marktweit. Es verhindert Pumpeffekte auch im laufenden Video. Im Gegensatz zur 80D ist in der Fotoliveview jedoch kein kontinuierlicher AF aufrufbar. Immerhin kann im Videomodus der Livebild-AF auch von der Nachführgeschwindigkeit um 2 Stufen schneller bzw. 7 Stufen langsamer hinterlegt werden. Zudem lässt sich die Reaktionsgeschwindigkeit (Empfindlichkeit) um +-3 Stufen individuell anpassen.

Im Fotobetrieb kommt an der 1Dx II bei aktviertem Livebild zwar auch der Dual Pixel CMOS AF mit einer hohen Geschwindigkeit zum Zuge, hier ist jedoch nur der OneShot-Betrieb (auch Motivverfolgung / Gesichtserkennung) realisiert, so dass man keinen nachgeführten Autofokus wie im rein sucherbasierten Modus mit dem Ai-Servo nutzen kann. Die EOS 80D ist hingegen dazu in der Lage.

 

Der 1Dx II-Sucher bietet die vom Vorgänger gewohnten 61-AF-Felder, von den 41 als Kreuzsensoren ausgelegt sind. 21 davon sind jetzt bis f8 empfindlich.

 

Hier der Sucher der 1Ds III, der die gleiche Größe wie an der 1Dx II bietet, dafür aber nur 19 AF-Felder liefert.

 

 

Den Autofokus haben wir im Servomodus mit einem Canon 200-400mm/4L IS USM (siehe Bild oben), einem Canon 70-200mm/4L IS USM sowie einem Canon 24-70mm/2,8L II USM jeweils in der Start- und Endbrennweite an der 1Dx II anhand eines auf die Kamera zufahrenden Fahrradfahrers (ca. 10 km/h) getestet. Parallel dazu wurde mit denselben Objektiven jeweils im Servobetrieb (AF-Case 1, zentrales AF-Feld) und schnellsten Serienbildmodus ansonsten bei Standardparametern auch die 5Ds und eine EOS 5D Mark 3 untersucht.

 

Die Ergebnisse zeigen an der 1Dx II im Schnitt eine Scharfstellquote von ca. 80% an topscharfen bzw. gut geschärften Aufnahmen. Im Gegensatz dazu liegt die parallel getestete 5D III etwa bei 60% und somit unterhalb der 1Dx II. Schwächer schneidet in unserem Test eine EOS 5Ds ab, die häufiger mal eine Sequenz nicht sauber verfolgt und wo der AF dann sein Ziel nicht so recht findet. Die Quote lag im Test knapp unterhalb von 50%. Insgesamt wurden an der 1Dx II 839, an der 5D III 278 und 5Ds 232 Testbilder aufgenommen.

Zu sehen ist oben im Bild ein Testergebnis an der 1Dx II mit dem Canon 200-400mm/4L IS USM bei 200mm, wo der Fokus im Servomodus und Serienbildmodus sauber trifft, wie dies für die meisten der Aufnahmen der Fall ist. Nur bei starker Annäherung unterhalb von 10m kommt der AF etwas ins Schleudern (ISO 800, f4, 1/640s).

 

 

Bildqualität


Mit 20 Megapixel steigert Canon an der 1Dx II die nominelle Auflösung von 18 Megapixel nur moderat. Priorität hat offenbar weiterhin eine hohe Serienbildgeschwindigkeit. Im RAW-Format bei Standardpreset in Adobe Lightroom erzielen wir an der 1Dx II eine maximale Auflösung von 2.976 Linien und liegen damit nur knapp auf dem Niveau, das eine ebenfalls mit 20 Megapixel bestückte EOS 6D erzielt (max 3.152 Linien).

Beim ISO-Rauschen ist eine leichte Optimierung auszumachen. Hier ist vor allem in höheren ISO-Werten ein leichter Vorteil von etwa 0,5 Stufen erkennbar, der sich vor allem in einer weniger groben Körnung zeigt. Schlagende Vorteile sind jedoch bei der RAW-Dynamik insbesondere beim Aufhellen von tiefdunklen Bildbereichen auszumachen. Canon hat sein Sensordesign auf onchip-A/D-Wandlung umgestellt mit der Folge, dass das Nutzsignal besser vom Hintergrundrauschen getrennt wird, was sich besonders in der Nachverarbeitung von RAW-Dateien positiv auswirkt.

Canon hat damit schon an der 80D gezeigt, dass sich beim ISO-Basiswert rund 2 Stufen mehr als bisherige Canon DSLR an Rauscharmut realisieren lässt. Die 1Dx II steht dem nicht nach und ist nochmal rund eine halbe Blendenstufe rauschärmer als die 80D und liefert somit die derzeit beste RAW-Dynamik bei Canon DSLR. Auf Augenhöhe zu den diesbezüglich bislang herausragenden Sony-Sensoren, die auch von anderen Kameraherstellern wie Nikon, Pentax, Panasonic und Olympus verwendet werden.

 

Während sich in Sachen Auflösung mit max. 2.976 Linien (f8) kein großer Sprung erkennbar ist, so zeigt sich beim Rauschen eine leichte Optimierung, die etwa 0,5 EV unterhalb bisheriger Canon-Vollformatmodelle liegt.

 

Im Vergleich bringt die 5D III mit den nominellen 22 Megapixel etwas mehr an Auflösung. Dafür ist das Rauschen auch leicht angehoben.

 

Die ISO-Stufen im JPEG-Format der 1Dx bringen das gewohnte Ergebnis, wo man ISO 6.400 durchaus noch in 100%-Ansicht nutzen kann (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Auch die ISO-Stufen im RAW der 1Dx II bringen Übliches: ab ISO 12.800 sind 100%-Ansichten nur noch mit Vorsicht zu genießen (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken). Die weiteren ISO-Stufen 409.600 und 204.800 sind aus qualitativen Gründen nicht mehr zeigenswert und wohl nur aus Marketinggründen verbaut.

 

Direktvergleich 1Dx II zur 5D III. Im Ergebnis fallen die 100%-Ansichten bis ISO 12.800 sehr ähnlich aus, darüber ist ein leichter Rauschvorteil an der 1Dx II auszumachen (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Vor allem bei Aufhellung von tiefdunklen Bildbereichen ist ein für Canon-DSLR überraschend rauscharmes Ergebnis an der 1Dx II realisierbar (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Hier im Vergleich, kann die 5D 3 beim Aufhellen der Tiefen im RAW-Format bei weitem nicht mithalten.

 

Deutlich wird der Vorteil in Bereich der Tiefen hier im Direktvergleich. Links die 1Dx II ist erheblich rauschärmer als die 5D III.

 

Auch in höheren ISO-Werten - wie hier bei ISO 1.600 - ist das stark aufgehellte Bild im Bereich der tiefdunklen Schatten an der 1Dx II noch genießbarer als an der 5D III.

 

Der RAW-Dynamikvorteil der 1Dx II wird auch deutlich, wenn wir zunehmend stärkere Unterbelichtungen an einer Graukarte vornehmen und sie - hier bei ISO 100 - nachträglich bis zu 6EV aufhellen.

 

Während der hauseigene und im Lieferumfang der 1Dx II enthaltene RAW-Konverter Digital Photo Professional (DPP) bis zur Version 3 noch ein Sorgenkind in Sachen Bilddynamik war, kann er jetzt in der Version 4 auch die Dynamik der 1Dx II voll bedienen und Lichter bzw. Schattenkorrekturen im Prinzip auf dem Niveau von Adobe Lightroom optimieren. Dafür stehen allerdings weniger komfortable Eingriffe zur Verfügung. So kann man zwar in DPP die Schatten um +-5 korrigieren aber hat keinen selektiven Eingriff in die Schwarzwerte. Eine Aufhellung des Elefanten gelingt uns daher nur im Zusammenspiel und durch Anhebung der allgemeinen Belichtungskorrektur. Damit ist eine gleichzeitige Optimierung von Lichtern und Schatten problematischer. Aber immerhin ist ein genereller Zugriff auf die vorhandenen Tonwerte möglich.

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Video-Funktion


Während Panasonic, Sony und Samsung ihren hochwertigen Systemkameras schon länger 4K-Video spendiert haben, ist Canon diesbezüglich noch sehr zögerlich. Bislang beherrscht nur die 1Dc diese Fähigkeit. Canon hat jetzt aber auch die 1Dx II damit bestückt und liefert sogar bis zu 60 Bilder/Sek. mit 4.096 x 2.160 Pixeln. Optional lässt sich auch 30 bzw. 25p oder 24p einstellen. Wird die volle Geschwindigkeit genutzt, dann sind CF-Karten jedoch überfordert und unterbrechen die Aufzeichnung nach wenigen Sekunden. Spätestens jetzt ist das zweite Kartenfach mit einer C-Fast 2-Karte zu bestücken. An Videoformaten steht in 4k das extrem speicherintensive Motion JPEG im MOV-Container zur Verfügung, während in Full HD komprimierte Formate wie das videoschnittfreundliche All-i oder auch IPB bereit stehen (einstellbar ist in Full HD auch MP4 nur in IPB). In Full HD ist zudem eine hohe Bildrate bis 120B/Sek. dann allerdings ohne Audio-Ton einstellbar.

 

Im Videobetrieb kann an der EOS 1Dx II per Fingertouch der Fokuspunkt gesetzt werden. Dann führt der Servo-AF den Fokus in einstellbarer Geschwindigkeit idR pumpfrei nach.

 

Der 4K-Modus nutzt nicht den gesamten Sensor aus, sondern croppt das Bild um den Faktor von ca. 1,3x. D.h. man kann so nicht mehr mit dem gewohnten Bildwinkel arbeiten sondern fällt auf APS-H-Niveau zurück. Ein 24mm-Weitwinkel zeigt im 4k-Video dann eine Bildwirkung wie ein 31mm-Objektiv.

Vor der Aufzeichnung kann ins Livebild eingezoomt werden. Während der laufenden Aufzeichnung ist dies dann nicht mehr möglich. Eingriffe bestehen dann jedoch noch für die Blende, die mittlere Belichtungsstufe, einen ggf. manuellen Videoton, ISO-Wert und die Kopfhörerlautstärke. Dies gelingt auch geräuschlos dank der sensitiven Fläche am Daumenrad, die jetzt eine Vierwege-Touchfunktionalität bietet. Am Monitor kann per Fingertouch ebenfalls geräuschlos der Autofokus im laufenden Video getriggert werden. Dies funktioniert jedoch nur im kontinuierlich nachgeführten Servomodus, während man für einen statischen AF den Auslöser halb durchdrücken muss.

Die Belichtungslogik erbt der Videomodus vom per Mode-Taste gewählten Programm P, AV, TV oder M. Ansonsten kann die Belichtung auch per Sterntaste gespeichert werden. Maximal nutzbarer ISO-Wert ist im Videomodus ISO 12.800.  Auto-ISO kann auch im Videobetrieb aktiviert werden und hier kann dann auch die mittlere Belichtungsstufe auch während des laufenden Videobetriebes angepasst werden. Dafür hält man einfach die Set-Taste fest und dreht am Einstellrad oder nutzt die touchsensitive Fläche am Daumenrad (oben/unten zur Anwahl, links/rechts zur Helligkeitsanpassung). Die Zeit ist im Videomodus auf 1/4.000s beschränkt. Ansonsten können aber auch Bildstile bzw. die automatische Belichtungsoptimerung genutzt werden.

Aufgezeichnet wird am Stück maximal 29m59s. Ist die Datei größer als 4GB dann wird automatisch eine oder mehrere weitere Videodateien angelegt. Die genutzte Anzahl wird beim Stoppen des Videos am Kameramonitor eingeblendet. Im Videomodus steht neben einem flexiblem AF-Feld auch eine automatische Motivverfolgung und Facedetection zur Verfügung. Alternativ zum Start-Stopp-Button auf der Kamerarückseite lässt sich der Auslöser auch so konfigurieren, dass man das Video bei vollem Druck starten bzw. stoppen kann. Ein Foto während der laufenden Videoaufzeichnung abzulichten - mit einer kurzzeitigen Unterbrechung des Videos -  ist an der 1Dx II nicht möglich.

Bei unserem Test des Servo-AF an einem Bewegtmotiv mit einem Fahrradfahrer ergab sich eine einwandfreie Nachführung ohne Pumpeffekte. Hier spielt der Dual Pixel CMOS-AF seine branchenführenden Stärken aus!

 

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Neue Sonderfunktionen


Canon hat die 4,5 Jahre genutzt, um auch intern einige Innovationen zu verbauen, die der Hersteller schon an der 7D II dann aber auch an einer 5Ds/R und 80D implementiert hat. Dazu zählt eine Antiflacker-Funktion, die Helligkeitsschwankungen bei Kunstlicht reduziert, soweit es 100 bzw. 120Hz nutzt. Dabei ist die Serienbildgeschwindigkeit allerdings leicht herabgesetzt. Auch die 1Dx II bietet jetzt diese Funktion. Zwar bieten die vorgenannten Modelle einen internen Timer mit 99 bzw. unendlich vielen Aufnahmen und eine 5Ds/R bzw. 80D sogar die Option, ein Full-HD-Zeitraffer-Video intern zu erstellen. Diese Funktionalität fehlt der 1Dx II jedoch überraschenderweise. Auch ein seit der 7D II verbauter Langzeittimer ist nicht verfügbar.

 

Im MyMenü lassen sich an der 1Dx II jetzt bis zu 5 ergänzende Karteireiter anlegen, die bis zu 30 Favoriteneinträge aufnehmen!

 

Immerhin ist das seit der 5Ds/R bzw. 80D konfigurierbare, erweiterte MyMenü auch an der 1Dx II zu finden. Hier können bis zu 30 Favoriteneinträge manuell auf bis zu 5 zusätzlichen Karteireitern verwaltet werden, während man ansonsten maximal 5 Einträge nutzen konnte. Das neue MyMenü kann optional sogar ausschließlich verwendet und das gewohnte Menü vollständig ausgeblendet werden.

Ein Innovation und für ambitionierte Anwender segensreiche Funktionserweiterung ist die Möglichkeit, im Programm M die mittlere Belichtungsstufe anpassen zu können. Das funktioniert intuitiv, da man nur die Set-Taste im Daumenrad festhält und dann via Einstellrad die Stufe anpasst. Wird sie allerdings mit der gegenüber der Lupentaste zugänglicheren Lupenfunktion belegt, muss man umständlicher via Q-Taste den Schnelleinstell-Bildschirm bemühen.

Neu an der 1Dx II ist zudem dynamisches Auto-ISO. Damit kann Auto-ISO abweichend von der Faustformel (Kehrwert der Brennweite in Sek/1,6) in 7 Stufen angepasst werden. Nützlich ist die Funktion z.B., wenn man Objektive ohne Bildstabilisator frei aus der Hand nutzt, bei denen die Faustformel regelmäßig nicht mehr ausreichend kurze Verschlusszeitzeiten gegen Verwacklungsunschärfen bietet. Eingeführt hat Canon die Funktion bereits an der 7D Mark 2 und bietet sie auch an der EOS 5Ds/5DsR und 80D.

Auch der mit der 5Ds/R und an der 80D neu eingeführt  Bildstil "FineDetail" bringt der 1Dx II ein paar neue Parameter ähnlich dem Scharfzeichnungsfilter bei Photoshop, wo neben der generellen Nachschärfung (Konturnachzeichnung) noch die Feinheit und Schwelle bestimmt werden kann. Damit kann man noch etwas detaillierte JPEG-Bilder erzeugen, wenn man nicht auf externe Software nachträglich zurückgreifen möchte. Im Videobetrieb können diese zusätzlichen Parameter hingegen nicht genutzt werden.

Als Akkupack nutzt die 1Dx II jetzt den im Lieferumfang enthaltenen LP-E19, der 2.700mAh liefert. Der bisherige LP-E4 (2.300mAh) ist nach wie vor nutzbar und kann auch im mitgelieferten Akku-Ladegerät (mit der Option, zwei Akkus gleichzeitig aufzuladen) aufgeladen werden.

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Fazit


volle Punktzahl: Auch wenn 1Dx-Mark I-Anwender überlegen werden, ob sie wirklich das teure Upgrade machen sollen, so sprechen doch einige Argumente für die Mark II. Allen voran die deutlich aufgebohrte RAW-Dynamik zum Aufhellen von Tiefen. Und sicherlich auch der größere Speicherpuffer im RAW-Format, der gut 67 RAWs speichert bzw. bei C-Fast 2 sogar 170 unverzögerte RAWs in Folge ermöglicht.

 

Videofilmer werden 4K-Video und hier vor allem auch den branchenführenden Dual Pixel CMOS-AF schätzen, zumal man ihn im Servobetrieb auch geräuschlos per Fingerotuch triggern kann. Schade aber, dass 4k-Video so speicherintensiv ist (64GB sind nach rund 10min in höchster Qualität verbraucht) und nicht der volle Bildsensor ausgelesen wird. Canon hätte auch einen noch größeren Schritt im normalen Fotobetrieb mit noch rauschärmeren Bildergebnissen machen dürfen, ISO 409.600 ist schlicht Augenwischerei. Der Verzicht auf einen internen Timer bzw. interne Wifi-Funktion stellt uns zudem vor ein Rätsel.

Die 1Dx II kommt im seit Generationen gewohnten Body daher und unterscheidet sich vom Vorgänger nur in minimalen Details wie einem jetzt verbauten Livebild-Videoumschalter. Zudem wird ein Kopfhörer-Ausgang geliefert. Der deutet auf eine der größten Innovationen hin, denn jetzt wird Cine 4K-Video sogar mit bis zu 60 Bilder/Sek. und Full-HD mit bis zu 120B/Sek. geboten. Gepaart mit einem der branchenführenden Autofokussysteme, wo der Servo auf duale Pixel zurückgreift und so regelmäßig pumpfreie Nachführungen im laufenden Video ermöglicht. Zudem kann die Geschwindigkeit noch feinstufig angepasst werden.

Canon-Fans werden aufatmen, denn der RAW-Modus bietet Fotografen nachträglich Aufhellmöglichkeiten, die endlich das Niveau von diesbezüglich bislang führenden Sony-Sensoren erreicht. Damit sind im Schnitt 2 - 2,5 Stufen rauschärmere und auch farbstichärmere Aufhellungen möglich als an bisherigen Canon DSLR (die 80D ausgenommen). Auch der Serienbildmodus unterstützt jetzt im normalen Fotobetrieb bis zu 14 B/Sek. und kann sie im JPEG-Format praktisch endlos durchhalten, während man mit schnellen CF-Karten etwa 67 Bilder lang nicht ausgebremst wird. Nutzt man die teuren C-Fast 2.0 Karten im zweiten Fach sind sogar bis zu 170 RAWs in Folge möglich. Ein neuer Cardreader wird dann allerdings ebenfalls fällig.

Die Trefferquote im sucherbasierten AF-Betrieb liegt in unserem Test im nachgeführten Servomodus mit sehr guten 80% signifikant oberhalb einer 5D III bzw. einer diesbezüglich noch schwächeren 5Ds. Erfreulich ist auch die etwas verbesserte Lowlight-Fähigkeit bis -3EV bzw. die Unterstützung der zentralen 21 AF-Felder bis f8. Letzteres eröffnet im Telekonverterbetrieb noch mehr Möglichkeiten, etwa um einen Feldbereich zu aktivieren.

Zusatzoptionen wie eine Antiflacker-Funktion, ein individueller allerdings nur mit wenigen Zusatzfunktionen konifgurierbarer Schnelleinstellbildschirm oder erweitertes MyMenü bzw. ergänzende JPEG-Parameter zum Nachschärfen bieten erweiterten Spielraum.

Die an der 1Dx II jetzt integrierte GPS-Funktion kann besonders auf Reisen nützlich sein, wobei neben den amerikanischen Navstar oder russischen GLONASS jetzt auch japanische Quasi-Zenit GPS-Sateliten genutzt werden, auch wenn letztere eher für japanische Häuserschluchten hilfreich sind. Ein Kompass fehlt allerdings für die Blickrichung, immerhin wird eine Routenaufzeichnung geboten.

Letztlich liefert Canon mit der 1Dx II doch zahlreiche Verbesserungen, die professionelle Anwender nachdenklich machen dürften. Im normalen Fotobetrieb, den Sport- bzw. Reportagefotografen im Serienbildmodus durchführen, halten sich die Neuerungen aber in Grenzen. Hier wird man sich aber dennoch über die im Sucher einblendbare und ständig einsehbare Wasserwaage freuen. Wer Blende und Zeit kontrollieren will, dabei aber spontan mit Auto-ISO operieren möchte, wird zudem die anpassbare mittlere Belichtungsstufe zu schätzen wissen.

Warum Canon aber auf einen internen Timer und auch eine Wifi-Funktion verzichtet, bleibt Geheimnis des Herstellers. Vielleicht spekuliert Canon eben doch darauf, hier noch sein spezielles Zubehör wie den Kabeltimer TC-80N3 oder WLAN-Transmitter absetzen zu können. Letztlich stellt einen die 1Dx II vor das typische Problem, mit dem praktisch jeder Profi zu kämpfen hat: mit 1,5KG Eigengewicht muss man schleppen und der eingebaute Hochformatauslöser vereitelt zudem sehr flache Bodenperspektiven, wenn man nicht im Hochformat oder Überkopfstellung operieren möchte.

Wer zwischen einer EOS 5D III und 1Dx II schwankt, sollte noch etwas abwarten, denn die Ankündigung einer 5D IV wird in Kürze - etwa gegen Ende Aug. 2016 - erwartet. Ob und wann sie kommt, ist derzeit aber noch Spekulation.

Mit 100% in der Gesamtwertung sprengt die 1Dx II unser Wertungssystem (102% rechnerisch) und setzt sich gegenüber dem bisherigen Spitzenreiter EOS 5DsR (95%) jetzt per Stand Aug. 2016 an die Spitze. Alle Kameras mit Wertungen finden Sie hier im Kamera-Direktvergleich!

Die 1Dx II hier bei Calumet kaufen!

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technische Daten


 

Technische Daten Canon 1Dx Mark 2
UVP 6.299 EUR, hier bei Calumet kaufen
Markteinführung Mai 2016 (Hierzulande voraussichtlich im Handel ab Sept. 2016)
Sensor 19,96 Megapixel, KB-Vollformat CMOS (35,9 x 23,9mm), 6,6µm-Pixel (Pitch), Dual Pixel CMOS-AF (80%)
Bildformate
  • 5.472 x 3.648 (RAW bzw. Jpeg L)
  • 4.104 x 2.736 (M-RAW)
  • 2.736 x 1.824 (S-RAW oder JPEG S)
  • 4.368 x 2,912 (JPEG M1)
  • 3.648 x 2.432 (JPEG S)
  • RAW, JPEG, RAW+JPEG parallel vorhanden
Autofokus Dual Pixel CMOS in Liveview (OneShot) und Video (Servo) auf 80% der Sensorfläche. 61 AF-Felder mit 41 Kreuzsensoren, 5 Doppel-Kreuzsensoren, 21 zentrale AF-Felder bis f8 empfindlich, 41 mit Kreuzfunktion. Zentrales AF-Feld im OneShot bis -3EV empfindlich. Touch-AF in Liveview (OneShot) und Videomodus im Servobetrieb. AF-Cases.
ISO-Bereich 50 - 409.600 (Normbereich 100 - 51.200), Video 100 bis 12.800, Auto-ISO, dynamisches Auto-ISO
Belichtung 30s - 1/8.000s (Video 1/25s - 1/4.000s) , Bulb., Korrektur +-5EV, in 1/3 oder 1/2 Schritten, AEB 3, 5,7 Aufnahmen maximale Spreizung bis 3EV, Belichtungsmessung: Mehrfach, Mittenbetont, Spot
Weißabgleich AWB (zwei Optionen), Sonne, Wolken, Schatten, Kunstlicht, Blitz, Benutzerdefiniert, Kelvin
Serienbilder bis 14 B/Sek. bei voller AF- und Belichtungsunterstützung, 16 B/Sek. mit Spiegelarretierung bzw. in der Liveview. Belichtung und AF wird für das 1. Bild festgeschrieben. Bis 170 RAW unverzögert in Folge bei CFast 2.0-Karte (unbegrenzte Anzahl JPEG)
Monitor 3,2'' mit 1,62k - fest verbaut, touchfähig nur für AF-Punkt bzw. Lupenspreizfunktion
Sucher optisch, 0,76x, 100%-Abdeckung, -3 bis +1 Dioptrien-Anpassung
Blitz nicht eingebaut, externe Canon Speedlites bzw. kompatible Drittanbieter-Blitze nutzbar. Blitzsynchronzeit bis 1/250s.
Video
  • Cine 4K 4.096 x 2160 / 60p / 50p / 30p / 25p / 24p (Motion JPEG im MOV-Container, 800 bzw. 500 MBit)
  • 1.920 x 1.080 / 120p / 100p / 60p / 50p / 30p / 25p / 24p (All-i und IPB-Kompression, MOV und MP4)

    eingebautes Mikrofon (mono), Farbsampling mit YCbCr 4:2:2, 8bit, HDMI-Out: 1080 8-bit 4:2:2
Wifi per optionalem WFT-Transmitter WFT-E8 (auch WFT-E6 nutzbar)
Speicherkarten 1 x CFast 2.0 / 1 x Compact Flash Typ I (UDMA 7 kompatibel)
Extras Anti-Flacker-Funktion, zweiachsige Wasserwaage, Gitterlinien, Key-Benutzersteuerung, interne RAW-Konvertierung incl. Objektivkorrektur
Buchsen Mini-HDMI-Out (Typ C), Mini-USB 3.0 , externer Mikrofon-Anschluss 2,5mm, Kopfhörer-Anschluss (2,5mm Stereo), N3-Fernauslöser-Anschluss, RJ45 Ethernet-Buchse, Anschluss für WFT-Transmitter (WFT-E8, WFT-E6)
Akku LP-E19 für 1.210 Aufnahmen, kompatibel auch zu LP-E4N, LP-E4,
Gehäuse Magnesium, 158 x 168  x 83mm
Gewicht 1.340gr (solo ohne Akku und Speicherkarte), incl. 1.520gr
Anleitung derzeit noch nicht dokumentiert (prüfen)
Firmware derzeit noch nicht dokumentiert (prüfen)
Objektive EF-Wechselobjektive von Canon und kompatible Objektive z.B. von Sigma, Tamron, Tokina, Samyang etc. (siehe Objektivtest für Vollformat), keine EF-S-Objektive ansetzbar.

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Dieser Report wurde am Donnerstag, 18. August 2016 erstellt und zuletzt am Sonntag, 21. August 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Stefan G. 26.08.2016 - 01:12:11
@Tobias: das Canon 24mm/1,4L II ist (abgeblendet) das höchstauflösende Canon-Objektiv, wie wir an der 5Ds gesehen haben. Wir nutzen es seit 2015 für alle Kameratests.
VG Stefan

3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Hobbytobby 26.08.2016 - 01:10:01
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Hallo.

Wieso wird denn die Auflösung mit dem 24mm Objetkiv gemacht, wurde da nicht immer ein anderes genommen das besser war/ist?

Danke

Tobias

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Paul 22.08.2016 - 07:58:42
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Danke für Report. Preislich ist viel zu teuer aber technisch ist genial.

4 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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