Ein Kamera Test liefert die Grundlage für unsere regelmäßig aktualisierten Kamerabestenlisten. Sie erfahren, nach welchen Kriterien die Modelle bewertet werden, warum ältere und neuere Ergebnisse teilweise nicht direkt vergleichbar sind und welche Kamerakategorien wir unterscheiden.
Inhalt 6 Abschnitte
Das Wichtigste im Kamera Test
- Die getesteten Modelle werden in Bestenlisten für spiegellose Systemkameras, Spiegelreflexkameras sowie Kompakt- und Bridge-Kameras eingeordnet.
- Die Bildqualität trägt mit 60 % am stärksten zur Gesamtnote bei.
- Die Geschwindigkeit fließt mit 20 % in die Bewertung ein.
- Ausstattung und Bedienung werden ebenfalls mit 20 % gewichtet.
- Seit fotoMAGAZIN 8/2024 beruhen die Bildqualitätswerte auf einem neuen Messverfahren.
- Mit einem Sternchen gekennzeichnete Kameras wurden bereits nach dieser neuen Methode geprüft.
Ausstattung und Technik der Bewertung
Unsere Bestenlisten sind in drei Bereiche gegliedert. Eine Liste umfasst spiegellose Systemkameras, eine weitere Spiegelreflexkameras. Kompakt- und Bridge-Kameras werden in einer eigenen Übersicht geführt.
Die Gesamtnote setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. Den größten Anteil hat die Bildqualität mit 60 %. Geschwindigkeit wird mit 20 % berücksichtigt, während Ausstattung und Bedienung ebenfalls 20 % ausmachen.
In der Praxis
Unterschiedliche Maßstäbe für unterschiedliche Kameratypen
Die genannten Prozentwerte lassen sich zwischen Wechselobjektivkameras und Kompakt- beziehungsweise Bridge-Modellen nicht unmittelbar vergleichen. Für beide Gruppen fließen jeweils andere Bewertungskriterien ein.
Neues Messverfahren bei der Bildqualität
Im Juni 2024 wurde der Partner für die Labortests gewechselt. Seit fotoMAGAZIN 8/2024 basieren die Ergebnisse zur Bildqualität deshalb auf anderen Messwerten. Ein direkter Vergleich mit früheren Resultaten ist dadurch nicht möglich.
Modelle, deren Bildqualität bereits nach dem neuen Verfahren ermittelt wurde, sind in den Bestenlisten mit einem Sternchen markiert. Das neue Testverfahren wird detailliert erklärt.
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Für wen lohnt sich der Blick in die Kamerabestenlisten?
Die Übersichten richten sich an Fotografen, die mehrere Kameras anhand einheitlicher Grundkriterien einordnen möchten. Je nach Bauart finden Sie die passenden Modelle in der Liste für spiegellose Systemkameras, Spiegelreflexkameras oder Kompakt- und Bridge-Kameras.
Die Gewichtung macht zugleich deutlich, dass die Bildqualität den größten Einfluss auf die Gesamtnote besitzt. Bei Vergleichen zwischen unterschiedlichen Kameragruppen sollten Sie jedoch beachten, dass die prozentualen Werte wegen der abweichenden Kriterien nicht direkt übertragbar sind.
Technische Daten im Überblick
- Bewertungskategorien: spiegellose Systemkameras, Spiegelreflexkameras, Kompakt- und Bridge-Kameras
- Bildqualität: 60 %
- Geschwindigkeit: 20 %
- Ausstattung und Bedienung: 20 %
- Wechsel des Labortest-Partners: Juni 2024
- Neue Messwerte gültig seit: fotoMAGAZIN 8/2024
- Kennzeichnung des neuen Verfahrens: Sternchen (*)
Unser Fazit
Die Kamerabestenlisten machen die Bewertungsgrundlage transparent: Bildqualität, Geschwindigkeit sowie Ausstattung und Bedienung bestimmen gemeinsam die Gesamtnote. Die getrennte Einordnung nach Kameratyp berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Testkriterien.
Beim Vergleich älterer mit neueren Ergebnissen ist der Wechsel des Labortest-Partners zu beachten. Das Sternchen weist darauf hin, dass die Bildqualität bereits nach dem neuen Verfahren gemessen wurde.
