Canon EF 70-300mm f/4,5-5,6 DO IS USM
Canon EF 70-300mm f/4,5-5,6 DO IS USM
     
Kaufpreis, ca.: 1.150 EUR  
Ausstattung: 83 Punkte
Relation Preis/Ausstattung: 63 Pkte
Kauflinks: Amazon
  Preissuchmaschine
  Ebay  
Gewicht / Baulänge: 720 gr / 10,0 cm
Filtergröße: 58 mm  
Nahgrenze: 140 cm  
Abbildungsmaßstab:  0,26  

 

Ausstattungsmerkmale     Hinweise / Links
mittleres Gewicht (o), normale Lichtstärke (o), mittlere Nahdistanz (o), großer Zoombereich (++), großer Abbildungsmaßstab (+), Ultraschall-Motor (+), Bildstabilisator (++), Bildkreis für Vollformat (++), Innenfokussierung (+), hohe Fertigungsqualität (+), Vollzeiteingriff Fokussierung (+)
   
Markteinführung Juni 2004
Testergebnisse Bildschärfe
Canon Deutschland
> passende Streulichtblende
> passende Köcher & Schutzdeckel
       
das Objektiv eignet sich besonders für     ähnliche Objektive
       
> Makro & Nahbereich > Natur & Tiere
> Allround  

 

   
Canon EF 70-300mm f/4-5,6 L IS USM Canon EF 75-300mm f/4-5,6 IS USM
Canon EF 70-300mm f/4-5,6 L IS USM
Canon EF 75-300mm f/4-5,6 III USM

hier gibts Info

Neu: Traumflieger-Videos zu Kamera-Equipment !

Infos zu Ausstattungsmerkmalen/Punkten / alle Angaben ohne Gewähr
 
Optische Qualität an der EOS 5D Mark II

 

Auflösung



 

bestes Ergebnis
100%-Ausschnitt

Offenblende Endbrennweite
100%-Ausschnitt

70mm - f8 - ISO 100 - Bildzentrum

300mm - f5,6 - ISO 100 - Bildzentrum

Hinweis: für den Zugriff auf die voll aufgelösten Testbilder ist eine Mitgliedschaft im offenen Objektivtest erforderlich.

bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart

Offenblende Endbrennweite
vollaufgelöstes Testchart

135mm - f8,0 - ISO 100

300mm - f5,6 - ISO 100

 

Beispiel Fasan
vollaufgelöste Bilddatei

Beispiel Insekten
vollaufgelöste Bilddatei

300mm - f5,6 - ISO 100

300mm - f5,6 - ISO 100

 



Das EF 70-300mm f4,5-5,6 DO IS USM kam im Juni 2004 auf den Markt und markierte als zweites und bisher letztes DO-Objektiv eine Canon Entwicklung eines neuen Linsentyp, der DO-Linse. Diese Mehrfachbeugungslinse (Diffractive Optic) dient im Wesentlichen einer kompakteren Bauweise. Und in der Tat, das Zoomojektiv hat im eingefahrenen Zustand bei 70mm die kompaktesten Abmaße bei vergleichbaren Telezooms. Auffällig ist der grüne statt des üblichen roten Ringes (bei hochwertigen L-Objektiven), der es als DO-Objektiv ausweist.

Auflösung

Das Objektiv mag wie ein L-Objektiv gebaut sein, doch die optischen Leistungen hinken den üblichen "L"-Leistungen hinterher. Mit durchschnittlich 1.624 Linien Auflösung liegt es auf den hinteren Plätzen unseres Tests. Bei einem Preis von ca. 1.200 € haben wir etwas anderes erwartet. Dies bestätigen aber auch die vielen, meist ernüchternden Forenkommentare zu diesem Zoom-Objektiv in den letzten Jahren. Ein Abblenden auf f8 bzw. f11 steigert nur unwesentlich die Auflösungsleistung, nur bei unteren Brennweiten ist ein Sprung bemerkbar. Während das Zentrum insgesamt noch akzeptable Leistungen liefert, fällt der Rand zu stark ab.

sonstige Leistung

Vignettierungen sind bei 70mm noch moderat mit 0,7 EV, steigern sich jedoch bei 135mm mit knapp über einer Blende und werden bei 300mm sehr ausgeprägt mit fast zwei Blendenstufen. Verzeichnungen sind bei 70mm unauffällig, bei 300mm etwas ausgeprägter. Die chromatische Aberration zeigen sich mit relativ breiten 5 Pixel recht deutlich. Die Autofokusleistung liegt mit durchschnittlich 67% auf niedrigem Niveau (39% Phasen-AF, 94% Kontrast-AF). Der Phasenautofokus konnte sich auch nach mehreren Testläufen zu keinen besseren Leistungen bewegen lassen.

Konstruktion

Der Hersteller hat das EF 70-300mm wie ein L-Objektiv konstruiert. Sehr stabil gebaut (Metalltubus), nichts klappriges am Objektiv. Einen Staub- und Spritzwasserschutz sucht man jedoch vergeblich. Im Gegensatz zur kostengünstigeren Alternative dem EF 70-300mm f/4-5,6 IS USM hat es anstatt 8 nur sechs Blendenlamellen und die Offenblende fängt erst bei f4,5 und nicht bei f4 an. Positiv zu vermerken ist die nicht drehende Frontlinse. Eingefahren kann auf 70mm eine Sperre (Lock) aktiviert werden, so dass der Tubus nicht hinausfahren kann. Das Objektiv hat einen dreistufigen Bildstabilisator.

Fazit

Das Canon 70-300 f4,5-5,6 DO IS USM ist ein Objektiv mit hochwertigen Attributen, kann leistungsmässig aber nicht überzeugen. Wer jedoch ein Reisezoom mit möglichst kleinen Abmaßen braucht wird hier fündig. Alternativ und wesentlich günstiger kann das EF 70-300mm f/4-5,6 IS USM in Betracht gezogen werden. Wer noch mehr auf Qualität und Leistung Wert legt und nur wenig mehr zu zahlen bereit ist, für den kann das EF 70-300mm f/4-5,6L IS USM eine bessere Alternative sein.

> passende Streulichtblende


Informationen zum Testverfahren

 Kommentare zum Objektiv

Derzeit sind hier 11 Kommentare vorhanden:
 

Erwin: Ich habe das Objektiv jetzt seit 3 Monaten und die positiven Aspekte überwiegen deutlich. Wenn man auf die schon mehrfach genannten Hinweise achtet, also kein nutzloser UV-"Schutzfilter", immer mit Geli dran und extremes Gegelicht meiden, sind die Ergebnisse völlig in Ordnung. Natürlich ist ein 200/F2,8 II L dem Zoom ebenso überlegen wie ein 70-200 L aber schon beim 28-300 L ist man auf Augenhöhe. Einen Schärfeabfall erkenne ich nur in den äußersten Ecken, und auch nur wenn ich wirklich darauf achte. Die Ergebnisse des Tests oben sind mir unerklärlich und m.E nicht repräsentativ.

Negativ werten würde ich allenfalls den Neupreis, der sich aber relativiert da man das Objektiv gebraucht deutlich günstiger bekommt und den etwas straffen Zoomring der aber der kompakten Bauweise mit doppelt ausfahrendem Tubus geschuldet sein dürfte.

Pro: kompakt, leicht, schwarz, gute bis sehr gute Bildqualität, zumindest meins und mit dem 200/F2,8 II L und dem 24-105 L als Referenzen an der 6D.

Kontra: Neu zu teuer, Zoomring etwas straff, Problematisch bei (bewusst provozierten) Gegenlichtsituationen.
(19.11.2017, 23:28 Uhr)

Gernot: Mit diesem Objektiv sind meine Sonnenuntergänge leider lila geworden, wobei ich in Blenden und Verschlusszeiten experimentiert habe. Das Ergebnis war immer krass gelb und lila; vielleicht liegt es an den besonderen Linsen, die kein extremes Gegenlicht vertragen ? Kann das Objektiv damit nicht als Reiseobjektiv empfehlen.
(11.01.2011, 10:28 Uhr)

Peter Paul Zehner: Qualifans sollten das Ef 100-400 L IS vorziehen, Reisende wie ich freuen sich über ein sehr unauffälliges kurzes 300er mit leisem und präzisem AF (mittlerer Kreuzsensor), ebensolchem Handling dank super Verarbeitung und relativ geringem Gewicht für m.E. exzellente Aufnahmen ohne Filter und immer mit Geli-blende auch zum Schutz.
(17.08.2010, 09:06 Uhr)

Peter Paul Zehner: Qualifans sollten das Ef 100-400 L IS vorziehen, Reisende wie ich freuen sich über ein sehr unauffälliges kurzes 300er mit leisem und präzisem AF (mittlerer Kreuzsensor), ebensolchem Handling dank super Verarbeitung und relativ geringem Gewicht für m.E. exzellente Aufnahmen ohne Filter und immer mit Geli-blende auch zum Schutz.
(17.08.2010, 11:52 Uhr)

Dietmar: jens wende : mit welcher Kamera?
(13.07.2010, 16:27 Uhr)

jens wende: Seit 1 Woche besitze ich die EOS 7D (anstelle 400D)und als erstes habe ich das Objektiv zum Vertragshändler gebracht, um eine Justage vornehmen zu lassen. Schon die schlichten Sensorauflösungen von 10MB und 18MB zeigen den Unterschied; bei der 5DMII mehr als verdoppelt.
(11.02.2010, 19:56 Uhr)

Werner Sternath: Bei vielen Einsätzen mir diesem Objektiv auf der EOS5M2 konnte ich keine Schleierbildungen oder ähnliches feststellen, und die Abbildungsleistung entspricht etwa dem schweren Canon Profi Objektiv 28-300.

Ich würde Wonar empfehlen das Objektiv überprüfen zu lassen
(16.10.2009, 08:20 Uhr)

wonar: An der 20D waren mit dem 70-300DO IS wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Jetzt bei der 5D MKII fallen die Ergebnisse im Endbereich sehr stark ab. Ab dem mittleren Zoom deutliche und stärker werdende Schleierbildungen, die auch durch Abblenden nicht besser werden. Die deutliche Pixelsteigerung bei der 5DMKII verzeiht keine Objektivfehler.
(12.08.2009, 10:56 Uhr)

jens wende: Erfahrungen aus einem Jahr:
- "DO"-Photos im RAW-Format erstellen, um ggf. nachträglich Weißabgleich, Kontrast, Farben und Schärfe an die persönlichen Bedarfe anzupassen
- "DO"-Photos sollten möglichst ohne extrem glitzernde Hintergründe außerhalb des Fokusbereichs erstellt werden
- "DO"-Photos immer mit Lens hood und ohne Filter erstellen
- "DO"-Photos werden gut, wenn Sie dem IS bis zur Aktivierung 1/2 Sekunde Zeit geben, bevor Sie den Auslöser ganz durchdrücken
- "DO"-Photos werden gut (scharf) zwischen f:5,6 (ok), f:6,3-7,1 (prima) und f:8 (klasse) - gilt ja auch für viele andere Teleobjektive

Mir macht das Fotografieren mit dem "DO" immer noch sehr viel Freude. Es ist leicht und schnell und wenn ich den Tubus über ein leichtes Ziehen an der Gegenlichtblende justieren ist es sehr leichtgängig - gewußt wie. Ich hoffe, die Tipps helfen.
(11.06.2009, 13:59 Uhr)

Anonym: -Schon bei Offenblende scharf.
-Gut verarbeitet, beinahe L-Qualität.
-Schneller AF, lässt keine Wünsche offen.
-Leichte Einbussen bei der Kontrastdarstellung (Gegenüber Topobjektiven wie 70-200L)
(06.04.2009, 14:03 Uhr)

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