Die Canon EOS 20 D
im Vergleich mit der 10D und 300D
- 1. Teil: Überblick / Ersteindrücke
- 2. Teil: neuer Bildprozessor (Rauschen/Hotpixel/Grösse)
- 3. Teil: Hochgeschwindigkeit (Reihenaufn./Einsatzbereits./AF)
- 4. Teil: Bildqualität (neue Objektive/Schärfe/Farben)
- 5. Teil: Soundprobleme (Auslösergeräusch/Schallreduktion)
- 6. Teil: Fazit & Wertungsübersicht
- 7. Teil: interaktive Wertung mit persönlicher Präferenz
Nach kaum einem Jahr
lässt Canon auf die 300 D mit der 20 D im Markt der digitalen
Spiegelreflexkameras erneut einen Preisschlager folgen. Keine Frage, dass Nikon
mit der D70 den Innovationsprozess ins Laufen und Canon in Zugzwang
brachte.
Was neu an der 20D ist, ob der Mehrpreis gerechtfertigt erscheint und
wie sie sich insbesondere im Vergleich zu der 300D / 10D platziert sind Fragen, auf
dieser Report näher eingehen will.
Seitenüberblick
Unterschiede in den Features
Ersteindrücke
| Unterschiede im |
Canon 20 D |
Canon 10 D |
Canon 300 D |
| ca. Strassenpreis (nur Gehäuse) |
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Gehäuse
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Sensor
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Reihenaufnahmen
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| Einschaltverzögerung |
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Formate
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| Weissabgleich |
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| Bajonett |
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Autofokus
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| ISO-Bereich |
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Verschluss
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Blitzfeatures
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| Individualfunktionen |
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| ca. Akku-Laufzeit (für mitgelieferten Akku, 50% Blitz, 20 Grad) |
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| Schnittstelle |
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| weitere Extras der 20 D gegenüber der 10D/300D |
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Ersteindrücke, Optik und Feeling
Es ist der 20 D auf
Anhieb anzumerken, dass sie etwas kompakter im Format als die 10 D ist. Rein
äusserlich betrachtet fällt das zwar kaum auf, jedoch liegt sie nicht ganz so
bullig in den Hand wie die 10D. Wirkt letztgenannte wie ein schwerer
Kampfpanzer, könnte die 300 D als leichtere Aufklärungsmaschinerie und die 20 D
als mittelschwerer, aber schneller Jagdpanzer assoziiert werden. Empfehlenswert
für eine komfortable Griffhaltung ist allerdings in allen drei Füllen der als
Zubehör erhältliche Batteriegriff. Sind diese mit zwei Akkus bestückt und ggf.
noch ein etwas schwereres Objektiv an der Kamera, so relativiert sich der
Gewichtsunterschied schnell wieder und die Gesamtlast nähert sich spürbar an.
Das Verarbeitungsmaterial wirkt an der 20D/10D mit Magnesiumlegierung zwar edler
als das Kunststoffkleid der 300 D, letzteres fühlt sich in der Hand durchaus
sehr angenehm an und wirkt keineswegs billig verarbeitet.
Wer die 10 D schon
kennt, der fühlt sich mit der 20 D sofort wie Zuhause, die Anordnung der
Bedienelemente ist bis auf die unten genannten Neuerungen nahezu identisch. Im Gegensatz zur 300D liegt das LCD-Display
auf der Kameraoberseite, was abhängig vom Blickwinkel jedoch nicht als Vor- oder
Nachteil zu werten sein dürfte.
Das bereits an der
10 D verwendete grosse Daumenrad liegt auch an der 20 D sehr angenehm im Griff.
Steht der Hauptschalter in der obersten Position, lässt es sich auch
zur Belichtungskorrektur einsetzen, was in der Praxis recht häufig der Fall ist,
wenn das Motiv vom mittleren 18%-Grauwert abweicht. Mit dem Multikontroller, der im Gegensatz zur 10 D
endlich die Einfinger-Navigation z.B. bei grösseren Zoomstufen in der
Bildvorschau zulässt und u.a. auch die schnelle Ansteuerung der AF-Felder
erlaubt, hat Canon die Haptik spürbar verbessert.
Die 300 D verbucht
dennoch einen kleinen Vorteil bei der Belichtungskorrektur – ist hier zwar die
AV-Taste zusätzlich zum Hauptwahlrad niederzuhalten, so braucht nicht wie an der
10D/20D vorher die Auslösetaste halb durchgedrückt zu werden. Rein optisch in
Kombination mit dem Batteriegriff überzeugt allerdings die 10 D am
ehesten, im Gegensatz zur 20D/300D passt sich der Griff der Gehäuseform am
genauesten an.
weiter zum 2. Teil: der neue
Bildprozessor
