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Vorgestellt: die Autoren von traumflieger.de
Stefan Gross
alias Stefan Traumflieger
INITIATOR und WEBSITEBETREIBER von traumflieger.de
Wie und warum ich fotografiere:
Sonntag-Nachmittag, Besuch bei der Familie an der Ostsee. Man geht
spazieren und ich hab für alle Fälle den Fotorucksack + Stativ dabei. An
der Steilküste nichts neues, auch unten am Strand nichts auffälliges.
Warum schlepp ich mich nur mit dem Fotozeugs ab...
Dann pack ich das Stativ aus und häng
die Kamera flach über die Wellen am Strand. Die Steinmole wird mit Timer
70x fotografiert.
Spätnachts wieder in Hamburg angekommen seh ich mir
die RAW-Serie in Lightroom an. Irgendwo muss doch...und schliesslich
finde ich den Ausschnitt, optimiere die Kontraste und Farben, exportiere
die Serie und verrechne das ganze zu einem Komposit.

die Steinmole gefällt mir im Ausschnitt, leider ist er
nicht besonders grossformatig. Mehr zur Bildenstehung finden Sie
hier
Der Ausschnitt ist jedoch relativ kleinformatig, für
einen hochaufgelösten Poster- oder nur DinA3-Druck reicht er leider
nicht. Also setze ich mich ein paar Tage später erneut in den Pkw für
die zweistündige Autotour Richtung Ostsee.
An der Autobahn-Abfahrt Richtung Grömitz werfe ich kurz
einen Blick auf die idyllische Seen-Landschaft mit der Kleinstadt
Neustadt. Diese malerische Szenerie entfaltet sich nur von der Autobahn
aus, wie mir mein örtlich ansässiger Onkel versichert hatte. An der
Abfahrt ist eine Nothaltebucht. Anhalten und schnell ein Foto machen ?
Diesmal riskiere ich es, zumal in der Bucht ein PKW mit aufgestelltem
Warndreieck gehalten hat, vielleicht kann ich gleichzeitig etwas Hilfe
leisten.
Ich laufe mit schwer bepacktem Fotorucksack und
Stativköcher hinter der Leitplanke und suche nach einem geeigneten
Standort.

Mit GPS, WLAN-Transmitter und Getriebeneiger bewaffnet
rücke ich der malerischen Landschaft zu Leibe, doch die Ordnungshüter
unterbrechen meine Aktivitäten jäh...
Nachdem das Stativ ausgefahren und die Kamera in Position
ist, spricht mich der sich unbemerkt genäherte Autobahnpolizist an
"Gehört Ihnen der Wagen dort hinten ?". Ich bejahe seine Frage und bitte
um Verständnis für meine fotografischen Absichten auch mangels
Standortalternative bei gleichzeitiger Absicht zur Hilfeleistung. Meine
Frage, ob ich seiner Meinung nach jetzt jemanden gefährden würde
verneint er. Dennoch, Vorschrift bleibt offenbar Vorschrift.
Ich finde also kein Gehör und ersuche um etwas
Verständnis bei seinem Kollegen am Polizeiwagen. Mit zu Sehschlitzen
verengten Augen erwidert dieser - lt. Namenszug am Hemd - Herr Schacht
von der Autobahnpolizei Scharbeutz trocken meinen durchaus freundlichen
Gruss und fängt unvermittelt an, mich ob der m.E. hochstilisierten
Gefahrensituation regelrecht anzupöbeln. Ich verbitte mir seinen
Umgangston und verlange die Dienstnummer, woraufhin er mich mit
"4711" abspeist. Ich solle mich auf eine Anzeige gefasst machen...

kein Verständnis finde ich bei der Autobahnpolizei für
meine fotografischen Absichten.
Ein paar Kilometer weiter erreiche ich die Steinmole am
Strand und baue das Equipment auf. Diesmal ist es erheblich windiger und
die Felsbrocken liegen tiefer im Wasser. Landunter - der geplante
Ausschnitt ist in der Ostsee versunken. Dummerweise hat sich ausserdem
der Himmel zugezogen und bietet kein sommerliches Blau wie noch ein paar
Tage zuvor.
Ich versuche dennoch eine timergesteuerte Szenerie
einzufangen, setze mich testweise auf die Felsen der Mole und verharre
möglichst ruhig, damit nur die Wellen verschleiern. Später am heimischen
PC verrechne ich ein Dutzend der Aufnahmen und entdecke einen
interessanten Langzeit-Verwischeffekt, der sich offenbar nur
timergesteuert realisieren lässt. Damit konnte ich wieder eine neue, fotografische
Erkenntnis gewinnen und bin letztlich dank der Fotografie um
einige Erfahrungen reicher.

Nach Verrechnung von einem Dutzend timergesteuerter
Aufnahmen entdecke ich einen interessanten Langzeit-Verwischeffekt: Die
Wellen wirken aufgepeitscht und nicht geglättet (mehr Infos
hier)
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Pilzfotografie macht mir besonders viel Freude - die Kameraden laufen
nicht weg und lassen sich super gestalten.
Beruf:
freier Fotograf und Fachbuchautor der Bücher
Profihandbuch
Canon EOS 300D,
Profihandbuch Canon EOS 20D/10D,
Profihandbuch
Canon EOS 350D,
Profihandbuch Canon EOS 30D,
Profihandbuch Canon 400D,
Profihandbuch Canon EOS 40D,
Profihandbuch Canon EOS 450D,
Profihandbuch Canon EOS 50D,
Profihandbuch Canon EOS 5D Mark II
Profihandbuch Canon EOS 500D
Profihandbuch Canon EOS
7D
demnächst: Das Profihandbuch zur Canon EOS 550D
Zeitschriften-Veröffentlichungen in:
- ColorShots
- Chip Foto Video
- Foto Praxis
- technische Beratung DPA (deutsche Presse Agentur)
und DSB (deutscher Schützenbund)
Schwerpunktthemen:
Makro-, HDR- und Nachtfotografie
die Technik:
Canon EOS Digital: mittlerweile 11 DSLR von 1Ds Mark III bis 300D,
Dutzende von Objektiven und Zubehörkrempel en masse (bin von berufswegen
Praktiker)
Kontakt:
viele Fragen erreichen mich per
Email (siehe auch die
Traumflieger-Leserbriefe). Ich komme leider nicht immer dazu, sie
alle zu beantworten oder eine Antwort erfolgt mit etwas Verspätung.
Manchmal schneller und von mehreren Seiten beleuchtet finden Sie Antwort
auch im
Traumflieger-Forum !
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Ingo Mathyl
alias cheskyMODERATOR des
DSLR-Astroforums und Autor der Astroworkshops
Wie und warum ich fotografiere:
"In der Fotografie liebe ich Techniken, mit denen ich Dinge sichtbar
machen kann, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Und das
in der ganzen Bandbreite vom Einfrieren der Wassertropfen eines
Springbrunnens mit der Tausendstel bis zu Stundenaufnahmen, um ferne
Himmelsobjekte einzufangen.
Was mich an der DSLR-Technik
fasziniert ist die Kombination aus maximalen Gestaltungsmöglichkeiten
gepaart mit dem sofortigen Feedback und den entsprechenden
Korrekturmöglichkeiten der Bilder."
Kontakt:
über das Forum:
chesky |

Beruf:
Bauingenieur/Tragwerkplaner
Schwerpunktthemen:
Astrofotografie, allgemeine Fotografie
die Technik:
Canon EOS 300 D, Kit 18-55mm, Canon 55-200 USM, Teleskope Carl Zeiss
AS 63/840 und AS 80/1200 (im Aufbau)
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Herbert
Waldhecker
alias herbymerbyAutor des
Selbstbauworkshops
IR-Fernbedienung
Mitautor des
Blitzreports zu Canon DSLR
Wie und warum ich fotografiere:
"Das Auslösen eines Fotoapparates
war schon immer ein magischer Moment für mich. Mit einem kleinen Klick
verwandelt sich das Motiv in das subjektive Abbild dessen, was der
Fotograf vor seinem geistigen Auge sieht.
Der Moment wird zur Botschaft, die unverfälscht durch Worte vom
Betrachter aufgenommen werden kann. Damit ist die Fotografie der Malerei
sehr nahe.
Um gut fotografieren zu lernen, muss man viel üben. Auch das beste
Theoriewissen muss in der Praxis vertieft werden! Das ist erst durch die
digitalen Spiegelreflexkameras der neuen Generation wirklich
kostengünstig und schnell möglich. So habe ich mit meiner Canon DSLR in
kürzester Zeit schon mehr gelernt als in den vielen ‚analogen’ Jahren
zuvor.
Als Ingenieur bin ich natürlich immer daran interessiert, meine
Ausrüstung und das Wissen über die Zusammenhänge von Optik, Mechanik und
Computertechnik zu verbessern.
Hier im Forum habe ich selbst viele gute Anregungen bekommen und hoffe
auch Andern manchmal etwas Nützliches für ihre „fotografische
Entwicklung“ weitergeben zu können
Was mich an der DSLR-Technik
fasziniert ist die Kombination aus maximalen Gestaltungsmöglichkeiten
gepaart mit dem sofortigen Feedback und den entsprechenden
Korrekturmöglichkeiten der Bilder."
Kontakt:
über das Forum:
herbymerby |

Beruf:
Ingenieur
(Elektrotechnik)/Geschäftsführer einer EDV-Firma
Schwerpunktthemen:
Makro- sowie Naturfotografie
die Technik:
EOS 20D mit ständig wachsendem Zubehörpark |

Christopher Kesting
Traumflieger-Redakteur und Mitarbeiter im Ressort TechnikWie und warum ich fotografiere:
"Meinen fotografischen Anfang
ebnete mir die Messsucherkamera Voigtländer Vito BL mit BEWI Automat,
einem PRONTOR SVS Verschluss mit Lichtwertskala und einem Objektiv
COLOR-SKOPAR 2,8/50, in Gesamtverstellung mit Geradführung. Sie war ein
Geschenk meines Vaters.
Damit gelangen mir mit jugendlichen 15 Jahren Aufnahmen, die technisch
gesehen gut waren, obgleich ich nicht den blassesten Schimmer über das
Zusammenwirken von Blende, Belichtungszeit und ISO hatte. Wir mir das
gelang, ist mir heute noch schleierhaft ;-)) Von der Küste bei Kiel
kommend waren dann auch eher maritime Motive mein Schwerpunkt. Mit 18
verlor ich diesen Schatz bei einem Italienurlaub.
Mein Wiedereinstieg begann aber wieder im europäischen Ausland und durch
Zufall wurde es eine 400D, dort wurde nichts anderes verkauft.
Seitdem stellt Fotografie für mich die Sehnsucht nach der Macht dar, die
Zeit wenigstens für einen kurzen Moment festzuhalten; die Zeit zu sehen
und nicht entrinnen lassen (gleichgültig dem Inhalt gegenüber). Dabei
ein Werk zu erschaffen und sagen zu können ich bin zufrieden mit mir;
das ist für mich ein wahrlich erhabener Moment. Darum sind für mich
schöne Bilder eben jene, die auf den ersten Blick nur das Wesentliche
beinhalten. Klare auch in der Natur vorkommene Linien und Strukturen.
Die aber auf den zweiten Blick vielmehr aussagen und je mehr man sich
mit dem Bild beschäftigt, umso mehr erfährt man über den Inhalt.
Mein derzeit künstlerisches Ziel ist es, dem Betrachter ein Farbenspiel
empfinden zulassen, obgleich es ein s/w Bild ist."
Kontakt:
über das Forum:
Christopher K.
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Schwerpunktthemen:
Da ich sehr universell veranlagt bin, werde ich mich wohl nie
spezialisieren.
die Technik:
EOS 40D und demnächst die 1D Mark IV und als Lieblinge das 50 1:1,4
und 85 1:1,8.
Auf
guten Austausch
Eurer
Christopher
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Jakob Magnus
Traumflieger-Redakteur und Mitarbeiter im Ressort Technik &
NaturWie und warum ich fotografiere:
"Als erstes fesselt mich die
Naturfotografie, Beobachtungen von Tieren in ihrem natürlichem
Lebensraum. Aus dem Tarnzelt erblicke ich die Welt als Gast im Reich der
Tiere, ungesehen bekomme ich Einblicke in andere Lebensräume.
Zur anspruchsvollen Tierfotografie gehört nicht die teure Technik,
vielmehr fundiertes Wissen und eine gute Vorbereitung, z.B. für den
erfolgreichen Ansitz auf ein bestimmtes Motiv. Natürlich gelingen die
einen oder anderen Zufallsbilder. Doch mit einem gehörigen Plus an
Planung, verkürzt sich das eigentliche Sitzen um ein vielfaches.
Apropos Technik, es gibt immer für den Verwendungszweck eine passende
Lösung, zumindest annäherungsweise. Eierlegende Wollmilchsäue mit denen
wirklich alles perfekt gelingt, gibt es meiner Erfahrung nach nicht.
Doch man kann sich mit kleinen technischen Raffinessen behelfen. Das
kann ein simpler Blitzaufsatz, ein Telebügel, ein alternatives Stativ
oder verschiedenste Tarnutensilien - oder einfach nur der Gedanke die
Stille zu genießen - sein, wenn sich kein Erfolg einstellt.
Mein primärer Fokus
gilt den Vögel, besonders die Familie der
Enten und Entenartigen hat es mir angetan, sowie Sing- und
Rackenvögel. Zur letzteren gehören auch die beliebten Eisvögel und
Bienenfresser, die in den letzten Jahren wieder zahlreicher wurden. Auch
andere Lebensformen als die tierischen liegen mir sehr am Herzen. So
begeistern mich Blüten, Pilze und auch malerische Landschaften und
motivieren, den Kameraauslöser durchzudrücken.
Als Gegensatz zur
Naturfotografie bot sich mir über die Jahre
mehrfach Gelegenheit, in die Sparte der Hochzeitsfotografie hinein zu
schnuppern. Über die gute Freundschaft zu einem Studiobesitzer lernte
ich schnell den Umgang mit Personen vor der Kamera und deren
lichtgestaltnerische Inszenierung. Speziell kommt es hier auf den
einzigen unwiederbringlichen Moment an. Ähnlich der Sportfotografie gibt
es auf Hochzeiten Momente, die unbedingt festgehalten werden müssen.
Die Emotion des
Augenblicks stilvoll einzufangen ist mein Motto. Dafür tausche ich gern
meine Schmuddelklamotten mit feinstem Zwirn und mische mich zwischen die
Damen und Herren.
Während der Veranstaltung muss ein Fotograf den Überblick behalten und
sich zurücknehmen. Das Auge für die wesentlichen, sowie die kleinen
Dinge am Rande, füllen am Ende das Hochzeitsbuch. Nicht die Masse der
Aufnahmen ist
entscheidend sondern Bilder vom richtigen Moment. Ähnlich wie in der
Natur fungiere ich als Beobachter.
Ich verwende regelmässig parallel zwei Canon EOS Digitalbodys, sowie
eine Auswahl von zweckmäßigen Objektiven. Auch hier gilt wieder: ~je
weniger~ doch qualifizierter die Materialen, desto effektiver lässt sich
arbeiten. Zusätzlich nutze ich gern technische Hilfsmittel wie
Aufsteckblitze, Reflektoren und Schattenspender."
Kontakt:
über meine Webseite:
www.jmagnus.de
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..als Naturfotograf...

... als Hochzeitsfotograf ...
Schwerpunktthemen:
Natur- /Ansitz- und Hochzeitsfotografie
die Technik:
EOS 1D/5D und passende Brennweiten
Jakob
Magnus |

Michael Schmelter
Autor des
Photoworkshops
Feldhasen-FotografieWie und warum ich fotografiere:
"Es
ist eine wunderbare Sache, Eindrücke und Emotionen in Bildern
festzuhalten. Die Welt ist vergänglich und das Geschehen der Zeit nicht
zu korrigieren. Gerade die digitale Fotografie ermöglicht es einem, in
die Natur zu gehen, und jedes gesehene mit nach Hause zu nehmen.
Im Laufe der Zeit hat sich bei mir eine Faszination für einige besondere
Motive entwickelt, den Gewächsen aus dem Reich der Pilze, Feldhasen und
Singvögel.
Wenn man
sich, wie ich, viel in der Natur aufhält, begegnen einem immer wieder
neue Welten, ob aus dem Pflanzen- oder dem Tierreich. Im Gegensatz zu
mehr oder weniger statischen Motiven der Natur, wie Landschaften oder
Pflanzen, steht man bei wild lebenden Tieren vor dem Problem, dass diese
in der Lage sind, wann immer sie wollen, ihre Position gegenüber dem
Fotografen zu verändern. Und gerade das macht den Reiz den
Tierfotografie aus."
Kontakt:
über das Forum:
Leithase |

Schwerpunktthemen:
Makro- sowie Naturfotografie
die Technik:
EOS 300D mit ständig wachsendem Zubehörpark |
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