Vorgestellt: die Autoren von traumflieger.de

Websitebetreiber:  Stefan Gross
Astrosektion: Ingo Mathyl
Selbstbau-Workshops: Herbert Waldhecker
Redaktion und Technik: Christopher Kesting
Redaktion und Technik: Jakob Magnus
Wildtierfotografie Michael Schmelter


Stefan Gross
alias Stefan Traumflieger

INITIATOR und WEBSITEBETREIBER von traumflieger.de

Wie und warum ich fotografiere:

Sonntag-Nachmittag, Besuch bei der Familie an der Ostsee. Man geht spazieren und ich hab für alle Fälle den Fotorucksack + Stativ dabei. An der Steilküste nichts neues, auch unten am Strand nichts auffälliges. Warum schlepp ich mich nur mit dem Fotozeugs ab...

Dann pack ich das Stativ aus und häng die Kamera flach über die Wellen am Strand. Die Steinmole wird mit Timer 70x fotografiert.

Spätnachts wieder in Hamburg angekommen seh ich mir die RAW-Serie in Lightroom an. Irgendwo muss doch...und schliesslich finde ich den Ausschnitt, optimiere die Kontraste und Farben, exportiere die Serie und verrechne das ganze zu einem Komposit.


die Steinmole gefällt mir im Ausschnitt, leider ist er nicht besonders grossformatig. Mehr zur Bildenstehung finden Sie hier

Der Ausschnitt ist jedoch relativ kleinformatig, für einen hochaufgelösten Poster- oder nur DinA3-Druck reicht er leider nicht. Also setze ich mich ein paar Tage später erneut in den Pkw für die zweistündige Autotour Richtung Ostsee.

An der Autobahn-Abfahrt Richtung Grömitz werfe ich kurz einen Blick auf die idyllische Seen-Landschaft mit der Kleinstadt Neustadt. Diese malerische Szenerie entfaltet sich nur von der Autobahn aus, wie mir mein örtlich ansässiger Onkel versichert hatte. An der Abfahrt ist eine Nothaltebucht. Anhalten und schnell ein Foto machen ? Diesmal riskiere ich es, zumal in der Bucht ein PKW mit aufgestelltem Warndreieck gehalten hat, vielleicht kann ich gleichzeitig etwas Hilfe leisten.

Ich laufe mit schwer bepacktem Fotorucksack und Stativköcher hinter der Leitplanke und suche nach einem geeigneten Standort.


Mit GPS, WLAN-Transmitter und Getriebeneiger bewaffnet rücke ich der malerischen Landschaft zu Leibe, doch die Ordnungshüter unterbrechen meine Aktivitäten jäh...

Nachdem das Stativ ausgefahren und die Kamera in Position ist, spricht mich der sich unbemerkt genäherte Autobahnpolizist an "Gehört Ihnen der Wagen dort hinten ?". Ich bejahe seine Frage und bitte um Verständnis für meine fotografischen Absichten auch mangels Standortalternative bei gleichzeitiger Absicht zur Hilfeleistung. Meine Frage, ob ich seiner Meinung nach jetzt jemanden gefährden würde verneint er. Dennoch, Vorschrift bleibt offenbar Vorschrift.

Ich finde also kein Gehör und ersuche um etwas Verständnis bei seinem Kollegen am Polizeiwagen. Mit zu Sehschlitzen verengten Augen erwidert dieser - lt. Namenszug am Hemd - Herr Schacht von der Autobahnpolizei Scharbeutz trocken meinen durchaus freundlichen Gruss und fängt unvermittelt an, mich ob der m.E. hochstilisierten Gefahrensituation regelrecht anzupöbeln. Ich verbitte mir seinen Umgangston und verlange die Dienstnummer, woraufhin er mich mit  "4711" abspeist. Ich solle mich auf eine Anzeige gefasst machen...


kein Verständnis finde ich bei der Autobahnpolizei für meine fotografischen Absichten.

Ein paar Kilometer weiter erreiche ich die Steinmole am Strand und baue das Equipment auf. Diesmal ist es erheblich windiger und die Felsbrocken liegen tiefer im Wasser. Landunter - der geplante Ausschnitt ist in der Ostsee versunken. Dummerweise hat sich ausserdem der Himmel zugezogen und bietet kein sommerliches Blau wie noch ein paar Tage zuvor.

Ich versuche dennoch eine timergesteuerte Szenerie einzufangen, setze mich testweise auf die Felsen der Mole und verharre möglichst ruhig, damit nur die Wellen verschleiern. Später am heimischen PC verrechne ich ein Dutzend der Aufnahmen und entdecke einen interessanten Langzeit-Verwischeffekt, der sich offenbar nur timergesteuert realisieren lässt. Damit konnte ich wieder eine neue, fotografische Erkenntnis gewinnen und bin letztlich dank der Fotografie um einige Erfahrungen reicher.


Nach Verrechnung von einem Dutzend timergesteuerter Aufnahmen entdecke ich einen interessanten Langzeit-Verwischeffekt: Die Wellen wirken aufgepeitscht und nicht geglättet (mehr Infos hier)



Pilzfotografie macht mir besonders viel Freude - die Kameraden laufen nicht weg und lassen sich super gestalten.


Beruf:

freier Fotograf und Fachbuchautor der Bücher
Profihandbuch Canon EOS 300D,
Profihandbuch Canon EOS 20D/10D,
Profihandbuch Canon EOS 350D,
Profihandbuch Canon EOS 30D,
Profihandbuch Canon 400D,
Profihandbuch Canon EOS 40D,
Profihandbuch Canon EOS 450D,
Profihandbuch Canon EOS 50D,
Profihandbuch Canon EOS 5D Mark II
Profihandbuch Canon EOS 500D
Profihandbuch Canon EOS 7D

demnächst: Das Profihandbuch zur Canon EOS 550D



Zeitschriften-Veröffentlichungen in:

  • ColorShots
  • Chip Foto Video
  • Foto Praxis
     
  • technische Beratung DPA (deutsche Presse Agentur) und DSB (deutscher Schützenbund)

Schwerpunktthemen:
Makro-, HDR- und Nachtfotografie

die Technik:
Canon EOS Digital: mittlerweile 11 DSLR von 1Ds Mark III bis 300D, Dutzende von Objektiven und Zubehörkrempel en masse (bin von berufswegen Praktiker)

 

Kontakt:
viele Fragen erreichen mich per Email (siehe auch die Traumflieger-Leserbriefe). Ich komme leider nicht immer dazu, sie alle zu beantworten oder eine Antwort erfolgt mit etwas Verspätung. Manchmal schneller und von mehreren Seiten beleuchtet finden Sie Antwort auch im Traumflieger-Forum !

 

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Ingo Mathyl
alias chesky

MODERATOR des DSLR-Astroforums und Autor der Astroworkshops

Wie und warum ich fotografiere:
"In der Fotografie liebe ich Techniken, mit denen ich Dinge sichtbar machen kann, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Und das in der ganzen Bandbreite vom Einfrieren der Wassertropfen eines Springbrunnens mit der Tausendstel bis zu Stundenaufnahmen, um ferne Himmelsobjekte einzufangen.

Was mich an der DSLR-Technik fasziniert ist die Kombination aus maximalen Gestaltungsmöglichkeiten gepaart mit dem sofortigen Feedback und den entsprechenden Korrekturmöglichkeiten der Bilder."

Kontakt:
über das Forum: chesky


Beruf:

Bauingenieur/Tragwerkplaner

Schwerpunktthemen:
Astrofotografie, allgemeine Fotografie

die Technik:
Canon EOS 300 D, Kit 18-55mm, Canon 55-200 USM, Teleskope Carl Zeiss AS 63/840 und AS 80/1200 (im Aufbau) 

 

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Herbert Waldhecker
alias herbymerby

Autor des Selbstbauworkshops IR-Fernbedienung
Mitautor des Blitzreports zu Canon DSLR

Wie und warum ich fotografiere:
"Das Auslösen eines Fotoapparates war schon immer ein magischer Moment für mich. Mit einem kleinen Klick verwandelt sich das Motiv in das subjektive Abbild dessen, was der Fotograf  vor seinem geistigen Auge sieht.

Der Moment wird zur Botschaft, die unverfälscht durch Worte vom Betrachter aufgenommen werden kann. Damit ist die Fotografie der Malerei sehr nahe.

Um gut fotografieren zu lernen, muss man viel üben. Auch das beste Theoriewissen muss in der Praxis vertieft werden! Das ist erst durch die digitalen Spiegelreflexkameras der neuen Generation wirklich kostengünstig und schnell möglich. So habe ich mit meiner Canon DSLR in kürzester Zeit schon mehr gelernt als in den vielen ‚analogen’ Jahren zuvor.

Als Ingenieur bin ich natürlich immer daran interessiert, meine Ausrüstung und das Wissen über die Zusammenhänge von Optik, Mechanik und Computertechnik zu verbessern.


Hier im Forum habe ich selbst viele gute Anregungen bekommen und hoffe auch Andern manchmal etwas Nützliches für ihre „fotografische Entwicklung“ weitergeben zu können

Was mich an der DSLR-Technik fasziniert ist die Kombination aus maximalen Gestaltungsmöglichkeiten gepaart mit dem sofortigen Feedback und den entsprechenden Korrekturmöglichkeiten der Bilder."

Kontakt:
über das Forum:
herbymerby

 



Beruf:

Ingenieur (Elektrotechnik)/Geschäftsführer einer EDV-Firma

Schwerpunktthemen:
Makro- sowie Naturfotografie

die Technik:
EOS 20D mit ständig wachsendem Zubehörpark

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Christopher Kesting

Traumflieger-Redakteur und Mitarbeiter im Ressort Technik

Wie und warum ich fotografiere:

"Meinen fotografischen Anfang ebnete mir die Messsucherkamera Voigtländer Vito BL mit BEWI Automat, einem PRONTOR SVS Verschluss mit Lichtwertskala und einem Objektiv COLOR-SKOPAR 2,8/50, in Gesamtverstellung mit Geradführung. Sie war ein Geschenk meines Vaters.

Damit gelangen mir mit jugendlichen 15 Jahren Aufnahmen, die technisch gesehen gut waren, obgleich ich nicht den blassesten Schimmer über das Zusammenwirken von Blende, Belichtungszeit und ISO hatte. Wir mir das gelang, ist mir heute noch schleierhaft ;-)) Von der Küste bei Kiel kommend waren dann auch eher maritime Motive mein Schwerpunkt. Mit 18 verlor ich diesen Schatz bei einem Italienurlaub.

Mein Wiedereinstieg begann aber wieder im europäischen Ausland und durch Zufall wurde es eine 400D, dort wurde nichts anderes verkauft.

Seitdem stellt Fotografie für mich die Sehnsucht nach der Macht dar, die Zeit wenigstens für einen kurzen Moment festzuhalten; die Zeit zu sehen und nicht entrinnen lassen (gleichgültig dem Inhalt gegenüber). Dabei ein Werk zu erschaffen und sagen zu können ich bin zufrieden mit mir; das ist für mich ein wahrlich erhabener Moment. Darum sind für mich schöne Bilder eben jene, die auf den ersten Blick nur das Wesentliche beinhalten. Klare auch in der Natur vorkommene Linien und Strukturen. Die aber auf den zweiten Blick vielmehr aussagen und je mehr man sich mit dem Bild beschäftigt, umso mehr erfährt man über den Inhalt.

Mein derzeit künstlerisches Ziel ist es, dem Betrachter ein Farbenspiel empfinden zulassen, obgleich es ein s/w Bild ist."

Kontakt:
über das Forum: Christopher K.

 



Schwerpunktthemen:

Da ich sehr universell veranlagt bin, werde ich mich wohl nie spezialisieren.

die Technik:
EOS 40D und demnächst die 1D Mark IV und als Lieblinge das 50 1:1,4 und 85 1:1,8.

 

Auf guten Austausch

Eurer Christopher

 

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Jakob Magnus
Traumflieger-Redakteur und Mitarbeiter im Ressort Technik & Natur

Wie und warum ich fotografiere:

"Als erstes fesselt mich die Naturfotografie, Beobachtungen von Tieren in ihrem natürlichem Lebensraum. Aus dem Tarnzelt erblicke ich die Welt als Gast im Reich der Tiere, ungesehen bekomme ich Einblicke in andere Lebensräume.
Zur anspruchsvollen Tierfotografie gehört nicht die teure Technik, vielmehr fundiertes Wissen und eine gute Vorbereitung, z.B. für den erfolgreichen Ansitz auf ein bestimmtes Motiv. Natürlich gelingen die einen oder anderen Zufallsbilder. Doch mit einem gehörigen Plus an Planung, verkürzt sich das eigentliche Sitzen um ein vielfaches.
Apropos Technik, es gibt immer für den Verwendungszweck eine passende Lösung, zumindest annäherungsweise. Eierlegende Wollmilchsäue mit denen wirklich alles perfekt gelingt, gibt es meiner Erfahrung nach nicht. Doch man kann sich mit kleinen technischen Raffinessen behelfen. Das kann ein simpler Blitzaufsatz, ein Telebügel, ein alternatives Stativ oder verschiedenste Tarnutensilien - oder einfach nur der Gedanke die Stille zu genießen - sein, wenn sich kein Erfolg einstellt.

Mein primärer Fokus gilt den Vögel, besonders die Familie der
Enten und Entenartigen hat es mir angetan, sowie Sing- und
Rackenvögel. Zur letzteren gehören auch die beliebten Eisvögel und Bienenfresser, die in den letzten Jahren wieder zahlreicher wurden. Auch andere Lebensformen als die tierischen liegen mir sehr am Herzen. So begeistern mich Blüten, Pilze und auch malerische Landschaften und motivieren, den Kameraauslöser durchzudrücken.

Als Gegensatz zur Naturfotografie bot sich mir über die Jahre
mehrfach Gelegenheit, in die Sparte der Hochzeitsfotografie hinein zu schnuppern. Über die gute Freundschaft zu einem Studiobesitzer lernte ich schnell den Umgang mit Personen vor der Kamera und deren lichtgestaltnerische Inszenierung. Speziell kommt es hier auf den einzigen unwiederbringlichen Moment an. Ähnlich der Sportfotografie gibt es auf Hochzeiten Momente, die unbedingt festgehalten werden müssen.

Die Emotion des Augenblicks stilvoll einzufangen ist mein Motto. Dafür tausche ich gern meine Schmuddelklamotten mit feinstem Zwirn und mische mich zwischen die Damen und Herren.
Während der Veranstaltung muss ein Fotograf den Überblick behalten und sich zurücknehmen. Das Auge für die wesentlichen, sowie die kleinen Dinge am Rande, füllen am Ende das Hochzeitsbuch. Nicht die Masse der Aufnahmen ist
entscheidend sondern Bilder vom richtigen Moment. Ähnlich wie in der Natur fungiere ich als Beobachter.

Ich verwende regelmässig parallel zwei Canon EOS Digitalbodys, sowie eine Auswahl von zweckmäßigen Objektiven. Auch hier gilt wieder: ~je weniger~ doch qualifizierter die Materialen, desto effektiver lässt sich arbeiten. Zusätzlich nutze ich gern technische Hilfsmittel wie Aufsteckblitze, Reflektoren und Schattenspender."

Kontakt:
über meine Webseite: www.jmagnus.de

 

..als Naturfotograf...

 

... als Hochzeitsfotograf ...



Schwerpunktthemen:

Natur- /Ansitz- und Hochzeitsfotografie

die Technik:
EOS 1D/5D und passende Brennweiten

Jakob Magnus

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Michael Schmelter

Autor des Photoworkshops Feldhasen-Fotografie

Wie und warum ich fotografiere:

"Es ist eine wunderbare Sache, Eindrücke und Emotionen in Bildern festzuhalten. Die Welt ist vergänglich und das Geschehen der Zeit nicht zu korrigieren. Gerade die digitale Fotografie ermöglicht es einem, in die Natur zu gehen, und jedes gesehene mit nach Hause zu nehmen.

Im Laufe der Zeit hat sich bei mir eine Faszination für einige besondere Motive entwickelt, den Gewächsen aus dem Reich der Pilze, Feldhasen und Singvögel.

Wenn man sich, wie ich, viel in der Natur aufhält, begegnen einem immer wieder neue Welten, ob aus dem Pflanzen- oder dem Tierreich. Im Gegensatz zu mehr oder weniger statischen Motiven der Natur, wie Landschaften oder Pflanzen, steht man bei wild lebenden Tieren vor dem Problem, dass diese in der Lage sind, wann immer sie wollen, ihre Position gegenüber dem Fotografen zu verändern. Und gerade das macht den Reiz den Tierfotografie aus."

Kontakt:
über das Forum: Leithase

 



Schwerpunktthemen:

Makro- sowie Naturfotografie

die Technik:
EOS 300D mit ständig wachsendem Zubehörpark

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