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Leserkommentare zu: Mit dem Android-Handy Canon DSLR steuern


Datum: Montag, 05. März 2018 - 01:40:55
Autor: Gast
Leserkommentar:
Ich probiere gerade einige DSLR-Apps unter Android aus. Dazu stehen mir ein "Huawei MediaPad T3 7.0", ein Samsung Tab-A 10.1 (T580) und ein Samsung Galaxy S3 als Gerät zur Verfügung. Als DSLR testete ich Canons EOS80D und EOS5D-Mark-IV am USB. Wireless ist es ein unendliches Setup-Rumgefummel, was ich mir einfach nicht jedesmal antun möchte, wenn ich mal ein paar Bilder sehen möchte.
Also dachte ich mir dass ich mal ein paar APPS auprobiere. Sowohl DSLR-Control Plus als auch DSLR-Controller APP haben beide das gleiche Problem. Beim Stacken bleiben sie einfach hängen - egal auf welchem Gerät ich dies probiere.
Die App "DSLR Control Plus" bleicbt schon beim ersten Bild hängen oder bewegt die Linse erst gar nicht. Es ist auch wenig geeignet von kleinen Bildschirmen bedient zu werden. Ab 7" Bildschirmdiagonale kann man es verwenden. Alles Andere ist absoluter Unsinn - ganz besonders bei hellem Licht oder outdoor. Am sieht einfach nichts viel und die Farbwahl "Lindgrün" ist alles andere als ergonomisch. Nun, es funktioniert auch nicht mit WLAN sondern nur mit USB-OTG-Kabel.

Die zweite APP war "DSLR-Controller V1.06" und die ist in schwarz gehalten. Via WLAN ist es kaum zu gebrauchen da es derart langsam ist, dass man den LiveView vergessen kann. Die Verbindungen sind einfach zu schlecht. Ich denke dass die WLAN-Antenne in der Kamera nicht gut abgestimmt wurde. Die 56Mbit sind jedefalls etwas wenig für eine fließende Übertragung zwischen den Geräten. Bemerkenswert fand ich die Tatsache, dass diese Software zwingend einen Access-Point benötigt, da eine Direktverbindung nicht zu funktionieren scheint. die CANON-APP ist bestimmt nicht gut, aber dies beherrscht sie. Es ist also kein Problem was beim Programm und nicht bei der Kamera zu suchen ist.
Durch den Einsatz eines AccessPoints habliert sich die effektive Bandbreite. Dieser Umstand führt zu erheblich höheren Latenzzeiten. IMHO ist diese Verbundungsart absolut unbrauchbar. Zuviel Setup-Gerödel mit zuviel Ungereimtheiten beim Verbindungsaufbau.
Am USB 2.0 OTG-Kabel geht das Verbinden problemlos und schnell genug. Man kann die Kamera auch fernbedienen. Leider funktioniert das Stacken auch hier nicht richtg. Beim Fotografieren der Bildsequenzen bleibt das Programm hängen, ohne dass man Einfluß darauf hätte. Mir scheint die ein Timing-Problem zu sein. Die Einstllung des Focus pull step delay" zu verändern, löst das Problem leider nicht. Evtl. wird es mal besser - ich will es in den kommenden Versionen nochmal ausprobieren. Es würde sich jedenfalls lohnen.


Dann gibt es noch eine App die sich "Helicon Remote" nennt und leider nicht ganz billig ist. Sie lässt in der Testversion nur JPG statt RAW zu. Was man damit beim Stacken will - ich weiß es nicht. Testen kann man damit gar nichts, bis auf die funktionalität der Abläufe und die funktionieren. Mit diesem recht umfangreichen aber simple erscheinenden Programm konnte ich schnell eine Stack-Sequenz zusammenstellen und erfolgleich 50 Bilder für ein HDR aufnehmen. Leider eben nur in JPG und damit ware diese nicht zusammenfügbar - jedenfalls kam dabei erwartungsgemäß nichts raus.
Ich befinde dieses Programm als das Beste der drei ausprobierten an meinen Canon Bodies. Für 50 Euronen Lizenzkosten
damit man auch RAW aufzeichen kann, muss es schon was bieten. Die Oberfäche ist gut designed und die Beidenelemente die man auf dem Display im Zugriff haben will,lassen sich einstellen.
Das Verwenden von WLAN habe ich erst gar nicht mehr probiert. Die zu geringe Bandbreite und die immer wieder zu leistende WLAN-Setup Arie möchte ich nicht leisten wollen.
Das USB.Kabel ist nicht schön, aber es ist eine gute udn stabile Lösung ohne viel Einstellerei.
Leider scheidet damit die Verwendung einen iPads aus. Hier gehts nur mit WLAN.




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