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Kapitel_10.2 - Schutz und Pflege

Kapitel_10.2 - Schutz und Pflege

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Entscheiden Sie selbst:


Sensorreinigung Schritt für Schritt - So finden Sie den Sensorstaub - Sensorfeuchtreinigung - Gehäuse- und Objektivreinigung - UV-Filter als Schutz - Displayschutz - Inhaltsverzeichnis



10.1 Überblick: Zubehör für Ihre EOS 6D

 

Die 6D will gelegentlich auch gereinigt werden. Ein Schutz ist auch nicht verkehrt, um Staub und Kratzer fernzuhalten.

Staub entfernen und Sensorreinigung


Ein paar Staubflecken auf einem Bild mögen nicht dramatisch sein, schließlich lassen sie sich relativ simpel mit der Software wegstempeln. Ärgerlich wird es aber, wenn eine ganze Serie von Aufnahmen nachzubearbeiten ist oder eine Vielzahl von Flecken die Nacharbeiten aufwendiger macht.

Staub ist allgegenwärtig und lässt sich – trotz der automatischen Reinigungsprozedur – früher oder später auch auf dem Bildsensor der EOS 6D nieder. Besonders wenn Sie mit hohen Blendenzahlen beispielsweise bei Landschafts- und verstärkt bei Makroaufnahmen arbeiten, wird er umso auffälliger. Die einfachste Reinigungsmethode besteht im Auspusten mit dem Blasebalg. Sind Sie etwa ein paar Tage mit Ihrer EOS 6D unterwegs, dann sollte er seinen festen Platz in der Fototasche haben.

Ein SpeckGrabber nutzt eine klebrige Spitze, um damit gezielt einzelne Staubpartikel vom Sensor aufzunehmen.

 

Die Reinigung setzt einen gut geladenen Akku voraus, ansonsten verweigert die 6D den Menüpunkt Sensorreinigung und blockiert diese Funktion. Andernfalls könnten während der Reinigungsprozedur Verschluss und Schnellschwingspiegel zurückschnellen und diese Bauteile ggf. beschädigen.

Alternative: Staublöschungsdaten in Digital Photo Professional nutzen


Ihre 6D bietet – neben dem Menüpunkt Sensorreinigung im vierten gelben Karteireiter – auch den Menüpunkt Staublöschungsdaten im vierten roten Karteireiter. Sie können diesen Punkt vor einer Fotosession aktivieren (zunächst eine weiße Fläche bei hoher Blendenzahl aufnehmen) und später in Digital Photo Professional im Bearbeitungsfenster unter Extras/Stempelwerkzeug starten über den Button Staublöschungsdaten anwenden die Staubflecken digital herausrechnen lassen. Beachten Sie, dass die Datei unter DPP zunächst noch exportiert werden muss, damit die Säuberung auf Ihre Bilder angewendet wird.

 

Ziemlich versteckt ist die Funktion in Digital Photo Pro-fessional, um die Staublöschungsdaten zwecks digitaler Reinigung anzuwenden. Klicken Sie im Bearbeitungsfenster unter DPP auf den Menüpunkt »Extras/ Stempelwerkzeug starten« und dann auf den Button »Staublöschungsdaten anwenden«. Die Ergebnisse sind in der Regel recht gut, wenngleich auch nicht stets alle Flecken entfernt werden.

 

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Sensorreinigung Schritt für Schritt 

1


Lösen Sie ein etwaiges Objektiv von der EOS 6D und halten Sie die Kameraöffnung leicht nach unten geneigt.

2


Wählen Sie im Menü im vierten gelben Karteireiter die Funktion Sensorreinigung und den Eintrag Manuelle Reinigung. Mit ihm wird der Spiegel zurückgeklappt und der Schlitzverschluss öffnet sich.

3


Führen Sie das Ende des Blasebalgs in die Nähe des Sensors. Halten Sie dabei einen gewissen Sicherheitsabstand ein, damit er den Sensor in keinem Fall berührt. Pumpen Sie einige Male kräftig.

4


Schalten Sie die Kamera über den ON/OFF-Schalter aus. Setzen Sie ein Objektiv auf das Bajonett.

5


Am besten machen Sie noch eine Kontrollaufnahme mit hoher Blendenzahl im Programm Av gegen den Himmel oder eine neutrale Fläche (siehe auch den nächsten Abschnitt). Sind noch immer Flecken zu erkennen, wiederholen Sie den Vorgang oder erwägen eine Feuchtreinigung.
 
 

So finden Sie den Sensorstaub

Je nach Motiv wird Sensorstaub mehr oder weniger auffallen. Doch es gibt eine Methode, um auch noch das letzte Staubkörnchen sicher zu identifizieren:

1


Wählen Sie das Programm M am Programmwahlrad.

2


Stellen Sie die größtmögliche Blendenzahl über das gezahnte Einstellrad ein und wählen Sie eine Belichtungszeit von 10 Sek. Über die ISO-Taste sollte außerdem ein Wert unter 800 eingestellt werden, damit das ISO-Rauschen reduziert wird.

3


Stellen Sie an Ihrem Objektiv den AF/MF-Schalter auf MF und drehen Sie den Einstellring am Objektiv auf die Unendlichkeitsstellung (in der Regel ganz nach rechts drehen).

4


Nähern Sie sich einem Motiv auf 10 cm. Gut eignet sich dafür z. B. die eigene Handfläche. Die Aufnahme darf ruhig verwackeln, jedoch nicht komplett überstrahlen. Sie werden jetzt die Staubpartikel sehr genau erkennen oder – falls der Sensor sauber ist – eben eine unberührte Fläche sehen.

Nicht nur der Sensor selbst, sondern auch der gesamte Innenraum sollten zunächst kräftig mit einem Blasebalg und nach unten gerichteter Kamera ausgepustet werden. Falls die luftbasierte Säuberungsaktion erfolglos bleibt, empfiehlt sich ggf. eine Feuchtreinigung.

 

Feuchtreinigung selbst vornehmen?


Wir haben Feuchtreinigungen bereits mehrfach ohne negative Folgen für den Sensor durchgeführt, können aber natürlich keine Garantie für Ihre Aktion abgeben. Sollten Sie sich dies nicht zutrauen und um das Wohl Ihres Sensors fürchten, können Sie Ihre EOS 6D auch zu Canon schicken bzw. eine Vertragswerkstatt oder einen Fotofachhändler mit dieser Aufgabe betrauen. Die Kosten einer solchen Reinigung liegen meist oberhalb von 50 Euro. Mit etwas Glück erwischen Sie aber auch den Canon Professional Service, z. B. auf einer Fototagung, und können die Reinigung vor Ort kostenlos durchführen lassen.

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Sensorfeuchtreinigung selbst durchführen


Die Tipps zur Feuchtreinigung sind schier unerschöpflich, wenn man die einschlägigen Internetforen abgrast. Diverse Mischverhältnisse von Isopropylalkohol oder Isopropanol mit 57 %, 89 % oder 98 % etc. werden empfohlen. Diese Tipps können Sie getrost vergessen, denn Isopropylalkohol neigt zur Schlierenbildung. Besser ist eine spezielle Reinigungsflüssigkeit wie etwa Eclipse, die keine Schlieren bildet. (Beachten Sie jedoch die Warnhinweise auf der Verpackung, Eclipse enthält schädliches Methanol.) Ergänzend sollten nicht haarende Reinigungsstäbchen verwendet werden. Auch hier bietet der Markt leider teure, aber effektive Stäbchen wie etwa die Sensor Swabs an.

Das Prozedere ist mit dem im Abschnitt „Sensorreinigung Schritt für Schritt“ praktisch identisch. Anstelle des Blasebalgs in Schritt 3 streichen Sie das – mit ein oder zwei Tropfen der Reinigungsflüssigkeit dezent beträufelte – Reinigungsstäbchen sanft und ohne Druck über den Sensor. Bevor Sie jedoch die Feuchtreinigung durchführen, sollte ihr die Luftreinigung mit dem Blasebalg vorausgehen.

Alternative Reinigungsmethoden


Absaugen mit dem Staubsauger: mit einem normalen Haushaltsstaubsauger nicht zu empfehlen, da die Sogwirkung zu hoch sein kann und mechanische Zerstörungsgefahr besteht. Gegebenenfalls kann dies vorsichtig mit einem Minihandstaubsauger erfolgen.
Feuchtreinigung mit Isopropanol: wegen Schlierenbildung nicht zu empfehlen.
Discofilm (Reinigungsmethode der 80er-Jahre für Vinylschallplatten): nicht unbedingt empfehlenswert, da Rückstände verbleiben können bzw. Fettflecken nicht entfernt werden.
Sensor Clean (Fa. VisibleDust): durchaus empfehlenswert, wenngleich leichte Schlierenbildung; daher zusätzlich Smear Away aus gleichem Hause erforderlich.
SpeckGrabber: Mit diesem Klebestift lassen sich gezielt einzelne Schmutzpartikel aufnehmen. Für filigrane Reinigungstüftler durchaus empfehlenswert, wenngleich nicht alle Partikel visuell identifizierbar und daher schwer aufzunehmen sind.
Sensor Brush: Diese Reinigungspinsel werden statisch aufgeladen und über den Sensor gestrichen. Teuer in der Anschaffung, aber für lose Staubpartikel empfehlenswert. Fetthaltiger Schmutz lässt sich jedoch nicht entfernen.
Brillenputztücher: Feuchte Tücher neigen in der Regel zur Schlierenbildung und sind daher nicht empfehlenswert. Ungewiss ist auch eine etwaige chemische Reaktion mit dem Deckglas des Sensors.

 

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Schutz und Reinigung von Gehäuse und Objektiven


Ähnlich der Empfehlung für die Sensorfeuchtreinigung sollten auch Objektive bei Verschmutzung zunächst kräftig mit einem Blasebalg ausgepustet werden. Ansonsten könnten verbleibende Sandkörner auf dem teuren Glas ihre Kratzspuren hinterlassen. Mikrofasertücher oder Fensterleder sind gegen stärkere Verschmutzungen gut geeignet. Die Linse kann bei Ledereinsatz vorher dezent mit Wasser angefeuchtet werden, um die Haftung zu erhöhen.

Gegen starken Schmutz an den schwer zugänglichen Außenrändern der Linse ist ein Lenspen gut geeignet. Er bietet sich auch zu Reinigungszwecken für manch tief liegende Front- oder Rücklinse an, die ansonsten schwer erreichbar ist.

Ein Lenspen eignet sich besonders für fest sitzenden Schmutz auf den Objektiven. Mit ihm erreicht man auch die Randbereiche bzw. tiefer eingelassene Front- oder Rücklinsen.

 

UV-Filter als Schutz


Zum Schutz der Frontlinse werden gerne Skylight- oder UV-Filter eingesetzt. Zusätzliches Glas legt allerdings den Verdacht nahe, dass weniger Licht bzw. weniger Bildqualität den Sensor erreicht. Wir haben einen Test mit einem UV-Filter der mittleren Preislage und mit dem Canon 70-200mm 1:2.8 bei Blende 8 vorgenommen (Testchart nach ISO 12 233).

Danach sind Bildschärfe und chromatische Aberrationen beim Einsatz des UV-Filters unverändert. Der Kontrast ist allerdings minimal herabgesetzt, lässt sich aber über die Bildbearbeitung leicht angleichen. Stärkere Unterschiede können sich allerdings zeigen, sobald direktes Licht etwa an einem strahlenden Sonnentag einfällt. Hier begünstigen die Schutzfilter eher Linsenflecken (sogenannte Lens Flares), als dies ohne sie der Fall ist.

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Displayschutz


Einen Kratzer auf dem Display fängt man sich schneller ein, als es einem lieb sein dürfte. Werden beispielsweise in der Eile Objektiv und Body in dasselbe Fototaschenfach gelegt, besteht dafür eine hohe Wahrscheinlichkeit. Kratzer sind nicht nur des Designs wegen ärgerlich, sondern senken den Wiederverkaufswert spürbar ab. Zur Vorsorge bietet der Fachhandel spezielle Displayschutzfolien oder Monitorblenden an. Letztere können mittels Kunststoffklappe den gesamten Monitor abdecken und lassen sich wie ein Garagentor bei Gebrauch wieder öffnen. Eine günstige Alternative können Adhäsionsfolien sein, die im Bürobedarfshandel oder in der Bastelecke des Baumarkts angeboten werden und lediglich auf die Displaygröße zuzuschneiden sind.

Minimale Kontrastvorteile können sich ergeben, wenn auf einen UV-Filter zum Schutz der Frontlinse verzichtet wird, die Unterschiede sind jedoch kaum signifikant.

 

 

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Dieser Report wurde am Montag, 07. Juli 2014 erstellt und zuletzt am Montag, 07. Juli 2014 bearbeitet.


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