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Kapitel 8.3 - Panoramafotografie mit der 6D

Kapitel 8.3 - Panoramafotografie mit der 6D

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Entscheiden Sie selbst:


Programm M für perfekte Panoramen nutzen - Das Hochformat nutzen - Programme für Kugelpanoramen - Inhaltsverzeichnis



8.3 Panoramafotografie mit der EOS 6D

 

Kaum etwas wirkt befreiender als eine weite, unverstellte Landschaft, über die unsere Blicke schweifen. Dabei sind es wohl nicht nur der Raum und die Sinnesfülle, die entspannend wirken. Wir sehen auch eher, was auf uns zukommt, und haben so mehr Reaktionsspielraum als in unübersichtlichem Terrain.
 

Detailliertere Informationen zur Panoramafotografie finden


Im Rahmen dieses Kapitels können aus Platzgründen bei Weitem nicht alle Aspekte der komplexen Panoramafotografie angesprochen werden. Vielleicht gewinnen Sie aber dennoch einige Anregungen und haben Lust, sich in die Feinheiten zu vertiefen. Viele weiterführende Informationen, Videos, Tabellen und Makingofs finden Sie unter www.traumflieger.de/panorama.php.

 

Bildgestalterisch lassen sich Panoramen ganz einfach durch herkömmliche Aufnahmen erreichen. Sie können z. B. Ihre Bilder im 3:2-Format einfach oben und unten beschneiden, und schon gewinnen Sie die Anmutung eines Panoramas. Mehr Auflösung und damit mehr Potenzial für riesige Prints erzielen Sie aber durch das Vernähen mehrerer Aufnahmen. Man spricht hier auch von Stitchen (engl. für „nähen“). Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit, mit einem Objektiv außerhalb des Weitwinkelbereichs mehr vom Sichtfeld aufnehmen zu können und dann mehrere Aufnahmen nachträglich zu einem Gesamtfoto miteinander zu verrechnen.

Damit das gelingt, wird eine passende Panoramasoftware benötigt. Canon liefert auch gleich als kostenlose Software PhotoStitch mit, das sich für einfache Panoramen sehr gut einsetzen lässt. Die Aufnahmetechnik kann dabei zunächst einfach gehalten werden. Man arbeitet sich einfach abschnittsweise durchs Motiv, bis die Szene komplett erfasst wurde. Nur sollte man daran denken, ausreichend Überlappungen zu nutzen, damit die Software die übereinstimmenden Bildbereiche erkennen und sauber verrechnen kann. 25–30 % Überlappungsbereich sind dabei üblich.

Problematisch können allerdings zu hohe Lichtschwankungen werden, die von der Software nicht immer sauber ausgeglichen werden. Die Verrechnung weist dann oft noch weit über die Schnittstellen hinausgehende Schleier auf, die unnatürlich wirken. Man kann zwar Glück haben und im Programm Av bei nicht allzu großen Kontrastunterschieden durchaus einwandfreie Panoramen hinbekommen, sicher ist das jedoch kaum.

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Programm M für perfekte Panoramen nutzen


Nutzen Sie daher besser das Programm M und schwenken Sie auf die für Sie noch bildwichtigen, hellen Bildbereiche. Geben Sie dann Werte für Blende, Zeit und ISO-Empfindlichkeit (sowie einen festen Weißabgleich) vor und beurteilen Sie am besten mit der Live View, ob das Bild ausbrennt oder intakt bleibt. Schwenken Sie dann auf die dunkelsten Bereiche in der Szene, ohne die Werte zu ändern, und beurteilen Sie diese. Falls sie viel zu dunkel geraten und bildwichtig sind, ist zu überlegen, die hellen Bereiche doch etwas überstrahlen zu lassen oder auf eine Belichtungsreihe auszuweichen. Letztere verrechnet man einfach nachträglich zu einem HDR (siehe Kapitel 3.4 und 6.4) und im zweiten Schritt zu einem Panorama.

Beschneiden Sie Ihre Aufnahmen nachträglich einfach oben und unten, so können Sie auf einfachste Weise aus einem herkömmlichen Foto ein Panorama gewinnen. Die gezeigte Landschaft ist durch solch einen Beschnitt aus einem 3:2-Foto entstanden (Tafelberg Kukenan in Venezuela).

 

Bevor Sie allerdings Ihr Panorama ablichten, empfiehlt es sich, auch die Bildschärfe korrekt einzustellen. Üblicherweise nutzt man bei Landschaftspanoramen eine durchgehende Schärfentiefe. Sie können die Bildschärfe mit der Abblendtaste am besten mithilfe der Live View bei 10x-Zoom prüfen und ggf. nachjustieren.

Empfehlenswerte Kameraeinstellungen: Programm M, fester Weißabgleich, manueller Fokus, ggf. Belichtungsreihe mit Selbstauslöser 2 Sek. und RAW-Format.

 

Eine genauere Methode finden Sie in Kapitel 4.5 im Abschnitt „Stets scharf durch Fixfokus-Technik“). Ist die Schärfe einmal eingestellt, wird sie für alle Abschnitte so belassen (AF/MF-Schalter am Objektiv auf MF), ansonsten kann es zu Inkonsistenzen im Panorama kommen.

Was der Nodalpunkt ist und wie Sie ihn ermitteln


Nodal bedeutet übersetzt Knoten. Der Nodalpunkt ist also ein Knotenpunkt oder die Hauptebene des Objektivs. Es gibt aber mehrere Hauptebenen, die durch komplexe Linsenberechnung teils sogar außerhalb des Objektivs liegen können. Um Parallaxenverschiebungen zu vermeiden, wird der Drehpunkt der Eintrittspupille gesucht, daher ist der englische Begriff No-Parallax Point (NPP) zutreffender. Dieser NPP liegt bei Weitwinkel- und Fischaugenobjektiven meist sehr dicht an der Frontlinse, bei längeren Brennweiten tendenziell eher zur Tubusmitte hin. Er muss experimentell ermittelt werden. Dazu schwenkt man das Objektiv zunächst seitlich etwa auf 15 % vom äußersten Rand entfernt auf ein Motiv im Nahbereich, das eine Linie zu einem entfernteren Motiv bildet. Anschließend schwenkt man zur anderen Seite, dabei verliert man diese Deckungslinien jedoch aufgrund der Verschwenkung. Man versucht jetzt, die Kamera samt Objektiv so weit vor- und zurückzuziehen, bis beide Seiten nach dem Schwenk in Deckung bleiben. Jetzt ist der NPP gefunden. Man notiert ihn sich am besten oder bringt an einem Panoramakopf eine entsprechende Markierung an.

 

Sind allerdings im Nahbereich dreidimensionale Elemente vorhanden, dann wird die Verrechnung nicht sauber klappen. Beim Schwenk ergeben sich Perspektivdivergenzen (Parallaxenverschiebungen), die nicht mehr zueinander passen wollen. Die lassen sich durch einen Panoramakopf vermeiden, der die Kameramontage auf den sogenannten Nodalpunkt ermöglicht. Bei Aufnahmen im Querformat können Sie dafür einfach einen Makroschlitten oder eine lange Stativplatte nutzen, um Ihre 6D so weit zurückzuziehen, dass der Nodalpunkt bzw. No-Parallax Point erreicht wird.

Bei 360°-Panoramen bewegt man sich abschnittsweise 360° um die eigene Achse. Bei Kugelpanoramen wird zusätzlich auch der Himmel, Zenit und Bodenpunkt (Nadir) mit aufgenommen.

 

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Die professionelle Hochformatmontage nutzen


Üblicherweise nimmt man die einzelnen Bilder für ein Panoramafoto im Hochformat auf, weil dadurch mehr Anschlussflächen vorhanden sind und die Panoramaverrechnung leichter durchzuführen ist. Dafür gibt es spezielle Panoramaköpfe, die manchmal auch VR-Kopf genannt werden. Nodal Ninja, VR-Köpfe von Novoflex oder auch motorisierte Köpfe von Seitz (Roundshot VR) oder E-Filming sind für diese Gattung nur einige Beispiele. Mit ihnen können meist auch anspruchsvolle 360°-Panoramen und sphärische Kugelpanoramen durchgeführt werden.

Hochformatmontage mit dem Nodal Ninja 3 Mark 2 im sogenannten Nodalpunkt montiert. Mit dem Fischauge Canon 8-15mm 1:4L USM, aber auch anderen Fischaugenobjektiven z. B. von Sigma können so perfekte 360°- oder Kugelpanoramen durchgeführt werden.

 

Dafür sind dann allerdings Fischaugenobjektive nützlich, weil man mit vergleichsweise wenigen Einzelabschnitten die Umgebung vollständig erfassen kann. Meist nutzt man zur Bilddarstellung dann einen Webbrowser, auf dem ein Flash- bzw. HTML5-Player das Kugelpanorama so darstellt, als wäre man vor Ort. Man kann sich dann – genau wie es der Fotograf bei der Aufnahme gemacht hat – um alle Achsen drehen und die Umgebung realistisch betrachten.

Aus Kugelpanoramen können auch sogenannte Little Planets entwickelt werden. Die sind z. B. in PTGui als Projektionsmethode einstellbar.

 

Daher steht auch der Namensbestandteil VR für virtuelle Realität. Man kann aus solchen Kugelpanoramen aber auch Prints anfertigen oder Teilabschnitte daraus ausdrucken. Selbst Tilt-Shift-Effekte, um stürzende Linien zu begradigen, stellen kein Problem dar und sind exakt mit demselben Ergebnis wie mit einem Tilt-Shift- Objektiv generier-bar.

Sphärisches (Kugel-)Panorama mit einem 15-mm-Fischauge in zehn Einzelabschnitten, die in PTGui zu einem Gesamtpanorama gestitcht wurden.

 

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Programme für Kugelpanoramen


Die Verrechnung von 360°- bzw. Kugelpanoramen überfordert allerdings klassische Panoramaprogramme wie das kostenlose PhotoStitch und auch die Photomerge-Funktion in Photoshop. Man braucht spezielle Software, die mit Weitwinkelbzw. vor allem auch Fischaugen umgehen und deren extreme Winkelverzeichnung berücksichtigen kann. Dafür lässt sich die Freeware Hugin (http:// hugin.sourceforge.net/) einsetzen, versierte Panoramafotografen nutzen allerdings noch mächtigere Stitcher wie beispielsweise PTGui (www. ptgui.com/) oder Autopano (www.kolor.com/). Sollen aus den Kugelpanoramen gar Touren generiert werden, bei denen der Besucher von einem zum nächsten Raum geleitet wird, nutzt man zusätzlich noch sogenannte Tourenprogramme, wie z. B. Pano2VR (http://gardengnomesoftware. com/pano2vr.php?lang=de) oder das noch intuitivere Panotour von Kolor (www.kolor.com/pano tour-software-virtual-tours-360-home.html). Profis entwickeln („coden“) ihre Touren aufwendig über krpano (http://krpano.com/) und investieren hier sehr viel Zeit.

Eine Spezialgattung sind Gigapixel-Panoramen, die oft für extrem detaillierte Städteansichten mit nahezu unbegrenzter Zoommöglichkeit genutzt werden. Hier verwende ich einen Motorkopf (Seitz Roundshot VR2) mit einem Teleobjektiv, um die vielen Einzelabschnitte genauer und schneller ablichten zu können (Ansicht vom Hamburger Planetarium aus 303 Einzelbildern, zu sehen unter www.traumflieger.de/panorama.php).

 

 

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Dieser Report wurde am Dienstag, 01. Juli 2014 erstellt und zuletzt am Dienstag, 01. Juli 2014 bearbeitet.


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