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Kapitel 7.2 - Video im Praxiseinsatz

Kapitel 7.2 - Video im Praxiseinsatz

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Entscheiden Sie selbst:


Das Programm M für konstante Lichtverhältnisse nutzen - Objektive richtig wählen - Im Video suaber fokussieren - Bildstabilisierung verbessern - Inhaltsverzeichnis



7.2 Video im Praxiseinsatz

 

Vor der konkreten Videoaufzeichnung sollte man sich zunächst vorbereiten und sowohl das richtige Programm einstellen, die passenden Objektive wählen als auch die Bedingungen für Fotoaufnahmen bzw. die Scharfstellmöglichkeiten im Videomodus kennen.

Programme und Belichtungszeitgrenzen


Ihre EOS 6D stellt Blende, Zeit und ISO-Wert vollautomatisch ein, solange Sie nicht das Programm M gewählt haben. Sie können daher nur dann die Blende ändern, wenn Sie sich im manuellen Programm befinden. Allerdings kann auch das Programm M bei der Zeit längstens 1⁄30 Sek. nutzen, damit die Framezeit nicht unterschritten wird.

Die Programmlogik arbeitet außerhalb des Modus M vollautomatisch, d. h., sowohl Blende, Zeit als auch der ISO-Wert werden von der 6D automatisch eingestellt. In dunklen Umgebungen wird die Blende möglichst weit geöffnet, während sie bei direktem Lichteinfall wieder geschlossen wird. Das ist normalerweise auch sinnvoll, damit die Belichtung in wechselnden Umgebungen oder bei Kameraschwenks angepasst werden kann. Leichte Blendensprünge sind dann ggf. im Video erkennbar bzw. auch noch hörbar. Im Programm M kann hingegen z. B. die Blende fest vorgegeben werden. Sie können damit eine konstante Schärfentiefe realisieren und Motive z. B. sehr schön vor dem Hintergrund freistellen.

Nutzen Sie draußen bei Videoschwenks und wechselnden Lichtbedingungen besser nicht das Programm M, damit sich die Belichtungshelligkeit automatisch anpassen kann.

 

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Das Programm M für konstante Lichtverhältnisse nutzen


Im Programm M können Sie frei bestimmen, mit welcher Zeit (längstens bis 1⁄30 Sek.), Blende und welchem ISO-Wert Sie aufnehmen möchten. Die ISO-Wertgrenze liegt allerdings selbst mit Erweiterung bei maximal 25600, und die kürzeste Zeit liegt bei 1⁄4000 Sek. Das Programm M ist für konstante Lichtverhältnisse optimal und wird von Profis bevorzugt eingesetzt. Allerdings sollten auch ideale Lichtbedingungen vorherrschen. Dann werden Helligkeitsschwankungen effektiv vermieden, die im Video stören können. Im Filmstudio arbeitet man stets mit festen Einstellungen im Programm M, weil sich sonst allein durch unterschiedliche Kleidung oder in den Bildausschnitt laufende Personen die Belichtungsmessung ändern und so die ganze Szene aufhellen oder abdunkeln würde. Die Wirkung wäre vergleichbar mit einer Glühlampe, die einen Wackelkontakt hat und gelegentlich aufflackert, um dann gleich wieder dunkler zu werden.

Im Programm M wird das Problem effektiv umgangen, man muss eben nur Sorge tragen, dass durch eine ausgewogene Umgebungsbelichtung mit zahlreichen Videostrahlern oder Tageslichtlampen die Lichtkontraste effektiv ausgeglichen werden. Videofilmer müssen das Licht noch erheblich sorgfältiger als Fotografen planen, weil Schwankungen eben sofort auffallen und zu hohe Kontraste nachträglich nebenwirkungsfrei kaum mehr repariert werden können.

Im Studio unter konstanten Lichtverhältnissen sollte das Programm M im Video genutzt werden. So kann man auch den Greenscreen gegen einen anderen Hintergrund sauberer – ohne Flackern – austauschen.

 

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Objektive richtig wählen und handhaben


Die Wahl des Objektivs wird natürlich von Ihren Vorlieben und den Motivanforderungen bestimmt. Im Video ist die Bildwirkung generell zum Fotomodus identisch. Für Reprozwecke bzw. Personenaufnahmen empfehlen sich Normalbrennweiten ab 43 mm, aber auch Teleobjektive, um die Person vor dem Hintergrund besser freizustellen bzw. den Hintergrund zu verdichten und Störelemente im Umfeld zu vermeiden.

Wenn Sie Zoomfahrten im Video vorhaben, dann empfehlen sich allerdings Objektive mit konstanter Offenblende, damit es nicht zum Flackern durch Blendensprünge kommt. Die Canon-Objektive 24- 105mm 1:4L IS USM, 24-70mm 1:2.8L USM oder 70-200mm 1:4 oder 1:2.8L (IS) USM sind auch für solche Zooms im laufenden Video gut einsetzbar. Nutzen Sie hingegen z. B. das Canon 28-300mm 1:4-5.6 oder das Canon 100-400mm 1:4-5.6L IS USM, dann springt die Blende in Abhängigkeit von der Zoomstellung und erzeugt unschöne Helligkeitsschwankungen. Diese Objektive lassen sich als Schiebezoom auch nur schwer sauber durchfahren, weil sie sich schneller verhakeln. Vereinzelt werden auch für Videofilmer optimierte Wechselobjektive angeboten. Walimex hat z. B. mit dem 8mm/T3,8 VDSLR ein spezielles Video- Fischaugenobjektiv – allerdings derzeit nur für APS-C-Modelle (z. B. 7D/60D/650D/700D etc.) – herausgebracht, bei dem die Blende stufenlos verändert werden kann. Das vermeidet Helligkeitsschwankungen, wenn man im laufenden Video die Blende verstellt.

Grundsätzlich empfiehlt es sich auch, während des laufenden Videos Bildstabilisatoren wegen des relativ lauten Geräusches abzuschalten und auch den Scharfstellring bzw. Zoomring – wenn unbedingt nötig – nur möglichst dezent zu verwenden. Dies gilt vor allem auch, wenn Sie mit dem kamerainternen Mikrofon aufzeichnen. Hier würde sonst jegliches Bediengeräusch gnadenlos mit aufgezeichnet werden.

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Im Video sauber fokussieren


Im laufenden Video empfiehlt es sich, aus qualitativen Gründen auf den Autofokusbetrieb zu verzichten. Sie können zwar den Live-AF oder die Gesichtserkennung aktivieren, doch wird der oft langwierige Fokussiervorgang auch im Video mit aufgezeichnet. Wenn Sie nicht mit wenigstens zwei Kameras gleichzeitig aufnehmen und später durch geschickten Perspektivwechsel und Cut im Videoschnitt die Fokussierszenen herausschneiden, dann sollten Sie in der Regel mit einer festen Fokuseinstellung arbeiten oder nur sehr dezent manuell in die Fokussierung eingreifen.

Ein kontinuierlich verfolgender AF wird derzeit bei Canon nur an einigen Modellen wie der EOS 650D/ 700D und EOS-M geboten, für die man dann insbesondere wegen eines leisen Geräuschpegels bzw. schneller Fokussierung auf spezielle STMObjektive (Stepping Motor) zurückgreift, da sie einen angepassten Bildsensor mit Phasen-AF-Unterstützung nutzen können. An der 6D sitzen die AF-Sensoren hingegen separat im unteren Gehäuseteil und erhalten im laufenden Video kein Licht, weil der am Schwingspiegel montierte Hinterspiegel nach oben geklappt ist.

Egal, ob im Foto- oder Videomodus, ein HD-Monitor erleichtert die Schärfekontrolle. Im Bild der Phottix 7HD auf dem Stativ Feisol CT-3441S Rapid, das an der Mittelsäulenunterseite einen 1⁄4-Zoll-Bolzen für einen Minikugelkopf zur Montage des HD-Monitors bietet.

 

Um gezielt Schärfeebenen anzufahren, werden auch sogenannte Follow-Focus-Systeme genutzt, bei denen man für die vorgeplante Schärfeebene Markierungen anbringt und sie dann im laufenden Video gezielt anfährt. Dafür existieren auch per USB-Anschluss automatisierte Lösungen. Ich selbst nutze dafür einfach mein Samsung Galaxy mit der App DSLR Controller, so können zwei Schärfeebenen einfach per Fingertipp gespeichert und dann im laufenden Video wieder abgerufen werden. Die App EOS Remote hingegen unterstützt den Videobetrieb leider nicht.

In der App DSLR Controller kann eine Peak-Funktion genutzt werden, die auch im laufenden Video alle scharfen Konturen rot nachzeichnet und so schnell erkennen lässt, ob sauber fokussiert wurde.

 

Da im laufenden Video die Lupenfunktion außer Kraft gesetzt ist, kann man zwecks Schärfekontrolle einen externen HD-Monitor mit größerem Screen nutzen und so die Fokussierebene deutlich besser als auf dem kamerainternen Monitor überwachen. Per Android-Handy und mit der App DSLR Controller steht sogar eine Peak-Funktion bereit, die fokussierte Konturen z. B. rot einfärbt und die Schärfekontrolle erheblich erleichtert. Gegen Reflexionen bei direktem Sonnenlicht helfen auch sogenannte Sucherlupen, die etwa von Zakuto, aber auch von weiteren Anbietern verkauft werden.

Mit einem Glidecam-Schwebestativ gelingen fließend stabilisierte Kamerafahrten. Im Bild die Glidecam HD-2000.

 

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Bildstabilisierung verbessern


Bei Kamerafahrten setzen Berufsfilmer oft ein Schienensystem mit einem sogenannten Dolly (engl. für Transportwagen) ein. Damit können ruckelfreie Szenen auch auf unebenem Untergrund umgesetzt werden. Der Aufwand ist allerdings erheblich. Einfacher lassen sich sogenannte Scater- Dollys einsetzen, die ohne Schienensystem auskommen, aber einen glatten Untergrund benötigen. Um Kamerafahrten aus freier Hand zu realisieren, braucht man hingegen eine Steadycam bzw. Glidecam. Dabei handelt es sich um ein Schwebestativ, das meist durch ein Kardangelenk Bewegungen ausgleicht und durch eine Mittelsäule mit Gegengewichten die darauf montierte DSLR perfekt ausbalanciert. Das ist nötig, weil die optischen Bildstabilisatoren im Objektiv bei Kamerafahrten nicht mehr effektiv arbeiten und das Video selbst bei kurzen Abschnitten schwankt bzw. ruckelig wirkt. Solche Schwebestative wie z. B. die Glidecam HD-2000 sind für die 6D ab der 500-Euro-Preisklasse erhältlich und bringen absolut professionelle Ergebnisse.
 

Mein 6D-Tipp für Sie:


Wenn Sie eine Zeitlupenaufnahme durchführen wollen, können Sie z. B. in Premiere ein Projekt mit 25 Bildern/Sek. anlegen und ein HD-Video mit 50 Bildern/Sek. einladen. Klicken Sie auf den Clip in der Timeline, wählen Sie über die rechte Maustaste Geschwindigkeit/ Dauer und geben Sie dort 50 % vor. Das Video wird dann ohne Ruckler fließend in 50 %-Zeitlupe abgespielt. Wollen Sie die Zeitlupe noch weiter ausdehnen, kann man mit Adobe After Effects die Frames künstlich rendern lassen, vielfach sieht das noch natürlich aus.

 

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Dieser Report wurde am Montag, 30. Juni 2014 erstellt und zuletzt am Montag, 30. Juni 2014 bearbeitet.


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