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Kapitel 6.4 - Fortgeschrittene HDR-Techniken anwenden

Kapitel 6.4 - Fortgeschrittene HDR-Techniken anwenden

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Entscheiden Sie selbst:


32-Bit_HDR in Lightroom entwickeln - Mehr Dynamik mit RAW-Aufnahmen im Stacking-Verfahren - Inhaltsverzeichnis



6.4 Fortgeschrittene HDR-Techniken anwenden

 

Hohe Kontraste lassen sich mit einem einzigen Foto kaum ohne ausgebrannte Lichter oder zu dunkle, eingeschwärzte Schattenpartien abbilden. Ihre EOS 6D bietet als Hilfe eine kamerainterne HDR-Funktion, die allerdings nur mit JPEG-Bildern umgehen kann und hinsichtlich ihrer Wirkung stark eingeschränkt ist. Alternativ wurde bereits in Kapitel 3.4 gezeigt, wie Sie mithilfe einer Belichtungsreihe und HDR-Programmen erheblich bessere Ergebnisse erzielen können.

Hier soll ergänzend anhand zweier Methoden mit Photoshop und Lightroom demonstriert werden, wie Sie zum einen HDR-Entwicklungen in Lightroom direkt durchführen können und wie sich zum anderen mithilfe einer Stacking-Methode der etwas lästige AEB-Modus vermeiden lässt und frei aus der Hand abgelichtete Mehrfachaufnahmen sich zu HDR-Ergebnisbildern entwickeln lassen. Zwei Methoden, die nur wenigen Fotografen bekannt sind.
 

32-Bit-HDR in Lightroom entwickeln


Seit der Version 4.1 können Sie in Lightroom direkt HDR-Bilder entwickeln, die im HDR-Pro-Dialog von Photoshop erzeugt wurden. Das hat den großen Vorteil, dass Sie später aus Lightroom heraus noch beliebige Varianten des Tonwertmappings vornehmen können und mit den Reglern von Lightroom oft noch bessere Ergebnisse als im HDR-Pro-Dialog von Photoshop erzielen können. Lightroom kann allerdings nur mit 32-Bit-TIFFDateien umgehen, die aus Photoshop stammen. Alternative 32-Bit-Formate wie OpenEXR oder Radiance- HDR akzeptiert Lightroom leider nicht.
 

1


Nehmen Sie zunächst eine Belichtungsreihe mit Ihrer EOS 6D auf. Dafür aktivieren Sie die AEB-Funktion und geben am besten den Serienbildmodus oder den zweisekündigen Selbstauslösermodus vor. Empfehlenswert sind regelmäßig das Programm Av sowie der Stativeinsatz. Das Vorgehen hierzu wurde bereits in Kapitel 3.4 ausführlich beschrieben.
 

2


Importieren Sie Ihre Belichtungsreihe nach Lightroom und führen Sie erste Optimierungen am besten an der mittleren Belichtung durch. Wichtig dabei ist, dass Sie keine Regler zur Belichtungsanpassung nutzen, sondern nur Objektivfehler und Farbsäume korrigieren (Achtung bei Panoramen, hier sollte die Objektivverzeichnung nicht korrigiert werden, sondern nur Farbsäume). Übertragen Sie die Optimierungen auf alle Bilder der Belichtungsreihe über die Schaltfläche Synchronisieren.

Einstellung Synchronisieren

 

3


Achten Sie darauf, dass in den Lightroom-Einstellungen (Menü Bearbeiten/Voreinstellungen/Externe Bearbeitung) als Exportformat für Photoshop TIFF und 16 Bit vorgegeben sind. Selektieren Sie alle Aufnahmen Ihrer Belichtungsreihe und wählen Sie über die rechte Maustaste Bearbeiten in/In Photoshop zu HDR Pro zusammenfügen.

Zu HDR zusammenfügen

 

4


Photoshop legt automatisch eine Datei an und überlagert die Aufnahmen der Belichtungsreihe als Ebenen. Anschließend startet automatisch der HDR-Pro-Dialog. Ändern Sie hier – falls nötig – den Modus auf 32 Bit und bestätigen Sie ohne weitere Änderungen mit der OK-Schaltfläche.

Falls nötig Modus auf 32 Bit ändern

 

5


Jetzt zeigt Photoshop eine noch ungespeicherte 32-Bit-RGB-Datei an, die hinsichtlich der Belichtung noch unausgewogen aussieht. Die Optimierung wird dann gleich unter Lightroom durchgeführt. Sie müssen diese Datei jedoch noch mit [Strg]+[S] speichern.

Bitte mit STRG+S Speichern

 

6


In Lightroom taucht jetzt automatisch die zuvor abgespeicherte 32-Bit-Datei auf. Wählen Sie diese aus und aktivieren Sie über die Taste [D] das Entwickeln-Modul.

Entwickeln

 

7


Da Lightroom erkennt, dass es sich um eine 32-Bit- Datei handelt, können Sie jetzt den Regler Belichtung anstelle von maximal +/–5 um +/–10 Stufen ändern. Außerdem ist die Wirkung der übrigen Regler deutlich umfassender als mit einer normalen 16-Bit- oder 8-Bit-Bilddatei. Die Entwicklung können Sie später auch beliebig ändern.

32-Bit-Datei wird automatisch erkannt

 

zurück

 

Mehr Dynamik mit RAW-Aufnahmen im Stacking-Verfahren


Besonders abends oder nachts wird mit der herkömmlichen Methode, mittels Belichtungsreihe eine HDR-Verrechnung vorzunehmen, der Stativeinsatz wegen sehr langer Belichtungszeiten zur Pflicht. Sie können aber mithilfe von Überlagerungstechniken zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen, ohne ein Stativ einsetzen zu müssen. Voraussetzung dabei ist eine relativ große Anzahl von Einzelaufnahmen, die stets denselben Ausschnitt erfassen. Diese Methode ist nicht nur für hohe Kontraste am Abend, sondern auch tagsüber z. B. bei Landschafts- bzw. Panoramaaufnahmen geeignet!

Die Bilder werden anschließend so miteinander überlagert, dass sich das Bildrauschen ausmittelt. Ihre 6D nutzt diese Methode bereits kameraintern mit der High-ISO-Rauschunterdrückung auf der NR-Einstellung. Dort allerdings nur mit vier Einzelbildern. Nachteilig sind nicht nur die relativ begrenzte Rauschreduktion sowie die rund fünfsekündige Wartezeit, sondern vor allem, dass Sie nur JPEG-Bilder nutzen können. Setzen Sie jedoch das RAW-Format ein und nutzen ggf. eine noch erheblich größe Anzahl von Bildern, dann lässt sich das ISO-Rauschen auch bei höheren ISO-Werten praktisch gegen null bringen. Sie können somit schon bei der Aufnahme so belichten, dass die Lichter nicht ausbrennen, und später die tiefdunklen Schattenbereiche aufhellen, ohne dass dabei nennenswertes ISO-Rauschen zum Vorschein kommt.

Der Nachteil gegenüber einem aus einer Belichtungsreihe verrechneten und entwickelten HDR-Bild liegt hauptsächlich in der aufwendigeren nachträglichen Bearbeitung. Diese dauert deutlich länger und Sie müssen auch mehr Speicherplatz vorhalten. Die Vorteile sind allerdings erheblich, weil Sie auf den Stativeinsatz verzichten und die Aufnahmereihe zudem im Serienbildmodus vor Ort viel schneller durchführen können.
 

1


Stellen Sie an Ihrer EOS 6D das RAW-Format ein, den Serienbildmodus und eine Zeit, bei der Sie noch aus freier Hand unverwackelt ablichten können. Als Faustformel gilt der Kehrwert der Brennweite in Sek. Also für eine 50-mm-Brennweite 1⁄50 Sek. Diese Zeit gilt für einen aktiven Bildstabilisator, ohne Bildstabilisator wählen Sie am besten eine noch kürzere Zeit, z. B. 1⁄125 Sek. Im Beispiel wird das Programm M verwendet, Sie können aber auch das Programm Av nutzen und ggf. die ISO-Automatik (bei aktivem Bildstabilisator) vorwählen.

ISO-Wert anpassen

 

2


Starten Sie die Live View und ändern Sie den ISO-Wert (bei Nutzung des Programms M) bzw. die mittlere Belichtungsstufe (bei Nutzung des Programms Av) so weit, dass die Spitzlichter nicht mehr ausbrennen. Kontrollieren Sie die Lichter im Livebild. Die dunklen Bildbereiche werden dabei natürlich viel zu dunkel, aber die lassen sich später ja relativ nebenwirkungsfrei wieder aufhellen!
 

3


Nehmen Sie das Motiv im Serienbildmodus mehrfach hintereinander auf. Je größer die Anzahl ist, umso rauschfreier lässt sich die spätere Entwicklung durchführen. Im Beispiel werden zehn Aufnahmen nacheinander ausgelöst.
 

4


Importieren Sie die Dateien nach Lightroom (Sie können ggf. auch einen anderen Rohdatenkonverter nutzen, nur Digital Photo Professional ist relativ ungeeignet, weil sich die Tiefen nicht weitreichend genug aufhellen lassen). Optimieren Sie die erste Aufnahme, indem die dunklen Bildbereiche aufgehellt werden. Dafür nutzen Sie in Lightroom die Regler Tiefen und Schwarz, die weit nach rechts aufgezogen werden. Nehmen Sie ggf. auch über die Regler Lichter und Belichtung noch Anpassungen vor. Entfernen Sie auch Farbsäume im Modul Objektivkorrekturen. Das Bild ist jetzt ziemlich stark verrauscht, aber das ISO-Rauschen wird in den nächsten Schritten durch das Stacking-Verfahren wieder herausgerechnet.

Nutzen Sie die Regler Tiefen und Schwarz

 

5


Übertragen Sie die Optimierung auf alle weiteren Einzelbilder, indem Sie diese mit der linken Maustaste auswählen und die Schaltfläche Synchronisieren antippen.

Synchronisieren

 

6


Wählen Sie mit der rechten Maustaste den Befehl Bearbeiten in/In Photoshop zu Panoramabild zusammenfügen. Falls Sie wegen eines geringen temporären Speicherplatzes Probleme mit der Verrechnung bekommen sollten, dann ändern Sie die Einstellungen unter Bearbeiten/Voreinstellungen/ Externe Bearbeitung und wählen als Exportformat für Photoshop TIFF und gehen von 16 Bit auf 8 Bit.

In Photoshop zu Panoramabild zusammenfügen

 

7


Jetzt öffnet sich in Photoshop der Dialog Photomerge mit den selektierten RAW-Dateien. Als Layout lassen Sie Auto stehen, nehmen aber den vorbelegten Haken im Kästchen Bilder zusammen überblenden weg und klicken auf OK.

Photomerge

 

8


Photoshop überlagert jetzt alle Einzelbilder zu einer einzigen Datei und richtet die Ebenen automatisch deckungsgleich aus. Das ist sinnvoll, weil die Aufnahmen ja aus freier Hand abgelichtet wurden und daher nicht zu 100 % identisch übereinanderliegen. Falls das automatische Ausrichten nicht klappen sollte, können Sie es auch manuell bei 50 % Deckkraft nachholen oder aber darauf achten, dass nicht zu viel dunkles Umfeld vorhanden ist – ggf. beschneiden Sie die Bilder etwas stärker oder hellen sie stärker auf.

Photoshop überlagert alle Einzelbilder zu einem

 

9


Die Ebenen müssen jetzt noch miteinander verrechnet werden. Das können Sie mit der Photoshop- Extended-Version automatisch machen (siehe die Schritte 10 und 11) oder auch von Hand selbst durchführen. Wir zeigen hier die manuelle Methode.

Dabei wählen Sie zunächst die zweite Ebene an und wählen unter Deckkraft 50 %. Für die dritte Ebene geben Sie dort 33 %, für die vierte Ebene 25 % etc. ein. Sie dividieren dabei 1 durch die Anzahl der darunterliegenden Ebenen + 1. Für die siebte Ebene ist eine Deckkraft von 1⁄7 = 0,14 = 14 % und für die achte Ebene 1⁄8 = 0,125 = 13 % vorzugeben. Ändern Sie alle Ebenen entsprechend durch, im Beispiel wird für die oberste (zehnte) Ebene 10 % hinterlegt. Allein die erste Ebene behält 100 % Deckkraft. Ihre Aufnahme ist jetzt erheblich rauschfreier und kann gespeichert werden.

Manuell verrechnen

 

10 (nur für Photoshop Extended)


Wenn Sie Photoshop in der Extended-Version nutzen, können Sie Schritt 9 überspringen und die hier beschriebene Vorgehensweise nutzen. Anwender ohne Extended-Version haben die Verrechnung ja bereits in Schritt 9 manuell etwas aufwendiger durchgeführt. Selektieren Sie alle Ebenen, sodass sie blau unterlegt sind, und wählen Sie über die rechte Maustaste den Befehl In Smartobjekt konvertieren. Photoshop erzeugt jetzt aus den zehn Ebenen eine einzige, die als Smartobjekt behandelt wird.

In Smartobjekt konvertieren

 

11 (nur für Photoshop Extended)


Wählen Sie den Menübefehl Ebene/Smartobjekte/ Stapelmodus/Arithmetisches Mittel. Jetzt verrechnet Photoshop alle Ebenen automatisch im Mittelwert. Das Bildergebnis ist erheblich rauschfreier und kann gespeichert werden.

 

Ebene/Smartobjekte/Stapelmodus/Arithmetisches Mittel.

 

Rechts zeigt das aufgehellte Einzelbild erhebliches Rauschen, während es links nach dem Stacking-Verfahren so gut wie rauschfrei ist.

 

zurück

 






































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Dieser Report wurde am Mittwoch, 04. Juni 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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