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Kapitel 4.2 - Die richtige Autofokusbetriebsart wählen

Kapitel 4.2 - Die richtige Autofokusbetriebsart wählen

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Entscheiden Sie selbst:


One Shot für ruhende Motive - AI Focus lohnt fast immer - Kontinuierlicher Servo - Autofokus während der Live View - Inhaltsverzeichnis



4.2  Die richtige Autofokusbetriebsart wählen

 

Neben der genannten AF-Feld-Konfigurationsmöglichkeit verfügt die EOS 6D außerhalb der Live View auch über drei verschiedene Autofokusbetriebsarten, die sich über den AF-Button oder im Schnelleinstellungsbildschirm einstellen lassen. Dort können Sie von One Shot über AI Focus auf AI Servo die Betriebsart wechseln.

Über die AF-Taste oder im Schnelleinstellungsbildschirm (QTaste) können Sie die AF-Betriebsart ändern.

 

One Shot für ruhende Motive


One Shot eignet sich als Standard für unbewegte Motive. Sie können jedoch auch bei quer zur Bewegungsrichtung und nicht allzu schnellen Motiven diese Betriebsart wählen und so auch an sich bewegenden Motiven mit etwas Glück gute Ergebnisse erzielen.

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AI Focus lohnt fast immer


AI Focus ist für Motive vorgesehen, die zunächst unbewegt sind und sich anschließend fortbewegen. Denkbar sind Situationen wie etwa beim Elfmeter, bei dem der Ball zunächst ruhend auf dem Punkt liegt und später Richtung Tor befördert wird. Die 6D wird zunächst den Ball bis zur ersten Bewegungsdetektion genauso wie im One-Shot-Betrieb fokussieren, um anschließend die Schärfe kontinuierlich nachzuführen. Damit stellt der AI Focus eine Mischbetriebsart zwischen One Shot und AI Servo dar. Sobald der AI Focus eine Bewegung erkennt, springt er in den Servo-Modus um und piept dabei kontinuierlich (in reduzierter Lautstärke). Sie können also hören, ob gerade der One-Shotoder der Servo-Modus durch den AI Focus aktiviert ist.

Mein 6D-Tipp für Sie:


Der AI Focus wird oft unterschätzt – zu Unrecht! Zum Beispiel Personen, die man in ruhender Position sehr gut im One Shot fokussieren kann, können sich jedoch schnell mal aus der Schärfeebene hinausbewegen. Das erkennt der AI Focus recht zuverlässig und springt dann automatisch in den verfolgenden Servo-Modus um.

 

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Kontinuierlicher Servo für Bewegtmotive


Für sich bewegende Motive ist die AI-Servo-Betriebsart vorgesehen. Hier verfolgt der Autofokus das Motiv permanent und führt die Schärfe laufend nach. Sie kostet etwas mehr Akkupower und ist nicht ganz so zuverlässig wie die One-Shot- Betriebsart.

Im Regelfall sollte man nicht viel mehr als mit 60 bis 70 % an scharfen Aufnahmen rechnen. Die Auslösegeschwindigkeit wird meist auch etwas geringer ausfallen als in der One-Shot-Betriebsart. Dennoch ist der Servo-Betrieb an der EOS 6D sehr nützlich und liegt auf dem Niveau sehr guter Canon-DSLRs.

Es gibt Fotografen, die auch ruhende Aufnahmen im Servo-Betrieb durchführen. Dem kommt insbesondere die Tatsache entgegen, dass sich das leichte Servo-Shiften der Schärfe an der EOS 6D im Regelfall – wie etwa an anderen Canon-DSLRs – bei ruhenden Motiven nicht mehr einstellt. Generelle Schwierigkeiten bereitet dem AI Servo die Auslöseverzögerung, denn sich bewegende Motive sind nach Scharfstellung ja bereits wieder ein Stück weiter weg bzw. näher an die Kamera herangerückt.

Via Custom-Steuerung im Schnelleinstellungsbildschirm kann die Schärfentiefe-Prüftaste mit dem schnellen Wechsel vom One-Shot- zum AI-Servo-Betrieb belegt werden. Das lohnt besonders, wenn Sie unverhofft auf Actionmotive treffen (einfach Abblendtaste für Servo-Betrieb drücken), generell aber mit dem One-Shot-Betrieb fotografieren wollen. Die Logik funktioniert auch umkehrt: Sie können von der generell eingestellten AI-Servo-Betriebsart nach One Shot wechseln, solange die Abblendtaste gedrückt wird.

 

Canon nutzt daher Rechenalgorithmen, um bei kontinuierlichen Bewegungen den neuen Ort vorauszuberechnen und den Fokuspunkt entsprechend anzupassen. Diese Technik nennt Canon AI (Artificial Intelligence) und integriert sie namentlich in die Bezeichnung der Autofokusbetriebsart.

Der AI Servo kann auch einzelne AF-Felder zur automatischen Motivverfolgung nutzen. Dabei gilt die Logik, dass bei automatischer Messfeldwahl zunächst das zentrale AF-Feld fokussiert und – soweit sich das Hauptmotiv aus der Mitte bewegt – die seitlichen AF-Felder das Motiv weiter nachführen können. Allerdings detektiert die 6D nur Kontraste und bietet keine Motiverkennung wie etwa die 1D X für Gesichter im Phasenkontrastverfahren.

Es besteht an der 6D daher immer die Gefahr, dass der Fokus einfach auf den Hintergrund springt, wenn dort ein gut detektierbarer Kontrast zu finden ist. Dann hilft die Motivverfolgung mit den seitlichen AF-Feldern leider nicht weiter. Ist das Motiv jedoch vom Hintergrund durch ein lichtstarkes Objektiv bzw. im Nahbereich deutlich getrennt, können es die seitlichen AF-Felder weiter verfolgen, wenn es sich aus dem Zentrum bewegt.

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1 AI Servo wählen


Aktivieren Sie über die AF-Taste oder im Schnelleinstellungsbildschirm die AF-Betriebsart AI Servo (Programm P/Av/Tv oder M am Programmwahlrad vorwählen).

AI Servo wählen

 

2 Automatische AF-Messfeldwahl aktivieren


Drücken Sie die AF-Messfeld-Wahltaste oben rechts an Ihrer 6D und wählen Sie mit dem Multi- Controller alle AF-Felder an (so lange ein AF-Feld bewegen, bis alle Felder orange vorbelegt sind).

Automatische AF-Messfeldwahl

 

3 Mittig anvisieren


Visieren Sie das Motiv mittig an. Obwohl die automatische Messfeldwahl aktiviert ist, misst jetzt nur das zentrale AF-Feld.

Mittig anviesieren

 

4 Außermittige Verfolgung


Auch wenn sich das Motiv seitlich aus dem Fokus des zentralen AF-Feldes hinausbewegt, wird es durch die seitlichen AF-Felder nachverfolgt. Wichtig ist dabei, dass sich im Hintergrund kein zu hoher Kontrast findet. Im Sucher sehen Sie keine rote AF-Feld-Markierung und hören auch keine Scharfstellbestätigung wie in der AF-Betriebsart One Shot.

Außermittige Verfolgung

 

Bewegtmotive sind die Domäne für die Autofokusbetriebsart AI Servo. Manchmal lassen sich aber auch gute Ergebnisse im One-Shot-Betrieb erzielen, wenn die Bewegungsrichtung – wie etwa hier bei dem kleinen Falken – quer zum Fotografen verläuft (Canon 70-200/4.0L IS USM | 200 mm | ISO 3200 | f4.0).

 

Falls Sie die AF-Betriebsart nicht ändern können


Die Autofokusbetriebsart lässt sich an der Kamera nur ändern, wenn am Objektiv der AF/MF-Schalter in der Position AF steht. Ansonsten wird im oberen LC-Display der 6D keine Betriebsart bzw. im Schnelleinstellungsbildschirm lediglich MF angezeigt.

 

Erst nachdem der AF/MF-Schalter am Objektiv auf AF steht, lässt sich die Autofokusbetriebsart ändern. Ansonsten steht im Infoscreen lediglich »MF«.

 

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Autofokus während der Live View


Während der Live View sind drei unterschiedliche Autofokusbetriebsarten verfügbar: der sogenannte Quick-AF, der mit einer Dunkelphase verbunden ist (der interne Schwingspiegel klappt zwischendurch herunter, um den AF-Sensoren durch den Hinterspiegel Licht zuzuführen), der kontrastbasierte Live-AF, mit dem etwas Wartezeit während der Scharfstellphase verbunden ist, und der Gesichtserkennungs-AF, der ebenfalls kontrastbasiert, jedoch mit einer Fuzzylogik einzelne Gesichter erkennt.

Bei ruhenden Motiven lohnt sich oft der Live-Autofokus, denn er arbeitet in der Regel etwas exakter als der herkömmliche, phasendetektierende Quick-AF. Liegt das Hauptmotiv jedoch seitlich am Rand, dann können Sie es mit dem Live-AF nicht mehr ansteuern (die Autofokusmessung deckt nicht den gesamten Sensorbereich ab).

Hier empfiehlt es sich, bei 5x- oder 10x-Zoom manuell scharf zu stellen (AF/MF-Schalter bei Objektiven ohne Ring-USM auf MF umstellen). Wenngleich sich auch während der Live View Serienbilder auslösen lassen, so bietet die 6D – wie dies mit Ausnahme der EOS 650D für alle anderen Canon-DSLR mit Live View gilt – keinen permanent nachgeführten Autofokus während der Live View an.

Selbst wenn Sie außerhalb der Live View die Autofokusbetriebsart auf AI Servo gestellt haben, wird diese während der Live View automatisch in den One Shot zurückgestellt. Die Aufnahme von Actionmotiven mit Autofokuseinsatz ist daher nur außerhalb der Live View zu empfehlen.

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Live-View-Autofokus für Telekonverter nutzen


Wenn Sie durch einen angesetzten Telekonverter über die Offenblendzahl von f5.6 hinausgehen (1,4x addiert eine, 2x addiert zwei Blendenstufen), arbeitet der Autofokus normalerweise nicht mehr. Sie können zwar am Objektiv oder Telekonverter die drei rechts außen liegenden Kontakte abkleben (Isolierband), um den Telekonverter für die Kamera unsichtbar zu machen. Das führt aber häufig zu einem permanent pumpenden Phasen-AF, ohne dass er zur Ruhe kommt. Besser ist es, einfach in die Live View zu wechseln und dort den Live-AF zu nutzen. Er ist nicht auf E f5.6 beschränkt, sondern unterstützt auch höhere Offenblendwerte (die AFMessung findet stets bei Offenblende statt).

 

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Dieser Report wurde am Montag, 26. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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