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Kapitel 3.7 - Tipps für gelungene Available-Light-Fotografie

Kapitel 3.7 - Tipps für gelungene Available-Light-Fotografie

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Bedeckten Himmel und Nebel nutzen - Blaue Stunde abpassen - Inhaltsverzeichnis



3.7 Tipps für gelungene Available-Light-Fotografie

 

In zahllosen Situationen werden Sie mit der 6D auf das vorhandene Licht festgelegt sein. Außerhalb des Nahbereichs ist es selbst mit Blitz nicht immer leicht, ausreichend Aufhellung zu erzielen oder die Lichtverhältnisse attraktiv zu gestalten. Landschaften und größere bzw. entferntere Bauwerke sind klassische Motive, in denen es darauf ankommt: Entweder haben Sie Glück und das Licht passt, oder etwas Geduld ist gefragt, bis der Sonnenstand stimmt und das Motiv wunschgemäß erleuchtet wird. Häufig sind dabei zu dunkle Bildbereiche problematisch, bei denen ausgerechnet die interessantesten Details im Schatten liegen. Wie in Kapitel 3.4 gezeigt, kann man sich oft – aber nicht immer – durch eine Belichtungsreihe und die anschließende HDR-Bildverrechnung behelfen. Oder man nutzt das RAW-Format und verbessert – im Rahmen der Möglichkeiten – zu dunkle oder überstrahlte Bildpartien nachträglich.

Frühmorgens fällt das Licht weich und seitlich ein. Hier ist die Chance hoch, unter idealen Lichtbedingungen Naturmotive optimal einzufangen.

 

Viel besser ist es allerdings, optimale Lichtverhältnisse abzupassen. Naturfotografen sind deswegen häufig frühmorgens unterwegs, dann ist zum einen die Chance größer, ein scheues Tier zu erwischen. Zum anderen aber fällt die Morgensonne noch schräg ein und setzt seitliche Akzente. Da das Licht noch sehr weich und durch die Erdatmosphäre stärker gebrochen wird, stellen sich meist auch keine harten Schatten ein, die dann Motivbereiche überdecken würden.

Hoch aufragende Felswände und ein wolkenverhangener Himmel sorgen für ideale Lichtbedingungen, um harte Schlagschatten zu vermeiden (Canon 17-40mm | ISO 200 | f4.0 | 1⁄125 Sek., Tafelberg in Venezuela).

 

Available Light bei Videoprojekten


Wenn Sie Ihre 6D im Videomodus nutzen, lassen sich bei wechselndem Wetter draußen nur schwer konstante Lichtverhältnisse herstellen. Das Video sieht dann unruhig aus und oft entstehen überstrahlte Bildbereiche oder zeichnungslose Dunkelfelder. Professionelle Filmer nutzen daher nicht nur große Aufhellreflektoren, sondern oftmals breitflächige Diffusoren, die als Dach oder Wand am Gestänge montiert werden. Sie mildern die Lichtvarianz ab und sorgen so für deutlich konstantere Lichtverhältnisse. Alternativ kann man auch vorgegebene Abschattungen nutzen und z. B. Interviews unterhalb des Blätterdachs durchführen. Besonders problematisch sind Zeitrafferaufnahmen über einen längeren Zeitraum mit timergesteuerten Fotos. Hier kann man innerhalb der Sequenz von ganz unterschiedlichen Lichtverhältnissen überrascht werden. Da wegen Bildflackerns in der Animation die Programme Av/Tv etc. gemieden und das Programm M genutzt werden sollte, muss man entweder die Zeitrafferanimation möglichst kurz halten oder so knapp belichten, dass durch nachträgliche Aufhellung ein möglichst gelungener Belichtungskompromiss erzielt werden kann.

 

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Bedeckten Himmel und Nebel nutzen


Nebel und ein bedeckter Himmel wird Sie vielleicht wenig animieren, mit Ihrer 6D vor die Tür zu gehen und Motive abzulichten. Wer etwas erfahrener ist, weiß allerdings, dass gerade jetzt durch das diffuse Licht harte Schatten vermieden werden. Nicht nur Videofilmer bevorzugen daher eine geschlossene Wolkendecke, sondern auch Naturfotografen kommen manchmal nur dann an schattenfreie oder – bei Nebel – an vor dem Hintergrund freigestellte Motive.

Nebel ist hervorragend geeignet, um Motive vor dem Hintergrund freizustellen.

 

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Blaue Stunde abpassen


Eine passende Lichtstimmung für das Einfangen von Häuserfronten oder auch Naturmotiven ist die sogenannte blaue Stunde, die Sie abends unmittelbar nach Sonnenuntergang vorfinden. Das bläuliche Licht in dieser Zeitspanne harmoniert hervorragend mit dem künstlichen Licht in der Stadt und bildet so interessante Kontraste. Hier kann man daher häufig noch ohne HDR-Techniken operieren und zu starke Lichtkontraste vermeiden. Allerdings ist Eile geboten, denn optimal nutzbar sind meist nur 20 bis 25 Minuten. Verpassen Sie diese kurze Zeitspanne und ist Ihre Fotoausrüstung einschließlich passender Kameraparameter nicht einsatzbereit, dann müssen Sie die Aufnahmesession um 24 Stunden vertagen.

Blaue Stunde vorab einplanen Das Zeitfenster der blauen Stunde können Sie sehr gut einplanen, einerseits mit Apps für das Smartphone, wie z. B. PhotoBuddy, Sundroid, SunCalculator Golden Photo oder The Photographer’s Ephemeris, andererseits mit Tools auf Internetseiten, wie beispielsweise auf jekophoto.de unter http://tinyurl.com/5rb54ln.

 

Zu Beginn der blauen Stunde kann man mit Weitwinkel- oder Normalobjektiven bzw. aktivem Bildstabilisator meist noch unverwackelt frei aus der Hand ablichten. Nutzen Sie am besten das Programm Av und stellen Sie an Ihrer 6D die kleinstmögliche Blendenzahl ein. Bei aktivem Bildstabilisator oder wenn Sie noch vereinzelt mit ganz leichten Verwacklungsunschärfen leben können, ist die Einstellung ISO AUTO geeignet. Sie können in den Optionen auch Auto-ISO auf eine kürzere Belichtungszeit verpflichten, wenn der Kameraparameter im Menü des ersten Karteireiters auf der zweiten Seite ISO-Empfindl. Einstellungen/Min. Verschl.zeit z. B. auf 1⁄125 oder 1⁄250 Sek. eingestellt wird. Wählen Sie hier am besten näherungsweise die halbe Zeit der genutzten Brennweite (bei 50 mm 1⁄125 Sek.) und stellen Sie Auto-ISO über die ISO-Taste ein (A im oberen Display sichtbar). Sie können aber auch das Programm Tv nutzen und dort eine passende Zeit für unverwackelte Aufnahmen aus der Hand vorgeben und dann Auto-ISO komfortabel nutzen.

Für Freihandaufnahmen in der blauen Stunde nutzen Sie am besten an Ihrer 6D ein lichtstarkes Objektiv und geben z. B. im Programm Tv eine ausreichend kurze Zeit vor (kombiniert mit Auto-ISO). Ein Stativ sollten Sie trotzdem mitnehmen, um länger unverwackelt aufnehmen zu können.

 

Sobald die Resthelligkeit sinkt, empfiehlt sich aber der Einsatz eines Stativs. Das sollte also gleich im Fotogepäck dabei sein, weil die nutzbare blaue Stunde eben sehr kurz ist und Sie bei zunehmender Dunkelheit dann vom Stativ aus dennoch weiter aufnehmen können.

 

In der blauen Stunde treten praktisch keine Schatten auf und die Umgebungshelligkeit entspricht etwa Kunstlichtquellen. Das heißt, man kann vielfach auf HDR-Techniken verzichten (Einzelaufnahme | ISO 640 | Canon 17-40mm bei 17 mm | f4.0 | 1⁄60 Sek., frei aus der Hand abgelichtet).

 

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Dieser Report wurde am Dienstag, 13. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Anonym 15.05.2014 - 16:56:05
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich möchte meinen herzlichsten Dank für das Engagement aussprechen, welches hier an den Tag gelegt wird. Weiter so. Es wird euch sicherlich zurückgegeben im Leben.

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