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Kapitel 3.5 - Streulicht und harte Kontraste beherrschen

Kapitel 3.5 - Streulicht und harte Kontraste beherrschen

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Entscheiden Sie selbst:


 Inhaltsverzeichnis



3.5 Streulicht und harte Kontraste beherrschen

 

Der typische Blick in die Ferne mit über die Stirn gehaltener Hand zeigt, dass wir bei Gegenlicht mehr erkennen können, wenn die Lichtquelle – die Sonne – abgeschattet wird. Es ist nicht nur der hohe Kontrast, sondern auch störendes Streulicht, das wir durch die Hand fernhalten.

Das direkte Gegenlicht führt zu Streulicht, sodass die Porträtierten praktisch nicht mehr zu erkennen sind. Hier hätte ein Aufhellblitz Wunder wirken können.

 

Streulicht lässt sich trotz Streulichtblende oder abschattender Hand dennoch nicht immer vermeiden. Liegt eine Lichtquelle direkt neben dem Motiv, kann sie nicht mehr durch die Blende ferngehalten werden. Genau aus diesem Grund hat sich die goldene Fotografenregel selbst bei Amateuren herumgesprochen, Porträts nie im Gegenlicht aufzunehmen, sondern die Sonne immer im Rücken zu halten. Würde man sich daran festbeißen, wäre die Bilderwelt allerdings um zahlreiche, oft sehr stimmungsvolle Motive ärmer. Dummerweise sind Gegenlichtmotive nämlich oft die emotionalsten.

Dafür gibt es zahlreiche Gründe, z. B. weil das Motiv nicht mehr flach, sondern räumlich ausgeleuchtet wird, weil partielles Durchlicht neue Farbnuancen – etwa im Haar – offenbart und nicht zuletzt weil eine oder mehrere Lichtquellen im Bild anziehend wirken, da wir – wie praktisch alles Leben – vom Licht schlichtweg abhängig sind.

 

 

Streulicht via Blende fernhalten


Gegen kontrastminderndes Streulicht bietet praktisch jeder Objektivhersteller auch sogenannte Streulichtblenden an, die oft optimal auf den jeweiligen Bildwinkel des Objektivs abgestimmt sind. Canon-L-Objektive enthalten stets eine Streulichtblende im Lieferumfang, bei Nicht-L-Objektiven muss man sie sich in der Regel dazukaufen. Fremdanbieter wie Sigma liefern regelmäßig eine Gegenlichtblende mit. Lange Brennweiten vertragen auch entsprechend weit herausragende Streulichtblenden, weil sie auch nur einen engen Spot des Sichtfeldes erfassen. Bei Weitwinkelobjektiven bedient man sich hingegen wegen Vignettierungsgefahr oft einer tulpenförmigen Streulichtblende, die dem nativen 3:2-Bildverhältnis angepasst ist. Sie nutzt eine größere Bautiefe an der Längskante, weil der Bildkreis des Weitwinkelobjektivs hier weniger weit ausgenutzt wird als an der kurzen Kante.

 

Nutzen Sie mit Ihrer 6D eine Streulichtblende, dann erhöht sich nicht nur bei seitlicher Lichtquelle der Kontrast (unteres Bild), sondern sie kann auch bei Regen erste Wassertropfen von der Frontlinse fernhalten!

 

Manchmal ist die Lichtquelle aber auch Gegenstand des Motivs selbst. Denken Sie an ein Stillleben eines gedeckten Tisches zum Abendbrot mit stimmungsvoll leuchtender Tischlampe. Oder an ein Fahrzeug in der blauen Stunde, das mit eingeschalteten Scheinwerfern viel spannender aussähe, wäre da nicht das Problem des kontrastdämpfenden Streulichts. Nachfolgend ein Workaround, bei dem mit zwei Belichtungen die Szene dennoch wunschgemäß eingefangen werden kann.

Die Ausgangsproblematik: Ein Pkw in der blauen Stunde soll mit eingeschaltetem Scheinwerfer abgelichtet werden. Leider entsteht dabei – neben Linsenflecken – viel zu starkes Streulicht.

 

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1 Motiv ohne Licht aufnehmen


Nehmen Sie das Motiv – falls möglich – ohne Kunstlichtquelle auf. Im Beispiel wird der Scheinwerfer im Pkw einfach ausgeschaltet. Die Aufnahme in der blauen Stunde wird zudem vom Stativ aus abgelichtet, weil sonst Verwacklungsunschärfen drohen, vor allem aber, weil in den Nachfolgeschritten ein zweites, deckungsgleiches Bild benötigt wird.

Motiv ohne Licht aufnehmen

 

2 Auf die Lichter anmessen


Jetzt wird der Pkw so aufgenommen, dass nur die Schweinwerfer gut zu erkennen sind. Auch wenn dabei das Fahrzeug und Umfeld stark abdunkeln. Dazu können Sie die Live View nutzen (START/ STOP-Taste) und im Programm Av die mittlere Belichtungsstufe so weit absenken, bis die Scheinwerfer gut erkennbar sind. Alternativ reicht es oft auch, das Fokusfeld der Live View direkt auf die Lichtquelle zu setzen. Oder Sie nutzen einfach das Programm M und stellen dort einen Zeitwert ein, der zu einer angemessenen Belichtung führt.

Auf die Lichter anmessen

 

3 Aufnahmen überlagern


Um beide Aufnahmen aus Schritt 1 und 2 miteinander zu kombinieren, kann man testweise HDRProgramme nutzen. Oft wird das Ergebnis aber kaum überzeugen, weil der Helligkeitsunterschied der beiden Belichtungen zu hoch ist. Würde man den Pkw hingegen im Vorwege schon als mehrstufige Belichtungsreihe ablichten, hätte man letztlich noch immer zu viel Streulicht im verrechneten Ergebnisbild. Das HDR-Programm Oloneo bietet hingegen einen speziellen Modus, um zwei unterschiedliche Belichtungen miteinander zu kombinieren, allerdings dürfen dann die Belichtungszeiten/ Blende und ISO-Wert nicht voneinander abweichen, was im Beispiel jedoch der Fall ist. Insoweit wird die Aufgabe in Photoshop durch Maskierung gelöst. Sie können den Workflow analog auch mit maskierungsfähigen Programmen wie Photoshop Elements ab Version 10 oder der Freeware GIMP nachstellen.

Aufnahmen überlagern

 

Öffnen Sie beide Aufnahmen in Photoshop. Kopieren Sie die dunkle Belichtung über das Bild mit der hellen Aufnahme, sodass beide deckungsgleich als separate Ebene übereinanderliegen. Das erledigen Sie, indem die dunkle Aufnahme angewählt und über die Tastenkombination [Strg]+[A] alles ausgewählt und via [Strg]+[C] in die Zwischenablage kopiert wird. Klicken Sie jetzt auf die hellere Belichtung und fügen Sie den Inhalt mit [Strg]+[V] ein.

 

 

4 Lichtquelle selektieren Selektieren


Sie die Lichtquelle. Dafür gibt es verschiedene Methoden; in diesem Fall reicht es, wenn der Zauberstab via Taste [W] ausgewählt und mit einem linken Mausklick im Schweinwerfer angewendet wird. Wiederholen Sie den Vorgang für den zweiten Scheinwerfer, sodass für beide ein gestrichelter Laufrahmen angezeigt wird.

Lichtquelle selektieren

 

5 Ebenenmaske hinzufügen


Fügen Sie jetzt eine Ebenenmaske hinzu. Klicken Sie dafür auf das Symbol unten in der Ebenen- Palette.

Ebenenmaske hinzufügen

 

Jetzt scheint die untere Ebene mit dem hellen Pkw durch, während lediglich die Scheinwerfer der oberen Ebene noch überlagert werden. Der Pkw ist jetzt wunschgemäß ohne störendes Streulicht abgebildet. Speichern Sie abschließend das Bildergebnis.

 

Das Ergebnis

 

 

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Dieser Report wurde am Dienstag, 13. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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