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Kapitel 3.1 - Typische Belichtungsprobleme und Lösungen

Kapitel 3.1 - Typische Belichtungsprobleme und Lösungen

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Entscheiden Sie selbst:


Zu hohe LichtkontrasteSonderfall Gegenlicht - Porbleme durch Grauwertabweichung - Zeit-Blende-Kombination - Problemfall ISO-Rauschen - Kontrastarmut - Farbflecken durch Lens Flares - Inhaltsverzeichnis



3.1 Typische Belichtungsprobleme und Lösungen

 

Perfekt belichten


Eine perfekte Belichtung kann den Betrachter in ihren Bann ziehen. Einsteigern ist aber selten klar, wie man eine solch überzeugende Bildwirkung erzielen kann. Das Geheimnis sind die richtigen Kameraeinstellungen und auch ein paar Kniffe in der kamarainternen und nachträglichen Bildoptimirerung, die Ihnen hier in Kapitel 3 demonstriert werden.

 Ihre EOS 6D bietet die aktuellste Kameratechnik, um mit zahlreichen Belichtungsmessmethoden (Mehrfeld, selektiv, Spot und mittenbetont) sogar schwierige Motive belichtungstechnisch bestmöglich einzufangen. Beispielsweise hilft Ihnen die iFCL- Technologie durch Farbfilter vor den Messzellen, um Farben noch natürlicher wiederzugeben. RAW-Format, kamerainterne HDR-Verrechnung, aber auch Mehrfachbelichtungen können Sie darüber hinaus noch unterstützend einsetzen, um Ihren Aufnahmen genau den von Ihnen gewünschten Look zu verpassen. Dennoch sollten Sie sich bewusst machen, dass trotz aller Kameratechnik etwas fotografisches Know-how erforderlich ist, sonst misslingen Ihre Aufnahmen möglicherweise trotzdem.

Wie alles Leben braucht auch Ihre 6D Licht. Nur nicht zu viel, und zu wenig sollte es auch nicht sein. Aber selbst wenn das Licht genau richtig dosiert ist, können Ihre Aufnahmen dennoch misslingen. Wie das? Weil die Kameratechnik unseren visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten einfach unterlegen ist. Sie muss schon dann passen, wenn direkte Lichtquellen in der Szenerie auftauchen. Für Naturfotografen heißt das Motto daher: „geringe Kontraste bei frühmorgendlichem oder abendlichem Dämmerlicht abwarten“. Für Studiofotografen lautet die Regel: „Kontraste mithilfe von Kunstlicht angleichen“. Mittlerweile gibt es aber auch kamerainterne Techniken wie den neuen HDR-Modus an Ihrer 6D, der zu harte Kontraste durch eine verrechnete Belichtungsreihe angleicht – nicht immer perfekt, aber er kann einem dennoch aus manch misslicher Lage heraushelfen.

Nützlich ist auch das Rohdatenformat, das manchmal sogar einer HDR-Verrechnung überlegen ist, insbesondere wenn Motivbewegungen eine Rolle spielen. Fehlt es an Licht, können Sie den ISO-Wert sogar bis auf 102400 hochdrehen. Das ergibt allerdings selten einen Sinn, sonst ernten Sie zu stark verrauschtes Bildmaterial. Alternativ lässt sich die Belichtungszeit verlängern, zumindest bei ruhenden Motiven, die dann trotzdem scharf werden. Eine längere Belichtung lässt sich zudem für kreative Effekte wie verschleierte Wasserläufe oder kontrollierte Unschärfen im Umfeld durch Mitzieher nutzen, dabei hilft Ihnen tagsüber insbesondere ein niedriger ISO-Wert von 50. Nicht zu vergessen: Auch die neue Mehrfachbelichtungsfunk tion bietet reichhaltige Entfaltungsmöglichkeiten, mehr, als Sie vielleicht zunächst vermuten würden. Zunächst zeigt ein Überblick jedoch die Belichtungsschwierigkeiten, die das Fotografenleben erschweren. Wenn Sie sich mit Ihrer 6D auf diese Fallen einstellen, werden aus Ihren Bildern richtige Fotografien.

Eine stimmungsvolle Szenerie mag live vor Ort als lohnenswertes Motiv erscheinen. Die Ernüchterung kommt bei der Bildauswertung, wenn der Motivkontrast zu hoch war. Hier helfen Ihnen Optimierungstechniken via RAW-Format und verrechnete Belichtungsreihen, die in Kapitel 3.4 näher vorgestellt werden.

 Zu starke Lichtkontraste, vom mittleren Grauwert abweichende Motive, fehlerhafte Kameraeinstellungen, zu starkes ISO-Rauschen, Kontrastarmut oder störende Linsenflecken sind einige Probleme, die nachfolgend im Überblick aufgezeigt werden. In den weiteren Kapiteln werden dann die Lösungen ausführlich besprochen.

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Hauptproblem Nr. 1: zu hohe Lichtkontraste


Eines der Hauptprobleme wird Ihnen mit der 6D durch zu hohe Lichtkontraste begegnen. Der Himmel verliert Zeichnung; statt blau zeigt er sich nichtssagend eingeweißt im Bild. In dunkleren Schatten fehlt ebenfalls Struktur, weil der Dynamik- umfang von Bildsensor und Ausgabemedien helle und dunkle Bildpartien nicht mehr erfassen kann.

Nutzen Sie Blitzlicht, um Motiven im Nahbereich mehr Geltung zu verschaffen und auch im Gegenlicht ausreichend aufzuhellen. Links ohne Blitzlicht kommt die Bromelie nicht zur Geltung, während rechts mit Blitzlicht die Bildaussage eindeutiger wird.

 

Die Diskrepanz liegt durchschnittlich bei 6 Blendenstufen. JPEG-Aufnahmen bieten lediglich mit 8 Bit auch nur Platz für 8 Blendenstufen. Wir können jedoch etwa 14 Blendenstufen wahrnehmen. Die Annahme liegt vielleicht nahe, dass man sich durch das RAW-Format weiterhelfen kann, da es schließlich an der 6D mit 14 Bit verarbeitet wird. Leider stellen aber Wiedergabemedien normalerweise nur 8 Bit dar. Der Bildsensor limitiert zudem auch das RAW-Format und deckelt den Dynamikumfang auf etwa 11 Blendenstufen. Auswege bestehen jedoch durch Belichtungsreihen und HDRVerrechnungen, die theoretisch den in der Natur vorkommenden maximalen Kontrast erfassen können. Der beträgt etwa 40 Blendenstufen, wenn man vom direkten Blick in die hochsommerliche Sonne und in den entferntesten Galaxien mit ihrem kaum mehr wahrnehmbaren Licht ausgeht. Wie Sie das RAW-Format und verrechnete Belichtungsreihen gegen zu harte Kontraste erfolgreich einsetzen, erfahren Sie in Kapitel 3.4.

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Sonderfall Gegenlicht


In Gegenlichtsituationen ist eine Kontrastangleichung mittels Belichtungsreihe nicht immer leicht durchführbar, weil Streulicht den Kontrast wieder abdämpft. Oft lässt auch das Motiv keine Mehrfachaufnahmen zu. Insoweit ist Blitzlicht häufig die einzige Alternative, um dem Motiv im Gegenlicht ausreichend Aufhellung und Geltung zu verschaffen. Mehr dazu in Kapitel 5.

Bei überwiegend hellem Umfeld wird das Foto nachdunkeln und trist wirken. Sie sollten dann die mittlere Belichtungsstufe nach oben korrigieren. Umgekehrt tritt der Fall auch bei zu dunklem Umfeld auf, bei dem eine Minuskorrektur nötig wird.

 

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Probleme durch vom mittleren Grauwert abweichende Motive


Die Belichtungsmessung geht an Ihrer 6D stillschweigend stets von einem durchmischten Motiv aus, das neben mittleren Tonwerten sowohl tiefdunkle als auch helle Bildpartien in einem ausgewogenen Verhältnis aufweist. Der Durchschnitt einer solchen Szene wird als sogenannter 18 %-Grauwert bezeichnet. Nur wenn das Motiv diesem Durchschnitt entspricht, kommt eine zutreffende Belichtung zustande. Das ist in der Regel der Fall. Stehen Sie allerdings vor einer formatfüllend weißen Wand und machen ein Foto, weist Ihr Bildergebnis exakt ein mittleres Grau auf. Keine Spur mehr vom ursprünglichen Weiß. In der Praxis wird man eher selten vor solchen reinweißen Szenen stehen, aber man trifft sie häufiger in Schneelandschaften an. Weiße Hochzeitskleider und Aufnahmen gegen den hellen Himmel sind allerdings ebenfalls gängige Problemkandidaten.

Die mittlere Belichtungsstufe finden Sie gleich dreimal an Ihrer 6D: im Info- bzw. Schnelleinstellungsbildschirm, im Sucher in der LED-Konsole und im LCDisplay oben auf der Kamera. Passen Sie die Stufe bei Bedarf an, indem Sie den Auslöser kurz antippen und am Daumenrad drehen.

 

Canon und andere Spiegelreflex-Hersteller bieten gegen das Problem die sogenannte mittlere Belichtungsstufe an, die sich an der 6D sogar – anstelle von ±2 – um ±5 Belichtungsstufen anpassen lässt. Nicht nur durchschnittlich zu helle Szenerien können so mit einem Pluswert korrigiert werden. Auch umgekehrt bei durchschnittlich zu dunklen Motiven wie bei schwarzen Hintergründen und ausgedehnten Schattenpartien können Sie gegen die drohende Überbelichtung den Korrekturwert nach unten regeln.

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Probleme mit der richtigen Zeit-Blende-Kombination


Solange der Anwender Automatiken benutzt, die ihm in der Vollautomatik geboten werden, sind Kenntnisse um die Zeit-Blende-Kombination nicht unbedingt notwendig. Die EOS 6D passt die Zeit bzw. Blende so an, dass in der Regel sinnvolle Ergebnisse herauskommen. Wird die Blendenzahl z. B. im Programm Av erhöht und die Blendenöffnung damit verkleinert, kompensiert das Pro-gramm diesen Lichtverlust durch eine entsprechend längere Belichtungszeit.
Es gibt jedoch eine Anzahl von Situationen, in denen die Kamera das Licht nicht korrekt messen kann. Dazu zählt z. B. der Mond, den Sie mit einer 300-mm-Brennweite einmal einfangen möchten, oder eine relativ kleine, aber bildwichtige Blüte im Sonnenkegel. Sie können hier zwar auf die Spotbelichtungsmessung zurückgreifen, aber der Durchmesser des Motivs kann zu klein sein, sodass Ihre 6D eine starke Überbelichtung verursacht (sie bezieht das dunklere Umfeld zu stark mit ein). Ein weiteres Beispiel sind Blitzgeräte, die nicht über E-TTL – wie z. B. Studioblitze oder Slave-Flashs – verfügen und deren Licht die Kamera nicht durch einen Vorblitz ausmessen kann.

Oder Sie möchten einen hellen Vogel im Flug ablichten, er fällt aber ebenfalls durch die Maschen der Belichtungsmessung – in all diesen Fällen empfiehlt es sich, auf das manuelle Programm zurückzugreifen und den Zusammenhang von Blende, Zeit und ISO-Wert sinnvoll anzuwenden. Am einfachsten lernt man ihn im Livebild und sieht sich die Abhängigkeit von ISO-Wert, Zeit- und Blendenwert an. Hat man die Logik verinnerlicht, kann man vor Ort schneller reagieren. In Kapitel 3.2 finden Sie zum Programm M einen Workshop, der die Zusammenhänge der eingestellten Belichtungszeiten zeigt.

Manuelle Einstellungen sind auch bei Panoramen empfehlenswert, damit die Helligkeitsschwankungen der Einzel- abschnitte nicht zu stark voneinander abweichen. Panorama mit den Tafelbergen Kukenan und Roraima aus Venezuela, bei dem trotz manueller Einstellungen noch Varianzen auffallen. Diese sind jedoch deutlich geringer als in voll- oder halb automatischen Programmeinstellungen ausgeprägt. (jeweils 40 mm | f7.1 | ISO 200 | 1⁄100 Sek.)

 

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Problemfall ISO-Rauschen


Bildrauschen ist zwar manchmal als Stilmittel interessant, etwa um Reportageaufnahmen realistisch und hautnah wirken zu lassen. In der Regel stört das Rauschen aber, weil es ein künstlicher Effekt ist und das Motiv überlagert. Die Kamerahersteller und auch Canon entwickeln daher komplexe Formeln, um die Körnung zumindest subjektiv weniger auffällig in Erscheinung treten zu lassen. Letztlich zählt aber, wie viel Licht der Bildsensor einfangen kann – je mehr, umso geringer fällt das Rauschen aus. Bei ISO 100 ist es so gering, dass man selbst bei 100 %-Monitoransicht ein praktisch rauschfreies Bildergebnis erzielen kann. Jede ISO-Stufe verdoppelt im Prinzip die Artefakte.
Dennoch kann man noch anspruchsvolle Ergebnisse bis etwa ISO 3200 an der 6D nutzen. Nur leider fehlt einem dann das oft nötige Nachbearbeitungspotenzial, um dunkle Bildbereiche aufzuhellen. Solche Aufhellarbeiten sind oft mit 2–3 Blendenstufen nötig, um in allen Teilen ausreichend Zeichnung herzustellen. Nur hebt dies auch entsprechend das ISO-Rauschen auf 12800 bis 25600 an (sogar noch etwas mehr, weil die Bildbearbeitung eine Idee mehr Rauschen erzeugt, als wenn man mit einem höheren ISO-Wert aufgehellt hätte).

Ich habe es immer wieder getestet: Selbst bei ISO 100 fehlt es bei höheren Kontrasten oft noch an ausreichend Potenzial, um dunkle Schatten technisch einwandfrei aufzuhellen. Eigentlich auch logisch, sonst bräuchte man keine HDR-Techniken, sondern könnte stets auf die Lichter anmessen und die dann schwarz werdenden, lichtarmen Flächen nachträglich völlig nebenwirkungsfrei aufhellen. Das funktioniert oft leider nicht. Die Kunst liegt daher darin, den besten Kompromiss aus noch verträglichem ISO-Rauschen, einer ausreichend kurzen Belichtungszeit gegen ungewollte Bewegungs- oder Verwacklungsunschärfen und der passenden Schärfentiefe über eine stimmige Blendenzahl zu erreichen. Details zur ISO-Rauschproblematik und den Möglichkeiten, nahezu rauschfreie Bilder zu erzielen, finden Sie in Kapitel 3.6.

Die Aufnahme mit ISO 3200 wirkt unbearbeitet (oben) noch weitgehend rauschfrei. Unten nach Aufhellung der Schattenpartien zeigt sich viel deutlicheres ISO-Rauschen. Großformatige Prints oder Bildausschnitte sind so kaum mehr drin.

 

 

Faustformel gegen Rauschen


Als Faustformel gilt: Bis ISO 400 stellt Ihnen die 6D ausreichend Möglichkeiten bereit, um bei mittleren Kontrasten noch Bildoptimierungen mit sehr guten Ergebnissen durchzuführen. Für höhere Kontraste gilt die Überlegung, höchstens bis ISO 200 zu gehen oder auf eine verrechnete HDR-Belichtungsreihe auszuweichen. Diese ISO-Werte-Empfehlung mag überraschend gering ausfallen, wir gehen jedoch vom RAW-Format aus, das die Details erhält. JPEG-Aufnahmen sind hingegen oft noch toleranter, weil Canon hier an der 6D gegenüber älteren Canon-DSLR eine wesentlich stärker eingreifende Rauschunterdrückung nutzt. Details wirken dann jedoch oft etwas verwaschen. Wenn Sie keine weiteren Tonwert- oder Helligkeitskorrekturen durchführen möchten und im JPEG-Format speichern, können Sie relativ problemfrei den ISO-Wert bis ca. 3200 einstellen. Wichtig ist auch immer das später gewünschte Ausgabeformat – je kleiner, desto weniger wird ISO-Rauschen stören.

 

Das flaue Bild im Nebel wird nachträglich optimiert. Dafür dient hier die Tonwertkorrektur, bei der die Anfasser jeweils an den Beginn des „Gebirges“ gezogen und so tonwertleere Bereiche ausgeklammert bzw. die vorhandenen aufgespreizt werden.

 

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Flaue Bilder durch Kontrastarmut


Flaue und kontrastarme Bilder werden Sie einstweilen auch mit der EOS 6D ernten – selbst wenn Sie einen benutzerdefinierten Bildstil mit angehobenem Kontrast und starker Farbsättigung verwenden. Knackige Kontraste basieren auf einer größeren Differenz von hell nach dunkel – haben Sie jedoch ein Motiv vor sich wie beispielsweise eine Landschaft mit Nebel, dann sind kaum Schatten, aber auch keine Lichter vorhanden. Der Dynamikumfang erreicht hier vielleicht gerade mal 3–4 Blendenstufen und wirkt in allen Ausgabemedien flau. Ähnliches geschieht, wenn Streulicht ins Objektiv fällt und die Kontraste herabsetzt. Oftmals hilft Ihnen eine Streulichtblende, aber auch nachträgliche Kontrastierungen durch Tonwertkorrekturen.

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Farbflecken durch Lens Flares


Lens Flares (oder eingedeutscht „Linsenflecken“) sind ein Problem, mit dem der Fotograf regelmäßig zu kämpfen hat, wenn helle Lichtquellen eine Rolle spielen. Ein ähnliches Problem stellen auch sogenannte Geisterbilder dar, die durch Motivrückspiegelungen von der glatten Sensoroberfläche im Objektiv vagabundieren und zu Fata-Morgana-artigen Dopplungen in der Ausbelichtung führen können. Besonders Fotografen, die durch DRI- bzw. HDRTechniken glauben, jeder Lichtsituation Herr zu werden, ernten in den sehr hellen Aufnahmen solche Farbflecken bzw. Geisterbilder. Das Problem ist bei Available Light kaum in den Griff zu bekommen, selbst wenn einige Hersteller ihre Objektive als digitaltauglich ausweisen und anpreisen, dass diese Rückspiegelungen durch besondere Oberflächenvergütungen der Objektivlinsen auskorrigiert seien. Es besteht aber die Möglichkeit, durch Kontrastangleichungen mittels zusätzlichen (Blitz-) Lichts zumindest im Nahbereich helle Lichtquellen abzumildern, sodass solche Rückspiegelungen nicht oder nur noch stark vermindert auftreten.

Linsenflecken stören manchmal erheblich. Links wäre eine Person unten am Baumstamm von ihnen völlig überdeckt. Die Intensität der Lens Flares kann jedoch durch die Position der Sonne gesteuert werden. Rechts wurde sie weiter mittig platziert mit deutlich geringer ausgeprägten Farbflecken.

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Dieser Report wurde am Dienstag, 06. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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