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Kapitel 2.5 - Tipps zur perfekten Kameraausrichtung

Kapitel 2.5 - Tipps zur perfekten Kameraausrichtung

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Entscheiden Sie selbst:


Livebildhilfslinien einblenden - Wasserwage im Livebild - Die Mehrfachbelichtung - 1. Ursprungsbild auf die Speicherkarte kopieren - 2. Mehrfachbelichtung aktivieren - 3. Bildauswahl vornehmen - 4. Livebild starten - 5. Auslösen - Inhaltsverzeichnis



2.5 Tipps zur perfekten Kameraausrichtung

 

Ihre 6D bietet einige Möglichkeiten, sauber ausgerichtete Aufnahmen durchzuführen. Sie können die Wasserwaage im Livebild, aber auch im Sucher nutzen. Oder Sie verwenden ins Livebild einblendbare Gitterlinien. Alternativ kann auch die Suchermattscheibe durch eine Mattscheibe mit eingravierten Gitterlinien ausgetauscht werden. Zwar lässt sich später noch im Bildbearbeitungsprogramm nachträglich z. B. eine Horizontschräglage begradigen, aber das ist stets mit teils hohem Verschnitt verbunden. Das Bild wird dann deutlich kleiner. Eine ausgerichtete Kamera ist nicht nur für Einzelaufnahmen nützlich, sondern auch bei Panoramen, bei denen der Beschnitt zu einer dramatischen Bildverkleinerung führen würde. Auch Kameraschwenks im Videobetrieb sind regelmäßig nur horizontal sauber ausgerichtet durchführbar, sonst verliert man sein Motiv bzw. der Horizont wandert angeschrägt durchs Bild.

Hier überprüfe ich die Horizontal-Anzeigegenauigkeit der einachsigen, elektronischen 6D-Wasserwaage mit einem Getriebeneiger und Aufsteckwasserwaage. Das Ergebnis überzeugt, da sie zueinander übereinstimmen.

 

Vertikalverschwenkungen und damit Bildverzerrungen bei planparallel aufzunehmenden Motiven werden durch die interne 6D-Wasserwaage leider nicht angezeigt. Hierfür braucht man daher eine Kreuzlibelle (Aufsteckwasserwaage mit zwei Achsen). Canon hat hier bei der EOS 6D den Rotstift angesetzt und leider nur der dafür auch deutlich teureren EOS 5D Mark III (bzw. auch der EOS 7D) diese zweite Achse spendiert.

Wasserwaage im Sucher einblenden


Über die Custom-Steuerung können Sie die Abblendtaste so belegen, dass einige Segmente der LED-Konsole im Sucher als Wasserwaage dienen. Die Custom-Steuerung finden Sie entweder im Schnelleinstellungsbildschirm (Q-Taste) oder im Menü im orangefarbenen Karteireiter, zweite Seite, unterster Eintrag.

 

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Livebildhilfslinien einblenden


Eine schnelle Ausrichthilfe finden Sie im Menü unter den Livebildeinstellungen. Aktivieren Sie dort den Menüpunkt Gitteranzeige, dann werden Ausrichthilfen ins Livebild eingeblendet. Sie helfen auch dabei, das Motiv im sogenannten Goldenen Schnitt zu komponieren (sogenannte Drittel- Regel).

Aktivieren Sie den Menüeintrag »Gitteranzeige«, dann können Sie nach dem Start der Live View auf dem kamerainternen Monitor eingeblendete Linien als Ausrichthilfe nutzen.

 

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Wasserwaage im Livebild


Die elektronische Wasserwaage können Sie auf den Kameramonitor holen, indem Sie die INFO.- Taste ggf. mehrfach drücken, bis sie eingeblendet wird. Das funktioniert auch, wenn Sie das Livebild aktiviert haben, dann ist die Wasserwaage allerdings deutlich kleiner dargestellt. Sind Sie im Movie-Modus, dann steht die Wasserwaage ebenfalls via mehrfachen Druck auf die INFO.-Taste im Livebild bereit. Allerdings nur so lange, bis Sie das Video starten.

Blenden Sie die Wasserwaage über mehrfachen Druck auf die INFO.-Taste am Kameramonitor ein. Das funktioniert – wie demonstriert – auch im Livebild.

 

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Gewiefte Ausrichthilfe: die Mehrfachbelichtung


Eine goldene Regel unter Studiofotografen besagt, den Kameraaufbau am Stativ so lange stehen zu lassen, bis alle Aufnahmen kontrolliert und für gut befunden sind. Zu oft kann man sich täuschen und sich doppelte Arbeit machen, wenn man gleich nach der Session den Platz räumt und später erkennt, dass die Aufnahmen nicht einwandfrei durchgeführt wurden. Dies gilt besonders bei Bilderserien, die oft aus einer konkreten Perspektive durchgeführt werden. Will man später noch das ein oder andere Bild austauschen bzw. ergänzen, ist es manchmal schwer bis unmöglich, den ursprünglichen Aufbau wieder genauso nachzustellen. Man muss dann ggf. die komplette Serie erneut ablichten.

Solche Bilderserien sind auch für den Naturfotografen interessant, um etwa eine Landschaft, einen Baum etc. in verschiedenen Jahreszeiten zu dokumentieren. Wenn er qualitativ hochwertig arbeiten und ggf. seine Bilder auch innerhalb eines Videoprojekts ineinander überblenden will, dann muss er seinen Standpunkt nach Monaten exakt wieder einnehmen. Dies gilt auch für Dokumentationen von Baufortschritten etc. Oft ist das kaum möglich, weil man sich vor Ort nicht immer permanente Markierungen machen kann und auch die Stativausrichtung kaum konservierbar ist. Viel schlauer ist es, eine von Canon als solche gar nicht angedachte Möglichkeit mit Livebild-Überblendung zu nutzen. Dabei können Sie die Mehrfachbelichtung zweckentfremden. Ein kurzer Workflow zeigt Ihnen, wie es funktioniert.

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1 Ursprungsbild auf die Speicherkarte kopieren


Im Beispiel geht es um ein Naturmotiv, das bereits vor Monaten abgelichtet wurde. Es ist die Referenzaufnahme, die im Livebild überblendet werden soll. Da man die Aufnahme höchstwahrscheinlich nicht mehr auf der Speicherkarte hat, wird sie zunächst von der PC-Festplatte kopiert. Dabei muss es sich um eine RAW-Datei (.cr2) handeln. Videodateien und JPEG werden nicht akzeptiert. Am besten formatieren Sie zunächst die Speicherkarte in Ihrer 6D, nachdem Sie alle Bilder zuvor gesichert haben. Legen Sie die SD-Karte in einen Cardreader am Computer oder verbinden Sie Ihre 6D direkt mit Ihrem Computer (mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB-Kabel oder per Wi-Fi-Funktion). Auf der leeren SD-Karte finden Sie die Verzeichnisstruktur. Öffnen Sie den Ordner DCIM und anschließend den Unterordner 100CANON. Kopieren Sie Ihre RAW-Datei hier hinein.

Kopieren Sie als Ausgangsbild für die Mehrfachbelichtungsfunktion ein vorhandenes RAW-Bild (.cr2) auf Ihre Speicherkarte in den Ordner »100CANON«.

 

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2 Mehrfachbelichtung aktivieren


Aktivieren Sie die Mehrfachbelichtungsfunktion. Wählen Sie dafür via MENU-Taste und per Multi- Controller den vierten roten Karteireiter und dort Mehrfachbelichtg. Falls der Menüpunkt nicht auftaucht, wählen Sie am Programmwahlrad zunächst eines der Kreativprogramme P, Tv, Av oder M aus.

Mehrfachbelichtung aktivieren

 

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3 Bildauswahl vornehmen


Wählen Sie unter Mehrfachbel. Strg die Option Additiv.

Bildauswahl Mehrfachbelichtung

 

Mit der SET-Taste bestätigen

 

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4 Livebild starten


Aktivieren Sie die Live View über die START/STOPTaste. Das zuvor ausgewählte Bild scheint jetzt halb transparent durch. Versuchen Sie, das Livebild exakt in Deckung zu bringen, ohne dass Dopplungen auftreten. Ändern Sie ggf. den Standpunkt und achten Sie auch darauf, dass die Objektivbrennweite der für das Ausgangsbild genutzten entspricht.

Bringen Sie Ihr Motiv im Livebild mit dem halb transparenten Ursprungsbild möglichst weitgehend in Deckung.

 

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5 Auslösen


Wenn Sie jetzt auslösen, wird Ihre 6D das aktuelle mit dem auf der Speicherkarte hinterlegten Bild verrechnen. Das macht wenig Sinn. Sie können dennoch auslösen und später diese Mehrfachbelichtung wieder löschen. Lösen Sie in diesem Fall erneut aus; bei Einstellung auf Anzahl Belichtg./2 wird die Mehrfachbelichtungsfunktion automatisch deaktiviert und Ihre zweite Aufnahme ist sauber ausgerichtet, aber nicht verrechnet. Alternativ können Sie auch vor der eigentlichen Aufnahme manuell die Mehrfachbelichtungsfunktion deaktivieren und danach normal auslösen. In jedem Fall empfiehlt sich der Stativeinsatz, weil durch die Kameraoperationen frei aus der Hand ansonsten die Ausrichtung kaum sauber gehalten werden kann.

Nutzen Sie die Mehrfachbelichtungsfunktion, um z. B. eine Landschaft in unterschiedlichen Jahreszeiten exakt auszurichten.

 

Mehrfachbelichtungsüberblendung für Stereofotografen


Der gezeigte Workflow kann auch dazu dienen, stereografische Aufnahmen auszurichten. Dabei wechselt nur die Perspektive meistens um den Augenabstand (Stereobasis von rund 6,5 cm), der Ausschnitt sollte ansonsten möglichst deckungsgleich durchgeführt werden.

 

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Dieser Report wurde am Montag, 05. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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