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Kapitel 2.4 - Belichtungs - und Bildoptimierungsparameter einste

Kapitel 2.4 - Belichtungs - und Bildoptimierungsparameter einste

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2 von 2 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:


Beim Standardbildstiel bleiben - Mehrfeldmessung vorwählen - Mittlere Belichtungsstufe anpassen - Automatische Belichtungsoptimierung mit Standard nutzen   - Inhaltsverzeichnis



2.4 Belichtungs- und Bildoptimierungsparameter einstellen

 

Ihre EOS 6D bietet zahlreiche Optimierungsparameter wie die automatische Belichtungsoptimierung oder Bildstile und will auch hinsichtlich der Belichtungsmessmethode instruiert werden. Dieser Abschnitt soll Ihnen eine schnelle Orientierung bieten. In Kapitel 3 werden dann Feinheiten ausführlicher erläutert.

Nutzen Sie im Regelfall am besten den Standard-Picture-Style.

 

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Beim Standardbildstil bleiben


Persönlich nutze ich durchgehend den Standardbildstil. Bei ihm ist lediglich die Bildschärfe etwas angehoben, während die Parameter für Kontrast, Farbsättigung und Farbton mit Nullwerten hinterlegt sind. Nachschärfen kann man später graduell besser im Bildbearbeitungsprogramm. Schwieriger bzw. verlustbehaftet ist der umgekehrte Weg. Kameraintern überschärfte Aufnahmen mit hochgedrehtem Parameter können kaum mehr korrigiert werden. Zumindest wenn Sie nicht RAW, sondern JPEG als Bildqualität gewählt haben. Der monochrome Bildstil lässt sich in JPEGBildern nachträglich z. B. überhaupt nicht mehr rückgängig machen. Individuell konfigurierte Bildstile bieten allerdings auch Vorteile, wenn Sie z. B. eine bevorzugte Bildanmutung schon kameraintern für Vorschauzwecke nutzen wollen. Nehmen Sie im RAW-Format auf, können Sie z. B. durch einen kräftig gesättigten Bildstil schon frühzeitig im Livebild oder in der Bildrückschau das Motiv auf sein Vitalitätspotenzial hin abschätzen. Vermeintlich langweilige Motive zeigen sich womöglich viel interessanter, und mit einem adaptierten Picture Style entgehen Ihnen so weniger Motive. Im RAW-Format können Sie die Bildstile – auch den monochromen – verlustfrei rückgängig machen oder ändern. Wichtig für das Setup ist die Entscheidung hinsichtlich der passenden Belichtungsmessmethode, daneben hilft Ihnen die 6D auch durch kamerainterne Belichtungsoptimierungen. Für die schnelle Standardkonfiguration nachfolgend einige Basistipps:

In der Regel ist die Mehrfeld-Belichtungsmessung für die Mehrzahl der Motive am besten geeignet.

 

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Mehrfeldmessung vorwählen


Eine ausgewogene Belichtung stellt der Parameter Mehrfeldmessung sicher. Er ist generell ideal, weil er einen Durchschnitt aus der gesamten Szenerie bildet und bei aktivem Autofokus das oder die gewählten AF-Felder noch zusätzlich mit rund 1 Belichtungsstufe, bei direkten Lichtquellen mit bis zu 3 EV gewichtet. Vereinfacht ausgedrückt: Der Fokus wird betont, ohne die Gesamtszenerie zu stark zu vernachlässigen. In vielleicht 90 % der Anwendungsfälle empfiehlt sich daher die Mehrfeldmessung.

Auch in der Live View können Sie an der 6D die Belichtungsmessmethode einstellen – ein Novum an Canon-DSLRs. Nur im Videomodus kommt automatisch die gewichtete Mehrfeldmessung zum Zuge. Diese empfiehlt sich auch grundsätzlich für die Live View. Ihre 6D ermittelt dabei im Livebild statt mit speziellen Messsensoren mit dem Bildsensor die Gesamthelligkeit; ganz ähnlich der Mehrfeldmessung. Die Szene wird durchschnittlich gemittelt, aber der aktive AF-Feldrahmen (AF/ MF-Schalter am Objektiv auf AF stellen) noch priorisiert. Verschieben Sie ihn auf Lichtquellen, dunkelt das übrige Umfeld ab. Meist um 1–2 Belichtungsstufen. Nutzen Sie das Programm M, dann hat die Messmethode keine Auswirkung auf das Bildergebnis, informationshalber wird jedoch die Markierung für die mittlere Belichtungsstufe angezeigt.

Bei der Mehrfeldmessung und aktivem Autofokus wird das gewählte Feld gesondert gewichtet (unteres Beispiel). Die Folge: Das Motiv dunkelt etwas ab, dabei wird jedoch der via Autofokus anvisierte Eyecatcher etwas betont.

 

Motive ohne allzu starke Kontraste lassen sich mit der Mehrfeldmessung am besten belichten.

 

Was die 18 %-Grauwerteichung bedeutet


Ihre EOS 6D ist – wie jede andere Kamera auch – auf einen mittleren Grauwert (mit 18 % Reflexion) geeicht. Dabei setzt der Hersteller stets ein gut durchmischtes Motiv wie eine Landschaft mit hellen und dunklen Bereichen voraus. Liegen solche Motive nicht vor, wie etwa in Schneelandschaften oder bei überwiegend dunklen Motiven, dann nähert sich das Bild diesem Grauwert an. Sie können aber anhand des Histogramms schnell prüfen, ob das Bild korrekt belichtet wird (siehe Kapitel 3.3).

 

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Mittlere Belichtungsstufe anpassen


Ihre 6D ist auf einen mittleren Grauwert geeicht. Das können Sie schnell erkennen, wenn Sie ein weißes Blatt Papier formatfüllend ablichten. Es wird nicht etwa weiß wiedergegeben, sondern grau. Das Gleiche gilt, wenn Sie eine schwarze Fläche formatfüllend aufnehmen. Auch hier wird das Foto grau und nicht etwa schwarz. Normalerweise stellt das kein Problem dar, denn selten nimmt man solch eintönige Motive auf. Manchmal weichen sie jedoch vom Durchschnitt ab und weisen eine zu geringe Helligkeitsverteilung auf. Beispielsweise weiße Hochzeitskleider oder Schneelandschaften neigen dann ohne Kor-rektur zu einem tristen Grau. Hier sollten Sie die mittlere Belichtungsstufe in den Pluswertebereich stellen; bei durchschnittlich dunklen Motiven korrigieren Sie in den Minusbereich. Diese Anpassung können Sie in den Programmen Av, Tv und P vornehmen, indem Sie den Auslöser kurz antippen und innerhalb von 6 Sek. das Daumenrad in die gewünschte Richtung drehen.

Bei durchschnittlich zu hellen Motiven wie etwa bei Schneelandschaften oder weißen Häuserfassaden korrigieren Sie die mittlere Belichtungsstufe in den Plusbereich, sonst wird das Bild zu dunkel.

 

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Automatische Belichtungsoptimierung mit Standard nutzen


Da JPEG-Bilder nur 8 Bit verarbeiten und somit auch nur 8 Belichtungsstufen verarbeiten, kommt es oft zu einer Diskrepanz zwischen dem wahrgenommenen Motiv und dem, wie es sich dann auf dem Foto bzw. im Video zeigt. Helles brennt schnell aus und dunkle Schatten erscheinen zeichnungslos schwarz, obwohl direkt betrachtet in beiden Bereichen Zeichnung erkennbar ist. Dieses Problem ist essenziell und wird in Kapitel 3 ausführlich besprochen. Canon (und andere Kamerahersteller) helfen hier kameraintern nach und puschen das Bild. Schatten werden etwas aufgehellt und Lichter wirken meist etwas weniger überstrahlt. Canon steuert diese in der Regel erwünschte Bildwirkung über den Parameter Autom. Belichtungsoptimierung (ALO = Auto Lighting Optimizer).

Die »Autom. Belichtungsoptimierung« auf »Standard« ist in der Regel für die meisten Motive passend.

 

Die Bildwirkung ist allerdings nur relativ gering ausgeprägt, selbst wenn Sie den Parameter Stark vorwählen. Canon muss hier behutsam vorgehen, weil die Aufnahmen sonst schnell unnatürlich wirken. Automatische Bildoptimierungen sind halt nicht so intelligent wie der Fotograf und erkennen nicht selbstständig bildwichtige Motivdetails, die aufgehellt oder abgedunkelt werden sollen. Selbst die kamerainterne HDR-Funktion stößt hier an Grenzen, auch wenn sie in der Bildwirkung einen in der Regel stärkeren Effekt zeigt. Dafür sind aber auch Nachteile wie Treppenstufen, Säume bzw. bei automatischer Ausrichtung auch starker Beschnitt in Kauf zu nehmen.

 

Die automatische Belichtungsoptimierung greift selbst mit der Einstellung »Stark« nur sehr dezent ein. Auch die kamerainterne HDR-Verrechnung (AUTO-Einstellung) hellt den Bonsai-Stammansatz kaum auf. Erst eine externe HDR-Verrechnung erzielt einen ausreichenden Kontrastausgleich (verrechnet mit der HDR-Software Oloneo mit der Einstellung »natural« bei dreistufiger Belichtungsreihe mit +/–2 EV Spreizung).

 

RAW-Anwender können auf die Belichtungsoptimierung verzichten


Wenn Sie im RAW-Format aufnehmen, wird der kamerainterne Parameter Autom. Belichtungsoptimierung nicht ins Bild eingerechnet. Sie können daher eine nicht weiter angetastete RAW-Datei nutzen und selbstständig einen viel genaueren und stärker wirkenden Aufhellungsbzw. Abdunklungseffekt im Rohdatenkonverter einstellen. Beim im Lieferumfang enthaltenen Digital Photo Professional wird die Belichtungsoptimierung zwar als Parameter vorbelegt, Sie können ihn aber auch nachträglich ändern oder abschalten. Andere Rohdatenkonverter ignorieren den Parameter bereits im Vorfeld.

 

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Dieser Report wurde am Montag, 05. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 04. Juni 2014 bearbeitet.


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