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Kapitel 3.2a - Panorama-Spezialist PTGui (Teil 1)

Kapitel 3.2a - Panorama-Spezialist PTGui (Teil 1)

Aufrufe: 53.681

9 von 10 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:


Schrittanleitung zylindrisches Panorama mit PGTuiInhaltsverzeichnis



3.2a - Panorama-Spezialist PTGui (Teil 1)

Wer sich intensiver mit der Panoramafotografie beschäftigt, wird früher oder später kostenpflichtige Stichting-Software einsetzen. Gegenüber den Freeware-Programmen bieten sie meist eine höhere Geschwindigkeit, mehr Eingriffsmöglichkeiten und vorhersehbarere Ergebnisse. Dies gilt z.B. im Vergleich der Freeware Hugin zu PTGui.

Wie Hugin basiert auch PTGui auf den kommandozeilenbasierten Panorama-Tools und bietet vor allem eine grafische Anwenderoberfläche. Die Programmbezeichnung leitet sich daher aus den Anfangsbuchstaben von „Panorama Tools Graphical User Interface“ her.  Ähnlichkeiten finden sich auch bei der Programmoberfläche, die bei PTGui ebenfalls in Karteireiter aufgeteilt ist und wo im ersten Screen Bilder geladen, Objektiv- und Kameraangaben sowie Verrechnungen unter Idealbedingungen vorgenommen werden können.

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Drei Mausklicks genügen, um die Einzelbilder zu laden, das Panorama zu verrechnen und anschliessend auszugeben. Die für die Verrechnung wichtigen Objektivdaten wie Brennweite und den Typ (Fischauge/Normalobjektiv) entnimmt PTGui den EXIF-Daten. Liegen sie nicht vor, weil sie z.B. im vorhergehenden Arbeitsschritt etwa durch eine HDR-Verrechnung verloren gingen, dann springt automatisch ein Popup-Screen mit Eingabemaske auf, in dem entweder der Bildwinkel oder die Sensorgrösse (Cropfaktor) nebst Brennweite hinterlegt wird.

Um Verrechnungsproblemen detaillierter auf den Grund zu gehen und zu lösen, finden sich weitere Karteireiter, wie z.B. den Kontrollpunkt-Editor. Auch für die Bildverwaltung, Vorschau oder Ausgabe sind entsprechende Register vorhanden.

Unterschiede gibt es je nach Version. In der für rund 79 Euro erhältlichen Standard-Edition fehlen beispielsweise HDR-Funktionen, auch  globale Belichtungs- und Vignettierungskorrekturen sind der für rund 149 Euro angebotenen Pro-Version vorbehalten. Zudem bietet nur die Pro-Version die in der Praxis besonders nützliche Maskierungsfunktion, um via Pinsel schnell störende Bildelemente zu eliminieren.

Um frei aus der Hand oder mit leicht versetztem Stativstandort aufnehmend den Bodenpunkt sauber in Kugelpanoramen ohne störendes Equipment einzuarbeiten, bietet nur PTGui Pro die sogenannte Viewpoint-Correction. Seit Version 9.1 ist auch eine „Align to Grid“-Funktion in der Pro-Version enthalten (im Menüeintrag „Project“), mit der sich Abschnitte vom Himmel eleganter zusammenfügen lassen. Dies ist vor allem für Panoramen hilfreich, die sehr hochaufgelöst abgelichtet werden und bei denen keine oder kaum Strukturen in Einzelabschnitten vorhanden sind.

Für erweiterte Eingriffe bietet PTGui Pro im ersten Karteireiter eine „Advanced“-Schaltfläche, die für sehr detaillierte Eingriffe nützlich ist. Beispielsweise lässt sich nur so die Viewpoint-Correction im dann eingeblendeten Karteireiter „Optimizer“ nach Klick auf die dortige Schaltfläche „Advanced“ oder im Karteireiter „Control Points“ vertikale und horizontale Kontrollpunkte zum Begradigen des Panoramas erreichen.

PTGui wird für Windows und MAC OS sowohl in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten. Auch kostenlose Trialversionen können von der Homepage heruntergeladen werden (http://www.ptgui.com/download.html).

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Original-Bilddateien zum Nachmachen der Schrittanleitung (für Mitglieder)

Schrittanleitung: Ein zylindrisches Panorama mit PTGui erstellen


Ein überschaubares aber schon anspruchsvolles Projekt soll mit 6 Hochformataufnahmen jeweils mit einem 15mm Fischauge - vom Nodalpunktadapter aus aufgenommen - mit PTGui zu einem 360-Grad-Panorama verrechnet werden. Der Boden und Zenit wurde nicht erfasst.

Schritt 1 – Bilddaten laden

Zunächst werden über die Schaltfläche „Load Images“ die 6 Aufnahmen aus dem Bildordner geladen.

Schritt 1: Bilder laden

 

Schritt 2 – Ausrichten

Da die Bilddaten EXIF-Daten enthalten (Brennweite und Kameramodell), können sie gleich über den Button „Align Images“ verrechnet werden. Ansonsten hätte man noch den Objektivtyp und die Sensorgrösse bzw. den Cropfaktor hinterlegen müssen.

Schritt 2 – Ausrichten

 

Schritt 3 – in der Vorschau optimieren

Nach der Verrechnung springt automatisch der Panorama-Editor mit Vorschau auf das Panorama auf. Liegen Probleme vor, dann würde allerdings noch ein Infofenster aufklappen mit der Aufforderung, die Kontrollpunkte zu verbessern. Darauf gehen wir im nächsten Projekt näher ein.

Im Editor empfiehlt es sich, den Horizont zu begradigen. Das lässt sich z.B. automatisch mit dem Button „Straighten Panorama“ erledigen. Kommt es zu keinem befriedigenden Ergebnis, kann man auch mittels rechter Maustaste das Panorama so in sich verschieben, bis eine weitgehend saubere Horizontalausrichtung erreicht wird.

Schritt 3 – in der Vorschau optimieren

 

Schritt 4 – Belichtung verbessern und Details kontrollieren

Das Panorama wirkt noch etwas dunkel, daher wird im Karteireiter "Exposure/HDR" über den Regler "Exposure" die Helligkeit etwas nach oben gezogen.

Anschliessend wechseln Sie in den "Panorama Editor" (der bereits als Fenster manchmal etwas verdeckt im Hintergrund geöffnet ist) und klicken auf das Lupensymbol. Der sich jetzt öffnende "Detailviewer" ermöglicht eine genauere Prüfung, wie gut die Verrechnung des Panoramas funktioniert hat. Nutzen Sie das Icon "Show Seams", denn jetzt werden die Schnittkanten rot eingeblendet.

Mittels gedrückter und gezogener linker Maustaste können Sie sich im Detailviewer durch das Panorama bewegen. Ein bequemes ein- und auszoomen ermöglicht der rechtsseitige Anfasser. Im Beispiel sind noch Fehler erkennbar, die Dachkante und der Balkon decken sich nicht sauber.

Schritt 4 - Belichtung verbessern und anschliessend im Panorama Editor Details kontrollieren!

 

Schritt 5 – schlechte Kontrollpunkte löschen

Um die gröbsten Fehler automatisch aus dem Panorama zu entfernen, wählen Sie im Menü „Control Points“ den Eintrag „Delete Worst Control Points“. Im Beispiel werden 60 schlechte Kontrollpunkte detektiert.

Bestätigen Sie die beiden nachfolgenden Dialogfenster zum Löschen der schlechten Verknüpfungen und Reoptimieren des Panoramas. Generell empfiehlt es sich, das Projekt öfter einmal zwischenzuspeichern, denn manchmal bringen Optimerungsschritte auch Verschlechterungen, die sich ohne erneutes Laden des letzten Bearbeitungsstandes kaum rückgängig machen lassen.

Schritt 5 – schlechte Kontrollpunkte löschen!

 

Schritt 6 – erneute Kontrolle

Begutachten Sie erneut im „Detail Viewer“ (siehe Schritt 4), ob die Optimierung Verbesserungen gebracht hat. Im Beispiel ist zwar der Balkon nicht aber die Dachkante besser verknüpft worden.

Schritt 6 – erneute Kontrolle

 

Schritt 7 – Fehler abmaskieren

Verrechnungsfehler lassen sich über den Karteireiter „Control Points“ (siehe 2. Teil zu PTGui) oft noch korrigieren. Viel schneller ist die Korrektur jedoch meist erledigt, wenn via Maskierung Probleme in unauffällige Bildbereiche verschoben werden. Klicken Sie daher auf den Karteireiter „Mask“ und malen mit dem Zeichenstift und roter Farbwahl die fehlerhaften Schnittkanten so über, dass sie im Gesamtpanorama nicht mehr auffallen (im Beispiel wird sie in den Hintergrund bzw. zwischen zwei Häuser gelegt). Hinweis: diese "Mask"-Funktion steht nur in der PTGui-Pro-Version zur Verfügung!

Schritt 7 – Fehler abmaskieren

 

Schritt 8 – Panorama zuschneiden

Im Panorama-Editor wird mittels Zuschnitt-Funktion der nicht aufgenommene Boden und Zenit abgeschnitten. Das ist schnell über das Icon „Fit Panorama“ und mittels linker Maustaste mit den gelben Markierungslinien erledigt.

Schritt 8 – Panorama zuschneiden

 

Schritt 9 – Panorama ausgeben

Im letzten Karteireiter „Create Panorama“ können Sie die Ausgabegrösse und das Bildformat bestimmen. Falls grosse Bilddateien vorliegen, kann die Verrechnung lange dauern. Insoweit empfiehlt es sich ggf. ersteinmal, eine kleinere Bildgrösse zu erstellen um sie dann hinsichtlich möglicher Fehler schneller begutachten zu können. Klicken Sie schlussendlich auf die Schaltfläche „Create Panorama“.

Schritt 9 – Panorama ausgeben

 

Schritt 10 – Nachoptimierungen

Im Beispiel wirkt das Gebäude noch etwas rundlich verbogen, was durch den grossen 360-Grad-Bildwinkel bedingt ist. Im Webviewer würde man die verbogenen Linien wegen kleiner Ausschnittsdarstellung kaum erkennen aber im Print bleiben die Verkrümmungen sichtbar. Viele Panoramafotografen und Betrachter können diesem Stil eine besondere Ästhetik abgewinnen, machmal ist aber eine Begradigung dennoch erwünscht.

PTGui kann zwar den Horizont begradigen, nicht jedoch Einzelbildverkrümmungen korrigieren. Um diese zu vermeiden, hätte man sich viel weiter vom Gebäude entfernen oder es exakt vertikal mittig platzieren müssen. Beide Varianten erscheinen jedoch aus bildgestalterischen Gründen im Beispiel fragwürdig.

Schritt 10 - Nachoptimierungen mit Photoshop

Um Verkrümmungen nachträglich herauszuoperieren, wird in Photoshop das Gebäude grosszügig mit dem Auswahl-Rechteckwerkzeug (Taste „m“) markiert und aus der Auswahl eine neue Ebene via „strg + j“ erzeugt. Die neue Ebene wird dann mittels „strg + t“ transformierbar aktiviert und über die rechte Maustaste der Befehl „Verkrümmen“ gewählt. Jetzt wird die Dachkante soweit gestaucht, bis sie begradigt erscheint. Der dann gestaucht wirkende Himmel wird anschliessend noch über das Ausbessern-Werkzeug (Taste J) optimiert.

Das finale Panorama aus 6 Fischaugen-Bildern incl. begradigter Dachkante.

 

 

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Dieser Report wurde am Samstag, 18. Januar 2014 erstellt und zuletzt am Samstag, 12. April 2014 bearbeitet.


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