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Kapitel 2.4 - Panorama-Platten und Nivellierköpfe

Kapitel 2.4 - Panorama-Platten und Nivellierköpfe

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Entscheiden Sie selbst:


Panoramaplatten - Nivellier-KöpfeInhaltsverzeichnis


 

Panoramaplatten (Rotatoren)

Einige der im vorherigen Abschnitt vorgestellten Nodalpunkt-Adapter werden mit einer Panorama-Drehplatte ausgeliefert, die man allerdings vielfach auch nachrüsten bzw. austauschen kann. Besonderen Komfort bieten Drehplatten mit Rastung, die auch als Indexer bezeichnet werden. Durch diese Rastung lassen sich die Panoramaabschnitte ohne Sucher- oder Livebildkontrolle der Überlappungsbereiche blind einstellen und somit viel schneller ablichten.

Man rastet also einfach von einem zum nächsten Abschnitt und kann sicher sein, dass sie optimal eingefangen werden. Die Rastposition ist jeweils vom verwendeten Objektiv bzw. der eingestellten Brennweite abhängig. Für Fischaugen sind horizontale Winkelschritte von 60, 90 und 120 Grad am wichtigsten.

Für Weitwinkelobjektive sind kleinere Gradeinteilungen nützlich während Gigapixel-Panoramen mit Teleobjektiven teils sehr kleine Rastwinkel von 10 oder 5 Grad benötigen, soweit kein motorisierter Panoramakopf eingesetzt wird (der dann die Schrittweite programmgesteuert einstellt). Möchte man flexibel Panoramen ablichten und zwischen Fischauge-, Weitwinkel, Normal- und Telebrennweite wechseln, dann ist eine Drehplatte mit möglichst umfangreichen Winkelrastpositionen vorteilhaft.

Solche Indexer sind allerdings meistens auch relativ schwergewichtig. Novoflex bietet z.B. die Panoramaplatte Q6/8 für Fischaugenobjektive mit Rastung auf 45 und 60 Grad an, die mit einem moderaten Gewicht von 270gr daherkommt. Die Q-Pro verfügt hingegen über 8 Rastschritte (von 10 bis 60 Grad) und wiegt dann auch schon 630 Gramm. Das höhere Gewicht wirkt sich zwar als stabile Plattform beim Einsatz schwereren Equipments günstig aus, belastet aber auch beim Transport.
 

1.) 170gr leichte Novoflex-Platte “Panorama" ohne Rastung oder Schnellwechselhalterung.
2.) Die Novoflex Q-Platte wiegt 270gr, bietet keine Rastung aber eine arca-kompatible Schnellwechselhalterung und im Zentrum eine Kreuzmarkierung zum mittigen Ausrichten.
3.) Panorama-Platte Q 6/8 ähnlich wie die Q-Platte gebaut und wiegt ebenfalls 270gr. Zusätzlich ist aber ein Indexer vorhanden, der via Münze oder Schraubendreher auf 45- oder 60-Grad-Rastung oder auch freilaufend eingestellt wird. Zum Wechsel muss man allerdings den Aufbau demontieren bzw. eine Schiene oder L-Winkel zur Seite schieben
4.) Luxeriöse Novoflex Panorama Q-Pro mit arca-kompatibler Schnellwechselhalterung und 8 Rastungen (60, 45, 36, 30, 24, 20, 15, 10-Grad oder freilaufend), die sich bequemerweise via Einstellschraube wechseln lassen. Sie wiegt 630gr und liegt in der Preisklasse knapp unter 400 Euro.(Fotos: Novoflex).

 

Fanotec hat sich der Gewichtsfrage angenommen und seinem Nodalninja 3 Mark II einen vergleichsweise leichten Standardrotator spendiert. Er wiegt nur 130 Gramm, ist jedoch so in den Adapter integriert, dass er sich nicht an anderen L-Winkeln verwenden lässt. Die Rastung kann an ihm über Austauschplatten mit wenigen Handgriffen ohne Werkzeug von 60, 45 und 15 Grad-Schritten geändert werden. Der Drehkopf lässt sich als Friktion nutzen, um so beim Transport oder bei Wind die Rastung bzw. den ganzen Kopf schwergängiger zu machen oder komplett zu fixieren.

Welche Rastung für welches Objektiv verwenden?



60 Grad sind für 15mm-Fischaugen am Vollformat-Sensor oder für 10mm-Fischaugen an APS-C-DSLR praktisch, um in 6 Abschnitten die 360 Grad zu schliessen. 45 Grad lassen sich z.B. am Canon 17-40mm/4,0 bei 17mm am Vollformatsensor nutzen, um in drei Zeilen jeweils mit 8 Abschnitten ein Kugelpanorama abzulichten.

Die Schrittweiten können auch als Vielfaches dienen, um beispielsweise mit einem 8mm-Fischauge nur jede zweite 60-Grad-Rastung zu nutzen und mit jeweils 120 Grad in drei Abschnitten ein 360-Grad-Panorama aufzunehmen.

Mit jeder zweiten 45-Grad-Rastung ist die beliebte 12mm-Positionen an Zoom-Fischaugen bedienbar, um bei 90 Grad in vier Abschnitten den Vollkreis zu erfassen. Für 28mm-Objektive (bzw. 18mm an APS-C-DSLR) ist ein 30 Grad-Raster nützlich, um mit 12 Abschnitten zylindrische oder mehrzeilig aufnehmend auch sphärische Panoramen abzulichten.

Noch etwas leichter als beim Nodal-Ninja 3 II ist der Mini-Rotor von pt4pano, der einzeln oder im Set mit den KISS-Adaptern angeboten wird. Er wiegt nur 101 Gramm und bietet – wie der ebenfalls angebotene Standard-Rotator mit 130 Gramm - Rastungen für 45, 36 und 30 Grad, die durch eine eindrehbare Madenschraube (Inbusschlüssel) änderbar sind. Eine Friktion oder Feststellschraube, mit der sich die Rastpunkte oder der Kopf fixieren lässt, fehlt leider. Die hilft bei Wind oder Erschütterungsgefahr, um Verwackler zu reduzieren und erleichtert auch einen verdrehfreien Transport, wenn man z.B. das Stativ mit Kamera für einen schnellen Ortswechsel schultert.

Am Markt werden noch zahlreiche weitere Panorama-Drehplatten angeboten. Manfrotto, Agnos, Really Right Stuff und Benro seien hier genannt.
 

1.) Noname-Drehplatte mit Eindrehschraube für variable Rastpunkte. Mit 640 Gramm relativ schwer, bietet aber 10 Rastpositionen von 5 bis 60 Grad. Die Schnellwechselhalterung ist nicht arca-kompatibel. Ähnliche Panoramateller ohne Schnellwechselhalterung findet man auch bei Manfrotto (MA300N Panoramakopf).
2.) Platte mit zwei 45- und 60-Grad-Rastpunkten als Basis vom Walimex Nodalpunkt-Adapter bzw. wird auch von Agnos angeboten, liegt etwa in der 500gr Gewichtsklasse.
3.) Rotator, der am Nodalninja Ultimate R1 verbaut ist. Gute Wahl der für Fischaugen interessanten Rastpunkte von 60, 90, 120 und 180 Grad. Einfach via Pin wechselbar incl. Friktionsschraube. Ist zwar über Inbusschrauben mit dem Ultimate verbunden, die Platte bekommt man aber normalerweise nicht ohne weiteres losgeschraubt. Wiegt geschätzte 300gr.
4.) Integrierte Panorama-Platte am Nodalninja 3 II, bietet über wechselbare Einlageplatten drei Rastpunkte (60, 45 und 15 Grad oder freilaufend). Der Kopf kann festgezogen werden und dient der Friktion bzw. Feststellung.
5.) Benro Panoramaplatte PC-0 mit arca-kompatibler Schnellwechelhalterung. Wiegt 260gr und ist sehr hochwertig gefertigt. Eine Rastung fehlt allerdings. Wird baugleich auch von Really Right Stuff angeboten.
6.) Mini-Rotor von pt4pano, wiegt nur 101 Gramm und bietet via Inbusschraube drei wechselbare Rastpunkte.

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Nivellier-Köpfe

Damit der Panoramakopf stets optimal ausgerichtet ist, sollte die Plattform waagerecht liegen. Ansonsten ergeben sich nach Verrechnung der Ausschnitte bei sphärischen Panoramen wellenartige Ergebnisse, die zu elimieren schwierig oder zumindest unbequem sein kann. Zur Korrektur sind hier die horizontalen oder vertikalen Verknüpfungspunkte (PTGui im Advanced Modus) bzw. das Vertikal- und Fluchtpunktwerkzeug (Autopano) hilfreich.

Zylindrische oder mit partiellem Bildwinkel aufgenommene Panoramen verlieren jedoch durch den dann nötigen Beschnitt teils erheblich an Bildinformationen. Der Niveauausgleich ist auch sinnvoll, damit beim Schwenk kein einseitiges Übergewicht entsteht und womöglich beim nächsten Windstoss Stativ samt Equipment umfällt.
 

Links mit horizontal ausgerichtetem Nodalpunkt-Adapter gelingt die Verrechnung auf Anhieb mit geradem Horizont, während rechts bei Schräglage ein welliges Panorama entsteht.

 

Der Panoramakopf lässt sich wohl am einfachsten mit einem untergesetzten Kugelkopf gerade ausrichten. Bei Windruhe bzw. in Innenräumen ist diese Methode elegant und schnell erledigt. Droht allerdings Erschütterungsgefahr oder soll das Panorama mit hohem Einstelltempo durchgeführt werden, dann macht sich die Höhe eines Stativ-Kugelkopfes unangenehm bemerkbar.
 

Links die klassische Ausrichtung des Panoramakopfes mit einem untergesetzten Kugelkopf (Sirui K20x). Rechts wird ein Videostativ mit integrierter Nivellierkalotte verwendet, um einen Motor-Panoramakopf gerade zu richten (Videostativ Manfrotto 535MPro mit Videokopf 504HD).

Zusammen mit dem Panoramakopf ragt der Stativaufbau regelmässig so hoch auf, dass die vergrösserten Hebelkräfte zu längeren Schwingphasen und unscharfen Aufnahmen führen können. Verzichtet man auf einen Kugelkopf und richtet das Stativ von Hand gerade, muss man sich um die Beinlängen kümmern und meist mühevoll die Horizontale ausbalancieren. Dabei gibt es zwar hilfreiche Techniken, indem man zunächst nur ein Bein ausfährt, die Waagerechte dann per Wasserwaage auspegelt und anschliessend die beiden anderen Stativbeine auf gleiche Länge bringt.

Unbequem wird es aber, wenn die Beine nicht – wie bei vielen Carbonstativen - selbständig ausfahren und nachgezogen werden wollen. Spätestens bei kurzen Ortwechseln mit geschultertem Stativ oder um bei einem Multi-Viewpoint-Panorama alle paar Schritte das Stativ auf unebenen Boden geradezurichten, stellt jedoch ein Nivellierkopf eine wesentliche Erleichterung dar. Der ist viel flacher als ein Kugelkopf gebaut und wirkt sich daher kaum negativ auf den gesamten Stativaufbau aus.
 

Links beobachte ich kritisch, ob der hohe Stativaufbau mit untergesetztem Kugelkopf dem vorherrschenden Wind Paroli bieten wird. Rechts ist zum Nivellieren ein sehr komfortabler Getriebeneiger (Arca Cube C1) unter dem Motorkopf, der allerdings den Aufbau in die Höhe treibt und daher für längere Ausschwingzeiten mit verantwortlich ist.

 

Diese auch als Leveler bezeichneten Nivellierköpfe werden beispielsweise von Manfrotto (Compact Nivellierkopf 438, 650gr, Höhe 5cm, Justierung +-10 Grad), Linhof (Nivellierkopf 77-3/8‘‘, 550gr, Höhe 6,8cm, Justierung +-15 Grad) und auch von Novoflex mit dem Magic Balance mit 4,4cm Bauhöhe, 270 Gramm Gewicht und einem Verstellwinkel von +- 15 Grad angeboten. Diese Nivellierköpfe arbeiten mit einer flachen Halbkugel, die ganz simpel ähnlich einem Kugelkopf mit einem Hebel oder einer Feststellschraube fixiert werden.
 

Links der Novoflex Magic Balance lässt sich per Fixierungshebel ganz einfach feststellen (Foto Novoflex). Mitte: der Nodal-Ninja EZ-Leveler II, der durch drei Schrauben höhenverstellbar ist und rechts eine Kombination aus Leveler und Panoramadrehteller (Nodalninja RD3L, Foto: Hersteller).

 

Nodalninja liefert einen EZ-Leveler Mark II, der sich durch drei eindrehbare Schrauben in der Höhe verstellen lässt. Er ist mit nur 200 Gramm vergleichsweise leicht. Interessant ist auch eine Kombination aus Leveler und Panoramadrehteller, die beim 350gr wiegenden Nodalninja RD3L mit einer Bauhöhe von 5cm beides vereint. Der Panoramateller bietet Komfort durch drei per Hebel umstellbare Rastungen (60, 45 und 12 Grad).
 

Grössenvergleich eines Kugelkopfes und des Novoflex „Magic Balance“ Nivellierkopfes. Letzterer weist weniger als die halbe Bauhöhe auf und sorgt dadurch für geringere Hebelkräfte und mehr Stabilität des Gesamtaufbaus.

 

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Dieser Report wurde am Freitag, 17. Januar 2014 erstellt und zuletzt am Montag, 20. Januar 2014 bearbeitet.


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