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Canon EOS 70D - Der Test, Teil 2


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18 von 22 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

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Bildqualität - SerienbilderBelichtung - Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4

 


Bildqualität



Die 70D-Bildqualität liegt auf dem zu erwartenden Niveau, wie man es von den anderen, neueren Canon DSLR im APS-C-Format gewohnt ist. Zwar bietet die 70D statt der sonst üblichen 18 mit 20 Megapixel etwas mehr Potenzial, aber wir konnten mit den besten Objektiven keine höhere Auflösung im RAW-Format als an der 650D/700D nachweisen.


Maximal 2.537 Linien und durchschnittlich 2.047 liegen auf dem Level, wie es auch aktuelle, dreistellige Canon DSLR in unserem Labor erreicht haben. Immerhin etwas mehr, als es die 7D mit durchschnittlich 1.984 und die 60D mit 1.878 Linien schaffen. Vollformat DSLR wie die EOS 6D erreichen im Mittel 2.292 und die bei Canon noch immer höchstauflösende 5D Mark 2 schafft gar durchschnittlich 2.596 Linien (5D3 = 2.420).

Grund für die etwas höher auflösenden Vollformat-DSLR sind auch die größeren, mehr Licht verarbeitenden Bildpixel mit >=6,3µm, während die 70D einen Pixel-Pitch von lediglich 4,1µm aufweist.

In der Fotopraxis sind die Aufnahmen der 70D mit optisch hochwertigen Objektiven sehr gut aufgelöst. Relevante Auflösungsunterschiede wird man allerdings auch zur 60D oder 7D kaum bzw. nicht ausmachen können. Die zu diesen DSLR ermittelten Auflösungsvorteile sind sehr gering und nur im Labor nachweisbar.

 

ISO-Rauschverhalten

Beim ISO-Rauschverhalten schlägt sich die 70D ähnlich wie beim Auflösungsverhalten, d.h. in der Praxis sind keine signifikanten Unterschiede zu den anderen APS-C-Modellen auszumachen. Das 70D-Bildrauschen erzeugt an unserer Graukarte im Schnitt eine 31KB große Datei. Je kleiner sie ausfällt, umso geringer fällt auch der Rauschlevel aus. An der 60D ergaben sich noch 34KB, während die 650D/700D hingegen auf denselben 31KB der 70D im RAW-Format liegen. Die EOS 7D erreicht schon 35KB während die Vollformat-Modelle zwischen 23 und 24KB doch signifikant rauschärmer daherkommen.

Überstrahlungskorrektur im RAW-Format

Das 70D-Highlight-Recovering, also die nachträgliche Möglichkeit, im RAW-Konverter zunächst überstrahlte Spitzlichter zu korrigieren und ihnen Zeichnung einzuhauchen, liegt hingegen auf einem guten APS-C-Niveau. Die 70D kann mit Adobe Lightroom (ab Vers. 5.2) rund 1,6 Stufen Überbelichtung nachträglich korrigieren. Allerdings scheint Adobe hier noch Schwierigkeiten mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Magentastich zu haben (der aber nur bei extremeren Korrekturen erkennbar wird). Canons Vollformatmodelle bieten hier allerdings noch eine kleine Idee mehr an Korrekturpotenzial, auch eine Lumix GH3, EOS 100D und 1100D haben uns positiv hinsichtlich des Highlight-Recoverings überrascht. Wer allerdings den Canon RAW-Konverter Digital Photo Professional nutzt, kann mit dem RAW-Format kaum mehr als bei JPEG-Bildern eingreifen, weil er offensichtlich in 8 Bit und nicht 16-Bit arbeitet.

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Serienbilder


45 MB/Sek. reichen: eine SD-Karte mit 45MB/Sek. Schreibrate reicht der 70D bereits, um die maximale Speichergeschwindigkeit zu erzielen.

Während die 60D noch mit von uns gemessenen 5,2 Bildern/Sek. auskommen muss, erreicht die 70D bei unserem Test die vom Hersteller angegebenen 7 Bilder/Sek. Im RAW-Format kann sie so 16 Bilder lang unverzögert aufnehmen und legt dann eine Speicherpause ein, die im besten Fall 9,4 Sekunden lang dauert. Danach stehen dann wieder 16 unverzögerte Aufnahmen im Serienbildmodus zur Verfügung.

Will man nicht warten, dann sinkt die Aufnahmegeschwindigkeit auf rund die Hälfte ab. Abhängig ist die Leistung jedoch auch immer von der verwendeten Speicherkarte. Die EOS 70D kann jedoch lt. unserer Messung maximal 43 MB/Sek. auf die Speichekarte schreiben. Es lohnt daher kaum, beispielsweise SD-Karten mit 95 MB und mehr Speicherrate/Sek. einzusetzen, zumindest wirkt es sich nicht positiv auf die Speichergeschwindigkeit an der 70D aus.

Das ist übrigens auch an anderen Canon DSLR mit APS-C-Sensor und SD-Kartenfach seit der 650D so, auch die 6D schafft keine wesentlich besseren Werte. Vorgängermodelle haben hingegen den UHS-1-Standard noch nicht unterstützt und erreichten so kaum mehr als 20 MB/Sek.

Neuere Canon DSLR, die mit CF-Karten arbeiten, können hingegen bis rund 100 MB/Sek. auf die Karte speichern. Die EOS 7D erreicht z.B. Speicherraten von 71 MB/Sek., die 5D III den vorgenannten Spitzenwert an entsprechend leistungsfähigen CF-Karten (siehe unseren Speicherkarten-Test).

Wem 7 Bilder/Sek. zu schnell sind, der kann die 70D auch auf den normalen Serienbildmodus wechseln und dann rund 25 RAW mit etwa 3,5 Bildern/Sek. unverzögert nutzen, bis sie dann rund 5 Sekunden pausiert. Die 70D bietet auch einen Silent-Serienbildmodus, der noch etwas leiser arbeitet und etwa mit 3B/Sek. werkelt. Wird das JPEG-Format genutzt, kann die 70D an schnellen Speicherkarten praktisch unbegrenzt Serienbilder aufzeichnen. Nach 100 unverzögerten Testbildern im schnellsten Serienbildmodus haben wir den Versuch abgebrochen, um den Kameraverschluss nicht überzustrapazieren.

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Belichtung


Spotmessung:Belichtungsoptimierung: Besonders im Gegenlicht lohnt es, eine Belichtungsreihe miteinander zu verrechnen. Ambitionierte Anwender nutzen dafür die AEB-Funktion und Programme wie Photomatix & Co. Manchmal wirkt aber auch ein dezenter Aufhellblitz schon Wunder!

Die Belichtung wird an der 70D über Mehrfeld-, Selektiv-, mittenbetonter Integral- und Spotmessung ermittelt . Dafür nutzt sie das schon 2009 mit der 550D eingeführte Dual Layer (iFCL) Verfahren, bei dem die 63 ansonsten für Farben unsensiblen Messzellen über zwei Farbfilterschichten besonders akkurate Belichtungen auch bei schwierigen, z.B. vorwiegend roten Motiven ermöglichen soll. Eine besondere Effektivität konnten wir hier allerdings nicht erkennen. D.h. rote Farben tendieren - auch bei anderen Kameraherstellern - nach wie vor gerne dazu, eher auszubrennen bzw. das Wiedergabespektrum mit einer leicht veränderten Farbanmutung zu verschieben.

In der überwiegenden Praxis erreichen wir aber an der 70D - wie auch an anderen Canon DSLR - zutreffende Belichtungen mit natürlicher Farbanmutung. Besteht Korrekturbedarf oder sollen gezielt Spitzlichter angemessen werden, kann die 70D die mittlere Belichtungsstufe um +-5 Stufen korrigieren, wobei im Livebild bzw. Video maximal 3 Stufen simuliert werden. Für besonders kontrastreiche Motive kann der 70D-Anwender auch das Scene-Programm "HDR im Gegenlicht" nutzen, bei dem drei Bilder schnell nacheinander abgelichtet und zu einem JPEG-Ergebnisbild mit verbessertem Dynamikumfang automatisch verrechnet werden. Dabei entsteht stets ein leichter Beschnitt, so das exakte Kompositionen erschwert sind. Eine Wartepause von ca. 5 Sekunden muss zudem eingehalten werden, bevor das HDR-Bild vorliegt bzw. die 70D wieder aufnahmebereit ist.

HDR- und Mehrfachbelichtung

Ergänzend bietet die 70D auch einen dedizierten HDR-Modus im Menü, der 3 Aufnahmen kameraintern zu einem hochdynamischen Ergebnisbild im JPEG-Format verrechnet. Im Gegensatz zur 5D III können die Originale jedoch nicht gesichert werden. Gleiches gilt für die auch an der 70D vorhandene Mehrfachbelichtungsfunktion , mit der bis zu 9 Aufnahmen zu einem Ergebnisbild fusioniert werden. Denkbar sind Anwendungen, um nacheinander aufsteigende Feuerwerksraketen mit mehreren Aufnahmen einzufangen und dann eindrucksvoll in einem Ergebnisbild zu vereinen. Nützlich ist die Mehrfachbelichtung auch, wenn man mit einem Blitzgerät ein Motiv von mehreren Seiten ausleuchten möchte und die Gesamtbelichtung im Ergebnisbild vereint. Solche Mehrfachbelichtungen kann man allerdings auch ohne die Kamerafunktion zu nutzen, mit dem im LIeferumfang enthaltenen Programm "Digital Photo Professional" durchführen. Diesbzeüglich funktionaler ist jedoch Photoshop, so dass erfahrene Anwender nicht allzuviel Wert auf die kamerainternen HDR-Funktionen bzw. die Mehrfachbelichtung legen.

70D-Blitz: Der interne Blitz der 70D kann auch drahtlos andere, slavefähige Blitzgeräte auslösen. Das 270EX II sollte allerdings idR in Richtung Kamera zeigen, damit es zuverlässig auslöst!

Für ambitionierte Anwender hält die 70D jedoch ein kleines Goodie bereit, denn sie kann in den Kreativprogrammen eine Belichtungsreihe mit bis zu 7 Aufnahmen und jeweils bis zu dreistufigem Abstand automatisch nacheinander ablichten . Um die Verrechnung mit externen HDR-Programm a la Photomatix & Co muss sich der Anwender jedoch selbst kümmern. Diese über 2, 3, 5 und 7 Stufen reichende Reihenblichtung hat Canon unterhalb der 1D-Modelle auch der 5D III und 6D spendiert. Umso erfreulicher, dass auch die 70D damit bestückt wurde. Die bei den übrigen Canon DSR ansonsten lediglich drei vorhandenen Stufen können bei hohen Kontrasten schon nicht mehr ausreichend sein. Gegenüber vielen anderen Systemkameras kann die 70D - wie die übrigen Canon DSLR - die automatische Reihenbelichtung komfortabel mit dem Selbstauslösermodus verknüpfen und nach zwei Sekunden die Reihe ohne weitere Anwendereingriffe selbständig vollständig auslösen.

Belichtung bis 1/8.000s

Während Canon an der EOS 6D und auch den drei- und vierstelligen Modellen als kürzeste Belichtungszeit 1/4.000s ermöglicht, lässt die 70D 1/8.000s zu . Damit kann man ohne starkes Abblenden auch in sehr hellen Umgebungen noch zutreffende Belichtungen oder extrem schnelle Bewegungsabläufe scharf einfangen. Da die 70D recht früh Beugungsunschärfen beim Abblenden erzeugt, ist die kurze Verschlusszeit umso wichtiger. Im 70D-Menü besteht die Möglichkeit, bei Nutzung des Programm AV, die Belichtungszeit auf bis zu 1/250s zu verkürzen, um z.B. bei weniger Umgebungslicht im Weitwinkel- bzw. Normalbrennweitenbereich Bewegungsunschärfen zu vermeiden .

Blitzlicht incl. Drahtlossteuerung

Wird der interne Blitz der 70D zugeschaltet, kann nicht kürzer als 1/250s belichtet werden. Diese Blitzsynchronzeit ist jedoch in den unteren Klasse meist schon auf 1/200s und an der 6D bereits auf 1/180s begrenzt. In Gegenlichtsituationen kann der oft nötige Blitzlichteinsatz daher generell schnell zu ungewollten Überbelichtungen führen. Hier wird entweder ein Graufilter-Einsatz Pflicht oder man sollte auf einen Aufsteckblitz mit Kurzzeitsynchronisation wie z.B. einem Speedlite 430EX oder höher ausweichen. Der interne 70D Blitz kann theoretisch 12m (ISO 100) weit blitzen, dafür braucht man jedoch ein extrem lichtstarkes Objektiv mit f1,0. Normalerweise reicht er aber immerhin für 3 - 4 Meter bzw. auch weiter, wenn der ISO-Wert hochgedreht wird. Wie schon an der 60D aber auch aktuellen, dreistelligen Modellen oder an der 7D kann der interne 70D-Blitz auch drahtlos andere Canon Speedlites wie das EX 270 II, EX 320, EX 430, EX 580 und EX 600 auslösen . Die Reichweite ist aber vor allem bei Sonneneinstrahlung auf teils unter 2m begrenzt, dennoch lassen sich im Nahbereich bei guten Umgebungsbedingungen bis etwa 7m eindrucksvolle seitliche Ausleuchtungen oder gar Gegenlichtakzente mit Hilfe der Drahtlosfunktion erzielen. Unterstützt wird im TTL-Modus zusätzlich zum internen Blitz ein externes Blitzgerät in Gruppe A oder im manuellen Modus bis zu zwei externe Speedlites, die in der Helligkeit jeweils abweichend genutzt werden können. Wer den internen Blitz solo einsetzen möchte, kann ihn auch manuell und (nur) dann auf den zweiten Verschlussvorhang synchronisieren.

Bildeffekte incl. Fotolivebild-Unterstützung

Wer Bildeffekte liebt, kann - wie schon an der 700D - auch an der 70D sogenannte Kreativfilter anwenden, die das Bild körnig schwarz/weiss, weichgezeichnet, mit Fischaugeneffekt, als Ölgemälde, aquarellartig, quietschbunt als Spielzeugkamera-Effekt oder mit selektiver Schärfe individuell gestalten. Die Effekte werden via Q-Tastenzugriff auch im Fotolivebild angezeigt, können jedoch nur mit JPEG- und nicht mit RAW-Bilder umgehen. Die Kreativfilter lassen sich auch später im Wiedergabemodus nachträglich anwenden. Wer sie unbedingt seinem RAW spendieren möchte, kann das RAW auch im Menü zunächst zu einem JPEG-Bild konvertieren und darauf anschliessend den Bildeffekt nutzen.

 

Weiter im Test:


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Dieser Report wurde am Dienstag, 29. Oktober 2013 erstellt und zuletzt am Dienstag, 18. August 2015 bearbeitet.


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