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DSLR vs Spiegellose - die Oberklasse im Überblick - Teil 2


Aufrufe: 31.083

8 von 8 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

APSC-DSLR vs spiegellose Systemkameras:

Die Oberklasse im Überblick - Teil 2

Technik-Tabelle - Erläuterungen - Report Teil 1, Teil 2, Teil 3Teil 4



Nachfolgend finden Sie zu jedem Ausstattungsmerkmal weiter unten Praxishinweise, um die Leistung der Kameras besser einschätzen zu können. Klicken Sie einfach auf die linke Rubrikenüberschrift in der Technik-Tabelle!
 

 


 

DSLR oder Spiegellose?


DSLR-Klasse: Gross und schwer sind die DSLR, dafür kann man an ihnen auch lichtstarke Profi-Teleobjektive nutzen, die bei den spiegellosen Systemkameras (noch) fehlen!

Grundsätzlich sind DSLR etablierte Kamera, die seit Jahrzehnten - seit 1987 - immer weiter auch haptisch und hinsichtlich der Zugriffstasten optimiert wurden. Der Name leitet sich von "digital single lens reflex" ab und zeigt, dass vor der eigentlichen Aufnahme das Motiv in den Sucher über einen Schwingspiegel (den "reflex") eingespiegelt wird. Der muss bei der eigentlichen Sensorausbelichtung also schnell wieder hochklappen, damit der Lichtweg zum Bildsensor frei wird. Leider verbraucht der Spiegel Platz im Gehäuse, sorgt andererseits aber auch für ein klares, optisches Sucherbild. Gleichzeitig bedient er spezielle Autofokus-Messzellen, die idR akkurat und sofort die Scharfstellrichtung erkennen, teils bei Bewegtmotiven sogar die Bewegungsrichtung mutmassen. Der Platzverbrauch durch den Schwingspiegel führt allerdings nicht nur zu einem grösseren Kamera-Gehäuse sondern auch zu grösseren Objektiven. Die müssen einen längeren Weg von der Rücklinse zum Sensor - das sogenannten Auflagemass - überbrücken. Bei Canon sind das immerhin 44mm und bei Nikon 46,5mm. Canon verkürzt zwar bei APS-C-DSLR den Weg um rund 1cm mit den sogenannten EF-S-Objektiven, dennoch bleiben sie vergleichsweise gross.

schlank, weil spiegellos

Die spiegellosen Systemkameras sind seit dem Jahr 2008 verfügbar. Genau wie DSLR bieten sie Wechselobjektive und durch Zubehör regelmässig mehr Erweiterungsmöglichkeiten als die Kompaktkameras mit eingebautem Objektiv. Die auch als CSC (compact system cameras),  DSLM (digital single lens mirrorless) oder EVIL (electronic viewfinder interchangeable lens) bezeichneten,  spiegellosen Systemkameras verzichten im Gegensatz zu den DSLR jedoch auf den internen Schwingspiegel und stellen das Sucherbild vollelektronisch dar. Mittlerweile sind die Auflösungen des elektronischen Suchers sehr hoch, doch gehen mit ihm sowohl Vor- als auch Nachteile einher, die unten besprochen werden. Das Auflagemass kann allerdings durch Wegfall des Schwingspiegels stark verkürzt werden. Bei Panasonic und Olympus beträgt es nur 19,62mm, bei Sony und Fuji ist es noch ein wenig kleiner. Die Objektive können also näher an den Bildsensor rücken und daher kleiner und leichter gebaut werden. Bei Panasonic und Olympus spielt noch der sich der Kreisform annäherende Bildsensor im 4:3-Format eine minimierende Rolle, da der Bildkreis der Objektive jetzt einen noch geringeren Durchmesser als im sonst üblichen 3:2-Verhältnis aufweisen kann, was nochmals zu verkleinerten und idR leichteren Objektiven führt. Der Autofokus muss bei den Spiegellosen allerdings über den Bildsensor realisiert werden, was zwar teils Vorteile im Videobetrieb bringen kann, bei schnellen Bewegtmotiven gelten DSLR derzeit jedoch noch als überlegen.

Schlankmacher: Die spiegellosen Systemkameras verzichten auf den internen Schwingspiegel und können so kleinere Objektive nutzen, die näher an den Bildsensor heranrücken. Unter beengten Verhältnissen kann das vorteilhaft sein, wie etwa bei diesem Kühlschrank-Panorama (das Bildergebnis sehen Sie hier).

DSLR bieten zwar grössere dafür aber deutlich mehr Objektive

Den wichtigsten Vorteil spielen die spiegellosen Systemkameras gegenüber DSLR hinsichtlich eines geringeren Eigengewichts und kompakteren Gehäuseabmessungen aus. Teilweise sind eben auch die Objektive deutlich (bei m4/3) oder etwas kleiner, so dass sich eine Anzahl leichter transportieren lässt. Auch die Stative und Stativköpfe können bei den Spiegellosen schrumpfen, weil geringere Haltefähigkeiten gefordert sind. Nachteilig ist jedoch die regelmässig unterlegene Haptik der kleineren Bodys. DSLR benötigen zwar mehr Platz im Gehäuseinneren, das vergrösserte Volumen ist jedoch einer besseren Handhabung und auch Balance förderlich. Davon gibt es generell zwar Ausnahmen. Eine EOS 100D bietet z.B. einen extrem kleinen Body während die spiegellose Lumix GH3 vom Volumen und Gewicht auf DSLR-Niveau liegt. Letztere ist aber dennoch kleiner als die hier besprochenen DSLR EOS 70D und Nikon D7100 und liegt daher auch nicht ganz so satt in der Hand. DSLR bieten ausserdem ein gewachsenes Objektivangebot und stellen erheblich mehr Zubehör auch von Drittanbietern bereit. Speziallösungen wie Tilt-Shift- oder Lupenobjektive sind bei den Spiegellosen - von Adapterlösungen einmal abgesehen - derzeit genausowenig verfügbar wie sehr lichtstarke Telebrennweiten, wie sie von professionellen Sport- und Naturfotografen benötigt werden.

Spiegellose eignen sich auch für Profis

Die spiegellosen Systemkameras eignen sich trotzdem für professionelle Anwendungen, wenn der Berufsfotograf z.B. viele Objektive mitführen möchte, aber nicht vom hohen Gewicht im DSLR-System erschlagen werden will. Oder wenn er unauffälliger operieren möchte ohne gleich zuviel Aufmerksamkeit zu erregen, was bei DSLR eher gegeben ist. Auch professionelle Videofilmer reizt z.B. die extrem gute Auflösung und Ausstattung einer Lumix GH3 im Moviemodus, wie sie derzeit bei keiner DSLR zu finden ist.

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Preis für die Kamera


Der Kaufpreis für den Body ist nur eine Seite der Medaille. Die andere schlägt manchmal sogar teurer als der Gehäusepreis zu. Wechselobjektive können schnell ein Vielfaches der Kamerainvestition übersteigen. Wenn Sie über kurz oder lang das System ausbauen wollen, dann spielt der reine Gehäusepreis nurnoch eine untergeordnetere Rolle. Unser Tipp: Wollen Sie mehr als mit einem Kitobjektiv arbeiten, dann fallen beim Body zwei oder dreihundert Euro mehr oder weniger kaum ins Gewicht. Entscheiden Sie sich am besten für die funktional hochwertigste Kamera und zahlen lieber etwas mehr. Denn jedes zusätzlich erworbene Objektiv profitiert davon auch gleich mit!

Spätestens ein paar Wochen nach Markteinführung sinken die anfangs oft mit der Hersteller UVP gelisteten Kameras regelmässig. Das muss jedoch nicht immer der Fall sein. Eine Olympus OM-D EM-5 hielt sich z.B. monatelang preislich im Bereich der Hersteller-Empfehlung. Warten kann sich jedoch auch beim Zubehör lohnen, weil z.B. erst später Drittanbieter-Akkus gelistet werden, die erheblich günstiger als die überteuert anmutenden Original-Akkus angeboten werden.

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Markteinführung


Grundsätzlich scheint es attraktiv, ein möglichst aktuelles Modell zu erwerben. Oft zeigen sich aber gerade bei den neuesten Kameras manche Detail-Probleme, die erst später entweder hardware-seitig, häufiger jedoch via Firmware-Update behoben werden. Für ein bereits etwas länger am Markt erhältliches Modell sind z.B. oft schon neue Firmewareupdates verfügbar bzw. gleich aufgespielt. Manchmal gehen damit sogar verbesserte Funktionen einher, die später bei den Kamera-Angeboten garnicht mehr publiziert werden. Die Lumix GH3 verfügt z.B. seit kurzem seit einem Firmeware-Update über einen erheblich empfindlicheren Autofokus bis -3EV sowie einen Silentmodus.

Auch wenn die Robustheit bei schon etwas länger am Markt erhältlichen Modellen durch Fehlerkorrekturen steigt, sind normalerweise keine gravierenden Probleme bei den neuesten Modellen zu erwarten. So oder so empfiehlt es sich aber, vor dem Kauf einmal nach einem möglichen Nachfolger Ausschau zu halten.

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Der Bildsensor


RAW-Potenzial: Um Tiefen und Lichter zu retten, empfiehlt sich ein guter RAW-Konverter wie z.B. Adobe Lightroom. Hier haben wir mit ihm den Himmel und Boden noch erheblich optimieren können (RAW aus der Lumix GH3), was bei JPEG oder dem mitgelieferten RAW-Konverter "Silkypix" nicht gelungen wäre.

Die hier gelisteten Modelle bieten alle einen Bildsensor im APS-C bzw. im Micro 4/3-Format. Ersteres nutzt eine Sensorgrösse von ca. 15 x 23mm, während das Micro 4/3 von Panasonic und Olympus mit rund 13 x 17mm etwas kleiner ausfällt. Die Bildqualtität zeigt jedoch, dass auch der kleinere Bildsensor hinsichtlich Rausch- und Dynamikverhalten mit den grösseren APS-Sensoren mithalten kann. Die Sensoren von Panasonic und Olympus bieten allerdings ein natives 4:3-Verhältnis, was unter fotografischen Gesichtspunkten oftmals weniger Sinn macht. Es empfiehlt sich daher, den Ratio kamerintern auf 3:2 umzustellen. Dabei verliert man jedoch an effektiv nutzbarer Bildgrösse. Die 16 schrumpfen dann auf etwas über 14 Megapixel. Auch die kamerainternen Monitore und Sucher sind besser an das 3:2-Verhältnis angepasst, so dass die nutzbare Darstellungsgrösse steigt, wenn man den Ratio auf 3:2 (bzw. teils auch auf 16:9) umstellt.

2x-Crop auf Augenhöhe mit APS-C

Zur Bildqualität des noch nicht erschienenen Modelles Lumix GX7 lässt sich im Moment natürlich noch nicht viel sagen, wir erwarten jedoch keinen wesentlichen Vorsprung gegenüber den übrigen Kameras. Die Fuji X-E1 zeigt allerdings das bei 100%-Ansicht niedrigste Bildrauschen im Testfeld, es liegt fast auf dem Niveau von Vollformat-Bildsensoren und nutzt das vom Hersteller als X-Trans bezeichnete Verfahren, bei dem das Bayer Pattern modifiziert wurde. Unklar ist jedoch, ob die Dynamik der Fuji X-E1 im Rohdatenformat z.B. mit den exzellenten Werten einer Olympus Pen EP5, OM-D EM-5 bzw. Lumix GH3 mithalten kann. Diese  Kameras nutzen alle denselben Bildsensor-Typ von Sony, der in einem guten RAW-Konverter eine hohe Dynamik und damit erhebliches Rekonstruktionspotenzial von zunächst ausgebrannten Lichtern oder zeichnungslosen Dunkelbereichen ermöglicht, wie wir sie z.B. erst im Vollformat an einer EOS 6D ausgemacht haben. Auch die Sony Nex6 liegt auf diesem Niveau, bietet jedoch noch einen etwas grösseren APS-C-Sensor, so dass nach Aufhellung etwas weniger Bildrauschen in dunklen Bildbereichen auszumachen ist. Nikon nutzte bislang bei neueren Modellen zwar ebenfalls einen der hervorragenden Sony-Bildsensoren, soll aber bei der D7100 auf Toshiba zurückgreifen. Tests haben gezeigt, dass er nicht schlechter als die Sony-Pendants arbeitet. Abzuwarten bleibt, wie sich der neuentwickelte Sensor einer EOS 70D schlagen wird. Bislang sind Canon-APS-C-Sensoren hinsichtlich der Bilddynamik im Rohdatenformat den Sony-Sensoren leicht unterlegen.

Der richtige RAW-Konverter bringts

Wer allerdings mit den hauseigenen Rodatenkonvertern der Hersteller arbeitet und nicht auf RAW-Konverter wie Lightroom (ACR-Photoshop) oder DXO zurückgreift, wird kaum das wirkliche Bildqualitäts-Potenzial ausreizen. Man verliert hier in den Lichtern meist eine ganze Stufe an Korrekturpotenzial. Wer allerdings in der hier vorgestellten Preisklasse investiert, dem empfiehlt es sich, einen hochwertigen RAW-Konverter einzusetzen. Der bringt regelmässig nicht nur mehr Dynamik sondern auch mehr Bild-Detailschärfe. Zudem sind die Rauschunterdrückungsmöglichkeiten besser als bei kamerainternen Funktionen. Nichtsdestotrotz soll z.B. die Olympus OM-D EM-5 auch bei den kamerainternen JPEGs fast die Detailschärfe aufweisen, wie mit Entwicklung durch einen externen RAW-Konverter.

die Sache mit dem Crop-Faktor

Der Sensor-Crop-Faktor von 2x, wie er bei Panasonic und Olympus zu finden ist, führt zu einer entsprechenden Brennweitenverlängerung. D.h. die nominell angegebenen Objektiv-Brennweiten von z.B. 100mm haben eine Bildwirkung, wie 200mm an einer Vollformat-DSLR. Das Motiv wird also näher herangeholt und füllt den Sucher stärker aus. Bei den APS-C-Modellen ist der Verlängerungsfaktor bei 1,6x (Canon) bzw. 1,5x etwas schwächer ausgeprägt. Sie haben aber Vorteile, wenn es um Weitwinkelobjektive geht, weil sie leichter zu konstruieren sind als bei 2x-Crop-Bildsensoren. Entscheidend ist aber letztlich, ob entsprechende Objektive überhaupt verfügbar sind. Fischaugen und Weitwinkel sind z.B. auch für die m4/3-Modelle von Panasonic und Olympus verfügbar.

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max. Auflösung


Im 3:2-Verhältnis bieten alle Modelle wenigstens 14 Megapixel. Damit können bei 300dpi hochauflösende Prints bis etwa DinA3 angefertigt werden. Oft ist es auch kein Problem, wesentlich grössere Poster durch Nachschärfung auszudrucken. Wer allerdings nachträgliche Bildausschnitte anfertigt, wird eine möglichst hohe Pixelauflösung bevorzugen. Das Mehr an Bildpixel lohnt auch zur qualitativen Verbesserung, wenn man das Bild nachverkleinert, da jetzt das Bildrauschen ausgemittelt wird und man artefaktefreier nachschärfen kann. Das beste Potenzial bietet diesbezüglich der 24 Megapixel-Sensor der Nikon D7100 dicht gefolgt vom - bei 100%-Ansicht - noch rauschfreieren, aber insgesamt niedriger auflösenden Fuji X-E1-Sensor.

Das Objektiv bestimmt die realisierbare Auflösung

Auflösung steigern: Durch Panorama-Technik lässt sich die Bildauflösung praktisch beliebig steigern. Oben ein Beispiel mit mehreren Kugelpanoramen, die jeweils eine 15.000 Pixel-Breite haben (Geishöhle bei Münzinghof/Nürnberg)!

Die Auflösung wird natürlich auch durch die verwendeten Objektive bedingt. Wer z.B. Superzoom-Objektive nutzt, wird im Telebereich bei 100%-Ansicht stets leicht unscharfe Bildergebnisse ernten. Ähnliches gilt auch für lichtstarke Weitwinkelobjektive, die vor allem bei Offenblende und im Randbereich keine perfekte Bildauflösung bieten. Auch sehr lichtstarke Normalbrennweiten steigern die Bildschärfe erst abgeblendet. Insoweit gilt auch hier zu prüfen, ob qualitativ hochwertige Objektive überhaupt für das jeweilige System vorhanden sind, sonst wird man nur innerhalb einer sehr engen Bandbreite abgeblendet oder z.B. mit den meist optisch hervorragenden Makroobjektiven die Detailauflösung des Bildsensor realisieren können. Als Faustformel gilt hier, dass die DSLR eine viel grösse Objektivpalette mit erhöhter Chance auf qualitativ hochwertige Objektive bieten. Der Preis ist dann allerdings idR auch entsprechend hoch angesiedelt.

Den Faktor Mensch bedenken

Weitere Faktoren für eine hohe Auflösung sind natürlich auch die Anwender-Kenntnisse und Bildstabilisierungsmassnahmen. Gerade als Einsteiger können viele Bilder - trotz bestem Equipments -  unscharf werden, wenn er nicht den Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit sowie der Motivbewegung kennt. Kameraautomatismen führen oft zu leicht unscharfen Bildern, weil sie z.B. Motiv- oder Eigenbewegungen nicht oder unzureichend berücksichtigen. Neben manuellen oder halbautomatischen Kameraeinstellungen gehört unter kritischen Lichtbedingungen häufig auch der Stativeinsatz zum Pflichtprogramm. Als Faustformel gilt: je erfahrener der Fotograf, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, hochaufgelöste Bildergebnisse zu erzielen.

mit Multibild-Technik die Auflösung steigern

Nicht unerwähnt sollen auch Multibildtechniken sein, mit denen sich die Auflösung steigern lässt. In Panoramatechnik können ruhende Motive praktisch beliebig in der effektiven Bildrösse und Auflösung gesteigert werden. Bei manchem Naturmotiv sind allerdings letzte Schnittkanten beim Stitching schwer zu vermeiden, meist jedoch kaum auffällig.

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der Sucher


Mit Ausnahme der Olympus Pen EP5 bieten alle Kameras einen eingebauten Sucher. Bei den DSLR ist er optisch, bei den Spiegellosen wird ein elektronisches Livebild angezeigt. Bei der Pen EP5 kann man jedoch über den Blitzschuh einen Aufsteck-Sucher nachrüsten. Im Gegensatz zu den Monitoren bietet der Sucher besonders bei Sonnenlichteinstrahlung das bessere, weil reflexionsärmere Bild. Ausserdem wird es viel grösser im Sucher angezeigt als wenn man den Kameramonitor mit Livebildfunktion alternativ nutzt. Möchte man jedoch mehr Abstand zur Kamera einnehmen, dann sind die Monitore überlegen. Von besonderem Praxisnutzen sind dann auch die flexiblen, schwenk- und klappbaren Monitore, wie weiter unten besprochen.

gespiegelt: Bei Sonneneinstrahlung spiegelt es, egal ob hier auf dem Handydisplay oder am Kameramonitor. Wer jetzt Bildkontrollen machen oder das Livebild an der DSLR nutzen will, hat ein Problem. Bei den spiegellosen Systemkameras kann man jedoch das Livebild, Bildwiedergaben oder Menüeinstellugen alternativ im elektronischen Sucher begutachten, ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

optisch oder elektronisch?

Die Auflösung der elektronischen Sucher geht bereits auf 2,7 Megapixel (Lumix GX7) hoch, damit sind Verpixelungen selbst bei kritischem Blick praktisch nicht mehr auszumachen. Vorteile verbuchen sie gegenüber den optischen Suchern durch eine Livebild-Darstellung mit den eingestellten Kameraparametern. Der Fotograf kann direkt im Livebild überprüfen, ob das Foto den Vorstellungen hinsichtlich Farbe und Dynamik entspricht. Auch Zoomfunktionen etwa beim manuellen Scharfstellen werden im elektronischen Sucher dargestellt und sind der alternativen Zoomfunktion am Kameramonitor überlegen, weil das Bild im Sucher viel grösser dargestellt wird.

Bei wenig Umgebungslicht zeigt der elektronische Sucher zudem noch etwas mehr Motivhelligkeit als beim Optischen. Die einblendbaren Informationen sind meist reichhaltiger oder differenzierter als bei DSLR ausgeführt. Die EOS 70D bietet z.B. im optischen Sucher nur eine kleine, einachsige Wasserwaage per Mini-Icon. Eine Lumix GH3 zeichnet hingegen eine zweiachsige Wasserwaage im elektronischen Sucher grafisch viel detaillierter und kann dort sogar ein Histogramm einblenden.

optischer Sucher zeigt ein natürlicheres Bild

Der elektronische Sucher hat jedoch auch Nachteile. Das Motiv wirkt auf den ersten Blick nicht immer natürlich, weil der Viewfinder z.B. manche Farben nicht exakt wiedergeben kann. Auch kann es beim Komponieren stören, wenn die Lichter ausbrennen, selbst wenn damit ein realistisches Bildergebnis simuliert wird. Manche Kunstlichtquelle führt zu einem Flimmern und bei schnelleren Schwenks kann das Livebild ins Stocken geraten. Dies kann auch bei Actionmotiven passieren, die sich dann im elektornischen Sucher bei hohen Serienbildfrequenzen kaum mehr sauber verfolgen lassen. Auch die DSLR haben im Serienbildmodus beim Hochklappen des Schwingspiegels Dunkelphasen, doch die sind sehr kurz und danach steht das Sucherbild sofort wieder zur Verfügung.

Bei Sonne sind Bildkontrollen im elektronischen Sucher vorteilhaft

Wer allerdings häufiger den Videomodus nutzt, wird mit einem nicht zu unterschätzenden Vorteil bei elektronischen Suchern belohnt: In hellen Umgebungen bzw. bei direkter Sonneneinstrahlung wird der Kameramonitor praktisch unbrauchbar weil sich nichts mehr erkennen lässt. Im elektronischen Sucher ist das Videobild jedoch weiterhin gut zu erkennen. Praktisch ist der elektronische Sucher auch, wenn der Fotomodus in hellen Umgebungen im Playmodus zweck nachträglicher Bildkontrolle genutzt wird oder Menüeinstellungen vorgenommen werden sollen.

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Weiter im Report:


 

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Dieser Report wurde am Mittwoch, 28. August 2013 erstellt und zuletzt am Mittwoch, 09. Juli 2014 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Anonym 24.10.2014 - 10:35:44
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Ein wenig grüner sollte die Olympus E-P5 in der Technik-Tabelle noch werden!
Belichtungszeiten: 1/8000 bis 60 sec manuell und im Automatikmodus sind möglich.
Bitte noch ändern

0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Im Großen und Ganzen ein fast pefekter Report... 09.07.2014 - 17:08:54
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
... aber auch weiterhin bedeutet "reflex" SpiegelUNG (vgl. "Reflektion") und "mirror" bedeutet Spiegel
Man könnte die Klammer einfach weglassen oder in etwas wie

("mirror", daher oft zur Abgrenzung "mirrorless" bei anderen Systemkameras)

ändern. :)

0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 09.07.2014 - 16:25:33
@im Großen und Ganzen...: "lens reflex" wurde auf "reflex" geändert, danke für den Hinweis.

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Im Großen und Ganzen ein netter Report... 09.07.2014 - 15:46:18
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
... aber ich bin fassungslos "...Schwingspiegel (den "lens reflex")..." Ernsthaft, ja?

"reflex" bedeutet auf Englisch in diesem Kontext nichts weiter als Spiegelung. Das Bauteil "Spiegel" heißt natürlich auch in der Kamera "mirror", wie wir seit der 7. Klasse ja wissen. "lens reflex" bedeutet nichts anderes als "Linse Spiegelung" - und das passt ja nicht zusammen.

Da das nicht zusammen passt und damit man es nicht mal dann falsch macht, wenn man nicht weiß, womit man arbeitet, schreibt man "SLR" auch mit Bindestrich als "single-lens reflex" also wörtlich "Einzellinse[n] Spiegelung". Im Gegensatz dazu gibt es "TLR", "twin-lens reflex", also "Doppellinse[n] Spiegelung" als Kameratyp, wobei hier wirklich 2 Objektive vorhanden sind, eins für den Sucher mit Spiegel und eins für die Belichtung ohne Spiegel. (Siehe unter anderem: http://de.wikipedia.org/wiki/Rolleiflex )

Vorteile SLR: Wechselobjektive günstiger, System kompakter.
Nachteile SLR: Vibrationen ohne SVA [SCNR :-], aufwändiger zu konstruieren.

1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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