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neue Olympus OMD E-M1X

neue Olympus OMD E-M1X

Aufrufe: 8.884

6 von 7 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

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mit integiertem Hochformatauslöser

Neue Olympus OMD E-M1X ab Februar 2019

Olympus kündigt ein neues Spitzenmodell mit Micro 4/3-Sensor und fest integriertem Hochformatauslöser an. Die OMD EM1X bietet 18 Bilder/Sek. mit kontinuierlichem AF, Dual Slot, 4K-Video aber auch Extras wie Umgebungssensoren, digitalen ND-Filter, einen optimierten Bildstabilisator und High-Resolutionmodus, der sich auch Freihand nutzen lässt.

Eine UVP von 2.999 EUR sind ausgerufen. Erhältlich soll die neue Olympus ab Ende Febr. 2019 sein.

 

  Traumflieger-Meinung - Feature-Vergleich - Rangliste - Leserkommentare  

Professionelle Anwender sieht Olympus als Zielkunden, für die Robustheit aber auch Mobilität im Fokus stehen und die bei Actionanwendungen wie im Motorsport oder auch der Naturfotografie ein zuverlässiges System mit hervorragendem Wetterschutz wünschen.

Hauptmerkmal der OMD EM1X ist ein fest verbauter Hochformatauslöser, der Auslöser, Einstellrad aber auch den neuen Joystick doppelt. Dank gedoppeltem Akku (BLH-1 wie an der OMD EM1 II) sollen jetzt anstellen von 950 bis zu 2.580 Aufnahmen möglich sein. Die Akkus lassen sich via USB auch direkt innerhalb von 2 Stunden aufladen. Neu sind auch ein Dual Slot mit UHS II-Unterstützung beider Einschübe aber auch ein riesiger 0,83x-Sucher (KB, 2,36 MP) sowie eine Wifi-Funktion, die auch drahtlos zur Tethering-Software eine Verbindung herstellen kann.

Ein neues MyMenü soll die Menüsteuerung erleichtern und der erwähnte, neue Joystick erleichtert eine Direktansteuerung von AF-Feldern. Schon die OMD EM1 II bietet einen High-Resolution-Modus, der via Sensor-Shift 8 Aufnahmen zu einem hochaufgelösten Bild kameraintern fusioniert. Jetzt ist dies an der OMD EM1X jedoch auch frei aus der Hand möglich. Die EM1X bietet auch einen neuen, digitalen ND-Filter, um auch bei Tageslicht z.B. Wasserläufe zu verschleiern. Das wird offenbar in Verbindung mit der hohen Serienbildgeschwindigkeit und einer kamerainternen Mittelwertbildung realisiert. Neu sind auch Umgebungssensoren wie GPS incl. Aufnahmerichtung aber auch Höhenangaben und Umgebungstemperatur werden aufgezeichnet.

Der phasenbasierte und auf 121 AF-Felder zurückgreifende Autofokus bietet eine neue, automatische Motivverfolgung für spezielle Motive wie Motorsport, Züge und Flugzeuge sowie eine neue 25-Feld-Gruppierung. Aufnahmen mit Autofokus bei wenig Licht sind für die EM1X mit -6EV angegeben, wenn das M.Zuiko ED 45mm/1,2 Pro genutzt wird. Der mechanische Verschluss ist anstelle für 200.000 jetzt für 400.000 Auslösungen ausgelegt.

Der interne Bildstabilisator soll um 1,5 Lichtstufen erweitert sein und ermöglicht Stabilisierungen anstelle von 5,5 jetzt mit bis zu 7 Belichtungsstufen Ausgleich. In Verbindung mit dem M.Zuiko 12-100mm/f4 IS Pro soll gar 7,5 EV Verwacklungsausgleich möglich sein (OMD EM1 II: 6,5EV)

Video unterstützt die EM1X weiterhin mit Cine 4K und bei 24 Bildern/Sek. oder UHD mit 3.840 x 2.160 bei 30 B/Sek. Neu ist ein 120p-Modus in Full HD sowie ein erweiterter Videostabilisator, der Zugriff auf drei Intensitäten ermöglicht.

 

 

 

Beim 20 Megapixel-Sensor im m4/3-Format ist es geblieben. Der fest verbaute Handgriff bietet hier aber auch eine Dopplung der Front-Funktionstasten und liefert statt 2 ingesamt satte 4 Tasten!

Die EM1x ist um rund 5cm hochaufragender als die EM1 II und wiegt jetzt 997gr. (EM1 II: 574gr). Die UVP ist mit 2.999 EUR gegenüber 1.699 fast verdoppelt.

 

 

Rückseitig bietet die EM1X funktional einen (bzw. im Hochformat auch gedoppelt einen zweiten) neuen Joystick, der eine Direktansteuerung von AF-Feldern ermöglicht. Der elektronische Sucher ist von 0,74 auf 0,83x (KB) angewachsen, bietet aber mit 2,36 MP die gleiche, nominelle Auflösung.

 

 

Der 3''-Monitor lässt sich an der OMD EM1X frei drehen und schwenken!

 

 

Blick auf die EM1X. Neu ist hier u.a. am Programmwahlrad, dass sich die Langzeitbelichtungsmodi jetzt direkt über das Programm B aufrufen lassen.

 

 

Angesetzt mit einem Olympus 300mm/f4 wird daraus vom Bildwinkel ein 600mm-Objektiv. Olympus weist auf deutlich geringeren Abmessung im Vergleich zu einem 600mm/f4-Vollformat-Objektiv hin. Allerdings hinkt der Vergleich etwas, da Vollformat-Optiken einen deutlich größeren Bildkreis ausleuchten und daher mehr Licht anliefern. Das Bokeh ist am Vollformat auch um 2EV weicher.

 

Feature-Vergleich


 


 

Olympus OMD EM1X


Olympus OMD EM1 II


UVP
2.999 EUR 1.699 EUR (ursprünglich 1.999 EUR)
Markteinführung Feb. 2019 Dez. 2016
Sensor 20 MP, m4/3 (17,3 x 13mm) 20 MP, m4/3 (17,3 x 13mm)
Autofokus 121 AF-Felder, Phasen-AF, automatische Motivverfolgung Motorsport, Flugzeuge, Züge, bis -6EV 121 AF-Felder, Phasen-AF
ISO-Bereich 64 bis 25.600 64 bis 25.600
Bel.-Zeiten 30s - 1/8.000s, bulb, vollelektronisch bis 1/32.000s 30s - 1/8.000s, bulb, vollelektronisch bis 1/32.000s
Serienbilder (AF)
mechanisch bis 15 B/Sek, elektronisch bis 18 B/Sek. mit AF/AE, 60 B/Sek. ohne AF vollelektronisch mechanisch bis 15 B/Sek, elektronisch bis 18 B/Sek. mit AF/AE, 60 B/Sek. ohne AF vollelektronisch
Monitor 3'' mit 1.037k, touchfähig (nicht im Menü), schwenkbar 3'' mit 1.037k, touchfähig (nicht im Menü), schwenkbar
Sucher 0,83x (KB), 2,36 MP 0,74x, 2,36 MP
Video Cine 4K 24p - UHD 30p, 120p bei Full-HD Cine 4K 24p - UHD 30p
Video-Stabi ja, vorhanden ja, vorhanden
Wifi ja, 2,4GHz, 802.11b/g/n/ac, auch für Olympus Capture nutzbar ja, 2,4GHz, 802.11b/g/n, nicht für Olympus Capture nutzbar
Bluetooth ja, 4.2 LE nein
GPS integr.
ja nein
IBIS (interner Stabilisator)
ja, normal bis 7 EV, mit 12-100mm bis 7,5 EV ja, normal bis 5,5 EV, mit 12-100mm bis 6,5 EV
Feldsenoren ja, Temperatur, Höhe, Barometer nein
High-Resolution ja, auch frei aus der Hand ja, nur vom Stativ
Digitaler ND-Filter ja nein
automatisches Fokus-Bracketing ja, Stack von 3-15 Aufnahmen mit einigen Objektiven ja, Stack von 8 Aufnahmen mit einigen Objektiven
Speicherkarte 2 x SD-Karte UHS II 2 x SD, davon 1 x UHS II
Verschluss ausgelegt auf 400.000 Auslösungen 200.000 Auslösungen
vollständig abgedichtet ja, verbessert für Fernauslöser, Mikrofon, Kopfhöreranschluss ja
Joystick verbaut ja nein
MyMenü ja nein
Buchsen HDMI-Out, USB 3.1, Fernauslöser, Mikrofon, Kopfhörer HDMI-Out, USB 3.1, Fernauslöser, Mikrofon, Kopfhörer
Akku 2 x BLH-1 mit je 1.720mAh, ca. 2.580 Aufnahmen 1 x BLH-1 mit 1.720mAh, ca. 950 Aufnahmen
Abmessungen (B x H x T) 147mm x 144mm x 75mm 91mm x 134mm x 69mm
Gewicht (incl. Akku, Speicherk.)
997gr 574gr

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Traumflieger-Meinung


wer kauft sie?: Wirklich schwer einzuschätzen, ob Olympus mit einer OMD EM1x jetzt die richtige Strategie fährt. Der Trend geht im Moment ja hin zu spiegellosen Vollformat-Modellen aber denen fehlen eben bei Nikon (Z6, Z7), Canon (EOS R) oder Panasonic (S1/S1R) genügend native Optiken. Micro 4/3 bietet zwar einen relativ kleinen Sensor aber hat eine unglaublich gute Objektivauswahl gerade auch von Olympus. Die fängt viele Schwächen wieder ab, lässt das System aber mobil. Und jetzt kommt ein fest verbauter Handgriff, der in Sachen Mobilität eher kontraproduktiv ist.

Gerade als Makroanwender bin ich Fan vor allem auch der marktführenden, automatischen Schärfenreihenfunktion der OMD EM1 II wegen und bin oft tief im Bodenbereich unterwegs. Da ist ein fest verbauter Handgriff schlicht hinderlich, weil ich nicht mehr so tief komme. Auch Filmer mit Gimbal werden einen fest verbauten Handgriff nicht gerade bevorzugen. Letztlich bleibt die Gewissheit, dass die OMD EM1 II weiterhin die für mich beste Wahl darstellen dürfte und ich nicht wehleidig auf eine EM1X schielen muss. Aber anschauen werde ich sie mir natürlich noch genauer und allein der digitale ND-Filter ist schon ein starkes Feature!

Olympus signalisiert mit einem ambitionierten Preis um 3.000 EUR, dass hier Profi-Anwender als Zielgruppe für die OMD EM1X im Fokus stehen. Auch der fest verbaute Hochformatauslöser unterstreicht diese Ambition. Ansonsten verbaut Olympus den gleichen Sensor wie schon an der OMD EM1 II und bleibt auch auf dem selben, allerdings hohen Geschwindigkeitsniveau, wo mit AF bis zu 18 B/Sek. aufgenommen werden können.  Neben den haptischen Optimierungen und zwei Akku aber auch UHS II-Unterstützung für beide SD-Karten sowie Extras wie einen größeren Sucher, Joystick, Feldsensoren und automatische Motivverfolgung z.B. für Motorsport teilen sich beide Modelle einige Merkmale wie etwa die gleiche Sucher- und Monitorauflösung.

Olympus hat viel an seiner EM1X optimiert aber doch die Kernthemen nicht weiter aufgebohrt und nutzt allen voran im Prinzip den gleichen Sensor, auch wenn hier der Bildstabilisator noch effektiver geworden ist. Wer gerne einen extrem soliden und herausragend gut abgedichteten Body und einen Hochformatauslöser wünscht, dabei aber auch auf eine große Objektivauswahl zurückgreifen möchte, für den dürfte die EM1x durchaus interessant sein. Vor allem, wenn der Anwender bereits ordentlich in das System investiert hat. Dann spielt das Gehäuse oft nicht mehr die entscheidende, finanzielle Rolle, wertet aber alle vorhandenen Objektive ggf. teils deutlich auf.

Letztlich ist die Strategie begrüßenswert, ein vorhandenes System weiter auszubauen und zu perfektionieren anstelle dem derzeitigen Trend nach völlig neu aufgesetzen spiegellosen Vollformatmodellen zu folgen, bei denen Kinderkrankheiten unvermeidlich sind und die eben noch Jahre der Reife benötigen auch bis ausreichend native Systemoptiken verfügbar sind.

Wir hätten allerdings lieber gesehen, wenn Olympus eine überarbeitete und günstigere OMD EM1 III ggf. mit noch etwas mehr Geschwindigkeit gebracht und es dem Anwender überlassen hätte, ob er einen optionalen Batteriegriff nutzen möchte.

 

 


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Rangliste


 

 

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Dieser Report wurde am Montag, 04. Februar 2019 erstellt und zuletzt am Montag, 04. Februar 2019 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Prodrejo 09.04.2019 - 20:57:03
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ein dankenswert realistischer Vorbericht zum neuen Olympusglanzlicht mit kleinen Schatten ohne Schönmalerei. Sehr anschaulich informativ auch die Tabelle des Datenvergleichs von M1X und M1-II mit der farblichen Unterlegung der jeweils besseren Komponenten für abwägende Einschätzung.

Zu diesem gestatten Sie bitte den Hinweis, dass in der Rubrik Schärfentiefenerweiterung diejenige der M1X konsequenterweise grün unterlegt werden müsste, da auch hier die M1X die bessere Option bietet.

Zusätzlich die Empfehlung in die Tabelle auch noch die M1-I einzufügen, denn auch sie weist einige Vorteile gegenüber den Nachfolgekameras auf:

1. Sie ist noch leichter als die Nachfolgemodelle und
2. Ihr im Kauf eingeschlossener Aufsteckblitz ist weit besser als der der Folgemodelle Aufklappblitz ähnlich permanent nutzbar und damit als Unikat bei spiegellosen Systemkameras anzusehen, denn die Klappblitze in Spiegellosen von Sony sind allenfalls als Attrappen zur Alibifunktion anzusehen, ohne dabei die auch schwache Leitzahl des M1-Aufsteckblitzes schön reden zu wollen.

Trotz Ihres beträchtlichen Alters halte ich sie daher wegen Ihrer guten Praktikabilität und des bis dato hohen technischen Standards bei bester Robustheit mit ihren leichten Wechselobjektiven bis heute als optimalen Kompromiss für Extrembergsteiger von frostigen Fels- bis Schnee und Eisregionen, die jeder Sonykamera vorzuziehen ist. 2 Sonymodelle (A6000/A7) haben über 5000m bei unseren Arbeiten den Geist aufgegeben, während die M1-I bis über 6000m uns nie im Stich gelassen hat. Die M1 I verdient daher auch hier in der Ausstattung verglichen zu werden!

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Brachmane 05.02.2019 - 16:23:38
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
So wie ich gehört habe ist Olympus selbst überrascht wie viele Vorbestellungen es von Seiten des Handels bereits gibt.
Die Größe des bodies macht im MFT-System auch nur einen kleinen Teil der Größe und des Gewichts einer kompletten Ausrüstung aus. Von daher bleibt man immer noch sehr kompakt. Außerdem nutzen nicht gerade wenige sowieso einen Batteriegriff.
Ich habe mir selbst erst vor kurzem zusätzlich eine Lumix G9 speziell für Makroaufnahmen und Focus-Bracketing gekauft.
Bei Canon und der dort mittlerweile legendären Innovationsarmut würde ich darauf wohl noch ein paar Jahre warten müssen.
Da ist man gerade so im WLAN-Zeitalter angekommen.
Für die meisten Dinge reichen auch 20MP und der MFT-Sensor dicke aus.
Hätte ich nicht so viele extrem teure Objektive, wäre ich von Canon schon ganz weg.
So nutze ich weiter meine 5D3 und adaptiere das ein oder andere Objektiv mit dem Traumflieger-Adapter an die Lumix G9.

33 von 39 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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