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Fotografieren auf Island: Gletscherlagune Jökulsárlón

Fotografieren auf Island: Gletscherlagune Jökulsárlón

Aufrufe: 4.724

7 von 7 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Haushohe Eistürme treiben glitzernd wie Diamanten im Gletschersee. Die Lagune Jökulsárlón wird von Europas größtem Gletscher mit Eisbergen versorgt. Ein Fototag zählt für viele zu den absoluten Island-Highlights und hat auch uns begeistert.

Direkt an der Ringstrasse liegt die Gletscherlagune "Jökulsárlón", in die bis zu 15m hohe Eistürme vom nahegelegenen Gletscher Vatnajöküll abkalben. Auf einer Fläche von rund 18 Quadrat-Kilometer treiben sie im Wasser und bieten faszinierende Motive besonders, wenn die Sonne sie in funkelnde Edelsteine zu verwandeln scheint.

Fotografisch fordert der Gletschersee allein durch die treibenden Eisschollen heraus, denn um einen Eyecatcher herauszugreifen, braucht es schon etwas Geduld, um z.B. eine gerade abbrechende Eisscholle zu erwischen, auf der etwa eine Möwe reitet und in Richtung Atlantik treibt. Allzuviel Zeit sollte man sich jedoch nicht lassen, denn sie können recht in sich zusammenschmelzen und selbst mannshohe Eistürme können urplötzlich zusammenfallen. So erging es uns mit unserem sicher gewähnten Hauptmotiv, das unverhofft in sich zusammenstürzte.

Empfehlenswerte Objektive

Da man meist nicht an entferntere Eisschollen herankommt, empfiehlt sich ein längeres Teleobjektiv von bis zu 400mm. Bei unserer Tour zeigten sich manche, aquamarin schimmernde Eisblöcke nur auf größere Entfernungen und liessen sich daher nur per Telebrennweite überzeugend einfangen. Wer den Gletschersee vollständig erfassen möchte, kann einen der direkt am Ufer gelegenen Hügel besteigen und dort mit einem Weitwinkel die Lagune via Panorama-Technik einfangen. Dies gelingt uns mit einer Vollformat DSLR und 24mm mit 4 horizontal ausgerichteten Abschnitten; mit etwas Umfeld oder im Hochformat sind es dann 6 - 7 Aufnahmen.

Achtung vor zu dunklen Motiven

Man sollte dran denken, dass der Gletschersee mit Umfeld idR vom durchschnittlichen Grauwert abweicht, auf den Kameras geeicht sind. Die eisige Landschaft ist im Schnitt deutlich heller als gewöhnlich. Greift man nicht korrigierend ein, geraten viele Aufnahmen zu dunkel. Es empfiehlt sich daher, z.B. im Programm AV (oder A) das Korrekturrad für die mittlere Belichtungsstufe um bis zu 1 Stufe zu erhöhen. Am besten testet man das vor Ort via Bildkontrolle. Oder man belässt die mittlere Stufe auf 0 und nutzt das RAW-Format mit einem niedrigen ISO-Wert. Später kann man dann meist noch sorgenfrei in einem guten RAW-Konverter aufhellen. Qualitätsfans sollten hier bevorzugt auf Vollformat-Sensoren zurückgreifen.

HDR unnötig

Gegenlicht: Nutzen Sie Gegenlicht, um Eisblöcke glitzern zu lassen. Hier halte ich einen gegen das Sonnenlicht!

Vor schwierigen Kontrasten braucht man sich kaum zu fürchten. Da die Umgebung nahzu vollständig weiß erscheint, entstehen selbst an sonnigen Tagen kaum tiefdunkle Schattenbereiche. Man kann daher auf HDR-Techniken und damit verbundene Reihenbelichtungen idR verzichten. Letzere empfehlen sich denoch, wenn man Unsicherheiten wegen möglicher Unterbelichtung vermeiden möchte (siehe vorherigen Abschnitt).

Tiefstehende Sonne nutzen

Es lohnt, den Standort zu verändern und die Farbwirkung der Eisschollen zu beobachten. Manche Reflexion und Farbe zeigt sich nur aus einem ganz speziellen Bildwinkel. Machen Sie unbedingt auch Gegenlichtaufnahmen von Eisstücken. Steht die Sonne nicht tief genug, ist dazu am nahe gelegenen Atlantik Gelegenheit, an dessen Basaltstrand meist größere Eisberge angespült liegen, auf die man dann einen kleineren Eisbrocken gegen die Sonne drapieren und ablichten kann.

speziellere Fototechniken anwenden

  • Am nahe gelegenen Atlantik finden sich idR zahlreiche Eisschollen, die man in der Brandung via Langzeitbelichtung verschleiern kann. Hier ist ein Stativ - und tagsüber - ein starker Graufilter empfehlenswert.
  • Zeitraffer-Aufnahmen lohnen sich von der Gletscherlagune, wenn man etwas Zeit mitgebracht hat. Man sollte die Lagune wenigstens 2 Stunden lang mit einem Intervall von jeweils rund 10 Sek. (= 720 Aufnahmen) von einem stabilen Stativ aus via Timer ablichten. Das ergibt nach Verrechnung einen Zeitrafferfilm von rund 30 Sek.. Die Zeit ist nötig, weil nur verzeinzelte Schollen abtreiben, viele sich jedoch nur gegenseitig aufschaukeln. Wählt man eine zu kurze Gesamtaufnahme-Zeit, dann scheint die Lagune nur zu wackeln, man kann die abtreibenden Eisschollen dann kaum mehr verfolgen.
  • Kamerafahrten sind via Fotodrohne bzw. Copter spannend, wenn man sich traut, über die Lagune zu fliegen. Wer zu flach fliegt und gegen einen Eisturm kracht, muss natürlich mit einem Totalverlust rechnen. Die für uns eindrucksvollste Perspektive ergab sich am nahe gelegenen Atlantik aus großer Höhe, wo wir den Fotomodus des DJI Phantom Vision genutzt und ein Rundum-Panorama in Einzelabschnitten abgelichtet haben. Letzteres wurde dann später in einem guten Stitching-Programm wie Autopano verrechnet (siehe 2. Aufnahme unten).

von uns genutztes Equipment:

  • Panoramakopf: Traumflieger Intellishoot Pro Mark II
  • Sony A7 II, Canon EOS 6D, Panasonic Lumix FZ1000, GoPro Hero 4 für Unterwasserimpressionen (am Einbein), Quadrocopter DJI Phantom Vison 2 V3 für Luftbild-Panoramen und Kamerafahrten über dem Gletschersee
  • Objektiv: Canon 24-70mm/2,8 II, für die Sony das Zeiss 24-70mm/4, für Kugelpanorama das Canon Fisheye 8-15mm bei 15mm, montiert an der Sony via Canon EF> Sony Nex E-Mount-Adapter
  • Software: Autopano Giga + Panotour Pro + Livepano Plugin / Lightroom CC
  • Livepano-Aufnahme in zwei Reihen (+30 / -30 Grad) mit jeweils 6 Abschnitten, ISO 100, RAW-Format
     

 

Unsere Foto-Tour geht weiter die Ringstraße entlang Richtung Osten nach Hvalnes.

Wir kommen vom Svartifoss.


Dieser Report wurde am Mittwoch, 20. Mai 2015 erstellt und zuletzt am Dienstag, 02. Juni 2015 bearbeitet.


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