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Sigma 20mm 1,4 Art - Demo & Test

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Demo-Video - erster Indoor-Test - Labortest - Outdoortest - Fazit - Technische DatenLinks - Leserkommentare



Lichtstärken-Weltrekord im Weitwinkel:

Sigma 20mm / 1,4 DG HSM Art im Test

Sigma bringt mit dem 20mm / 1,4 Art ein vollformat-kompatibles Weitwinkelobjektiv mit einer extremen f1,4-Lichtstärke. Bislang sind ansonsten nur Weitwinkel bis 24mm-Brennweite in einer derartigen Lichtstärke verfügbar. Ob das Sigma-Objektiv seiner Art-Linie mit hohem Anspruch auf Abbildungsleistung und Fertigungsqualität gerecht wird? Wir haben es ausführlich getestet!

Sigma selbst spricht bei der Konstruktion des 20mm / 1,4 von einem Höhepunkt der Art-Linie und verweist dabei auf Erfahrungen, die man u.a. mit dem hochgelobten Sigma 18 - 35mm / 1,8 Art habe sammeln können. Verbaut wird ein doppelseitiges, asphärisches 59mm-Linsenelement sowie einige Low Dispersions-Glaselemente. Lt. Sigma sollen so Vignettierungen, Farbsäume, Koma und Verzeichnungen minimiert werden. Eine Super Multi-Layer Vergütung (SML) soll Reflexe und Geisterbilder minimieren und auch im Gegenlicht eine besonders kontrastreiche Darstellung ermöglichen.

Der Anwendungsfokus eines solch lichtstarken Weitwinkelobjektivs liegt nicht nur bei Lowlight-Anwendungen, um z.B. den nächtlichen Himmel bzw. die Milchstraße abzulichten. Man kann das Sigma auch für Freistell-Effekte nutzen, um z.B. nahe am Objektiv liegende Motive bzw. Personen vor dem Hintergrund zu lösen. In beengten Verhältnissen lassen sich dank 20mm auch weitläufige Innenarchitektur bzw. Personengruppen erfassen. Auch für Panorama-Anwendungen sind 20mm eine interessante Wahl.

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ausführliches Testvideo



 Hinweis: das im Video gezeigte Auflösungschart wurde überarbeitet, die korrekte Durchschnittsauflösung liegt bei 2.089 Linien!

 

Erster Test im Studio


Bevor wir eine Laboruntersuchung machen, setzen wir das Sigma 20mm / 1,4 vom Stativ aus auf unsere Regalwand an und machen aus 7m Entfernung einige Testaufnahmen, um insbesondere die Randschärfe zu beurteilen. Dabei nutzen wir eine hoch auflösende EOS 5Ds, um erste Erfahrungen zu sammeln, ob hier die extreme 50 Megapixel-Auflösung noch bedient wird.

Insgesamt sind wir überrascht, das schon bei der lichtstarken Offenblende von f1,4 sogar im äußersten Randbereich noch eine gute Detailzeichnung auszumachen ist. Im Vergleich haben wir auch ein Canon 24mm/1,4 II, bei dem der Offenblend-Auflösungsabfall viel deutlicher erkennbar wird.

Abgeblendet auf f2,8 legt das Sigma 20mm / 1,4 sowohl im Zentrum als auch im Randbereich noch etwas zu aber der Unterschied ist insgesamt geringfügig. Das ändert sich auch bei f5,6 nur unwesentlich. Insoweit zeigt der erste Test im Innenraum, dass eine für uns überraschend hohe Randschärfe am Vollformat-Sensor der EOS 5Ds erreichbar ist. Allerdings sind noch Farbsäume erkennbar, deren man sich jedoch via Korrekturprofil unter Lightroom bzw. Photoshop schnell entledigen kann.

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Auflösungstest im Labor


Im Labor nutzen wir unser Testchart, das wir allerdings mit dem Weitwinkel aus relativ geringer Distanz ablichten müssen, um es noch formatfüllend zu erfassen. Hier besteht etwas die Gefahr, dass schon erste Bildfeldwölbungseffekte greifen, die zu einer nicht ganz realistischen Unschärfe im Randbereich führen können. Auch hier nutzen wir zunächst die EOS 5Ds, erkennen aber schnell, dass sich eine ähnlich hohe Auflösung schon bei Offenblende ergibt, wie wir es zuvor bei den Innenraum-Aufnahmen registriert haben.

Die Randschärfe lässt zwar etwas aber nicht drastisch nach. Um vergleichbare Messwerte zu unseren anderen Objektivtests im Vollformat erzielen, nutzen wir ergänzend auch eine Canon EOS 5D Mark 2 und ermitteln die Linienauflösungswerte. Hier ergeben sich durchschnittlich 2.089 Linien, was ein beachtlicher Wert ist. Mit einem Canon 24mm 1,4 II erreichen wir beispielsweise mit 1.833 Linien im Schnitt geringere Werte, was sich auch in einer im Randbereich geringeren Auflösung in der Praxis nachvollziehen lässt.

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Outdoor bei Tageslicht


Wie gut ist die Schärfe auf etwas entferntere Motive im Landschaftsbereich? Das untersuchen wir am Hamburger Elbdeich und testen dabei auch gleich den Autofokus. Dabei nutzen wir die EOS 5Ds und stellen zunächst den Fokus auf maximale Unschärfe. Anschließend nutzen wir mit dem mittleren AF-Feld den sucherbasierten OneShot-AF, der den Fokus auf ein entfernteres Landschaftselement legt und wiederholen den Test viermal. Von den insgesamt 5 Testbildern (bei f1,4) wird nur ein einziges richtig scharf. Anschließend werden 3 Testaufnahmen in der Liveview mit dem Live-Autofokus durchgeführt. Alle drei werden scharf.

Auch hier begutachten wir die Schärfe bei Offenblende, wobei im Zentrum eine gute Feinzeichnung auszumachen ist, während der Randbereich subjektiv eine Idee weniger hochdetailliert wird, aber noch immer eine beachtliche Schärfe aufweist. Da die Motivkontraste hier im Landschaftsbereich auch von der Farbgebung etwas weniger knackig ausfallen wikt die Randschärfe auf uns allerdings etwas weniger hoch als bei unserem Indoor-Versuch.

Wir vergleichen noch ein Canon 16-40mm/4,0L IS USM bei 20mm und jeweils f4,0. Beide Objektive zeigen hier eine überzeugende Auflösung bis in den Randbereich, wobei uns das Canon noch eine klitzekleine Idee mehr an Feinzeichnung liefert. Der Unterschied ist allerdings geringfügig und durch die Nachschärfoption der RAW-Datei wird man in der Praxis keine wesentliche Unterschiede registieren.

 

Gegenlicht

Motive im Gegenlicht wirken weiterhin kontrastreich. Portraits müssen allerdings mit einem recht geringen Abstand von ca. 50cm durchgeführt werden, damit sich die Person - noch mit Kopf und Oberkörper zu erkennen - nicht im weitläufigen Umfeld verliert. Auch wenn das Sigma relativ verzeichnungsarm daherkommt, können dabei schon etwas merkwürdig anmutende Proportionen bzw. Verzeichnungen auftreten. 20mm sind halt kein Normal- bzw. Teleobjektiv, das man für Portraits eher einsetzt. Letzteres nicht nur, um noch etwas Abstand zur Person halten zu können, sondern auch um Weitwinkel-Verzeichnungen zu reduzieren.

Testaufnahmen im direkten Gegenlicht zeigen am Sigma keine auffälligen Linsenflecken. Erst bei einem Schwenk mit deutlicher Positionsverschiebung der Sonne sind minimalste Linsenflecken hauchdünn zu erahnen.

 

Nahbereich & Makro

Mit dem Sigma 20mm / 1,4 können wir uns von der Frontlinse bzw. zum Motiv auf rund 8cm annähern. Dabei lassen sich rund 26cm formatfüllend in der Breite einfangen, was einem Abbildungsmaßstab von 1:7,1 entspricht. Die so abgelichtete Wiesenblumen werden auch bei Offenblende gut durchzeichnet. Interessant ist dabei aber das Bokeh, das wir mit einem Waldhintergrund bei einigen Buschwindröschen als besonders stimmungsvoll und cremig empfinden. Eine doch kreative Anwendungsmöglichkeit, die bei Weitwinkelobjektiven ggf. ganz neue Anwendungen denkbar macht.

An einigen Nahbereichsbeispielen ist uns abgeblendet jedoch ein etwas unruhiges Bokeh aufgefallen. Für die Anwendung in Retrostellung ist das Sigma wegen fest integrierter Streulichtblende bzw. gewölbter Frontlinse nicht geeignet.

 


Sternen-Himmel

So ein lichtstarkes Weitwinkel wie das Sigma ist natürlich auch für Aufnahmen vom nächtlichen Sternenhimmel prädestiniert. Dabei wird man allerdings an gängigen Weitwinkelobjektiven oft mit einem sogenannten Koma konfrontiert, bei dem meist in den Bildecken die Sterne nicht mehr punktförmig geraten sondern mit einem kometenartigen Schweif versehen sind bzw. die dort wie kleine Untertassen aussehen. Das Koma ist leider auch am Sigma 20mm / 1,4 recht deutlich ausgeprägt. Hier kann es helfen, stärker abzublenden. Dann verliert man allerdings die Lichtstärke und verlängert die Belichtungszeit mit allen Folgeerscheinungen wie z.B. ungewollte Strichspuraufnahmen.

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Fazit


Die Anwendungspraxis zeigt eine schon bei Offenblende für uns noch überzeugende Zeichnung bis in den äußeren Randbereich. Auch an einer EOS 5Ds erweist sich das Sigma als potent genug und bedient noch die hohe 50 Megapixel-Auflösung. Abblenden steigert zwar die Auflösung noch etwas, wobei zunehmend noch der Randbereich etwas zulegt aber der Unterschied zur Offenblende ist bei manchen Motiven - z.B. bei unserem ersten Test im Büro - nicht allzu gravierend. Auf größere Distanzen mit mittleren Kontrasten im Landschaftsbereich zeigt sich allerdings der Randbereich doch etwas unschärfer, hier empfiehlt sich Abblenden auf f8.

Farbsäume sind erkennbar aber mit bis zu 5 Pixeln in der Breite nicht übermäßig stark ausgeprägt. Auch die Verzeichnung hält sich auf einem bei den meisten Motiven unauffälligen Niveau. Vignettierungen sind mit knapp bis zu 3,5 Stufen bei Offenblende erkennbar und reduzieren sich bei f2,8 auf eine halbe Stufe. Das Gegenlichtverhalten ist vorbildlich und zeigt in unserem Test überzeugende Kontraste aber auch eine äußerst geringe Anfälligkeit für Linsenflecken.

Problematisch kann der sucherbasierte Autofokusbetrieb sein, der an unserer 5Ds von 5 Versuchen nur ein knackscharfes Ergebnis zeigt. Das weist auf eine Schwankung hin, die sich auch nur schwer über eine AF-Feinjustierung bzw. über das optional anwendbare USB-Dock in den Griff bekommen lässt. Hier ist anzuraten, wenn möglich auf den weniger anfälligen - weil idR kontrastbasierten - Liveview-Autofokus auszuweichen. Die Problematik ist allerdings nicht allein Sigma anzulasten sondern trat bei unserem Test mit der EOS 5Ds auch an einem Canon 35mm/1,4L USM II und sogar einem weniger lichtstarken Canon 24-70mm/2,8L II USM auf, wo der sucherbasierte AF-Betrieb ähnlich hohe Schwankungen aufweist.

Insgesamt kann uns das Sigma auch haptisch überzeugen. Der Außentubus ist zwar überwiegend in Kunststoff verschalt, bietet aber einige Metall-Applikationen. Der sehr breite Scharfstellring ist schön griffig, spielfrei und kann feinfühlig für manuelle Fokussierungen genutzt werden. Das gelingt dank Vollzeiteingriff in die Fokussierung auch dann, wenn der AF-MF-Umschalter in AF-Position steht. Das Bajonett ist in Metall ausgeführt aber ein Dichtungsring fehlt.

Vom Gewicht ist das Sigma mit 950gr schon spürbar. Auch die fest integrierte, nicht abnehmbare Streulichtblende verhindert ein Anschrauben von Filtern. Preislich ist das Sigma mit derzeit rund 900 Euro wegen der extremen Lichtstärke bei 20mm und Vollformat-Kompatibilität aber auch der insgesamt sehr guten Auflösung wegen alles in allem sehr attraktiv!

Spannend kann das Sigma auch per Automatik-Adapter an einer Sony A7 II (mit Firmewareupdate ab 2.0)  bzw. A7R II sein, wo bei unserem Test ein recht flotter Autofokus (im Oneshot) nutzbar ist. Hier lässt sich dann sogar ein Bildstabilisator nachrüsten, auch wenn er bei der kleinen Brennweite eher verzichtbar ist.

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  • extrem lichtstark
  • großer Weitwinkel
  • insgesamt hohe Abbildungsleistung mit guter Randschärfe schon bei Offenblende am Vollformat-Sensor sogar mit einer EOS 5Ds bei 50 Megapixel
  • auch im Gegenlicht kontraststark und unempfindlich gegenüber Linsenflecken
  • verzeichnungsarm und mit noch moderaten, wenngleich im Rand mit meist erkennbaren Farbsäumen (bis 5 Pixel)
  • haptisch überzeugend mit spielfreiem, weich laufendem Einstellring
  • schneller und leiser Ultraschall-Antrieb mit Vollzeiteingriff in die Fokussierung
  • Innenfokus - Frontlinse dreht beim Fokussieren nicht mit
  • Metallbajonett
  • geringe Mindestdistanz von ca. 10cm Streulichtblende - Motiv
  • kreative Freistelleffekte im Nahbereich bei Offenblende - cremiges Bokeh bei Offenblende
  • fairer Preis um derzeit 900 Euro
  • Autofokus bei unserem Test mit einer EOS 5Ds sucherbasiert nicht zuverlässig (was auch an anderen lichtstarken Optiken auftreten kann)
  • fest eingebaute Streulichtblende verhindert den Einsatz von Aufschraub-Filtern bzw. eine Umkehrstellung mit Retroadapter
  • Abgeblendet im Nahbereich teils unruhig wirkendes Bokeh
  • sphärische Aberrationen (Koma) mit Schweif-Effekten an Sternen im Randbereich
  • Wetterschutz nicht vorhanden


 

Technische Daten
UVP / Strasse (04/2016) 1.049 EUR / 930 EUR bei Calumet kaufen
Markeinführung Novmeber 2015
Gewicht 950gr
Bajonett Canon EF (auch Nikon, Sigma)
Brennweite 20mm / 1,4 (vollformat-kompatibel)
Naheinstellgrenze 28cm
Abbildungsmaßstab 0,14
optische  Elemente 15 Linsen in 11 Gruppen
Filteranschluß nicht vorhanden
Anzahl Lamellen 9
Blendenumfang f 1,4 - f 16
Bildstabilisierung nein
Motor Ultraschall
Größe 90,7 x 129,8mm (Durchmesser x Länge)
Lieferumfang integrierte Streulichtblende, Frontdeckel, Rückdeckel, Köcher
Besonderheiten  Innenfokus

 

Objektiv-Rangliste für Canon Vollformat


   

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weiterführende Links


 

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Dieser Report wurde am Dienstag, 19. April 2016 erstellt und zuletzt am Freitag, 17. Juni 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Martin 26.04.2016 - 05:23:08
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Also ich meine: lieber eine maximale Blenden Öffnung von f 2,0 bzw. 2,8 und da für kleiner und leichter.
Das Ding ist mir so einfach zu üppig.

3 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 24.04.2016 - 13:27:04
@Frank: scöner Kommentar! Der Wetterschutz mag teils Marketing sein, hilft aber dem Anwender bei Gewährleistungsfragen, hier eine kostenlose Reparatur einzufordern. Die Rangliste werden wir demnächst vervollständigen, wenn das Sigma 24-35m/2,0 Art online geht.
VG Stefan_tf

0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Frank 24.04.2016 - 13:09:19
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Wie gewohnt, wieder ein sehr guter Traumflieger Report!

Ich besitze das Objektiv seit März und kann alle hier gemachten Aussagen unterschreiben... ;-)

Das Fehlfokus-Problem ist meines Erachtens das einzige kleine Manko und leider kein Einzelfall bei Sigma Art Objektiven. Bei meinen 3 Exemplaren hatte ich leider auch einen deutlichen Fehlfokus (Sigma 20, 35, 50mm Art an 5D Mark III). Bei all meinen Canon Objektiven hatte ich dieses Problem noch nicht. Allerdings sind diese auch nicht so lichtstark. Übrigens kann das m.E. ausschließlich beim sucherbasierten Autofokus auftreten, im Lifeview stellt der Autofokus verfahrensbedingt immer exakt scharf es sei denn er findet keinen Kontrast...
Eigentlich finde ich es aber nach wie vor "bemerkenswert" von Sigma, dass sie es mit dem USB Dock verstehen aus einem behebbaren Qualitätsmangel auch noch ein zusätzliches Geschäft zu machen und das Problem geschickt an den Kunden durchzureichen. Mit Ausnahme der Kalibrierfunktion wäre das billig anmutende Plastikteil m.E. komplett verzichtbar. Der Vorteil, man spart das Hin- und Herschicken von Kamera und Objektiv(en) und erhält immerhin ein besseres Ergebnis, als nur die interne Kamerafunktion zu nutzen, da man unterschiedliche Motivabstände kalibriert. Ansonsten finde ich schon, dass man ein Objektiv mit Fehlfokus reklamieren sollte.
Die hier festgestellten Komas treten auch beim 35 mm Art auf, sind aber m.E. zu verschmerzen, da sie nur in der 100% Ansicht am Bildschirm auffallen oder auf wirklich großformatigen Ausdrucken, mit der Nase direkt am Bild. Also ein "Problem" für Pixelpeeper...
Am so genannten "Wetterschutz" von Objektiven habe ich generell so meine Zweifel, seit ich in Island eine kurze Wasserfall-Dusche abbekommen habe und die 5 D Mark III mit "abgedichtetem" 24-105er L-Objektiv erst einmal die Grätsche gemacht haben. Die Kamera war nach dem Trocknen wieder einsatzbereit, aber das Objektiv war kaputt, produierte nur noch Errormeldungen und musste zum Service. Solange hier von Canon und anderen Herstellern keine genormte Schutzklasse angegeben wird, halte ich den "Wetterschutz" für Marketing.
Alles in Allem finde ich, man erhält beim Sigma 20 mm Art ein sehr ansprechendes und empfehlenswertes Objektiv mit einer sehr guten Abbildungsleistung und Alleinstellungsmerkmal in Kombination von Lichtstärke und Bennweite. Wer die Lichtstärke benötigt und/oder gerne zum Freistellen nutzt, kommt wohl erst einmal nicht daran vorbei.

P.S.: in der Rangliste habe ich es aber (noch) nicht gefunden...!?

4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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