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DJI Phantom 3: Inbetriebnahme, Flug-Demo und Vergleich

DJI Phantom 3: Inbetriebnahme, Flug-Demo und Vergleich

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28 von 34 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

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Demo-Video - Bildqualität - FAQs - technische Daten - Links



Quadrocopter DJI Phantom 3 - Flugdemo, Inbetriebnahme und Vergleich

Der DJI Phantom 3 Professional ist ein neuer und spannender Quadrocopter, der über eine 4k-Videokamera aber auch einen 12 Megapixel-Fotomodus incl. RAW-Format verfügt. Dank Gimbal lassen sich im Flug absolut stabile Aufnahmen realisieren.

Doch vor dem Luftmanöver will einiges beachtet sein, damit weder Copter noch Personen Schaden nehmen.

Wir vergleichen den Phantom 3 auch zum Vorgänger Phantom 2 Vision+ und ziehen einen Vergleich zur 4k-fähigen Kamera Gopro Hero 4 Black.  Weiter unten zeigen wir 100%-Bildbeispiele zur Bildqualität!

Videodauer ca. 34min.

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Video



 

Bildqualitäts - Vergleich


Nachfolgend zeigen wir einen 100%-Bildqualitätsvergleich zwischen der Phantom 3 Professional (Kamera FC300X), der Phantom 2 Vision+ (Kamera FC200) und auch der GOPRO Hero 4 Black.

Die Phantom 3 Prof. zeigt im Fotomodus bei JPEG-Bildern etwas detailliertere Ergebnisse als die Phantom 2, vor allem wenn man sie nachträglich etwas aufhellt. Letztere hat allerdings mit 14 Megapixel noch etwas mehr Bildgröße als die Phantom 3 (12 Megapixel).  Im RAW-Format sind die Vorteile sogar erheblich. Die Phantom 2-RAWs konnten wir nach Aufhellung praktisch nicht mehr artefaktefrei nachschärfen, was uns an der Phantom 3 hingegen gelingt (jeweils bei ISO 100).

Bei den Videoscreenshots zeigen sich erwartungsgemäß erhebliche Vorteile für die Phantom 3 Professional, selbst wenn man hier Full HD einstellt, sind die Ergebnisse deutlich detaillierter als an der Phantom 2. Im 4k-Vergleich (UHD) zur GOPRO Hero 4 Black zeigen sich u.E. leichte Vorteile an der Phantom 3 durch einen etwas besseren Kontrast, die Feinzeichnung fällt bei 4k und 100%-Ansicht an beiden Kameras etwas ab und liegt insgesamt auf einem ähnlichen Niveau. Die Gopro hat allerdings etwas mehr Bildwinkel als die Phantom 3.

Insgesamt zeigt sich an der Phantom 3 ein überzeugendes Bild sowohl im Foto- als auch Videomodus hier bei Tageslicht und dem genutzten ISO 100. Die Vorteile werden gegenüber der Phantom 2 sehr deutlich - gegenüber der Gopro Hero 4 Black sind die Vorteile in 4k u.E. allerdings marginal.

Mit spiegellosen Systemkameras oder DSLR kann die Phantom 3 mit ihrem Bildsensor und einem Verlängerungsfaktor von 5,7x natürlich insbesondere in Lowlight nicht mithalten. Man wird auch mit 1''-Sensoren (Cropfaktor 2,7x) wie z. B. an einer Lumix FZ1000, Sony RX10 oder RX100 bzw. Canon G3 X bessere Ergebnisse erzielen. Die RAWs erfordern an der Phantom 3 auch einen deutlichen Schuss an Nachschärfung, können dann aber bei Tageslicht durchaus überzeugend gelingen!

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FAQs zum Phantom 3



Lohnt sich ein Upgrade vom Phantom 2 Vision+ zur Phantom 3?

Mit beiden Coptern kann man gute Luftbilder bzw. stabilisierte Videos erzielen. Für Hobbyanwender sind die Unterschiede möglicherweise nicht auf Anhieb erkennbar, anspruchsvollere Anwender können aber mit dem Phantom 3 teils erhebliche Vorteile realisieren.

In der Praxis gefällt uns die Phantom 3 (Prof.) aus folgenden Gründen deutlich besser als der Vorgänger:

Der Phantom 3 Professional bietet eine 4k-Kamera und stabilisiert das Video über einen motorisierten Gimbal

  • Der Phantom 3 lässt hochaufgelöste 4k-Videoaufzeichnungen zu. Damit kann man z.B. auch bei Ausgabe in ein HD-Format im Bild auftauchende Rotoren wegschneiden. Die Auflösung ist auch, wie oben gezeigt, bei Aufzeichnung in Full HD deutlich detaillierter als an der Phantom 2 Vision+
  • Die Livebildübertragung findet jetzt in HD-Qualität auf ein Smartgerät statt (720p), während an der Phantom 2 nur SD-Qualität übertragen wird
  • In unser Flugpraxis haben wir häufiger Probleme an der Phantom 2 mit Helligkeitsschwankungen und teils deutlichen Schwankungen beim Weißabgleich im Video. Das Problem entsteht an der Phantom 3 kaum, Helligkeitsschwankungen treten viel seltener auf!
  • Die Fotoqualität im RAW-Format ist beim Phantom 3 einem Phantom 2 überlegen, auch wenn man die RAWs noch deutlich nachschärfen sollte!
  • Der Phantom 3 ist wegen Ultraschall-Sensoren bzw. Mustererkennung via Bodenkamera (Vision Positioning System) auch in Innenräumen stabilisiert. Etwa bis zu einer Höhe von 3m kann man so relativ gefahrlos fliegen. Diese Möglichkeit fehlt der Phantom 2, hier besteht erhebliche Gefahr, dass man eine Kollision verursacht. Erst Outdoor ist auch die Phantom 2 im GPS-Modus stabilisiert, da hier die Geolokalisierung genutzt wird, um den Copter von der Höhe und Position zu stabilisieren (was Indoor nicht funktioniert).
  • An der Phantom 2 haben wir Distanzen von 300m und eine Höhe von 300m noch erreichen können. Doch die Verbindung zum Smartgerät mit Livebildkontrolle reißt dabei immer wieder ab. Wir mussten teils mehrere Minuten warten, bis die Livebildübertragung wieder funktioniert, selbst in unkritischen Locations wie z.B. auf Island, wo in der Umgebung kaum Störfrequenzen vorhanden sind. An der Phantom 3 sind Distanzen bis zu 2km möglich (User haben auch von 5km berichtet). Das Livebild reißt dann trotzdem nicht ab. Auf Android-Smartgeräten (Tablet S) haben wir allerdings teils ein Ruckeln im Bild bemerkt, auch wenn die Verbindung nicht abgerissen ist. In der Praxis kann man mit der Phantom 3 somit idR ein durchgehendes Livebild auch auf größere Distanzen nutzen, was an der Phantom 2 regelmässig selbst auf geringe Entfernungen oft nicht der Fall ist.
  • An der Phantom 3 kann man auch RAW-Aufnahmen ohne längere Dunkelphase auslösen. An der Phantom 2 müssen wir nach Auslösen eines RAWs ca. 10 - 15 Sek. warten, bis das Livebild wieder angezeigt wird. Nur beim JPEG-Format ist auch an der Phantom 2 das Livebild nach ca. 1 Sek. am Smartgerät wieder da.
  • Eine direkte Auslösung von Foto oder Videoaufzeichnung via Taster an der Funkfernbedienung der Phantom 3 ist deutlich komfortabler, als die lediglich via Smartgerät an der Phantom 2 durchführen zu können. Eine Anpassung der mittleren Belichtungsstufe etwa via Rändelrädchen ist an der Phantom 3 viel eleganter gelöst.
  • Die neue Funkfernbedienung bietet jetzt eine Tablethalterung und Taster bzw. Rändelrädchen für einen Direktzugriff z.B. auf die mittlere Belichtungsstufe, Bildwiedergabe und Fotoaufnahme!

  • Eine direkte Bildkontrolle der Fotos oder Videoaufzeichnungen kann man an der Phantom 3 auch via Play-Button an der Funkfernbedienung (rechts außen) oder in der App durchführen, ohne die Bilder erst noch händisch ans Smartgerät übertragen zu müssen. Man kann die Bilder sogar kontrollieren, während die Phantom 3 noch in der Luft ist, an der Phantom 2 besteht diese Möglichkeit nicht!
  • Generell liegt die Funkfernbedienung der Phantom 3 wegen Gummierung an der Seite bzw. Unterseite deutlich griffiger in der Hand. Die Smartgerätehalterung ist im Gegensatz an der Phantom 2 auch für Tablets geeignet.
  • Die Ladezeit beim Akku-Laden ist an der Phantom 3 (Prof.) deutlich kürzer als an der Phantom 2. Der Flugakku ist etwa nach 30 - 40min wieder aufgeladen, während man an der Phantom 2 mind. die doppelte Zeit warten muss.
  • Die Phantom 3 nutzt ein rectangulares Objektiv (20,7mm KB), das hinsichtlich Bildfeldwölbungseffekten auskorrigiert ist. An der Phantom 2 Vision+ kann man zwar mehr Bildwinkel nutzen, dafür kassiert man aber auch Verkrümmungen, die vor allem im Video störend wirken, wenn der Horizont nicht exakt mittig ausgerichtet ist.
  • In der App DJI Pilot ist an der Phantom 3 eine Karte mit Wegstrecke einblendbar; die auch für Orientierungszwecke hilfreich ist, falls man den Copter doch mal aus den Augen verloren haben sollte.
  • An der Phantom 3 kann man auch mit manuellen Werten filmen oder fotografieren (ISO und Zeit einstellbar, Blende ist fix auf f2,8) , was an der Phantom 2 Vision+ nicht möglich ist. Manuelle Werte haben z.B. den Vorteil, dass sich konsistentere Luft-Panoramen fotografieren oder bei Kamerafahrten ganz ohne Helligkeitsschwankungen Wegstrecken abfilmen lassen.
  • Die Phantom 3 bietet im manuellen Fotomodus Belichtungszeiten bis zu 8 Sek., so sich bei wenig Licht Langzeitbelichtungen durchführen lassen. An der Phantom 2 ist dies nicht möglich.
  • Die App DJI Pilot für die Phantom 3 bietet noch Möglichkeiten wie Videoschnitt, einen Flugtrainer, Live-Streaming ins Web (allerdings derzeit wegen Rundfunkstaatsvertrag mit Erfordernis einer Senderlizens auf Youtube in Deutschland nicht möglich), die an der Phantom 2 so nicht geboten werden.


Wie lang ist die Flugdauer an der Phantom 3?

Wenn man Videos aufzeichnet ungefähr 15 - 18min. An der Phantom 2 Vision+ ist die Flugzeit allerdings mit ca. 20min. noch etwas länger. Grund ist auch die frühzeitige Warnung, dass man landen soll, die an der Phantom 3 schon bei 30% Restkapazität angezeigt wird. An der Phantom 2 ist dies erst unterhalb von 20% der Fall.

Es lohnt sich, einen oder zwei Ersatzakkus für den Phantom 3 anzuschaffen, damit die Flugdauer ausgedehnt werden kann.

Ein Ersatz-Akku für die Phantom 3 verdoppelt die Flugdauer - der neue Akku hat 4.480 mAh und 15,2V. 


Was ist der Unterschied der Phantom 3 Professional zur Advanced-Version?

Der Unterschied besteht in der Videoqualität. An der Professional-Version kann man in 4K aufzeichnen (2.160 / bis 30p), an der Advanced-Version nur bis Full HD (1.080/60p). Ansonsten ist das Ladegerät an der Professional-Version stärker und lädt mit 100 Watt. An der Advanced-Version lädt es nur mit 57 Watt, was dann länger dauert.


Welche Smartgeräte lassen sich an der Phantom 3 nutzen?

Für iOS-Geräte ist iOS 8.0 und höher Voraussetzung, für Android ab 4.1.2, um die App DJI Pilot nutzen zu können.

DJI gibt derzeit eine Kompatibilität für folgende Geräte an (Stand Juni 2015):

iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Air, iPad Air Wi-Fi + Cellular, iPad mini 2, iPad mini 2 Wi-Fi + Cellular, iPad Air 2, iPad Air 2 Wi-Fi + Cellular, iPad mini 3, and iPad mini 3 Wi-Fi + Cellular. This app is optimized for iPhone 5s, iPhone 6, and iPhone 6 Plus

Samsung S5, Note 3, Sony Xperia Z3 , Google Nexus 7 II, Google Nexus 9, Mi 3, Nubia Z7 mini ("Support for additional Android devices will become available as testing and development continues.")

Wir konnten aber auch z.B. ein Samsung Note 4 oder Tablet S nutzen.


Lässt sich die Kamera an der Phantom 3 abnehmen und ggf. gegen eine eigene ersetzen?

Nein, das ist nicht möglich. Die Kamera ist fest mit dem Gimbal verbunden. Wer es versucht riskiert einen Garantieverlust.


Wie weit und hoch kann die Phantom 3 fliegen?

Die Maximaldistanz liegt lt. Hersteller bei 2km Entfernung und einer maximalen Höhe von 500m. Einzelne User haben aber auch schon von Distanzen berichtet, die bei 5km lagen. Generell darf der Copter aber nur auf Sicht geflogen werden, was bei solchen Entfernungen nicht mehr gewährleistet ist!

Im Gebirge ist eine Flughöhe von bis zu 6.000m über Null möglich, darüber wird die Luft zu dünn.
 

Mein Phantom 3 fliegt nur 30m hoch, warum?

Dann ist in der DJI Pilot-App in den Optionen der Beginner-Modus aktiv. Den kann man deaktivieren und die Flughöhe - die dann auf 120m steht - auch noch ändern.


Wie schnell fliegt die Phantom 3?

Der Hersteller gibt eine horizontale Geschwindigkeit von 16 m/s an, was rund 58 km/h beträgt. Die Steigeschwindigkeit beträgt 5m/s (18 km/h) und als Sinkgeschwindigkeit ist 3m/s (10,8 km/h) angegeben.


Lassen sich mit der Phantom 3 auch Panoramen durchführen?

Ja, um ein Luftbild-Panorama mit der Phantom 3 aufzunehmen, empfiehlt sich generell das RAW-Format. Der Bildwinkel beträgt 94 Grad. Somit kann man theoretisch ein 360-Grad-Panorama in 4 Abschnitten erfassen. Da man aber rund 25% links und rechts an Überlappungsbereichen einplanen sollte, kann man ein 360-Grad-Panorama gut in 8 Einzelabschnitten durchführen.

Dafür rotiert man in der Luft mit dem linken Steuerhebel auf eine gut zu merkende Landmarke und bringt sie in das rechte Drittel des Livebildes. Jetzt hält man an und löst die 1. Aufnahme aus. Anschließend rotiert man soweit nach rechts, bis die Landmarke im linken Drittel zu sehen ist. Jetzt wird die 2. Aufnahme ausgelöst. Vor dem Weiterdrehen merkt man sich eine weitere Landmarke, die im rechten Drittel erkennbar ist. Jetzt wird wieder soweit rotiert, bis diese Landmarke im linken Drittel zu sehen ist und dann wird erneut ausgelöst. Insgesamt macht man so etwa 8 Einezlfotos, die man später mit einem Stitching-Programm wie z.B. PTGui, Hugin oder Autopano montiert. Persönlich haben wir mit Autopano die besten Erfahrungen beim Montieren gemacht. Adobe Lightroom hat seit Vers. CC ( bzw. Vers. 6) auch eine Panoramafunktion aber wir konnten selten einwandfreie Ergebnisse erzielen, weil z.B. Teilbereiche einfach weggelassen werden.

Nachfolgend zeigen wir ein mit der Phantom 3 in 8 Einzelabschnitten aufgenommenes 360-Grad-Panorama. Nach Optimierung der RAWs mit Lightroom wurde es in Autopano gestitcht. Die Bildgröße liegt im Original mit 15.711 x 3.180 Pixeln vor, ausgegeben haben wir das Panorama jedoch in 10.000 x 2.024 Pixel, um eine sehr gute Qualität dann bei 100%-Ansicht zu gewährleisten (bitte einzoomen):


Wo finde ich die HDR-Funktion?

Die HDR- oder automatische Reihenbelichtungsfunktion (AEB) erreicht man in der App DJI Pilot, wenn man den Auslösebutton länger gedrückt hält. Um die Funktionspalette wieder einzuklappen, wischt man mit dem Finger von links nach rechts!

Die Phantom 3 kann sowohl Einzelfotos als HDR erzeugen als auch automatische Reihenbelichtungen (AEB = auto exposure bracketing) durchführen. Letztere erzeugen eine Normalbelichtung und zusätzlich zwei oder vier unter- und überbelichtete Aufnahmen. Für diese Reihe empfiehlt es sich meist, sie mit einem externen HDR-Programm zu verrechnen. Seit Lightroom CC (bzw. LR 6) ist diese Funktion auch in Adobes RAW-Konverter direkt erreichbar, wenn man die Bilder der Reihenbelichtung mit der Maus selektiert und über die rechte Maustaste "..Bilder zusammenfügen" wählt.

Am Phantom 3 ist die Funktion nur über die App DJI Pilot erreichbar und dort etwas versteckt. Wenn man den Slider auf dem Fotomodus stehen hat, dann hält man den Auslöse-Button (Softwarebutton) etwas länger gedrückt, bis eine Kontext-Palette mit weiteren Modi ausklappt. Hier kann neben der Einzelaufnahme ein HDR-Einzelfoto, Serienaufnahmen, timergesteuerte Aufnahmen und auch eine automatische Reihenbelichtung ausgewählt werden.

Der Belichtungsabstand der automatischen Reihenaufnahmen zueinander liegt allerdings lediglich bei 0,7EV und ist damit nicht sonderlich weit aufgespreizt. Man erreicht daher selbst bei der 5stufigen Reihenbelichtung nur eine zusätzliche Belichtungsbandbreite von knapp 3EV die man oft auch schon in einem einzelnen RAW über einen guten RAW-Konverter nutzen kann.

Wer eine höhere Bandbreite nutzen will, kann aber in den manuellen Modus wechseln und dort die Reihenaufnahmen manuell mit jeweils unterschiedlichen Belichtungszeiten auslösen. Oder man verändert die mittlere Belichtungsstufe (bis +-2EV) und löst dann jeweils nacheinander aus.


Kann ich auch einen Akku von der Phantom 2 an der Phantom 3 nutzen?

Nein, der Akku an der Phantom 3 hat andere mAh-Werte und ist mit 4 Zellen (statt 3 Zellen) ausgestattet. Generell ist nur der Original-Akku an der Phantom 3 kompatibel.


Warum lässt sich der Akku an der Phantom 3 manchmal nicht sofort ausschalten?

Falls die Videoaufzeichnung noch laufen sollte, werden die Daten vorher noch auf der SD-Karte gesichert. Erst dann schaltet sich der Akku ab!


Was muss ich beachten, bevor die Phantom 3 in die Luft gebracht wird?

Zunächst wird auch von Hobby-Anwendern eine Haftpflichtversicherung für den Betrieb von Fluggeräten benötigt. Bei gewerblicher Nutzung ist eine Aufstiegserlaubnis erforderlich. Je nach Bundesland benötigt man eine Einzelaufstiegserlaubnis (z.B. in Hamburg) oder kann auch eine pauschale Aufstiegserlaubnis erwerben (z.B. in Schleswig Holstein für 2 Jahre). Damit sind jeweils Kosten verbunden.

Grundsätzlich wird i.A. eine Flughöhe von 100m toleriert. Im Bereich und der Nähe (1,5km) von Flughäfen ist ein Aufsteigen nicht erlaubt (bzw. nicht über 5m), das Überfliegen von Personen oder das tiefe Überfliegen von Grundstücken oder Anfliegen von Tieren ist nicht erlaubt. Auch Energiegewinnungsanlagen wie z.B. Atomkraftwerke etc. dürfen nicht überflogen werden. Hier sollte man sich ggf. noch detaillierter informieren. DJI verweist hier auch auf Kurzinformationen über die Nutzung von unbemannten Luftfahrtsystemen.


Welche Einstellungen sind in der App DJI Pilot vorzunehmen?

Auch wenn man theoretisch ohne Smartgerät bzw. ohne die App fliegen kann, sollte man die App DJI Pilot nutzen. Hier werden einem - neben dem Livebild - auch die wichtigsten Informationen wie der aktuelle Flugmodus, die Anzahl der verbundenen Satelliten etc. angezeigt. Daneben finden sich zahlreiche Einstellmöglichkeiten, um z.B. die Foto- und Videoqualität zu ändern, den Kompass zu kalibrieren etc..

Wir erklären im ausführlichen Video (Dauer ca. 35min), welche Einstellmöglichkeiten vorhanden sind und was es zu beachten gilt:

 

Wo finde ich den Flugsimulator?

In der App DJI Pilot findet sich etwas versteckt ein Flugsimulator (derzeit nur für iOS). Wir zeigen im Video, wie er sich aufrufen lässt und was man beachten sollte:


Was muss ich am Phantom 3 für die Inbetriebnahme alles einstellen, bevor er sicher fliegt?

Nachfolgend geben wir eine Schrittanleitung für die Inbetriebnahme der Phantom 3. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Haftung für Fehlbedienungen übernehmen. DJI rät, dass man sich zuvor die Videos des Herstellers ansieht!

Zunächst sollte man zu Hause die Inbetriebnahme prüfen, sowie die App DJI Pilot herunterladen. Dies beschreiben wir in den nachfolgenden Schritten 1 - 13. Den Flug draußen beschreiben die Schritte 14 bis 28!

Die Schrittanleitung für den Flug draußen können Sie auch als PDF hier herunterladen und ausdrucken!

  1. Zunächst sollte man den Flugakku und auch die Fernbedienung vollständig über das im Lieferumfang enthaltene Netzgerät laden.
  2. Der Flugakku wird dann in den Phantom 3 eingesteckt (bis er sicher einrastet).
  3. Jetzt wird ein Smartgerät via USB-Kabel mit der Funkfernbedienung verbunden. Ein Kabel für Android-Smartgeräte USB>MicroUSB ist im Lieferumfang enthalten. Für iOS-Geräte nimmt man das Lightning-Kabel, das dem iOS-Gerät beiliegt. Die Verbindung wird mit der großen USB-Buchse an der Funkfernbedienung und nicht mit der kleinen hergestellt.
  4. Laden Sie dann die kostenlose App DJI Pilot von Google Play bzw. über den Apple App Store herunter.
  5. Prüfen Sie auch, ob Sie die aktuelle Firmware auf dem Copter und der Fernbedienung installiert haben (siehe Firmwareupdate).
  6. Legen Sie die im Lieferumfang enthaltene oder eine alternative Micro-SD-Karte in den Gimal am Copter ein, damit Sie auch Filmen und Fotografieren können.
  7. Entfernen Sie die Transportsicherung (transparente Plastikklammer) von der Kamera, entfernen Sie auch den Objektivschutz bzw. die Schutzfolie vom Objektiv vor dem ersten Einsatz
  8. Starten Sie die Funkfernbedienung über kurzen und gleich darauf längeren Druck auf die Start-Taste (linker großer Taster auf der Funkfernbedienung).
  9. Schalten Sie den im Copter eingerasteten Flugakku via kurzem und gleich darauf längeren Druck auf die Taste am Akku.
  10. Starten Sie die App DJI Pilot auf dem Smartgerät. Wechseln Sie links auf den Button "Camera" in der App.
  11. Prüfen Sie, ob eine Verbindung der App zum Copter aufgebaut wird. Falls im Statusdisplay steht "no Connection" oder "not connected", dann funktioniert die Kommunikation nicht. Prüfen Sie, ob die aktuellste Version der App installiert ist, ob ggf. Ihr Smartgerät kompatibel ist bw. ob die aktuellste Firmeware auf Copter und Fernbedienung installiert ist.
  12. Steht in der App "Ready to fly" dann ist der Copter flugbereit.
  13. Machen Sie erste Flug-Versuche nicht in Innenräumen sondern draußen auf einer großen freien Fläche, es sollte weder regnen noch zu windig sein.
  14. Wenn sie draußen vor Ort sind, suchen Sie sich eine große freie Fläche, in der mindestens in einem Umkreis von 50m keine Hindernisse auftauchen. Bäume etc. sollten am besten noch deutlich weiter entfernt sein.
  15. Setzen Sie Ihr Smartgerät in die Tablethalterung an der Funkfernbedienung. Verbinden Sie das Smartgerät via USB-Kabel mit der Funkfernbedienung.
  16. Setzen Sie den Copter auf eine möglichst gerade, plane Fläche am Boden. Oft empfiehlt es sich, hier eine Matte als Untersetzer zu nutzen, damit die relativ tiefliegende Kamera nicht verschmutzt, feucht wird oder sich verhakeln kann.
  17. Entfernen Sie die Transportsicherung von der Kamera (transparente Klammer), ggf. wird Sie die App dazu später auch auffordern.
  18. Drehen Sie die im Lieferumfang enthaltenen Propeller auf den Copter. Falls noch die gelben Sicherheits-Labels auf den Rotoren drauf sein sollten, entfernen Sie diese. Die Propeller mit einer schwarzen Kappe werden auf die schwarz lackierten Schrauben gegen den Uhrzeigersinn, die beiden Propeller mit silbernen Kappen auf die nicht lackierten Schrauben im Urzeigersinn aufgedreht. Sie müssen nicht extra festgezogen werden, da sie selbstsichernd sind (rotieren im Fluge entgegengesetzt, so dass sie sich selbst weiter festziehen).
  19. Schalten Sie jetzt die Funkfernbedienung analog über den linken großen Taster ein (kurzer und gleich darauf langer Tipp drauf).
  20. Achten Sie darauf, dass der Schalter vorne links an der Funkfernbedienung im Modus "P" steht!
  21. Legen Sie den Flugakku in den Copter ein und schalten Sie ihn ein (kurzer und langer Druck). Achten Sie darauf, dass die Micro-SD-Karte im Slot am Gimbal eingelegt ist.
  22. Starten Sie die App "DJI Pilot" auf dem Smartgerät und starten über den linken Software-Button "Camera" in die Liveansicht
  23. Ggf. fordert die App Sie auf, den Kompass zu kalibrieren. Dies geschieht beim Erstflug oder wenn Sie den Ort über mehrere Hundert Kilometer wechseln. Folgen Sie der Anweisung zur Kompasskalibierung (Man rotiert den Copter mit der Nase horizontal nach vorn schauenend einmal um die eigene Achse, dann lässt man die Spitze gegen den Boden zeigen und rotiert ebenfalls einmal um die eigene Achse).
  24. Steht in der App "Save to fly" können Sie den Startbutton links in der App bedienen oder aber die Steuerknüppel an der Funkfernbedienung beide nach unten in Richtung Mittelpunkt ziehen und festhalten, bis die Propeller zu drehen anfangen. Jetzt werden die Steuerknüppel losgelassen.
  25. Drücken Sie jetzt den linken Steuerknüppel gerade nach oben, der Phantom 3 sollte jetzt hochfliegen.
  26. Lassen Sie den Steuerknüppel los. Jetzt sollte der Phantom in der Luft schweben. Üben Sie vorsichtig: der linke Steuerknüppel ist für die Höhe zuständig (nach oben: Phantom 3 fliegt hoch, nach unten: Phantom 3 fliegt runter). Wenn Sie den linken Knüppel nach links oder rechts drücken, dann dreht sich der Copter entsprechend um die eigene Achse. Der rechte Steuerknüppel ist für die Flugrichtung zuständig. Nach vorne gedrückt fliegt der Copter auch nach vorne (maßgebend ist die Richtung, in die die goldenen Aufkleber zeigen), nach hinten gedrückt fliegt er rückwärts. Seitlich gedrückt entweder nach links oder rechts.
  27. Um den Copter zu landen, kann man auch einen Landebutton drücken, sonsten wird der linke Steuerknüppel bedächtigt nach unten gezogen, bis der Phantom 3 mit dem Landegestell auf dem Untergrund (oder in der Hand) fast noch schwebt. Jetzt wird der linke Steuerknüppel ganz nach unten gezogen und dort gehalten, bis der Motor ausgeht!
  28. Beenden Sie ggf. noch eine laufende Videoaufzeichnung und schalten den Flugakku aus und auch die Funkfernbedienung!


Wozu ist der Kippschalter mit den 3 Positionen an der Funkfernbedienung da?

Vorne links findet sich der Kippschalter!

Der Kippschalter vorne links an der Fernsteuerung bestimmt, in welchem Modus die Phantom 3 fliegt. Per Standard ist er jedoch nicht aktiv, erst wenn man in der App DJI Pilot in den MC-Settings>Advanced Settings den "Multiple Flight Mode" aktiviert, kann er benutzt werden. Der Schalter bietet 3 Stellungen, die mit P / A / F beschriftet sind:

  • P-Stellung: steht für Positioning-Modus. Der P-Modus stellt sicher, dass sowohl der Betrieb im GPS-Modus als auch über das Indoor-Positionierungs-System geflogen wird und versucht, die Phantom 3 automatisch zu stabilisieren. Noch nicht so erfahrene Anwender sollten in jedem Fall diesen P-Modus wählen!
  • A-Stellung: steht für Attitude-Modus (dt.: Fluglage). Die Phantom 3 nutzt weder GPS noch das Positionssystem, um sich zu stabilisieren. Lediglich das Barometer wird für eine Höhenstabilisierung genutzt. Eine automatische Rückkehr zum Ausgangspunkt ist dennoch möglich, wenn grundsätzlich ein GPS-Signal empfangen wird. Dieser Modus ist für eher erfahrene Anwender empfehlenswerter oder um sich für Problemfälle zu trainieren (auf kurze Distanzen empfehlenswert).
  • F-Modus: steht für Funktions-Modus. Im F-Modus aktiviert man den Intelligent Orientation Modus (IOC). Der IOC-Modus muss zunächst auch  in der DJI Pilot-App aktiviert sein (in den Einstellungen unter "MC Settings > Advanced Setting"). Der Modus führt dazu, dass die Flugrichtung nicht mehr relativ zur Ausrichtung der Nase (mit den goldenen Streifen vorne) erfolgt, sondern sich nach der Startausrichtung richtet, bei dem der Phantom 3 gestartet wurde. Zeigt der Phantom 3 beim Start in Richtung Norden und wird er dann im Flug in einer andere Richtung gedreht, dann fliegt er beim Drücken des rechten Joysticks nach vorne, immer auch in Richtung Norden und nicht in die Richtung, in die die Copter-Nase gerade zeigt! Die Modi Home-Lock und Point of Interest sind zwar geplant, derzeit (DJI Pilot App V. 1.1.2) aber noch nicht umgesetzt.


Was bedeuten die großen, teils blinkenden LED-Lampen unter dem Phantom 3?

Die vorderen, stets rot blinkenden Lichter dienen der Vorwärts-Orientierung. Hinten blinkt ein Code, der verschiedene Bedeutungen hat!

Es gibt vorne zwei LED-Lampen, die stets rot leuchten. Sie sind auf den beiden Armen angebracht, wo auch die goldenen Streifen aufgeklebt sind. Sie dienen lediglich der visuellen Kontrolle, um auch bei Dunkelheit zu erkennen, wo die Ausrichtung des Copters nach vorne liegt.

Auf den hinteren Armen sind LED, die blinken, sie haben folgende Bedeutung:

  • Farbe blinkt schnell abwechselnd in rot, grün, gelb: findet nur beim Einschalten des Akkus kurz statt und ist ein Selbsttest. In dieser Phase sollte der Copter auf einer geraden Fläche und unbewegt stehen!
  • Farbe blinkt grün und gelb: signalisiert die Auffärmphase, in der der Phantom 3 noch nicht gestartet werden kann
  • Farbe blinkt langsam grün: Phantom 3 ist flugbereit und im sicheren "Save to fly-Modus" GPS und visiuelle Positonierung ist aktiv
  • Farbe blinkt zweimal kurz grün, dann Pause und wieder zweimal grün etc.: Der Phantom 3 ist flugbereit aber er nutzt kein GPS sondern nur das visuelle Positionierungssystem (z.B. für Indoorflüge)
  • Farbe blinkt langsam aber kontinuierlich in gelb: Der Phantom 3 ist flugbereit aber er nutzt keine Stabilisierung durch GPS oder das visuelle Positionierungs-System. Es wird lediglich über das Barometer die Höhe gehalten, er kann aber durch Wind wegdriften.
  • Farbe blinkt schnell gelb: Die Funkverbindung zur Fernsteuerung ist verloren gegangen. Ist der Phantom 3 in der Luft, versucht er jetzt normalerweise, automatisch zum Startplatz zurückzukehren (Return-Home).
  • Farbe blinkt langsam rot: Akkuwarnmeldung, man sollte so schnell wie möglich landen. Es besteht ansonsten Gefahr einer Tiefenentlandung des Akkus, der dadurch auch zerstört werden kann.
  • Farbe schnell blinkend rot: Der Phantom 3 hat jetzt so wenig Akkuladung, dass er bereits selbständig zu sinken beginnt. Man sollte sofort landen!
  • Farbe blinkt abwechselnd rot und gelb: der Kompass ist gestört, ggf. wegen einer Störquelle in der Umgebung. Man sollte eine Kompasskalibrierung durchführen (wird auch in der App angezeigt und dort auch, wie sie durchgeführt wird).


Darf man über das Netzgerät die Funkfernsteuerung und den Flugakku gleichzeitig laden?

DJI empfiehlt, dies nicht zu tun, sondern den Flugakku bzw. die Funkfernbedienung nicht gleichzeitig sondern nacheinander zu laden.


Hilfe es spiegelt - Ich erkenne draußen am Smartgerät wenig von der App bzw. dem Livebild!

Vor allem bei Sonneneinstrahlung reflektiert das Smartgeräte-Display ziemlich stark und man erkennt ggf. wenig von der App-Bedienoberfläche bzw. dem Livebild. Sie können zur Optimierung:

  • eine Sonnenlichtblende anbringen. Monitor-Blenden gibt es z.B. für das iPad Air 2, iPad Mini3, iPad Mini2 etc. hier! Für iPad Mini oder 8''-Tablets hier!
  • Nutzen Sie eine First Person View-Brille. Solche Vidoebrillen benötigen meist einen HDMI-Ausgang, der aber an der Funkfernbedienung der Phantom 3 nicht vorhanden ist. Als Workaround können Sie aber ein Tablet mit HDMI-Ausgang (z.B. das Android-Tablet Nvidia shield) nutzen und dort z.B. eine Zeiss Cinemizer OLED (plus HDMI-Adapter) einkoppeln. Alternativ kann man auch eine Epson Moverio BT-200 über Screen-Mirroring an einem Android-Smartgerät nutzen. Details dazu finden Sie in unserem Report zur Epson Moverio!


Wie macht man ein Firmware-Update an der Phantom 3?

Es ist wichtig, den Phantom 3 regelmäßig auf dem aktuellsten Fimware-Stand zu halten. Man muss dabei beachten, dass sowohl der Copter als auch die Funkfernbedienung jeweils ein eigenes Firmwareupdate benötigen.

DJI bietet dafür eine Download-Seite zum Phantom 3 und dort auch eine englische  - leider teils missverständliche - Anleitung.

Grundsätzlich wird eine gezippte Datei wie z.B. "Phantom_3_Pressional_Firmware_v1,2,6_en" zum Download bereitgestellt. Die lädt man herunter und entpackt sie (z.B. indem man über die rechte Maustaste unter Windows den Befehl "..alle extrahieren" wählt). Die entpackten Dateien werden auf die Micro-SD-Speicherkarte ins Wurzelverzeichnis gespeichert.

Beim Entpacken wird ein Ordner erzeugt, der wiederum einen Ordner und darin zwei Dateien enthält. Wichtig ist dabei, nicht den gesamten Ordner sondern nur die eigentliche Firmwaredatei (z.B. P3X_FW_V01.01.0026) ins Wurzelverzeichnis zu kopieren.

Firmware-Update für den Copter:

Vor dem Update bitte prüfen, dass die SD-Karte wenigstens 100MB an freiem Speicherplatz enthält. Der Flugakku muss wenigsten 50% an Restkapazität haben.

Jetzt wird die SD-Karte in das Kartenfach im Gimbal des Phantom 3 eingelegt. Dabei ist die Funkfernbedienung ausgeschaltet und nach dem Einlegen wird nur der Copter eingeschaltet. Jetzt startet das Firmwareupdate automatisch. Dabei blinkt die Status-LED an der Kamera abwechselnd grün und rot. Nach rund 25 Minuten hört das Blinken auf und das Firmewareupdate ist fertig.

Man sollte jetzt die SD-Karte kontrollieren. Dort ist eine Textdatei erzeugt, die den Text enthalten sollte "result: successful".

Firmware-Update für die Funkfernbedienung:

Bitte sicherstellen, dass die Funkfernbedienung wenigstens über 50% der Akkukapazität verfügt.

Für die Funkfernbedienung wird dieselbe Firmware-Datei benötigt wie oben für den Copter. Es gibt also keinen Extra-Download dafür. Die Datei wird auch ins Wurzelverzeichnis der SD-Karte kopiert (bzw. man lässt sie dort einfach, wenn man sie für das Copter-Firmware-Update schon dorthin kopiert hat). Sollte noch eine Text-Datei von dem Copter-Firmwareupdate vorliegen, dann diese Text-Datei bitte vorher löschen!

Um die Micro-SD-Karte mit dem Firmewareupdate für die Funkfernbedienung zu nutzen, wird sie entweder in ein SD-Cardreader gelegt und dieser via USB-Kabel mit der Funkfernbedienung verbunden (Achtung, dafür ist der große und nicht der kleine USB-Anschluss an der Funkfernbedienung zuständig). Oder man kopiert die Firmwaredatei auf ein USB-Dongle. Letzteres hat bei uns funktioniert, während wir mit der Lösung per Cardreader keinen Erfolg hatten!

Jetzt wird die Funkfernbedienung eingeschaltet. Nach rund 60 Sekunden ändert sich die Status LED an der Funkfernbedienung kontinuierlich auf "blau" und die Bedienung piept dabei was signalisiert, dass die Firmware installiert wird. Das kann rund 10 Minuten dauern (bei uns gings aber auch schon deutlich schneller). Das Piepen erstummt und die LED ändert sich auf ein kontinuierliches Grün, sobald das Firmware-Update fertig ist.

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Technische Daten der Phantom 3 Professional


 

Technische Daten
UVP / Strasse (06/2015) 1.499 EUR / 1.399 EUR.
Markeinführung April 2015
Gewicht 1.280gr
Größe 59cm (Diagonal)
max. Geschwindigkeit 16 m/s (58 km/h) im Atti-Modus ohne Wind
Steig- und Sinkgeschwindigkeit Steigen max 5 m/s (18 km/h), Sinken max 3 m/s (10,8 km/h)
Einsatztemperatur 0 bis 40 Grad Celsius
GPS-System GPS (Navstar) und Glonass
Kamera-Sensor Sony Exmor 1/2,3'', 12 Megapixel
Objektiv 20mm mit 94 Grad (KB), f2,8, Fixfokus
ISO-Bereich 100 - 3200 (video), 100 - 1.600 (Foto)
Verschluss 8s - 1/8000s
Bildgröße 4.000 x 3.000 Pixel (RAW, RAW + JPEG, RAW)
Foto-Funktionen Single Shot / Burst Shooting 3 / 5 / 7 / Auto Exposure Bracketing (AEB) 3 / 5 mit 0,7EV Abstand, Zeitraffer
Video-Modi 4k: 4.096 x 2.160p 24/25 - UHD 3.840 x 2.160p 24/25/30 - FHD 1.920 x 1.080p 24/25/30/48/50/60 - HD 1.280 x 720p 24/25/30/48/50/60
Speicherkarte  Micro SD, maximal bis 64GB - Class 10 oder UHS-1 erforderlich
maximale Bitrate  60 Mbps
Videoformate  MP4, Mov (MPEG-4 AVC/H.264
Gimbal  Pitch - 90 bis +30 Grad, Stabilisierung auf 3 Achsen (pitch, roll, yaw)
Vision Positioning  Arbeitsbereich 30cm - 300cm, Untergrund mit einem klaren Muster und ausreichend Licht >15 Lux erforderlich
Funk-Frequenz  2,4 - 2,483 GHz
Maximal-Distanz  2.000m
Video-Output  via USB
Akku der Funkfernbedienung  6.000 mAh LiPo 2S
Akku-Netzgerät  17,4 V, Ladestrom 100W
Akku  4.480 mAh, 15,2V, Lipo 4S, 68 Wh, Gewicht 365gr
Live View / DJI Pilot-App  Arbeitsfrequenz 2,4 GHz ISM, 720p 30 B/s, Verzögerung Livebild 220ms
Lieferumfang  Copter, Funkfernbedienung, 1x Akku, 8 Rotorblätter, 16GB SD-Karte, Anschlusskabel Micro USB auf USB, Demontage-Werkzeug, Ersatz-Kleinteile

 


 

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Dieser Report wurde am Donnerstag, 25. Juni 2015 erstellt und zuletzt am Samstag, 04. Juli 2015 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Matti. 15.07.2016 - 03:29:30
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo leutz.


Habe vor mir die drohe auch zu kaufen. Aber etwas an infos fehlt mir, bzw bin mir nicht ob es geht.
Ich besitze ein ipad pro 12,9. ich habe gelesen (in test) das es mit ein samsung tablet s auch möglich sei. Warum auch nicht mit mein ipad. Falls ja, wäre ich für infos sehr dankbar. Weil ich so meine zweifel habe, zwecks der halterung an der fernbedienung.

Mit freundlichen Grüßen matti.

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Autor: Ingo 06.02.2016 - 18:17:45
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich habe mir auch eine Phantom 3 zugelegt sehr hübsches Teil wenn sie Fliegt.
Ich habe Probleme mit den einstellungen auf der App,teilweise habe ich sie schon eingestellt
aber einige dinge fehlen eben die wichtigen.
Sie fliegt nicht einmal liefen die Motoren kurz wo ich beim einstellen war,das wars dann auch.
Wohnt jemand im Raum Schwarmstedt , Celle oder Mellendorf der mir mal helfen könnte ?
Ich lass mal eine emailadresse hier

tirol2@freenet.de)

Danke Ingo

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Autor: Stefan G. 24.01.2016 - 11:13:57
@Anonym2: Uns ist nicht bekannt, dass man eine Verbindung via USB an iOS-Geräten vornehmen müsste. Man nutzt hier den Lighting-Anschluss mit dem entsprechenden Kabel.

VG Stefan

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Autor: Anonym2 24.01.2016 - 11:10:31
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo
meine Name ist Michael und ich habe mir die Phantom 3 Advance gekauft.
Leider habe ich Probleme bei der Inbetriebnahme. Ich kann keine Verbindung zwischen
Mobil Gerät (IOS Iphone 6) und Fernsteuerung aufbauen. Wie ich jetzt gelesen habe muss
diese Verbindung mit der USB Buchse und dem Mobilgerät hergestellt werden. Leider ist
an meiner Fernbedienung nur eine Micro Buchse. Die USB Buchse fehlt.

Was kann ich tun

Mfg
Michael

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Autor: Stefan_tf 24.08.2015 - 19:39:07
@Brachmane: ja man kann auch mehrreihige Panoramen durchführen, dafür neigt man die Kamera einfach ab. Ich hab auch schon Kugelpanoramen mit dem Phantom gemacht, allerdings muss man dann den Himmel nachträglich reinmontieren.

VG Stefan_tf

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Autor: Stefan 24.08.2015 - 18:27:53
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Mal wieder ein sehr guter Report!!

Kann man eigentlich auch zweireihige Panos mit der Drohne anfertigen? 12Mp sind ja nicht gerade viel.

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Autor: Brachmane 07.08.2015 - 22:24:39
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Mittlerweile gibt es eine HDMI-Erweiterung für die Fernbedienung von DJI.

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 03.07.2015 - 22:11:48
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Dieser Beitrag zeigt einmal wieder, dass Traimflieger immer an neuen Entwicklungen dran ist und diese auch noch so toll erklärt. Bin mal gespannt auf weitere Videos zu diesem Thema.

Autor: Anonym 03.07.2015 - 15:03:28
"eigentlich eine spielerrei."

@Anonym: Ja, viele werden sich so eine Drohne (vielleicht aber eher eine billigere) kaufen, ein paar Probefüge damit machen, feststellen, dass es gar nicht so einfach ist oder sie außer Spielerei eigentlich keine Anwendung dafür haben, und das Teil dann wenig nutzen. Anderseits werden die Drohnen immer preiswerter und auch Idioten werden sich so etwas anschaffen um damit Unsinn zu machen oder sogar anderen Schaden zuzufügen. Bin mal gespannt, bis wann die ersten Aufnahmen von privaten Gärten oder Balkonen gemacht werden oder gar für Straftaten genutzt werden. Die ersten Unfälle mit Drohnen gab es ja bereits.

Anderseits bieten die Drohnen für den Journalismus, für die Wissenschaft, für Sachverständige, für den professionellen Videobereich und nicht zuletzt auch für die Feuerwehr großartige Möglichkeiten. Aber wenn ich damit auch abgeschossen werden oder zumindest gegen meinen Willen anonym beobachtet werden kann, so läuft es mir bei der jetzt selbst als Spielzeug so ausgereiften Technik kalt (und das bei über 30 °C) die Schulter herunter.

Es ist wie bei jeder neuen Erfundung: Es kommt darauf an, wie sie genutzt wird. Und sie als Spielzeug wie andere Modelflugzeuge auch zu nutzen wäre noch nicht einmal das schlechteste.

4 von 11 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 03.07.2015 - 15:03:28
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
eigentlich eine spielerrei.

0 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Ralf 28.06.2015 - 14:51:16
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hervorragender Bericht! Einen ganz entscheidenden Punkt vermisse ich aber: Langzeitbelichtungen aus der Luft! Ich habe gehört, dass man mit dem DJI Phantom 3 mehrere Sekunden lang belichten kann, da der Kopter so stabil in der Luft schwebt - die meisten Photos sind angeblich nicht verwackelt. Könnt Ihr was dazu sagen?

5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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