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so funktionieren Mehrfachbelichtungen!

so funktionieren Mehrfachbelichtungen!

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Entscheiden Sie selbst:

Workshop Makrofotografie

so funktionieren Mehrfachbelichtungen mit Photoshop!

Wer ein Motiv stimmungsvoll ausleuchten will, setzt meist mehrere Lichtquellen ein. Man kann jedoch mit einer einzigen Lichtquelle wie z.B. einer LED-Taschenlampe ein Motiv perfekt in Szene setzen, wenn man sich der sogenannten Mehrfachbelichtung bedient. Dabei beleuchtet man das Motiv von mehreren Seiten und löst jeweils ein Foto aus. Die Verrechnung kann man in Photoshop hervorragend durchführen. Wir zeigen, wie es geht!

Ein Traumflieger-Workshop von Stefan Groß

Mehrfachbelichtungen hat Canon in seinern höherwertigen Modellen seit der EOS 5D Mark 3 kameraintern als Menübefehl eingeführt. Dabei kann man solche Mehrfachbelichtungen viel gezielter und differenzierter in Photoshop mittels Ebenen-Verrechnung durchführen. Man benötigt eine Lichtquelle wie ein drahtloses Blitzgerät oder schlicht eine LED-Lampe. Die LED-Lampe hat als Dauerlichtquelle den Vorteil, dass man die Lichtwirkung auch in einer Liveview bzw. mit Hilfe einer Wifi-Funktion und App-Steuerung gezielt verfolgen kann.

Nachfolgend zeigen wir die nötigen Schritte anhand eines Pilzmotivs, das sich besonders eignet, da es sich nicht bewegt! Denkbar sind jedoch alle möglichen anderen Motive, solange sie unbewegt sind.

Workshop direkt mit Originalbildern nachvollziehen:

Hier können Traumflieger-Mitglieder den Workshop direkt mit den gezeigten Bildern nachvollziehen und die Originalbilder herunterladen (2.048 x 1.666 Pixel, JPEG)

 

Dieses Bild zeigt das finale Ergebnis der Mehrfachbelichtung. Wie es funktioniert, erfahren Sie in der nachfolgenden Schrittanleitung.

 

Hier ist das Bild ohne zusätzliche Lichtquelle und ohne Mehrfachbelichtung zu sehen. Die Pilze (Nebelkappen) wirken wenig präsent und zu stark abgeschattet!

 

Schritt 1 - Bilder aufnehmen

Setzen Sie unbedingt ein Stativ ein. Halten Sie die LED-Lampe an verschiedene Positionen und lösen die Kamera jeweils aus. Nehmen Sie auch ein Bild ohne zusätzliches Aufhell-Licht auf. Hilfreich ist hier ein Fernauslöser bzw. auch eine App-Steuerung, wenn Ihre Kamera über eine Wifi-Funktion verfügt. Im Beispiel werden die Pilze von 6 Positionen angeleuchtet. Wir verwenden hier eine Nitecore P36 + Aufsteckdiffusor, die ein etwas wärmeres, sonnlichtähnliches Licht abgibt. Ein ähnlich warmes Licht gibt auch eine Eagtac SX25L3 oder einer Nextorch PA5 ab.

 

 Schritt 2 - Bilder nach Photohop laden

Laden Sie alle Einzelbilder als Ebenen nach Photoshop. Dabei gehen Sie auf "Datei > Scrpiten > Dateien in Stapel laden". Im nachfolgenden Dialogfeld wählen Sie die Bilder via Schaltfläche "Durchsuchen" aus. Im Beispiel sind es Bild 1 bis Bild 6.


 Schritt 3 - Bilder wurden geladen

Jetzt sind alle Einzelbilder als einzelnen Ebenen übereinander gestapelt in eine Photoshop-Datei geladen.


Schritt 4 - Reihenfolge ändern

Ziehen Sie das Bild ohne zusätzliche Aufhellung an die unterste Ebenen-Position (linke Maustaste und nach unten ziehen). Machen Sie alle anderen Ebenen unsichtbar, indem das Icon vor der Ebene mit dem Auge angeklickt wird (Tipp: geht schneller mit Alt-Taste und Klick auf das Auge der ersten Ebene).


Schritt 5 - Ebene 2 sichtbar machen

Machen Sie jetzt das Bild mit der darüberliegenden Ebene sichtbar, in dem Sie auf das kleine Icon mit dem Auge klicken. Wählen Sie die zweite Ebene an, so dass sie unterlegt ist.
 

Schritt 6 - Ebenenmethode ändern

Wählen Sie jetzt aus dem Dropdownmenü (Ebenemethode) mit der Bezeichnung "Normal" den Listenpunkt "Aufhellen". Jetzt wird die zweite Ebene nicht mehr voll deckend dargestellt sondern nur die hellen Bildbereiche werden mit der darunterliegenden Ebene gemischt. Sie haben jetzt bereits eine Mehrfachbelichtung aus zwei Bildern erzeugt. Im Beispiel ist der Effekt noch kaum zu erkennen.


Schritt 7 - das nächste Bild aufhellen

Wählen Sie jetzt die nächste Ebene aus und machen Sie diese via Augen-Icon sichtbar. Ändern Sie wieder die Ebenenmethode von "Normal" nach "Aufhellen". Jetzt mischen sich erneut nur die hellen Bildbereiche mit den beiden darunter liegenden Ebenen.


Schritt 8 - restliche Bilder auf "Aufhellen" setzen

Machen Sie schrittweise auch die übrigen Ebenen sichtbar und setzen die Ebenenmethode auf "Aufhellen". Jetzt sind die Pilze von allen Seiten beleuchtet!


Schritt 9 - Bild via Ebenen-Maske optimieren

Sie können jederzeit einzelne Ebenen bedarfsweise ausblenden oder die Deckkraft reduzieren. Das ist ein großer Vorteil z.B. gegenüber kamerainternen Mehrfachbelichtungsfunktionen. Sie können aber auch lokal an einem Bild einzelne Bildbereiche ausblenden. Das sollte man nicht via Radierer sondern viel eleganter mit einer Ebenenmaske durchführen.

Im Beispiel wird die 4. Ebene mit dem Gegenlicht gewählt, dort ist oben links in der Ecke noch Streulicht enthalten, das eliminiert werden soll. Dafür wird unten in der Ebenenpalette das Icon für "Ebenenmaske hinzufügen" angeklickt. Jetzt wird der Ebene eine Maske hinzugefügt, die als weißes Kästchen hinter der 4. Ebene sichtbar wird. Wählen Sie jetzt am besten einen weichen Pinsel (Kurztaste B) und schwarze Farbe und übermalen die Stellen im Bild, die ausgeblendet werden sollen. Achten Sie darauf, dass die Ebenenmaske aktiv ist (weißes Kästchen), so dass nur in die Maske und nicht ins eigentliche Bild gemalt wird. Wollen Sie Bildbereiche wieder einblenden, können Sie mit weißer Farbe die dunklen Stellen in der Ebenenmaske wieder übermalen und so rückgängig machen.

 
Schritt 10 - weitere Optimierungen

Im Beispiel haben wir noch für die oberen Ebenen jeweils Ebenen-Masken hinzugefügt und Teilbereiche ausgeblendet. So dass kein allzu harten Schatten entstehen.


Schritt 11 - Gesamtoptimieren via Gradationskurve

Um dem Gesamtbild mehr Knackigkeit zu verschaffen, wird noch eine Ebenenkorrektur durchgeführt. Im Beispiel klicken wir oben in der Palette auf Korrekturen und wählen die Gradationskurve aus. Das fügt eine neue Effekt-Ebene ein. Falls Sie die Korrekturen nicht finden, wählen Sie den Menübefehl "Fenster > Korrekturen".

 
Schritt 12 - Farbe verbessern

Um die Farbwirkung zu verbessern, kann man z.B. noch als Korrektur "Farbbalance" wählen und das Bild etwas kühler entwickeln. Dafür bietet es sich an, den Gelb-Blau-Regler Richtung Blau zu ziehen. Oft ist eine Kombinaton mit dem Regler Cyan-Rot in Richtung Cyan hilfreich. Am Ende wählen wir aber doch eine etwas wärmer Farbwirkung und hellen das Gesamtbild noch etwas auf.

 

Fertig!

Hier das finale Bildergebnis der Mehrfachbelichtung!

Es gibt noch weitere Methoden, um z.B. eine Durchschnitts-Belichtung durchzuführen. Dafür kann man schlicht die Ebenendeckkraft der darüberliegenden Ebenen stufenweise reduzieren (50%, 33%, 25% usw) oder alle Ebenen auswählen, daraus ein Smartobjekt machen und via Menübefühl eine Durchschnittverrechnung durchführen ("Ebene > Smartobjekte > Stapelmodus > Arithmetisches Mittel").
 


Tipp für Bewegtmotive
:

Wenn Sie es im Makrobereich mit Bewegtmotiven zu tun haben, ist ein duales Blitzsystem wie z.B. das Traumflieger Makro-Flashkit praktischer, da man eine Mehrfachbelichtung mit nur einer Lichtquelle - wie oben im Workshop gezeigt - bei Bewegtmotiven praktisch nicht sauber umsetzen kann. Die Springspinne haben wir mit dem neuen Traumflieger Makro-Lighting-Kit Pro - bestückt mit einer Traumflieger Powerzoom-LED und einer Flächenleuchte Dörr DVL 192 - in einer Einzelbelichtung aufgenommen!

Mehr zur Fotografie von Springspinnen finden Sie in der neuen Fotozeitschrift Traumflieger MAKROWELT Ausgabe Nr. 1 (erscheint ab Mitte September 2016). Dort zeigen wir auch ein detaillierteres Tutorial, wie das Hochgeschwindigkeits-Stacking in der Praxis bei den Springspinnen funktioniert. In Ausgabe 2 haben wir ein Spezial zur Pilzfotografie. Die Ausgabe 2 soll noch im Jahr 2016 erscheinen!

 


 

Links


 

 


Dieser Report wurde am Freitag, 09. September 2016 erstellt und zuletzt am Freitag, 09. September 2016 bearbeitet.


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