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Makro- und Einstellschlitten im Überblick

Makro- und Einstellschlitten im Überblick

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13 von 14 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Techniken, Modelle, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten von Makroschlitten.

Makro- und Einstellschlitten im Überblick

Makro- und Einstellschlitten sind in der Makrofotografie ein äußerst nützliches Zubehör. Sie werden nicht nur benutzt, um damit Fokustacking zu betreiben, sondern auch für die Ausrichtung der Kamera am Motiv, um die Perspektive komfortabel zu verändern oder um sogar 3D-Aufnahmen und Makro-Panoramen zu erstellen. Der Makroschlitten positioniert dabei die Kamera auf einer Achse. Aber Makroschlitten lassen sich auch kombinieren, um die Kamera auf bis zu drei Achsen am Motiv auszurichten. Sie haben unterschiedliche Vortriebstechniken, die individuelle Vorteile bieten. Wir stellen einige Modelle vor und gehen auf unterschiedlichen Techniken ein.

Technik - Anwendung - weitere Beispiele - Tabelle - Fazit - Links  

Idealerweise sind Makro- und Einstellschlitten - im Folgenden nur Makroschlitten genannt - kompatibel mit dem gängigen Arca-Swiss-Standard. Unter dieser Voraussetzung lassen sich verschiedene Modelle und Hersteller einfach kombinieren, die Montage am Stativ ist einfach und erfolgt über einen Klemmverschluss. Dazu haben die Makroschlitten das Arca-Swiss typische Schwalbenschwanzprofil auf der Unterseite und eine Klemmvorrichtung auf der Oberseite. Wenn die Klemmvorrichtung quer zur Achse steht, können zwei Makroschlitten einfach zu einem Kreuz montiert und die Kamera dann auf der X- und der Y-Achse verschoben werden.

Vortriebs-Techniken bei Makroschlitten

Makroschlitten setzen auf verschiedene Techniken, um den Vortrieb zu realisieren. Das einfachste Prinzip basiert nur auf dem Arca-Swiss-Standard und erlaubt es, die Schiene oder eine Klemme entlang ihres Schwalbenschwanzprofiles zu verschieben. Dafür stehen zahlreiche Schienen, Platten und Klemmvorrichtungen zur Verfügung. Praktisch sind sogenannte Dualklemmen, mit denen sich zwei Schienen verbinden lassen. Diese Dualklemmen gibt es in einer flachen Bauweise, bei der sich die Schienen nur parallel anordnen lassen oder in einer Bauweise, die eine um 90° gedrehte Anordnung erlaubt. Auf diese Weise wird ein einfaches Kreuz realisiert.

Höher entwickelte Makroschlitten haben einen Vortrieb, der über einen Drehknauf bedient wird. Sie halten die Position bis zu einer bestimmten Belastungsgrenze und können sehr kleine Schrittweiten ermöglichen. Das ist ein Feature, welches im Wesentlichen für das Fokusstacking bei großen Abbildungsmaßstäben nützlich ist aber auch zur Ersteinstellung auf ein Motiv. Will man zum Beispiel den Fokus bei einem Insekt exakt auf die Augen legen, kann man die Bildschirmlupe an der Kamera nutzen und die Kamera dann über den Makroschlitten sehr genau positionieren.

Bei diesen Makroschlitten gibt es im Wesentlichen zwei Modelle: eines nutzt einen sogenannten Zahnstangen-Vortrieb. Bei dem Zahnstangen-Vortrieb ist eine Schiene mit einer Zahnung in den Makroschlitten eingelassen, der eigentliche Schlitten wird mit Hilfe eines Zahnrades über diese Scheine bewegt. Damit dieser Mechanismus kein Spiel hat, muss der Schlitten über eine Vorspannung verfügen. Das macht einen höheren Kraftaufwand nötig, um den Schlitten zu bewegen, weshalb er etwas weniger feinfühlig bedient werden kann als ein Schlitten mit Gewindestange. Eine zusätzliche Führung des Schlittens wird bei dieser Technik oft über ein Schwalbenschwanzprofil realisiert. Der Zahnstangen-Vortrieb ermöglicht eine relativ zügige Verstellung. Die Haltefähigkeit eines Zahnstangen-Vortriebes ist begrenzt, deshalb haben Makroschlitten mit Zahnstangen-Vortrieb in der Regel eine Feststellschraube, die auch zur Realisierung einer Friktion genutzt werden kann.

Die zweite Technik setzt auf eine Gewindestange, um den Schlitten zu bewegen. Die Gewindestange besitzt ein Schraubgewinde, das durch das Innengewinde des Schlittens geführt wird. Diese Technik ist etwas feinfühliger und leichtgängiger als der Zahnstangenvortrieb, allerdings kann man den Schlitten in der Regel nicht schnell verstellen. Der Schlitten wird in der Regel über mindestens einen weiteren, eingelassenen Rundstab geführt, damit er spielfrei läuft. Es gibt aber Modelle, bei denen der Schlitten aus der Gewindestange ausgeklinkt und schnell verschoben werden kann, dieses geht dann wieder etwas zu Lasten der feinfühligen Bedienung. Ein Schlitten mit Gewindestange kann hohe Lasten auch angeschrägt tragen, ohne dass er sich durch das Gewicht verselbständigt.

 

 

Makroschlitten in der Praxis

Makroschlitten sind auch bei Traumflieger eines der meistgenutzten Werkzeuge. Für unser Magazin "Traumflieger Makrowelt" produzieren wir praktisch täglich neues Material und dabei kommt regelmäßig ein Einstellschlitten zum Einsatz, der die Positionierung der Kamera am Motiv erleichtert. Viele Motive wie Insekten und Spinnen haben eine gewisse Fluchtdistanz, da macht es Sinn ihnen mit dem Stativ nicht zu nahe zu kommen. Das ist der erste Vorteil einer einfachen Langschiene, man gewinnt etwas Abstand zum Motiv. Außerdem lässt sich die Kamera auf einer Langschiene verschieben und sich somit der Bildausschnitt verändern, ohne das Motiv aus dem Fokus zu verlieren. Eine Langschiene erlaubt zudem, die Kamera an einem Stativ in Umkehrstellung zu nutzen und sie dabei aufrecht auf die Langschiene zu stellen. Auf diese Weise kann man eine Perspektive ganz flach über dem Boden einnehmen und kann die Kamera aufrecht bedienen.

Wer sein Motiv ganz präzise in die richtige Perspektive bringen will, der kann eine zweite Schiene oder einen Makroschlitten als Querachse nutzen. Auf diese Weise kann man nicht nur die Kamera bequem ausrichten und das Motiv bildwirksam positionieren, man kann auch Makropanoramen erstellen, sogar in Kombination mit Fokusstacking. Dazu haben wir auch ein umfangreiches Video produziert, in dem wir zeigen, wie man aus vielen Tausend  Aufnahmen ein Gigapixel-Makro erstellt.

Wer Makros im Studio macht, der hat sogar die Wahl, ob er mit dem Einstellschlitten lieber die Kamera oder das Motiv positioniert. Auch ein Stack lässt sich mit einem Makroschlitten durchaus so realisieren, das die Kamera an einer fixen Position bleibt und das Motiv bewegt wird. Der Vorteil: das Motiv ist oft deutlich leichter und der Aufbau neigt deshalb nicht dazu, nachzusacken. Auch wird so ein mögliches Nachschwingen einer schweren Kamera so leichter und damit Verwackler vermieden.

Eine Kernfunktion des Makroschlittens ist das Fokusstacking. Dabei wird i.d.R. die Kamera mit Hilfe des Makroschlittens in kleinen Schritten auf das Motiv zubewegt und so der Fokus verlagert. Dabei erstellt man eine Aufnahmeserie, die hinterher am PC zu einem Bild mit hoher Schärfentiefe verrechnet wird. Der Vorteil eines Makroschlittens ist dabei, dass er völlig unabhängig vom Kamerahersteller und Objektiv funktioniert. Einige Hersteller bieten zwar ein kamerainternes Fokus Bracketing an, mit einem Makroschlitten funktioniert das aber mit jeder Kamera und auch mit manuellen Objektiven.

 

 

Extrembeispiele: das Profi-Equipment aus dem Fotolabor

In der unten abgebildeten Anlage verstecken sich 7 Schlitten auf 6 Achsen, die Kamera-Einheit und der Aufnahmetisch können jeweils in der Z-Achse (hoch/runter) positioniert werden. Dazu dient eine professionelle Schiene aus dem Sondermaschinenbau, auf der zwei universelle Schlitten montiert sind. Die Kamera sitzt für die Feineinstellung auf einem MFR-150 Makroschlitten, der noch mit einer 22cm Langschiene über eine Dualklemme verlängert wird. Auf diese Weise kann man sehr unterschiedliche Motive und Halterungen benutzen. Ein motorgetriebener Einstellschlitten - der Stackmaster von Stonemaster - verfährt den ganzen Aufnahmetisch. Der Stackmaster selbst kann noch über eine manuelle X-Achse seitwärts verschoben werden. Auf dem Aufnahmetisch ist ein Kreuztisch von Owis aus dem Optiklabor montiert, der das Motiv selbst noch auf der X- und Y-Achse sehr fein positionieren kann. Der Stack wird vollautomatisch durchgeführt, der motorgetriebene Makroschlitten ist mit der Kamera synchronisiert.

 

 

 

Das Baukastenprinzip

Hier haben wir eine Konstruktion, bei der sowohl die Kamera als auch das Motiv für den Stack bewegt werden können. In der Halterung ist ein kleiner Bernstein montiert. Die Anlage kann in der Höhe verstellt werden, so sind etwa ganz unterschiedliche Motive möglich, es können aber auch Stacking-Panoramen mit Höhenverstellung durchgeführt werden. Die Bauteile sind alle arca-swiss-kompatibel und werden nach dem Baukastenprinzip beliebig kombiniert. Hier ist konkret zu sehen: eine 35cm-Langschiene, ein Makroschlitten MFR-150 und der Traumflieger Super-Stacker sowie zwei lange L-Winkel und zwei Dualklemmen. Als stabile Basis dienen zwei Carbon-Dreibein-Stative bestückt jeweils mit Kugelköpfen, die über arca-swiss-kompatiblen Schnellwechselhalterungen verfügen.

 

 

 

Tabellarischer Überblick über die vorgestellten Modelle:

Hier finden Sie einen tabellarischen Überblick über die vorgestellten Modelle. Sie können sich bei dem Gewicht ihrer Ausrüstung und den Abbildungsmaßstäben, die Sie realisieren möchten, orientieren, um herauszufinden welcher der richtige für Sie ist. Sie möchten zum Beispiel eine Canon EOS 800D (532 Gramm) und ein Canon 60mm Makro f2.8 (335 Gramm) bis 1:1 einsetzen? Dann stehen Ihnen alle Modelle offen, auch der Preis/Leistungs-Tipp Kiwi FC1 Mark II.

 

  Daten Beschreibung
Gewicht: 682 Gramm
Verfahrweg: 11cm
Technik: Arca-Swiss
Achsen: 1 (erweiterbar)

Langschiene 22 cm + Dualklemme

Die Langschiene mit der beigefügten Dualklemme stellt eine günstige und sehr sinnvolle Basis für jeden Makrofotografen bereit. Sie erfüllt drei wichtige Funktionen: Die Ersteinstellung am Motiv, die Kamera kann über einen Weg von 18cm bewegt werden, ohne das Motiv aus dem Fokus zu verlieren. Sie gewinnen Abstand zum Stativ bei Motiven, die wegen ihrem Fluchtverhalten kritisch sind. Und Sie können mit dem passenden Stativ in Überkopfstellung die Kamera aufrecht und direkt über dem Boden nutzen. Bei kamerainternem Fokus-Bracketing ist diese Lösung oft ideal!

Langschiene im Shop & Dualklemme im Shop

Gewicht: 500 Gramm
Verfahrweg: 18cm
Technik: Arca-Swiss
Achsen: 2 (X/Y)

Traumflieger Intelli-Shoot Einstellschlitten

Sehr beliebt und ein Bestseller ist der Traumflieger Intelli-Shoot Einstellschlitten! Er nutzt eine universelle Arca-Swiss-kompatible Basis für die Makrofotografie, die nicht nur alle Vorteile der Langschiene mitbringt, sondern auch eine Ausrichtung auf der X-Achse. Damit werden Stacking-Panoramen ebenso möglich wie 3D -Stacks. Dank schwalbenschwanz-Doppelprofil kann der Schlitten auch in Überkopf-Stellung bzw. mit umgedrehter Mittelsäule am Stativ eingesetzt werden.

Hilfreich ist eine in der Kamera vorhandene, interne Focus Bracketing-Funktion. Bei Abbildungsmaßstäben bis etwa 1:1 kann der Schlitten aber auch noch manuell feinfühlig genug verlagert werden. Ein Feintrieb ist jedoch nicht vorhanden!

Traumflieger Intelli-Shoot  Einstellschlitten im Shop

  Gewicht: 672 Gramm
Verfahrweg: 11cm
Technik: Zahnstange
Achsen: 2 (X/Y)

Kiwi FC1 Mark II

Der KIwi FC1 Mark II ist ein kompakter Kreuzschlitten mit Zahnstangenvortrieb. Er hat ein ausgezeichnetes Preis/Leistungs Verhältnis, einen Verstellweg von immerhin noch 11cm auf zwei Achsen und ist Arca-Swiss kompatibel. Die Vortiebstechnik eignet sich gut für Kamera/Objektiv Kombinationen bis zu 2KG und Stacks bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:1. Vorsicht, der Kiwi wurde sehr oft plagitiert, die Plagiate am Markt sind qualitativ deutlich minderwertiger. Die Schienen selbst verfügen über kein Schwalbenschwanzprofil, d.h. Überkopfstellungen am Stativ sind nicht ohne Weiteres bzw. nur mit einer ergänzenden Langschiene zu realisieren. Zu beachten ist auch, dass der Schlitten relativ viel Aufbauhöhe mitbringt, so dass sehr flache Bodenperspektven nicht immer leicht einzunehmen sind.

Kiwi FC1 Mark II im Shop

Gewicht: 916 Gramm
Verfahrweg: 12cm
Technik: Zahnstange
Achsen: 2 (X/Y)

2x Novoflex Castel Q

Ein Klassiker unter den Makroschlitten ist einzeln oder als Kreuz erhältlich. Er ist schön solide verbaut, kommt daher allerdings auch mit einigem Gewicht daher. Der Zahnstangenantrieb eignet sich gut für Kamera/Obejktivkombinationen bis 2KG und Makros / Stacks bis zu einem Abbildungsmaßstab von 2:1. Bei schweren Aufbauten und Extremmakros über 2:1 empfiehlt sich eher eine Lösung mit Gewindestange, geübte Nutzer können aber auch mit dem Castel Q mehr realisieren. Die Kamera wird in einer arca-swiss-kompatiblen Schnellwechsehalterung montiert, die jedoch den Zugriff nur seitlich erlaubt. Wir nutzen daher hier gerne noch eine zusätzliche Schnellwechselhalterung, damit der Zugriff auch von oben möglich ist. Ansonsten muss man die Kamera seitlich teils etwas mühsam einfädeln. Die Schienen selbst bieten kein arca-swiss-Profil, so dass der Schlitten nicht direkt in Überkopfstellung montierbar ist

Novoflex Castel Q im Shop als Kreuzschlitten - oder auch einzeln erhältlich

Gewicht: 682 Gramm
Verfahrweg: 9cm
Technik: Gewindestange
Achsen: 1 (erweiterbar)

Macro Fusion Rail 150

Der MFR-150 (Makro Fusion Rail) verfügt über eine Besonderheit: der Schlitten lässt sich aus dem Gewindestangenvortrieb ausklemmen und dann schnell zurückziehen. Leider verliert er durch diesen Mechanismus etwas an Leichtgängigkeit, da eine Feder das Kontergewinde zur Gewindestange spannt. Er trägt auch schwere Lasten, ohne zu verrutschen und eignet sich für Makros und Stacks bis 5:1. Ein Doppelprofil ist nicht vorhanden.

Gewicht: 544 Gramm
Verfahrweg: 6cm
Technik: Gewindestange
Achsen: 1 (erweiterbar)

Traumflieger Super-Stacker

Der Traumflieger Super-Stacker ist besonders leichtgängig und präzise. Für Schnellstacks wird noch ein separater Rotator (Handkurbel) angeboten. Die Präzision wird durch einen besonders fein übersetzten Vortrieb ermöglicht deshalb eignet sich der Super-Stacker besonders gut für Extrem-Makros / Stacks zwischen 1:2 und 5:1. Geübte Nutzer können sogar Abbildungsmaßstäbe bis ca 10:1 realisieren!

Der Traumflieger Super-Stacker im Shop

 

Fazit


Das ultimative Makro-Werzeug: Makro- und Einstellschlitten sind für mich zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Besonders auf die Möglichkeit, die Kamera auf einer Langschiene zu montieren und direkt am Waldboden an Pilzmotiven zu arbeiten, möchte ich nicht verzichten.

An meiner Sony A6000 habe ich lange Zeit mit dem Super-Stacker gearbeitet, weil mich die Herausforderung an Makros über 1:1 hinaus reizt. Dafür ist der Super-Stacker entwickelt worden. Mittlerweile ersetzt ihn oft eine Panasonic GH5, die über ein internes Focus Brackteing verfügt. Trotzdem setzte ich immer auf Einstellschlitten, um mich dem Motiv anzunähern oder für die Ersteinstellung am Reprostativ.

Das interne Focus Bracketing wird den Einsatz von Makroschlitten zwar begrenzen, ersetzen kann es sie aber nicht. Und wer für das Thema Focus Stacking nicht das gesamte Equipment wechseln will, der ist mit einem Makroschlitten sehr gut beraten. Besonders für manuelle Objektive, wie dem hervorragenden Canon MPE-65mm bleibt der Makroschlitten ein unverzichtbares Tool, denn ohne Fokusmotor gibt es auch kein kamerainternes Focus Bracketing.

 


Makro - und Einstellschlitten sind ein Topzubehör für Makrofotografen -  und nicht nur für Fokus Stacking geeignet. Auch die Ersteinstellung, Makro Panoramen und besondere Perspektiven gelingen oft erst mit einem Makroschlitten richtig gut. Wer Fokus Stacking anwenden möchte, der kann mit Hilfe eines Makroschlittens dafür praktisch jede DSLM /DSLR und auch jedes manuelle Objektiv einsetzen. Wer über eine Kamera mit internem Focus Bracketing verfügt, der kann trotzdem mit einem Einstellschlitten seine Möglichkeiten noch gut erweitern.

Die Makro- und Einstellschlitten sind durchaus sehr unterschiedlich, was ihre Technik und ihre optimale Anwendung betrifft, darum wäre ein Vergleichstest wenig zielführend. Orientieren Sie sich bei einer Kaufentscheidung an dem, was sie damit machen möchten. Jeder Makroschlitten in diesem Report hat seine Berechtigung und seine Stärken bei bestimmten Anwendungen.

Das Taumflieger Team hat die meisten Modelle der Makroschlitten aus diesem Report fast permanent im Einsatz, um die Aufnahmen für unsere Fachzeitschrift Traumflieger Makrowelt zu realisieren. Dort werden wir das Thema auch in kommenden Ausgaben weiter vertiefen. Motorisierte Lösungen und Makroschlitten für die Z-Achse, die bei großen Makro-Panoramen helfen, sind aktuell bei uns in Arbeit.

In unserer Fachzeitschrift Traumflieger Makrowelt zeigen wir ausführlich die Technik, die für die jeweiligen Aufnahmen verwendet wird. Diesen Stil haben wir zu einem Markenzeichen gemacht. Natürlich kommen auch immer Makro- und Einstellschlitten zum Einsatz. Wenn wir Sie für das Thema interessieren konnten, finden sie dort in jeder Ausgabe vertiefende Informationen.

 

 

Weiterführende Links und Reportagen zu Makro- und Einstellschlitten:

In der Videoreporatge - gigantische Schäfe via Gigapixel-Makro! - zeigen wir Makroschlitten in einer dreiachsigen Montage (X,Y,Z).

In dem Basisreport - So funktioneirt Fokus-Stacking - erläutern wir die Aufnahmetechnik, für die der Makroschlitten so hilfreich ist.

In der Videoreportage - Pilze fotografieren - 10 Tipps! - zeigen wir den Einsatz von Einstellschlitten um bodennah zu fotografieren.

In der Videoreportage - Makro-Praxis mit dem Traumflieger Intelli-Shoot Einstellschitten gehen wir speziell auf dieses Modell ein.

Und letztendlich arbeiten wir bei allen Reportagen in der Traumflieger Makrowelt mit verschiedenen Makro- und Einstellschlitten. Das Video zu der Ausgabe fNr. inden sie hier: Die Traumflieger Makrowelt Nr. 5 ist da!

 

 

 

 

 

 

 

 


Dieser Report wurde am Montag, 29. Januar 2018 erstellt und zuletzt am Freitag, 02. Februar 2018 bearbeitet.


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