Dieser Report wurde am Donnerstag, 22. Juni 2017 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 22. Juni 2017 bearbeitet.
Leserkommentare:
Autor: Lothar 26.02.2020 - 16:42:11
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Wieder einmal ein herzliches Dankeschön für den gewährten Blick in eure Trickkiste. Wenn ich nur in Bodennähe arbeite nutze ich ein Berlebach Ministativ. Aber dabei muss ich auf alles verzichten, was sich höher befindet. Zwei Stative schleppe ich mit 84 Jährchen nicht mehr mit. Und so kam eure Idee wie gerufen. Klappt ausgezeichnet und der kleinste Novoflex-Kugelkopf hält die Olympus EM1 Mark II in der Höhenstellung bombenfest.
Alles Gute !!!
Autor: Anonym1 28.06.2017 - 14:11:18
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Bisher habe ich die Möglichkeit, das Stativ mit umgekehrter Mittelsäule für bodennahe Kamerapositionen zu verwenden, nicht oft benutzt, weil mir die Bedienung der umgekehrten Kamera zwischen den Stativbeinen zu unangenehm war. Aber wie Ihr das macht, mit einer Langschiene mit arca-swiss komp. Doppelprofil bzw. dem Traumflieger Intelli-Shoot Einstellschlitten, fallen diese Nachteile weg:
"Eine Besonderheit gegenüber anderen Makroschlitten ist das arca-swiss-kompatible Doppelprofil, so dass der Einstellschlitten auch in Überkopfstellung im Bodenbereich eingesetzt werden kann!"
http://www.traumflieger.de/shop/Foto-Themen/Makro-Fotografie/Traumflieger-Intelli-Shoot-Einstellschlitten::2456.html
Also das Doppelprofil und der Doppelkopf, diese beiden Teile gehören bei diesen praktischen "Makrotrick mit dem DOPPELKOPF" zusammen.
Von mir dann auch einen doppelten Dank für diese Tipps.
Autor: Stefan_tf 27.06.2017 - 23:44:12
@Anonym: Danke für die Ideen. Ein Ministativ kann praktisch sein aber gegen eine umgedrehte Mittelsäule kommt in meiner normalen Outdoor-Makropraxis nichts gegen an, weil ich die Höhe im bodennahen Bereich von 0cm bis ca. 1m variabel und schnell verstellen kann. Der zweite Kopf oben ermöglicht jetzt ein volles Ausreizen der Höhe bis - je nach Stativ - 160cm etc. Der Transport ist unproblematischer als mit mehreren Equipmentlösungen, weil ich nur ein Stativ im Einsatz habe. So kann ich sofort die ganze Bandbreite nutzen. Für speziellere Motive, wo man z.B. ständig auf sehr geringer Höhe arbeitet ist ein Bohnensack sicher nicht schlecht.
VG Stefan
Autor: Anonym 27.06.2017 - 21:26:57
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Anstatt einen doppelten Kopf kann man auch ein doppeltes Set Stativbeine wie sie bei Eurem Rollei Fotopro CT-5C Kombistativ oder dem Rollei Fotopro CT-5A dabei sind oder einfach ein doppeltes Stativ (in kleiner und großer Ausführung) nehmen.
Ich persönlich finde so ein Ministativ wie das auf http://www.traumflieger.de/reports/Videos/Stative/Videodemo-des-Testsieger-Stativs-von-Rollei::494.html gezeigte viel praktischer als mit umgedrehter Mittelsäule eines großen Statives zu arbeiten.
Eine weitere Möglichkeit, die ich selbst oft bei Aufnahmen in Bodennähe verwende ist eine Klemme wie die Superklemme mit einem Spigot und einem doppelten Kopf. Diese Kombi klemmt man dann einfach an das große Stativ (vorzugsweise eines aus Alu) an dessen Beine.
Und dann kann man auch noch einige Stative ohne Mittelsäule oder einen Stativ mit umlegbarer Mittelsäule wie das Benro Versatile Stativ Flexpod C1980T für Aufnahmen aus Bodennähe und aus normaler Höhe verwenden wenn man die Beine fast waagerecht ausspreizen kann.
Und wenn die Kamera ganz auf den Boden sein soll, ist ein Bohnensack sehr nützlich. Darauf legt man einfach die Kamera. Wenn man nichts anderes dabei hat geht auch eine Plastik- oder Stofftüte die man mit Erde füllt.
Autor: Rudi 27.06.2017 - 13:14:12
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Hallo Stefan,
das ist ja mal eine pfiffige Idee. Vielen Dank dafür.
Ich hatte im Keller noch einen 3/8 Zoll Fotostativ Gewindeschneider. Das Gewinde habe ich damit auf 3/8 Zoll geändert, sodass die Schraube jetzt genau passt.
Viele Grüße
Rudi
