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richtig adaptieren - kleine Gewindekunde

richtig adaptieren - kleine Gewindekunde

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Entscheiden Sie selbst:

Fotozubehör verschrauben - eine kleine Anleitung darüber, wie man verschiedene Gewinde zusammen bringt! 

Schraubverbindungen sind aus der Fotowelt nicht wegzudenken. Zwar werden Kameras und Objektive heute in aller Regel nicht mehr verschraubt, aber die alten Gewindestandards haben immer noch ihre Verwendung. Wir besprechen hier alle Eigenschaften der Gewinde, die zu beachten sind und wie man die unterschiedlichsten Gewinde via Adapter kombinieren kann.

Metrisch oder zöllig?

In Deutschland ist das metrische Gewinde eigentlich der etablierte Standard, das heißt die Angaben zum Gewinde werden in Meter bzw. Meterbruchteilen, in aller Regel Millimeter (also tausendstel Meter, 1mm = 1/1000m) angeben. In anderen Teilen der Welt, vor allen in den USA oder auch England, werden die Angaben in Zoll gemacht, wobei ein Zoll in Relation zum Meter klein ist, er misst 0,0254 Meter oder 2,54cm. Beide Gewindestandards kommen regelmäßig beim Fotozubehör vor.

Sogenannte Stativgewinde werden in Zollbruchteilen angegeben, dabei sind zwei Standards besonders häufig, 1/4 Zoll und 3/8 Zoll. Die Größenangabe beschreibt dabei den Durchmesser der Schraubverbindung. Mit solchen Schrauben und Bolzen wenden Staivköpfe an Stativen befestig, Schnellwechselplatten an Kameras und Allerlei anderes Fotozubehör wie Lampen und Leuchten an Stativen befestigt.

Die 1/4 Zoll Schrauben können mittels einem Übergewinde auf eine 3/8 Schraube vergrößert werden. Auf die selbe Weise können z.B. Kugelköpfe mit einem 3/8 Zoll Anschluss an einem Stativ montiert werden, das über einen 1/4 Anschlussbolzen verfügt. Sogenannte Flügelschrauben lassen sich leichter per Hand anziehen. Der Bügel klappt aus und lässt sich dann gut zwischen Daumen und Zeigefinger greifen.

Filtergewinde - Step Up und Step Down

Sogenannte Filtergewinde sind vor der Frontlinse fast jeden Objektivs angebracht. Sie werden in einer metrischen Größe angegeben, also in mm, ein Filtergewinde M58 hat einen Innendurchmesser von 58mm. Sie sind eigentlich dafür gedacht, Graufilter, Polfilter und ähnliches Objektivzubehör anzuschrauben.

Wenn Sie sich beispielsweise einen teuren Polfilter für ein bestimmtes Objektiv gekauft haben, mit einem Filtergewinde von 58mm, dann können Sie diesen ggf. per Step-Up-Ring vor einem Objektiv mit kleinerem Filtergewinde (z.B. 46mm) oder via Step-Down-Ring an einem Objektiv mit größerem Filtergewinde (z.B. 72mm) nutzen.

Vorsicht Vignette!

Bei der Verwendung von zu großen Step-Down-Ringen kann eine Vignette entstehen, also die äußeren Bereiche des Bildes werden Schwarz. Das passiert abhängig von Brennweite oder auch der Blende. Wenn Sie einen normalen Filter mit Step-Down-Ring an einem Objektiv setzen, entsteht die Vignette durch den Bildwinkel des Objektives. Weitwinkelobjektive sind deshalb tendenziell weniger geeignet für so eine Montage. Wenn Sie ein Mikroskopobjektiv via Gewindeadapter vor ein Objektiv setzten, kann auch die Blende eine Vignette verursachen. Sie wird dann nicht nur funktionslos, sondern jedes Abblenden führt zu Bildfehlern.

Makrozubehör

Das Filtergewinde Es lässt sich jedoch auch wichtiges Makrozubehör anschrauben, sowohl Nahlinsen und Mikroskopobjektive als auch Retroadapter nutzen das Filtergewinde. Während Nahlinsen, wie die zurecht beliebten Raynox DCR-150 und DCR-250, mit einem M43 Filtergewinde ausgestattet sind und wahlweise eingeschraubt oder Snapadapter befestigt werden, nutzt man den Retroadapter um Objektive um 180° gedreht an der Kamera anzusetzen.

Gewindesteigung, ein weiterer wichtiger Parameter!

Ein Gewinde hat nicht nur einen Durchmesser, sondern auch eine Steigung. Dieser Wert gibt an, wie weit das Gewinde bei einer vollständigen Umdrehung ansteigt. Es gibt deshalb Gewindeadapter mit dem selben Durchmesser, die sich aber nicht sauber verschrauben lassen. Ein Beispiel dafür ist das 42mm Gewinde. Hiervon gibt es verschiedene Versionen. Es war ein Objektivanschlussgewinde, das in zwei Varianten produziert wurde, die heute noch Verwendung finden. Sie sind als M42 und T2 auf dem Markt. Zudem gibt es theoretisch auch noch 42mm Filter, die praktisch heute nicht mehr vorkommen. Das M42 Gewinde findet noch bei der Adaption von alten, manuellen Objektiven Verwendung, oder bei Tuben zur Adaption von Mikroskopobjektiven. Das T2 Gewinde wird noch im Bereich der Teleskope verwendet, für die Astrofotografie werden passende Kameraadapter benötigt.

RMS - ein könglicher Standard

Mikroskopobjektive haben oft ein Anschlussgewinde das als RMS bezeichnet wird. Es stammt von der Royal Microscopical Society und ist zöllig definiert. Der Durchmesser beträgt 0,8 Zoll, die Gewindesteigung 1/36 Zoll. Der Standard wurd 1915 gefasst, ist also über 100 Jahre alt. Wir stellen im folgenden einige Adaptierungen dazu vor.


 

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Anpassungsring 43mm auf 42mm*1mm

Um die Adaptierbarkeit der veschiedensten Gewinde ermöglichen, haben wir einige spezielle Adapter in Kleinserie fertigen lassen. Ein Beispiel ist der Anpassungsring 43mm auf M42mm*1mm. 1mm ist dabei die Gewindesteigung, die entspricht dem M42 Objektivgewinde-Standard. Mit Hilfe von diesem Ring lassen sich jetzt alle M42 auf RMS (oder andere Mikroskopobjektiv-Gewindestandards)  in eine Raynox Snapfassung eindrehen und so elegant vor Teleobjektiven montieren.

 

Snapfassung von UAC2000 von Raynox

Die Snapfassung von Raynox ermöglicht das Montieren von Raynox Nahlinsen, aber auch Mikroskopobjektiven an einem Filtergewinde zwischen 52mm und 67mm. Sie hat im inneren ein 43mm Filtergewinde. Sie ist insofern genial, weil man die Nahlinse ganz schnell einmal vor das Tele setzen kann, um ein Makrofoto aufzunehmen. Mit Hilfe unserer Spezialadapter werden so auch Mikroskopobjektive montiert. Als unsichbare Helfer kann hier der 43mm auf 42mm*1 Ring verwendet werden, um den bereits erworbenen Adapter M26 (Mintutoyo) auf  M42 zu nutzen und so das Mikroskopobjektiv ganz einfach vor ein Teleobjektiv zu setzen. Er sitzt weiter unten zwischen Raynox Snapfassung und dem Adapter auf M26. Das Thema solcher Adaptionen werden wir auch ganz umfassend und mit Bildergebnissen in der Makrowelt Nr. 11 fortsetzen. 

 

 

Adapter 43mm auf RMS (Raynox Snap oder M43 Filtergewinde)

Mit dem Adapter 43mm auf RMS für die Raynox Snapfassung lassen sich Mikroskopobjektive mit RMS Gewinde in eine Raynox Snapfassung eindrehen, oder auch direkt in ein 43mm Filtergewinde. Auf diese Weise haben wir hier einmal das Traumflieger PLAN X 4x an einem Panasonic 45mm-175mm Telezoom befestigt. Da das Telezoom nativ ein 46mm Filtergewinde hat, ist hier noch ein Step Down Ring von 46mm auf 43mm nötig.

 

 

Motive für adaptierte Mikroskopobjektive

Mit einer solchen Kombination aus Telezoom und PLAN X 4x Mikroskopobjektiv lässt sich in diesem Fall dann ein Abbildungsmaßstab von 3,1:1 am Micro-Four-Thirds-Sensor erreichen. Es lohnt sich also sich mit Gewinden und Adaptern ein wenig grundlegend auseinanderzusetzen. Auf diese Weise lassen sich auch draußen Motive in Abbildungsmaßstäben und mit automatischem Fokus Bracketing aufnehmen, die vorher nur mit einem Motorschlitten oder im Studio gelungen sind. Ein Beispiel dafür ist dieser Grünspanbecherling, ein ca. 3mm hoher Pilz, der hier relativ formatfüllend aufgenommen wurde.

Setup dieser Aufnahme:

 

 Weiterführende Links:

 

 


Dieser Report wurde am Donnerstag, 23. Juli 2020 erstellt und zuletzt am Dienstag, 18. August 2020 bearbeitet.


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