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4K-Camcorder: Das Sony AX 100 - Tagebuch

4K-Camcorder: Das Sony AX 100 - Tagebuch

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4K-Camcorder


Das Sony FDR-AX 100-Tagebuch

Der 4k-videofähige Camcorder Sony FDR-AX 100 ist der erste seiner Klasse im Bereich um 2.000 Euro und gibt sich damit auch für Amateure preislich noch attraktiv. Wir haben ihn gekauft und sammeln mit ihm Erfahrungen. Tag für Tag enthüllen sich mehr Details. Weniger Prickelndes aber auch Begeisterndes. Bleiben Sie an der Story dran, wir erweitern sie täglich!

zuletzt aktualisiert am 06.06.2014 - 01:50

Dieser Traumflieger-Report ist völlig unabhängig von Herstellern, wir äussern hier unsere persönliche Meinung und haben keinerlei Beziehungen zu Sony oder verbundenen Unternehmen.

 

 

Gedanken vor dem Kauf des 4K-Camcorders


Warum eigentlich einen 4K-Camcorder anschaffen? Bevor ich auf die Idee komme, recherchiere ich einfach nach ein paar Sony-Kameras. Nachdem mir die spiegellosen Vollformater A7 / A7R ziemlich gut gefallen haben geht die Suche weiter nach einer Kompaktkamera. Gefunden: die Sony RX-100 Mark 2 bietet fast alles, was das ambitionierte Knipserherz wünscht, doch das ist eine andere Geschichte. Was also hat Sony noch zu bieten? Ja, die Prosumer RX-10 mit einem fest eingebauten aber lichtstarken 24-200mm/2,8'er-Objektiv. Stark soll sie auch im Videobereich sein -  und Video spielt bei mir eine zunehmend wichtigere Rolle, einfach weil mind. jeder zweite Report auf Traumflieger.de Bewegtbilder bringt.

Was fehlt mir an der RX 10? Irgendwann stoße ich auf die Aussage in der Zeitschrift "Videoaktiv", die 4K-fähige Sony FDR AX 100 wäre die bessere RX 10. Hm, die AX 100 kann zwar auch JPEG-Fotos mit bis zu 20 Megapixel aufnehmen, hat jedoch kein durchgehend mit f2,8 lichtstarkes Objektiv sondern ein auf Kleinbild umgerechnetes 29-348mm mit f2,8 - 4,0'er (da war auch vielfach zu lesen, es würde am Brennweitenende bei f4,5 oder f4,9 landen, was jedoch falsch ist).

Also wird die RX 10 weiter recherchiert und irgendwann stoße ich auf die Hersteller-Info, dass mit ihr keine Smartgeräte-Steuerung möglich wäre. Der AX 100-Camcorder würde das jedoch bieten. Und diese Smargerätesteuerung ist einfach ein Hit, wenn mal wieder kein Kameramann dabei ist und ich dann einfach das Handy oder Tablet nehme und schaue, ob ich auch korrekt in die Kamera blicke, das Licht stimmt etc. Oder um irgend ein Produkt zu zeigen. Oder um in schwierigen Positionen ein grosses Livebild zu geniessen und die Kamera dann sauber ausrichten zu können.

die Sony AX 100 wiegt mit 925gr (betriebsbereit) nicht gerade wenig!

Plötzlich kommt der Einfall mit den Multiansichten

Also beschäftige ich mich wieder mehr mit der AX 100.  Einen 4K-Monitor habe ich allerdings nicht und plane vorerst auch keinen anzuschaffen. Wozu also die 4K der Sony? Die 3.840 x 2.160 Pixel kann keines meiner Displays nativ in voller Auflösung darstellen und um lediglich eine durch Herunterskalierung etwas schärfere Full HD-Auflösung zu geniessen reizt mich das 4K-Thema nicht genügend. Auf weitere Vorteile wie mehr Rauschfreiheit oder Einzelframe-Entnahme von 8 Megapixel-Bildern gehe ich später noch ein. Plötzlich kommt mir die Idee, die 4K-Auflösung für mehrere Kameraperspektiven zweckzuentfremden. Oft nutzen wir nämlich bis zu 4 videofähige DSLR bzw. Camcorder, um später daraus im Videoschnitt Multiansichten zu gewinnen, je nachdem, welches Detail gerade interessant ist.

Mit der 4K-Auflösung gewinnt man ja die 4fache-Auflösung von Full HD und damit kann ich also im Videoschnitt 4 Ausschnitte mit nur einer AX 100 gewinnen anstelle die 4 Videokameras aufzustellen. Als mir das klar wird, will ich sie haben. Natürlich schaue ich mir zahlreiche Demovideos im Web an, lade die voll aufgelösten 4K-Videodateien runter und experimentiere damit im Videoschnittprogramm. Ja, das funktioniert alles sehr gut (weiter unten mehr dazu). Und selbst wenn ich keine Multiansichten brauche, lassen sich nachträglich Zoomfahrten oder lupenreine Schwenks generieren.

Panasonic GH4 und weitere Alternativen

Da wäre natürlich noch die ebenfalls 4k-fähige Panasonic Lumix GH-4. Nein, mir scheint sie etwas klobig, weil ich für Outdoor-Interviews einen Anschluß mit 2 XLR-Buchsen brauche. Da bietet die GH-4 nur ein doch sperriges Kit für derzeit rund 2.000 Euro (DMW-AYGH), das auch noch extern mit 12-Volt versorgt werden will. Für die Sony AX 100 wird jedoch ein Kit für unter 500 Euro offeriert, das ohne externe Stromversorgung auskommt (XLR-K1M-Adapter-Set). Ausserdem kann ich einen sauberen Videozoom am auf Kleinbild gerechnet 29-348'er-Objektiv via Wippe machen, was an der GH-4 mit dem Pendant "Lumix 14-140mm" (entspr. 28-280mm KB) manuell erheblich schwieriger sein dürfte. Der Pansonic fehlt ausserdem ein sensorgestützer Bildstabilisator für ruhige Kamerafahrten. Da die GH4 im 4K-Videobetrieb nicht den vollen Bildsensor ausliesst, erhöht sich der Verlängerungsfaktor um 1,2 (bei Cine4K um 1,14). Ein auf Kleinbild bezogenes 28mm-Objektiv (z.B. das 14 - 140mm in der Startbrennweite) zeigt bei 4K-Video daher einen Bildwinkel von 33,6mm. Der Weitwinkel ist also schon spürbar eingeschränkt, während der Telebereich mit 336mm ähnliche Regionen wie am Sony AX100 erreicht.

Die Panasonic GH-4 bietet allerdings mehr Auswahl bei den Codecs, höhere Bitraten (bis 200MBit) und Wechselobjektive. Letztere bieten je nach Lichtstärke noch mehr Freistell-Potenzial auch in Verbindung mit dem etwas grösseren Bildsensor (Cropfaktor 2,5 in 4K gegenüber 2,7). Auch S-Log ähnliche Profile für weichere Gradationen werden als Vorteile genannt. Ausserdem weiss ich die hervorragende Konfiguration und Übersichtlichkeit dank Touchscreen, programmierbaren Tasten etc. schon an der GH3 zu schätzen. Mehr zur GH4 wird im GH4-Tagebuch besprochen!

Aber ein Camcorder liegt besser in der Hand, im Moment reizt mich die AX-100 noch mehr. Mal sehen, ob das so bleibt :-)

Sony AX 100 vs Lumix GH4 - jeweilige Vorteile
Sony AX 100 Lumix GH-4
+ liegt als Camcorder ideal in der Hand + staub- und spritzwassergeschützt
+ bietet eine weiche Zoomfunktion dank Wipptaste + Wechselobjektive
+ eingebautes, rel. lichtstarkes Zoomobjektiv (KB 29 - 348mm bei 16:9), parfokal + mehr Freistellpotenzial mit lichtstarken Objektiven
+ abkippbarer elektr. Sucher + ausgereiftere Fotofunktion incl. RAW-Format
+ einschwenkbare ND-Filter (2-, 4-, 16fach) + mehr Videoformate incl. 4K Cine (4.096 x 2.160), höhere Bitraten und S-Log Profil
+ Lupenfunktion auch im laufenden Video + optionale Ausgabe von 4:2:2 Farbsampling mit 10Bit via Kit oder per HDMI-Ausgang direkt an der GH4 (dann ohne interne Videoaufzeichnung bei 4K)
+ Sensor-Bildstabilisator für beruhigte Kamerafahrten (Shift-Ausgleich ähnlich Schwebestativ)  + zweiachsige Wasserwaage
29mm in der Startbrennweite mit dem eingebauten Zoomobjektiv auch im 4K-Modus (ohne Aktiv-Bildstabilsator, GH4 startet auf KB bezogen bei 33,6mm mit 14-140mm)  + App-Steuerung mit Livebild auch bei 4K-Video-Einstellung incl. Parameter-Eingriffe
+ rel. schlanke Dual-XLR-Nachrüstoption  + automatische Sucher-Monitor-Umschaltung, ohne den Monitor zuklappen zu müssen
+ kontinuierliche Videoaufzeichnung auch länger als 29min59s  mehr Details siehe das GH4-Tagebuch!

 

4k-Handys

Und ja, es gibt schon ein paar Handys mit 4K-Video wie z.B. das Samsung Galaxy S5 oder das Sony Xperia Z2. Ausserdem bieten das Acer Liquid S2, Samsung Galaxy Round G910, Vivo Xshot, LG Optimus G Pro 2 und Samsung Galaxy Note 3 eine 4K-Auflösung mit 3.820 x 2.160. Aber Hand aufs Herz, ein Handy braucht Tageslicht, bietet so gut wie kein Freistell-Potenzial wegen des kleinen Bildsensors, vor allem aber ist die Bedienung filigran und der Autofokus lässt sich idR nicht abschalten. Nein, das käme für mich nur als netter Mitnahmeeffekt aber nicht als wichtiger Haupteinsatzzweck in Frage.

Nachgeholt habe ich allerdings jetzt einen Direktvergleich der 4K-Videoqualität zwischen Samsung Galaxy S5 / Sony Xperia Z2 / Sony AX100. Dabei schneidet die Sony AX100 am besten ab.

4k-Actioncams

Die GoPro Hero 3+ Black bietet bereits 4K-Videos allerdings nur mit einer ruckelnden Framerate von 15 B/Sek. Abhilfe soll die vermutlich ab Sommer 2014 erscheinende GoPro 4 schaffen, die dann bis zu 30 B/Sek. in 4K bereitstellen soll, dazu auch Zeitlupenaufnahmen in Full-HD mit 120B/Sek.

Panasonic bringt voraussichtlich ab Juni 2014 mit der HX A-500 eine ebenfalls actionfähige 4k-Cam, die mit 25B/Sek. aufzeichnen soll. Zeitlupen sind in HD (720p) mit bis zu 100B/Sek. möglich.

Für Action- bzw. Unterwasseraufnahmen sind die Cams ohne Frage spannend, aber mein Fokus liegt eher auf einer grösseren, 4k-fähigen Produktiv-Kamera mit variabler Brennweitenverstellung und guter Lichtstärke.

4k-Profi-Liga

Schaut man nach oben, finden sich in der Profiliga z.B. die 4K-fähige Canon EOS 1D-C, EOS C500 oder auch die Sony FDR AX-1. Hier muß man schon deutlich mehr Geld über den Ladentisch reichen kann aber 4K mit 50 bzw. 60p nutzen und bekommt  - bis auf die EOS 1D-C -  XLR-Anschlüsse mitgeliefert. Sonderfunktionen wie Zeitlupen etc. sind idR auch besser als an der AX 100 ausgebaut.

Die derzeit rund 15.000 Euro teure Canon C500 nutzt einen Super 35mm-Sensor (24 x 18mm) und gibt 4K nur auf einen externen Recorder aus. Die EOS 1D-C für rund 10.000 Euro nutzt für 4K nicht etwa den Vollformat-Sensor sondern nur - aber immerhin - eine Fläche mit 1,3fach-Crop aus, kann zwar auf die interne CF-Karte (mit 24p bzw. 25p nach Firmwareupdate in Motion Jpeg) aufzeichnen, benötigt aber teure Karten >100MB/Sek.-Schreibrate und min. 128 GB. Die 1D-C bietet im Kern die 1D-X-Profifotokamera, liefert jedoch so gut wie keine Video-Ergonomie wie z.B. einen dedizierten Videomodus oder eine Livebildwirkung von ISO-Änderungen.

Die Sony AX-1 zeigt sich mit rund 4.000 Euro noch als günstigster 4k-Camcorder aber mit einem Gewicht von knapp 2,5KG muß man stets bereit sein, das Gerät zu schleppen und schultern ist wegen der kurzen Bauweise bzw. ohne Videorig kaum möglich. Der 1/2,3''-Sensor (7,4x Crop) ist für Lowlight auch nicht besonders förderlich.

Eine alternative Blackmagic Design Production 4K Camera wiegt auch satte 1,7KG und man braucht noch eine externe SSD. Ein Sucher fehlt. Dafür bringt sie hochdynamisches Bildmaterial aber zum Preis extrem hohen Datenvolumens. Für Profis interessant, für mich nicht handlich genug.

4k-fähige Sony A7S

Dann steht noch die besonders in Lowlight extrem rauscharme und mit Vollformat-Sensor arbeitende Sony A7S im Raum, die der Hersteller für Juli 2014 angekündigt hat (derzeit für 2.500 US$ angegeben). Grösstes Manko ist für mich die Tatsache, dass 4K-Video nicht intern auf die Speicherkarte der A7S gesichert werden kann. Sie wird daher auch nicht weiter in Betracht gezogen.

Panasonic FZ1000

Nachträglich ergänzt sei hier noch die Panasonic Lumix FZ1000, die als Bridgekamera mit einem auf KB-umgerechnet 25-400mm/2,8-4,0 Zoomobjektiv und 4K-Video daherkommt. Preis um 850 Euro und ab Ende Juli 2014 im Handel. Auf dem Papier könnte sie der Sony AX 100 den Schneid abkaufen aber zum Zeitpunkt dieses Tagebuches ist sie noch nicht im Handel erhältlich. Bitte hierzu unsere News zur Panasonic FZ1000 beachten.

Also, die Sony AX 100 wird postum bestellt - puh rund 2.000 Euro sind kein Pappenstiel.

 

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Tag 1 - die Sony AX 100 trifft ein


Ich komme ins Büro und da liegt sie schon auf dem Schreibtisch. Die gleichzeitig mitbestellte 64GB SD-Speicherkarte ist noch nicht da. Die braucht man, sonst kann man an der AX 100 keine 4K-Videos aufzeichnen. Später trifft sie schließlich ein und ersten Testvideos steht nichts mehr im Weg, zumal der im Lieferumfang enthaltene Akku noch ausreichend Ladung bietet, um dann gleich loszulegen.

Puh, sie liegt schon massig in der Hand. Knapp 1 KG Gewicht und deutlich grösser als die Camcorder, die wir sonst nutzen (z.B. den Canon Legria HF-G10). Später stelle ich allerdings fest, dass sich die Streulichtblende verkehrtherum aufsetzen läßt, was das Packmaß spürbar absenkt.

Neben der AX 100 liegen noch zwei Kabel in der Verpackung, ein HDMI- und ein USB-Kabel. Aussdem liegt ein Netzkabel bei, um die AX 100 direkt zu betreiben oder den Akku zu laden. Natürlich fehlt auch eine IR-Fernbedienung nicht. Sie ist vor allem für die Remotesteuerung gedacht, wenn man den Camcorder via HDMI am TV-Gerät nutzt. Man kann aber auch Videos starten und stoppen bzw. zoomen. Die mehrsprachige Bedienungsanleitung bietet nur einen kurzen, deutschsprachigen Abschnitt mit den grundlegenden Funktionen. Online findet man hier eine vollständige Bedienungsanleitung.

Der beiliegende Akku Sony NP-FV70 mit 1.960mAh soll 2 Stunden und 10 Min. halten, wenn man 4K als Bildqualität im Videomodus vorgibt (bei kleineren Videoformaten etwas länger). Dann muß er in der Sony geladen werden und das dauert einige Stunden. Also wird vorsorglich gleich ein Ersatzakku und ein externes Ladegerät bestellt. Ich wähle ein Original-Ersatzakku NP-FV70, weil günstige Nachbauten oft weniger Milliamperstunden liefern und damit die Betriebszeit verkürzen würden. Manchmal wird dann auch die Restbetriebsdauer nicht mehr angezeigt. Wie man liest, ist man aber selbst bei vermeintlichen Original-Akkus vor Überraschungen nicht gefeit. Das werde ich dann später prüfen und berichten (siehe hier). Als Ladegerät wähle ich das digitale Doppelladegerät mit Schnell-Ladefunktion Sony ACVQVI0, leider teuer ab schick, auch dazu später hier mehr ;-)

 

Erstmal die Smartgeräte-Steuerung testen

Also gehts mit unserem Videofilmer von Medienpro-9.de raus in den Wald. Als erstes testen wir die Smartgeräte-Steuerung. Ich habe ein Samsung Note 2 mit dabei, das NFC-fähig ist. Das hat sich schon an der Sony RX 100 II als sehr praktisch erwiesen. Einfach mit der Rückseite an das entsprechende Symbol der AX 100 gehalten und schon baut sich selbständig eine Wifi-Verbindung auf. Die zuvor auf dem Handy installierte, kostenlose Playmemory-App startet selbständig und nach wenigen Augenblicken sehe ich das Videolivebild der AX-100 auf dem Handy - super!

 

 

JW Player goes here

 

Dieses Video in HD-Qualität ansehen (für Mitglieder)

Nicht so super ist die Tatsache, dass die Smartgerätesteuerung keine Parameter-Änderungen zuläßt. War das nicht der Sony-Webseite zu entnehmen? Mit der Sony A7 / A7R hat man zumindest im Fotomodus eine Parametersteuerung für ISO / Zeit und Blende sowie die Moduswahl zwischen manuellen und halb- oder vollautomatischen Programmen. An der Sony AX 100 wird im Videomodus nicht mehr als Zoomen sowie den Videostart bzw. das Beenden angeboten. Ein Wechsel in den Fotomodus ist möglich, aber auch der wird vollautomatisch durchgeführt, wobei optional lediglich noch ein zweisekündiger Timer gestartet werden kann. Nunja, immerhin besser als garkein Videolivebild nutzen zu können, wie das - mit Ausnahme der kompakten Sony RX 100 II*  - bei allen mir ansonsten bekannten Systemkameras etwa von Panasonic oder Olympus bzw. an Canon- bzw. Nikon DSLR der Fall ist (mit Ausnahme via Camranger bzw. einer TP-Link-Box).

*die RX 100 II wird wie die AX 100 im Video- und Fotomodus vollautomatisch gesteuert, allerdings kann man sie vor der Wifi-Verbindung in den manuellen Fokusmodus versetzen, den sie dann am Smartergerät beibehält. Eine Videomodus-Unterstützung per Smartgerät haben wir allerdings bei der spiegellosen Fuji X-T1 gesichtet aber noch nicht angetestet.

wie ist die Bedienung?

Von videofähigen DSLR aber auch Camcordern sind mir die typischen Kreativprogramme P / AV / TV und M bekannt. An der Sony sucht man sie vergebens, sogar im Fotomodus Fehlanzeige. Dafür gibt es drei Taster "Iris" / "Gain bzw. ISO" / "Shutterspeed". Analog steuern sie die Blende, den ISO-Wert und die Belichtungszeit. Drückt man eine Taste, läßt sich der Wert über die Walze ändern. Drückt man sie erneut, wird der Wert automatisch gesteuert. So sind beliebige Kombinationen möglich, bei denen man entscheidet, welchen Wert man manuell oder automatisch steuern läßt.  Drückt man die Taste "Manual", dann läßt sich die mittlere Belichtungsstufe ändern, solange man nicht alle drei Werte manuell eingestellt hat. Im Prinzip erreicht man so alle Programm-Logiken, ich muss mich aber etwas umgewöhnen. Auch weil das ganze den Einsatz der zweiten Hand erfordert. Sinnvoll wäre eine Unterstützung per Touchscreen über den Monitor aber das funktioniert leider nicht. Immerhin ist der Button für den ISO-Wert mit einem Pin versehen, um ihn auch blind einigermaßen treffen zu können. Dennoch tue ich mich etwas schwer, um auf Anhieb alle Buttons blind zu finden, oft muss ich doch noch nachschauen, wo z.B. denn jetzt die Lupentaste liegt, da hätten einige Taster weiter abstehen dürfen.

Praktische Einschaltfunktion

Ansonsten schaltet sich die AX 100 automatisch ein, wenn man entweder den Monitor aufklappt oder den Sucher aus seiner Fassung herauszieht. Nach rund 3 Sekunden ist sie so einsatzbereit. Eingeklappt oder den Sucher zurückgesteckt schaltet man den Camcorder so auch wieder ab. Optional gehts auch mit einem Power-Button. Diese Klapp-Automatik ist mir eigentlich symphatisch, andererseits in manchen Szenarien auch wieder unnötig, wenn man z.B. nurnoch die Speicherkarte entnehmen will, schaltet man den Camcorder unnötigerweise ein, weil man dafür den Monitor ausklappen muß. Unterm Strich gefällt mir die Einschalt- und Abschaltlogik aber sehr gut, einfach weil man nicht lange nach einem Powerbutton suchen muß.

schnörkelloses Menü

Im Menü bieten sich einige Karteireiter mit Scroll-Bedarf. Ähnliches kennt man z.B. von Nikon bzw. auch Olympus. Dank Touchscreen-Unterstützung kann man hier schnell navigieren. Erfreulicherweise ist das Menü nicht überfrachtet, allerdings suche ich ein paar Funktionen - z.B. um sowohl Sucher als auch Monitor oder einen Vollzeiteingriff in die Fokussierung zu aktivieren - vergebens.

Schnellzugriffe sind mit drei Software-Buttons - im Menü als "Meine Taste" bezeichnet -  möglich, auf denen man aus einer grossen Anzahl praktisch jeden Befehl als Kurzzugriff ablegen und per Touchscreen flott aufrufen kann. Der Sucherbetrieb ist hier leider ausgeklammert. Ansonsten merkt sich die AX 100 den letzten Menübefehl und ruft ihn beim Gang ins Menü erfreulicherweise wieder auf. Dabei muß man aber erstmal über die Hauptkategorien gehen. Oft sind auch Bestätigungen mit der OK-Taste zu quittieren, was den Workflow unnötig ausbremst.

Wie ist die Body-Qualität?

Natürlich ist aus Gewichtsgründen viel Kunststoff verbaut, aber es sind auch ein paar Metall-Teile vorhanden. Der Zoomring am Objektiv etwa, die Gitter vom Mikrofon, viel mehr aber nicht. Die Belederung auf der rechten Seite wirkt dafür schön fest, sehr gefällig kommen auch die Buchsen-Klappen rüben, Warum gibts sowas nicht bei DSLR, inbesondere Canon sollte mal über die nervige Gummilaschen-Abdeckung nachdenken.  Insgesamt macht die Sony AX 100 auf mich einen gemischten Wertigkeitseindruck, teils edel, teils eben doch etwas Kunststoff-Feeling, ist halt noch auch vom Preis nicht die alleroberste Klasse, dafür aber auch noch schön mobil.

manuell scharfstellen ist klasse

 

Um manuell scharfzustellen, läßt sich vorne am Tubus der Button "AF/MF" drücken. Jetzt reicht ein Dreh am Scharfstellring des Objektivs, um die Schärfeebene einzustellen. Beim Blick durch den mit 1,4k-auflösenden, elektronischen Sucher kann ich auch ohne Lupenfunktion die Schärfe ziemlich zuverlässig kontrollieren und abpassen. Optional hilft aber auch eine Lupenfunktion, die sogar im laufenden Videobetrieb über 2x - 4x arbeitet. Sie interpoliert aber das Bild und steigert die Auflösung nicht nennenswert, daher ist der Nutzen etwas eingeschränkt aber noch vorhanden.

Die Scharfstelldistanz wird eingeblendet und Entfernungen zwischen 0,1 und unendlich in Metern angezeigt. So kann man schnell die richtige Scharfstellrichtung abschätzen. Erfreulich auch, dass die Unendlichkeitsstellung (mit einem Gebirge-Icon gekennzeichnet) nicht überschritten werden kann, wie dies bei zahlreichen Systemkameraobjektiven der Fall ist. So ist man auch ohne kritischen Lupenblick auf grössere Entfernungen stets sicher, auch zuverlässig fokussiert zu haben, wenn das Unendlichzeichen angezeigt wird.

Per Menü kann man auch eine Peaking-Funktion in wählbarer Farbe aktivieren, hier bietet sich in der Regel Rot an. Schade, dass man sie nicht per Tastendruck bedarfsweise ein- oder abschalten kann (man kann aber immerhin eine Kurztaste per Touchscreen definieren). Das hat mich schon an der RX 100 II gestört. Klasse ist dafür die Haptik des Scharfstellrings, der einen idealen Widerstand bietet und direkt reagiert. So soll es sein!

Fokussier-Luxus

Optional läßt sich der Scharfstellring auf Zoombetrieb umschalten. Das werde ich wohl seltener benötigen, weil die AX 100 ja noch eine Zoomwippe bietet, mit der feinfühlige oder etwas schnellere Zoomfahrten möglich sind. Apropos: das Objektiv ist parfokal, d.h. es ändert nicht die Scharfstell-Ebene in Abhängigkeit vom Zoom, sondern hält sie stets konstant. So lassen sich auch manuell fokussiert exakte Zoomfahrten realisieren.

Man kann sich übrigens bis auf 1cm im Weitwinkel ans Motiv annähern und dabei rund 4,5cm in der Breite formatfüllend scharf erfassen. Geht man in Zoomstellung, erhöht sich die Mindestdistanz bis man in der Endbrennweite 1m Abstand einnehmen muß. Hier sind dann noch 8cm formatfüllend und scharf erfaßbar. Dies ist auch die typische Maximal-Abbidlungsgröße in kleineren Zoomstufen, die man dann aus kleineren Distanzen - z.B. mit 30cm Abstand - ablichten kann. Verglichen mit Vollformat DSLR entspricht das einem Abbildungsmaßstab von rund 0,45 bzw. 1:2. Man kann also schon von guten Makrofähigkeiten sprechen, erreicht jedoch nicht ganz die typische Abbildungsgrösse von 1:1, dafür ist man in der Distanz viel flexibler als in der DSLR-Welt, bei der man sowas in praktikabler Lichtstärke nur mit schweren Supertele-Objektiven und Zwischenringen einigermaßen für größere Distanzen nachstellen kann.

Reale Brennweite

Wie ist denn nun die AX 100-Brennweite - salopp formuliert - "in echt" ?  Tatsächlich ergibt sich lt. meiner Vergleichsmessung zum Vollformatsensor eine kleinbildkonforme Startbrennweite von 29mm und eine Endbrennweite von knapp unter 350mm. Wird der Bildstabilisator auf AKTIV gesetzt, findet ein Crop statt, damit die AX-100 Bewegungen durch Überformat ausgleichen kann. Hier startet die Brennweite bei rund 33mm und endet bei rund 520mm im Vergleich zum Kleinbildsensor. Wer jetzt jubelt und sich über die doch sehr hohe Brennweite freut bekommt einen Dämpfer. Diese Aktiv-Endbrennweite beim 4K-Videoformat ist halt interpoliert und bringt keinen Auflösungsgewinn gegenüber der nativen Endbrennweite von 348mm. Genausogut kann man im Videoschnitt das Videoformat grösser ziehen und sich einzoomen, wenn man ohne aktiven Bildstabilisator zurecht kommt (dann idR vom Stativ aus). Wer allerdings 4K-Videos in Full HD abspielt, dürfte ohne Schärfeverlust den Zoomfaktor des AKTIV-Bildstabilisator realisieren.

Bei Videoformat AVCHD konnte ich in der Endbrennweite bei aktivem Bildstabilsator sogar 600mm (nach KB) realisieren. Ob damit ein gravierender Schärfeverlust einhergeht, müsste noch untersucht werden.

Schärfentiefe

In Sachen Schärfentiefe wird ja oft das Lumix 14-140mm an der Panasonic GH-4 mit dem Objektiv der AX-100 verglichen und eine identische Schärfentiefe angenommen. Zwar müsste sie geringer sein, weil der Lumix GH-4-Bildsensor ja 2-fach-Crop gegenüber 2,7fach der AX-100 bringt, aber es ist auch lichtschwächer und verliert daher wieder an Schärfentiefe. Bei 50mm und auch bei 280mm ergibt sich auf Sicht in der Tat praktisch kein Unterschied zur AX-100, beim Versuch mit auf KB gerechneten 150mm bei Offenblende gewinnt aber die AX-100 mit geringerer Schärfentiefe, da sie hier f4,0 gegenüber f5,4 der Lumix nutzen kann.

 

 

Gegenüber einer Vollformat DSLR wie z.B. der EOS 5D Mark 3 haben aber weder die AX-100 noch die GH-4 eine Chance, hier kommt ein deutlich kinoähnlicher Freistellungs-Effekt rüber. Auf grössere Distanz sogar mit einer Blendenstufe stärker abgeblendet ist der Hintergrund deutlich weicher gezeichnet als an der AX100 oder der Lumix GH3 (oder GH4). Im Nahbereich kehrt sich der Vorteil aber wieder um, hier ist bei Makros wiederum mehr Schärfentiefe erwünscht. An der 5D 3 kann man - je nach Objektiv - abblenden. An der AX 100 ist bei f11 Schluß, aber selbst bei f8 reicht die Schärfentiefe oft noch reichlich bis in den Hintergrund. Der ebenfalls verglichene Camcorder Canon HF-G10 hat zwar das lichtstärkste Objektiv mit auf KB umgerechnet f2,8 bei 300mm aber der Sensor ist so klein, dass die Schärfentiefe am größten ausfällt, Freistell-Effekte sind so schwer zu erzielen.

 

 

Sucher-Schlamassel

Der elektronische Sucher muß herausgezogen werden, damit er aktiviert wird. Zusätzlich muß man gleichzeitig den Monitor zugeklappt halten. Die Logik will mir nicht einleuchten, weil ich ja gerne z.B. Menüeinstellungen im Sucher kontrollieren, dabei aber auch den Touchscreen am Monitor nutzen will. Geht nicht. Ähnlich problematisch ist die Lupenfunktion, wenn man durch den Sucher schaut. Man kann sich zwar einzoomen, um die Schärfe exakter zu kontrollieren und sieht das auch im Sucher, aber den Zoombereich zu verschieben ist so nicht möglich. Also den Monitor aufklappen, der Sucher geht aus, dort via Touchscreen das Zoomfeld verlagern, Monitor wieder zuklappen und durch den Sucher schauen. Tja, da hätte Sony doch bitte den Sucher aktiv halten dürfen, während der Monitor aufgeklappt ist. Naja, besser als sämtliche Einstellfunktionen von vornherein abzuklemmen, wenn man den Sucher nutzt - trotzdem ärglich. Zum Glück sind viele Funktionstasten und Buchsen auch bei zugeklapptem Monitor erreichbar, so dass sich die meisten Dinge auch mit dem elektronischen Sucher ohne Umwege nutzen lassen.

Der Sucher gewinnt keine Auflösungsrekorde mit seinen 1,4 Megapixel, funktioniert aber dennoch gut. Die Schärfeebene ist gut ablesbar, er flimmert bei meinen Kunstlichteinsätzen bislang nicht und schliert auch bei Schwenks kaum, schaut man kritisch hin, ist jedoch ein leichtes Stottern wahrnehmbar. In Lowlight geht die Wiederholfrequenz etwas in den Keller aber auch hier sind Schwenks noch weitgehend unverzögert machbar. Eine Pixelstruktur ist bei genauem Blick erkennbar, in meinen Praxiseinsätzen übersehe ich die aber und genieße idR ungestört das Motiv. Erfreulich ist auch die Suchergröße, die im Direktvergleich dem optischen Sucher einer Vollformat-DSLR wie der EOS 5D Mark 3 in der Breite entspricht. Oben und unten ist er wegen 16:9-Livebild-Darstellung etwas beschnitten.

überzeugender Autofokus

Im Videomodus ist ein dezenter, nicht zu schneller AF erwünscht. Und genau den bietet die AX 100. Der funktioniert bislang bei meinen Testvideos hervorragend, selbst in Lowlight mit extrem wenig Umgebungslicht greift er noch - sehr schön! Bewegtmotive werde ich dann später nocheinmal untersuchen.

In der weiteren Praxis stelle ich später dann allerdings das allgegenwärtige Problem fest, dass bei zügigen Schwenks vom Nah- in den weiter entfernteren Bereich der AF nicht so recht nachziehen will. Dies gilt vor allem für die eingezoomte Brennweite, bei der dann der Hintergrund schon deutlich Unschärfen aufweist und auf den die Sony nur ungern reagiert, selbst bei guten Motivkontrasten. Als Workaround muss ich entweder auf den manuellen Fokus oder kurzzeitig in den Weitwinkel wechseln. Beides bringt im laufenden Video idR Unruhe ins Bild. Ein Trost ist mir allerdings, dass solche AF-Schwierigkeit nach meiner Erfahrung schlichtweg typisch sind, egal ob bei Camcordern, spiegellosen Systemkameras oder DSLR (die EOS 70D mit Hybrid-AF ist davon auch nicht ganz frei).

Bildstabilisator

Die AX 100 bietet drei verschiedene Bildstabilisierungs-Optionen. Per Menü lässt sich der Bildstabilisator entweder "Aus", als "Standard" oder "AKTIV" einstellen. Per "Standard" greift der optische Stabilsator im Objektiv, "AKTIV" geschaltet greift zusätzlich eine sensorbasierte Stabilisierung. Diese verwendet ein künstliches Überformat, um z.B. Schrittbewegungen besser herauszufiltern. Dabei nutzt die AX 100 also etwas weniger Sensorfläche, um bei Frameverschiebungen keine schwarzen Ecken zu kassieren oder diese durch Verkrümmung - mit entsprechend unangenehmen Nebenwirkungen - wieder aufs volle Format ziehen zu müssen (der Warp-Stabilizer von Adobe läßt grüssen). Dennoch ist der aktive Stabilisator nicht nebenwirkungsfrei, denn er zoomt sich künstlich ein. Dazu später mehr. Doch wie gut funktionert der Stabilisierer in der Praxis? Dafür mache ich doch gleich ein paar Tests, wie nachfolgend im Video dokumentiert:

 

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Im Ergebnis bin ich mit der Stabilisierungsfunktion sehr zufrieden. Der aktive Bildstabilisator bringt gegenüber dem optischen (Einstellung "Standard") noch ein ruhigeres Bild vor allem auch bei Kamerafahrten ohne Schwebestativ. Allerdings verliert man dabei im Detail an Auflösung. Insoweit sollte man ihn am besten nur in wirklich kritischen Situationen einsetzen. Der mit ihm einhergehende Crop bringt hingegen keine Vorteile, nur subjektiv zoomt man sich stärker ins Bild ein, die Qualtität sinkt dabei jedoch idR deutlicher ab, als wenn man sich nachträglich im Videoschnittprogramm (oder bei Einzelbildentnahme z.B. in Photoshop hochskaliert) einzoomt.

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Tag 2 - die AX 100 näher kennenlernen


Am 2. Tag will ich die Sony AX 100 besser kennenlernen. Zooms, Freihandschwenks aber auch den Autofokus weiter ausprobieren. Wie gut sind 100%-Crops, was bringt die Fotofunktion? Das demonstriert nachfolgendes Video:

 

 

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Meine Praxiserkenntnis vom 2. Tag: es braucht schon etwas Übung, vor allem um saubere Zoomfahrten durchzuführen. Die Wippe ist etwas klein ausgelegt, kann aber dennoch feinfühlig in unterschiedlichen Geschwindigkeiten geführt werden. Braucht halt Training und ich bin ja noch ganz frisch verlobt mit der AX 100. Aber mir ist klar, dass sie keine Rampe hat und auch nicht hart anschlägt. Ein Problem, das man ansonsten oft bei Zoomobjektiven z.B. bei Systemkameras findet.

Die Kontrastverarbeitung war an dem sonnigen Tag problematisch, vor allem im Gegenlicht und bei abschattenden, großen Bäumen. Aber damit haben selbst Fotokameras mit RAW-Format Schwierigkeiten. Allerdings bringt der Parameter "Cinematone" in Sachen Dynamikverhalten keine Verbesserung sondern kommt mir übersättigt vor. Grüntöne wandern schnell ins Bläuliche ab. Ich werde das aber noch weiter austesten und auch die zusätzlich vorhandenen Bildeffekte noch untersuchen. Möglicherweise ist dort einer mit feinerer Gradation dabei, der sich auch für die Postproduction gut eignet.

So funktioniert der Videoschnitt

In 4K nutzt die AX 100 den Codec XAVC-S mit 25 Bildern/Sek. 10 Min. Videoaufzeichnung verbrauchen dabei rund 4 GB an Speicherplatz.. Auf der 64GB Speicherkarte (die Mindestgrösse für 4K ist) lassen sich also rund 2 Stunden und 40min sichern. Alternativ gibt es das ganze auch in Full HD zusätzlich mit 50p oder in AVCHD noch mit 50i. Der von Sony entwickelte Codec ist in Adobe Premiere Pro CC direkt lesbar, ohne ihn umwandeln zu müssen. Das 4K-Video läßt sich direkt auch an einem nur mäßig performanten Rechner ruckelfrei abspielen und schneiden. Direkt in Windows (z.B.Mediaplayer) abgespielt kommt das 4K-Video aber ins Ruckeln, das gilt auch für die Abspielfunktion nach Import in Lightroom, wo es auch direkt erkannt wird und man z.B. auch Einzelframes als 8 Megapixel-Fotos exportieren kann.

An einem performanteren Rechner mit einer flotten Festplatte gabs die Ruckler dann nicht mehr oder nurnoch vereinzelt. Froh bin ich, dass der Workflow im Videoschnitt durch die 4K-Videodateien im Prinzip nicht großartig ausgebremst wird. Allerdings wenn ich das Projekt im Videoformat 1.920 x 1.080 anlege und dort die 4K-Video unskaliert für Crops bzw. Zoomfahrten importiere, dann spielt Premiere das im Vorschaufenster immer herunterskaliert ab. Nur im Stopmodus ist das eingezoomte Bild zu sehen, was den Schnitt auch bei Multikamera-Sequenzen erschwert.

Eine weitere Videoschnitt-Option bietet die Verbindung via USB und PlayMemorie Home.

sehr mässige Fotofunktion

Eine vollwertige Fotofunktion darf man an der AX 100 leider nicht erwarten. Die AX 100 ist zu 90% ein Camcorder, der Rest ist doch eher dünn aufgestellt. Es fehlt ein RAW-Format und auch längere Belichtungszeiten, die schon bei 1/6 Sek. enden. Serienbild-Modus? Problematisch, man kann zwar mehrere Fotos nacheinander auslösen, wenn der Auslöser mehrfach nacheinander gedrückt wird. Bei meinem Test werden aber stets nur die ersten 3 Bilder nach einer Speicherzeit von rund 10 Sek. auch wirklich gesichert, alle zusätzlich ausgelösten Fotos wandern kommentarlos ins Nirvana.

Vergeblich habe ich auch einen Optimierungsparameter für das selektive Aufhellen von Schatten gesucht. Gerade ohne RAW-Format wäre das äusserst wichtig und ist Standard bei Systemkameras (bei Canon heisst der Parameter Auto Lighting Optimizing, auch Sony bietet einen vergleichbaren Optimierer z.B. in der A7/A7R).

Nimmt man ein Foto während eines laufenden Videos auf, kann man das auch in 20 Megapixel-Auflösung machen, ohne dass das Video dadurch unterbrochen wird. Das ist schonmal klasse, leider dauert der Speichervorgang für das Foto rund 10 Sekunden, während derer man auf einige Funktionen wie z.B. Kurzzugriffe mittels der "Meine Taste"-Logik via Touchscreen verzichten muß. Im AVCHD-Format (HD) ist die parallele Fotofunktion während der Videoaufzeichnung allerdings vollständig abgeschaltet. Aber ich kann sicherlich vielfach - wenn ich aus Qualitätsgründen auf den "Aktiv"-Bildstabilisator verzichte - einfach ein JPEG als Einzelframe dem 4K-Video entnehmen und hab da gleich einen schnellen Serienbildmodus mit 25 B/Sek. Erfreulicherweise geht das direkt aus Lightroom, ohne dass noch ein Videoschnittprogramm bemüht werden muß.

Mein erstes Fazit vom 2. Tag

Übung macht den Meister, die AX 100 macht aber schon jetzt Spaß und hat das Potenzial, wirklich astreine Ergebnisse, hochaufgelöste Videos und saubere Zooms zu ermöglichen, wenn man sich der Grenzen (z.B. bei hohen Kontrasten bzw. der eher schwachen Fotofunktion) bewußt ist. Trotz 925gr liegt sie mir nicht allzuschwer in der Hand, das liegt an der idealen Passform und unterwegs hängt sie dann oft entspannt-locker am langen Arm. Der 4K-Workflow im Videoschnitt funktioniert bislang ohne grössere Probleme - die Fotofunktion müsste allerdings mehr bieten, da haben viele gehobene Kompaktkameras mehr Optionen und oft auch das RAW-Format. Am 3. Tag zeigt sich dann, wie Sony Augenwischerei mit der Fotofunktion treibt.

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Tag 3 - Nahbereich


Im Makrobereich verspricht die AX 100 besonders stark zu sein, weil das Objektiv einen hohen Abbildungsmasstab von knapp 0,5 (1:2 auf Kleinbild) bietet und das sogar auf eine Entfernung von 1m Distanz. Man kann aus 1 Meter also noch eine Handbreit formatfüllend filmen oder fotografieren. Auch geringere Entfernungen sind kein Problem aber die Abbildungsgrösse steigt dann idR nicht wesentlich an. Die konkrete Praxis demonstriert nachfolgendes Video:

 

 

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Ohne Frage, die AX 100 ist stark im Nah- und Makrobereich. Auch die Abbildungsleistung überzeugt hier bei 4K-Videos in 100%-Ansicht. Schön natürlich auch, dass man durch die relativ hohe Schärfentiefe wegen des 2,7x-Cropsensors nicht allzustark abblenden muß, um noch reichlich Schärfentiefe zu nutzen. Im Video hatte ich durchgehend die Offenblende verwendet!

Die Augenwischerei mit dem 20 Megapixel-Foto

Überrascht hat mich, dass man mit der Fotofunktion gegenüber einem 100%-Videoframe keinen Vorteil gewinnen kann. Wird der Bildstabilisator deaktiviert bzw. auf Standard gesetzt, läßt sich im Videoschnitt- oder Bildbearbeitungsprogramm die Grösse einfach auf 20 Megapixel hochskalieren und so genau das Ergebnis realisieren, das einem die Fotofunktion bietet. Sony macht also auch nichts anderes nur camcorder-intern. Insoweit ist die Fotofunktion für mich praktisch irrelevant geworden, zumindest kann ich mir ein parallel während einer Videosession aufgenommenes Foto schenken, weil sich das ja auch durch Einzelframe-Entnahme in der gleichen oder vielleicht sogar noch minimal besseren Qualität erzeugen läßt - zumindest bei Einstellung auf 4K-Video.

Muß man hier mit Sony schimpfen? Eigentlich bin ich erleichtert, denn so werde ich durch die Fotofunktion nicht im Arbeitsfluß ausgebremst, weil ich fürchten könnte, ein hochaufgelöstes Foto zu verpassen. Das parallele Auslösen eines Fotos hat ja gewisse Nebenwirkungen, weil einige Eingriffsmöglichkeiten im Videobetrieb für rund 10 Sekunden gestoppt werden. Allerdings von 20 Megapixel zu sprechen ist schon etwas frech vom Hersteller, da hätte man ja fast jeden beliebigen Wert hochskalieren können.

Weiter gehts dann mit Lowlight-Fähigkeiten!

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Tag 4 - Lowlight-Fähigkeiten


 

 

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Die Lowlight-Qualität finde ich sehr überzeugend. Das ISO-Rauschen ist fast so gering, wie an einem Vollformat-Sensor etwa einer EOS 5D Mark 3, zumindest wenn man das 4K-Video auf Full HD skaliert. Der Autofokus springt noch bei geringem Umgebungslicht an, allerdings wird er nach Sonnenuntergang in der blauen Stunde schon etwas unssicherer, und shiftet dann leicht um die Schärfeebene herum. Sieht man von Spezialanwendungen wie etwa Astrofilmaufnahmen oder auch stärkeren Kontrastanpassungen in der Postproduction ab, sehe ich wenig Veranlassung, aus Gründen des sehr geringen Rauschverhaltens zur ebenfalls 4k-fähigen Sony A7S zu schielen. Kritische Naturfilmer, die bei verfügbarem Umgebungslicht im Morgengrauen oder gar Nachts auf der Lauer liegen, werden dennoch über eine A7S nachdenken.

Die Hoffnung, dass sich mit dem Bildeffekt "Retro-Foto" ein für die Postproduction-freundliches Profil nutzen liesse hat sich bei weiteren Tests nicht bestätigt. Ähnlich wie der Modus "Cinematone" kostet er gegenüber der Standard-Einstellung (Bildeffekt aus) Dynamik, da die Lichter stärker ausreissen.

Mein Versuch, praktisch bei Nacht im allerletzten Abendblicht in einem Wildpark schlug fehl. Zwar konnte ich vor Ort ein ausreichend helles Sucherbilder an der AX 100 nutzen und war der Ansicht, das ergibt zwar ein verrauschtes aber dennoch erkennbares "Wildlife"-Video, daheim zeigte sich aber ein viel dunkleres und nicht verwertbares Ergebnis (Aufnahme mit 27 db und Offenblende, 1/50 sek.) als vor Ort. Hier hätte die Menüeinstellung "LowLux" etwas helfen können, die dann die Offenblende kombiniert bis 30 db-Empfindlichkeit und 1/25s vorwählt.

Die Sony bietet noch eine Nightshot-Taste, bei der sich eine Infrarot-LED zuschaltet. Für absolut schwarze Nacht bzw. bei Filmeinsätzen in Höhlen ist die Option bis auf ca. 10m Distanz durchaus brauchbar aber mit einer normalen LED-Tachenlampen erziele ich idR mehr Helligkeit und Reichweite. Dennoch eine nette Option.

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Tag 5 - Zubehör & Audioqualitäten


Braucht man noch Zubehör für die AX 100? Erstmal vielleicht nicht, denn dank sehr gutem Bildstabilisator lassen sich mit ein wenig Übung recht saubere Schwenks und Zoomfahrten realisieren. Versiertere Anwender werden aber - nebem einem stabilen Stativ mit Schwenkneiger - auf eine Videoleuchte bzw. ein Aufsteckmikrofon (vor allem bei Wind mit Windfell) nicht verzichten wollen. Doch hier macht die Sony einem die Montage schwer, denn der im Body der AX 100 versenkte Zubehörschuh läßt eigentlich nur kompatible Blitzfüsse zu, die den Multi-Interface-Hotshoe unterstützen. Standard-Blitzfüsse passen nicht! Einen Workaround bietet jedoch ein Adapter, bei dem wir allerdings Mühe haben, ihn richtig fest zu fixieren.

Die Sony bietet neben einem Kopfhörer- auch einen Mikrofon-Eingang, der als 3,5mm Stereoklinke ausgelegt. Der Ton lässt sich entweder automatisch oder via Menü in bis zu 32 (Halb-)Stufen manuell pegeln. Der Pegel wird dann auch im laufenden Video eingeblendet allerdings ist die Pegelanzeige ziemlich kleinformatig und daher schwer abzulesen. Wer allerdings das Problem von Wackelkontakten vermeiden will bzw. ggf. auch eine zweite Buchse benötigt, wird sich nach einer XLR-Lösung umsehen. Die ist Standard bei Profis, die dort auch die Arretiermöglichkeit schätzen. Sony bietet hier eine Lösung, die ich schon am 1. Tag bestellt hatte:

XLR-Buchsen nachrüsten

Das XLR Adapter-Set ist mittlerweile eingetroffen. So stehen zwei XLR-Buchsen bereit, die wir z.B. für Outdoor-Interviews brauchen, ohne ein grosses Mischpult mitzuschleppen bzw. das Set ersetzt unsere bisherige Lösung mittels störanfälligem Y-Klinkenkabel. Ausgesteuert wird direkt am Adapter-Set via Drehrädchen, kontrolliert wird der Pegel dann direkt in der AX 100. Weitere Eingriffsmöglichkeiten in der AX 100 bestehen nicht.  Der  XLR-Adapter selbst bietet ein Routing beider XLR-Inputs auf ein Summen-Monosignal oder eine Stereoabmischung. Ersteres funktioniert bei meinem Test jedoch nicht, es wird nur ein Mikrofon erkannt. Letztlich störts mich aber wenig, weil sich das Stereosignal zweier Mikrofone im Videoschnitt bedarfsweise auf ein Mono-Summensignal umwandeln läßt. Insbesondere bei Interviews kann ein Stereosignal ansonsten mit Trennung der Gesprächspartner einen übertriebenen 3D-Effekt vermitteln.

Jetzt stellt sich allerdings die Frage, wie das ganze denn an der AX 100 am besten montiert wird? Sony selbst bietet dafür einen speziellen Winkeladapter (Sony VCT55LH.SYH) an, der mir aber zu mager erscheint, um noch weiteres Zubehör wie Funkempfänger und eine Videoleuchte zu montieren.

Die Lösung ist jedoch relativ einfach: Ich nutze eine simple Blitzzubehörschiene CS 20 und klinke dort über einen Minikugelkopf mit Eindrehblitzsfuß die Sony AX 100 sowie das XLR-Adapter-Set ein. Jetzt ist auch noch Platz genug, um zwei Funkempfänger sowie eine Videoleuchte zu montieren. Um das ganze gut auszubalancieren wird das relativ preisgünstige SevenOak Schulterstativ SK-R01 mit Gegengewicht genutzt.

 

 

Akku-Power

Der bestellte Ersatz-Akku ist zwischenzeitlich eingetroffen. Amazon-Kommentaren war teils Inkompatibilitäten zu entnehmen. An meiner Sony AX-100 funktioniert er aber incl. allen Akku-Laufzeitanzeigen. Erfreulich, dass er sogar eine höhere Milliampere-Zahl aufweist als der im Lieferumfang enthaltene Akku NP-FV70 (2.060 statt 1.960mAh) und bei 4K-Bildqualität statt 2h10m sogar 2h25min als Betriebsdauer anzeigt.

Das ebenfalls georderte digitale Doppel-Ladegerät Sony ACVQV10 erkennt beide Akkus und lädt einen innerhalb von rund zwei Stunden vollständig auf. Neben einer Prozent-Ladestandanzeige und einer damit einhergehenden, allerdings für die AX 100 unzutreffenden Betriebdauer kann man noch via Tastendruck zwei Ladezeiten abrufen. Eine für Normal-Ladestand und eine zweite, um die Restladedauer anzuzeigen, wenn der Akku vollständig aufgeladen wird. Schade, dass die Akkus nicht parallel sondern nacheinander aufgeladen werden, eine hintergrundbeleuchtete Digitalanzeige wäre ebenfalls wünschenswert gewesen. Ansonsten ist das Doppelladegerät aber eine Hilfe, um sowohl den Akku-Ladestand sofort zu erkennen als auch den Camcorder weiter im Betrieb zu nehmen und ihn während des Ladevorgangs nicht ausser Gefecht zu setzen.

Fernbedienung und HDMI

Im Lieferumfang liegt noch eine Infrarot-Fernbedienung, die im wesentlichen Wiedergabefunktionen bereitstellt, wenn man die AX 100 via HDMI an einem TV-Gerät angeschlossen hat. So kann man schnell vorspulen, pausieren etc. Auch vom Stativ aus ist die Möglichkeit nützlich, während der Videoaufzeichnung über Wipptasten zu zoomen und so Wackler bei direkter Bedienung am Camcorder zu vermeiden. Die Aufzeichnung zu starten und stoppen geht ebenfalls. So kann ich die AX-100 beim Test noch aus 10m Entfernung in Innenräumen steuern, draußen wird die Reichweite sicherlich etwas absinken. Alternativ kann man auch die WLAN-Steuerung vom Smartgerät incl. Livebild nutzen (siehe Tag 1 zur WLAN-Steuerung).

Der AX 100 liegt auch ein kurzes, ca. 60cm langes HDMI-Kabel bei (Micro-HDMI auf Typ A) bei. Bei meinem Test mit einem mobilen Feldmonitor (Phottix 7HD) funktioniert die Wiedergabe reibungslos. Der Phottix 7HD nutzt automatisch 1080p bei 50Hz. Das Bild wird formatfüllend und ohne merkliche Modus-Umschaltzeiten (max 1 Sek. Umschaltzeit) flüssig angezeigt. Parallel kann man sogar noch den Schwenkmonitor an der Sony mit Livebild dabei nutzen, was für Menüfunktionen per Touchscreen praktisch ist.. Startet man die Videoaufzeichnung, wird das Livebild per HDMI allerdings nur unterstützt, wenn nicht die 4K-Bildqualität vorgewählt wurde. Das ist bedauerlich, nicht nur, weil man so keinen externen Recorder nutzen sondern z.B. auch keine Bildkontrollen etwa mit einem am Videorig oder am Kamerakran montierten Feldmonitor bei laufender 4K-Aufzeichnung vornehmen kann!

Per USB zum Videoschnitt

In der Handschlaufe der AX 100 findet sich noch ein fest verbundenes, kurzes USB-Kabel, das dort eingesteckt ist. Damit wird nicht etwa der Akku geladen (das geschieht über die Extra-Netzbuchse iVm dem im LIeferumfang enthaltenen Netzteil) sondern eine Verbindung zu einem Computer hergestellt. Dafür liegt noch ein USB-Verlängerungskabel bei. Hat man zuvor das kostenlose Program PlayMemories Home installiert, lassen sich jetzt über die USB-Verbindung Fotos- und Videos verwalten, bearbeiten, eine CD-Brennen oder Inhalte in die Cloud hochladen. Da ich jedoch als Foto- bzw. einfaches Videoverwaltungsprogramm Adobe Lightroom bzw. zum Videoschnitt Adobe Premiere nutze, interessiert mich diese Option nicht weiter.

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Tag 6 - Bildqualität aus dem Labor


Über die Bildqualität wurde hier im Tagebuch ja schon ein paar Worte verloren. 4K-Video sollte ja auch die vierfache Auflösung von Full-HD bringen. Tuts das aber wirklich? Dafür bin ich ins Traumflieger-Testlabor eingestiegen und hab die Linienauflösung akribisch ausgemessen.

Die Startbrennweite bringt leicht abgeblendet im Durchschnitt rund 1.400 Linien und das ohne nennenswert im Randbereich abzufallen. Im Maximum ergaben sich für einzelne Abschnitte rund 1.650 Linien. Damit liegt man zwar nicht beim nomiellen Wert von 2.160 Linien in der Bildhöhe aber erreicht immerhin 75% des Solls. Bei Offenblende f2,8 ergeben sich allerdings im Schnitt nur 1.179 und maximal 1.490 Linien. Abblenden lohnt also.

Im mittleren Brennweitenbereich schaffe ich bei f4,0 im Schnitt rund 1.300 Linien was auch für die Endbrennweite gilt (max 1.600). D.h. die Bildqualität fällt sogar im Teleendbereich nicht weiter ab und wir sprechen hier immerhin von 348mm bei f4,0! Abgeblendet auf f5,6 steigert sich die Auflösung allerdings nochmal um rund 150 Linien auf durchschnittlich 1.450 Linien, wobei einzelne Abschnitte ebenfalls bis max 1.600 Linien erreichen.

Kann man damit zufrieden sein? Ja, unbedingt. Im Vergleich bringt der bisherige Auflösungsprimus im HD-Bereich - die Panasonic Lumix GH-3 -  mit dem in etwa vergleichbaren Lumix 14-140mm-Objektiv in der Endbrennweite bei f5,6 nur 820 Linien und liegt damit minimal über der halben Höhenauflösung der Sony AX-100. Multipliziert man Höhe und Breite, liegt man an der Sony also fast bei der vierfachen Auflösung. Interessant wäre natürlich der Vergleich mit einer Lumix GH-4 aber den werde ich später nachholen, sobald sie zur Verfügung steht.

Auch die übrigen Verdächtigen wie Verzeichnung, Farbsäume oder Vignettierung machen sich so gut wie nicht bemerkbar. Da rechnet die Sony intern wohl eine Menge schön, was aber im Ergebnis gut aussieht.

 

Problematisch ist allerdings der erwähnte AKTIV-Bildstabilisator, der Schrittbewegungen ähnlich wie an einem Schwebestativ ausgleicht. Im kleineren Brennweitenbereich macht er sich auflösungstechnisch nicht bemerkbar aber in der Endbrennweite sehr wohl. Hier habe ich einen Auflösungsverlust von 400 Linien bei Offenblende gemessen. Mein Tipp daher: in grösseren Brennweitenbereichen auf den Bildstabilisator "Standard" ausweichen, der ja noch einen guten Verwacklungsausgleich bietet aber grössere Schrittbewegungen nicht ausgleichen kann (Auflösung kostet er auch am Stativ gegenüber dem abgeschalteten Stabilisator nicht). Ansonsten stört der AKTIV-Bildstabilisator aber in kleineren Brennweitenbereichen nicht weiter und hier wird man ihn in der Praxis bei Kamerafahrten ja am ehesten nutzen.

Die Bildqualität XAVC-S HD (60 Megabit/s) und auch AVCHD (28 Megabit/s) bringt an der Sony eine Auflösung von rund 850 Linien im Bildzentrum (f5,6, Endbrennweite, der Randbereich war mit der Software nicht mehr auszulesen) und liegt damit etwa auf dem Niveau einer Lumix GH-3 mit dem 14-140'er-Objektiv. Für Bewegtmotive sind diese Formate sicherlich interessant, da sie ja gegenüber dem XAVC-S 4k mit 50p bzw. auch während der Aufnahme mit dem HDMI-Signal nutzbar sind. AVCHD bietet auch die Möglichkeit, Dolby Surround 5.1 mit dem internen Mikrofon aufzuzeichnen. An die Auflösung der 4K-Aufnahme kommen die Formate aber bei weitem nicht heran!

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Tag 7 - Zeitlupen & Co (Sonder-Modi)


Die AX 100 bietet im Aufnahmemodus neben "Film" und "Foto" noch drei weitere Einstellungen, die als Zeitlupe-, Golfszene und Actionaufnahme betitelt sind. Sie lassen sich nur aktivieren, wenn die dazugehörige Bildqualität im Menü vorher eingestellt wurde. Kamerainterne Hinweise dazu gibt es keine, die Modi bleiben bei unpassender Bildqualität einfach eingegraut.

 

Zeitlupe

Um den Zeitlupen-Modus zu aktivieren, muß vorher als Bildqualität AVCHD gewählt werden.

Nach Druck auf die Record-Taste werden 3 Sekunden lang aufgezeichnet und in einem 12sek. Video wiedergegeben. Als Mindestverschlußzeit ist 1/215 Sek. oder kürzer einstellbar, die weiteren Einstellungen zur Empfindlichkeit (db) oder Blende sind frei wählbar. Intern werden aus den 3 Sekunden ein AVCHD-Video mit 12 Sekunden interlaced (50i) gespeichert. Als Videogrösse weist Adobe Premiere 1.440 x 1.080 mit einer Pixelgrösse von 1.333 aus. Obwohl ich Videoprojekte idR in Full HD anlege wird das Zeitlupen-Video nicht skaliert sondern fügt sich nahtlos ohne schwarze Balken ins Projekt ein.

Um bei besonders reaktionskritischen Szenen die Zeitlupe rechtzeitig zu starten, läßt sich der Modus auch so umstellen, dass nicht ab Record-Druck sondern 3 Sekunden davor aufgezeichnet und verarbeitet werden. Im Prinzip startet man die Aufnahme dann beim Ende der Szene. Beispielsweise ein Sekundenzeiger, der auf Punkt 12 Uhr recorded wird, wird dann von 11:57 bis 12:00 aufgezeichnet. Die AX 100 befindet sich intern also in einer Aufzeichnungs-Dauerschleife.

Man erhält also eine 4fach-Zeitlupe allerdings in einer Qualität, die ich eher als natives SD-Video ansehen würde (640 x 480). Details sind unscharf. Hinzu kommt das interlaced-Format, bei dem Kanten ausfasern können und die auch im Beispielvideo zu sehen sind (z.B. am Daumen). Insgesamt scheint mir der Zeitlupenmodus durchaus brauchbar aber in Full-HD- oder selbst HD-Ausgabe eigentlich nur als Bild-in-Bild-Effekt tauglich, wenn man Wert auf eine vernünftige Auflösung legt. Immerhin kann man aus der 50i-4fach-Zeitlupe nochmal eine verdoppelte Abspielzeit und 5fach-Zeitlupe erzielen, wenn man das Videoprojekt z.B. in 25B/Sek. anlegt.

Golfszene

Bei der Golfszene werden 2 Sekunden aufgezeichnet aber nicht als Zeitlupe ausgegeben sondern die Bewegung wird in Einzelbilder zerlegt und als 9sekündige Foto-Animation wiedergegeben. Ähnlich wie man Bewegungsabläufe mit Stroboskop-Blitzlicht in einem Foto visualisieren kann.  Die Zeit 0,5s vor Druck des Record-Tasters und 1,5s danach werden aufgezeichnet. Wird eine Golfszene mit Schlag auf den Golfball aufgenommen, wartet die AX 100 auf den lautesten Ton und nimmt zwei Sekunden vor Recordstart auf. Als Mindestverschlußzeit wird wie bei der Zeitlupe 1/215s und kürzer vorgegeben. Auch die Formatvorgaben (AVCHD) und Wiedergabegrösse (1.440 x 1.080) sind identisch, wobei sich der Film ebenfalls unskaliert ins Full HD-Videoprojekt einfügt.

Highspeed-Aufnahme

Über High-Speed-Aufnahmen schweigt sich die Bedienungsanleitung aus. Dabei handelt es sich augenscheinlich um keinen besonderen Modus, da das Video camcorderintern ganz normal abgespielt wird. Aber die Verschlußzeit kann nicht länger als auf 1/100 Sek. eingestellt werden. Sie eignet sich also für Einzelframe-Entnahme. Aktivieren läßt sich der Modus nur, wenn als Bildqualität XAVC-S HD gewählt wurde. Zunächst dachte ich, dass der Modus relativ unnütz wäre aber mehr dazu am nächsten Tag.

 

 

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Dieses Video in HD-Qualität ansehen (incl. Original-File "Zeitlupe", für Mitglieder)

 

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Tag 8 - Highspeed-Modus


Dank eines Leserkommentars habe ich mir den High-Speed-Modus der AX 100 nocheinmal näher angesehen. Wie am 7. Tag erwähnt ist er nur aktivierbar, wenn man als Bildqualität XAVC-S hinterlegt hat. Dann wird mit 100p, also mit 100 Bildern/Sek. progressiv im HD-Format (1.280 x 720, .mp4) aufgezeichnet. Um daraus eine Zeitlupe zu generieren, muß man im Videoschnittprogramm die Zeit verlängern.

Wird das Videoprojekt z.B. in 25 Bildern/Sek. angelegt, dann kann man die Abspieldauer auf 25% festlegen und erhält somit eine 4-fach-Zeitlupe. Beispielsweise in Adobe Premiere aktiviert man die Spur und kann die reduzierte Abspielgeschwindigkeit mittels rechter Maustaste via "Geschwindigkeit/Dauer" hinterlegen.

Zeitbegrenzungen bei der Aufnahmedauer oder sonstige Einschränkungen (bis auf 1/100 Sek. als längste Zeitvorgabe) sind mir nicht aufgefallen. Aber Achtung, der Modus wird automatisch beendet, wenn man die AX 100 abschaltet, beim nächsten Einschalten wird dann XAVC-S mit 50p vorgegeben.

Nachfolgend ein Demovideo, bei dem alle Zeitlupen (und auch alle anderen Aufnahmen) aus der AX 100 stammen. 

 

 

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Tipp: einen Vergleich zum Zeitlupen-Modus des Samsung Galaxy S5 und Sony Xperia Z2 finden Sie hier!

 

Dieses Tagebuch wird laufend fortgesetzt!

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Dieser Report wurde am Donnerstag, 15. Mai 2014 erstellt und zuletzt am Dienstag, 08. Juli 2014 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Anonym15 17.01.2016 - 20:19:21
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Habe eine Sony FDR AX100 und ich finde man kann aus dem Report einige nützliche Informationen zur Bedienung der Cam ziehen.
Gibt es vielleicht im Fachhandel ein Buch zu der Kamera?
Die von Sony beigelegte Literatur ist doch sehr spärlich.

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: tender10 26.08.2015 - 20:03:28
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Dieser Report zu der FDR AX 100E ist Super und hat mir bei meiner Kaufentscheidung sehr geholfen.
Momentan bin ich noch in der Test und Probierphase.
Was ich nicht verstehe - das Firmwareupdate auf 3.0 in Deutschland wird nur für den Mac angeboten.
Auf der amerikanischen (US) Seite aber auch für Windows. Gibt es dafür einen wichtigen Grund?
Ich habe es noch nicht gemacht, weil dann vielleicht die Menüsprche nur noch in Englsch
vorhanden ist??? Vielleicht gibt es für das deutsche Modell noch andere Gründe, dass es nicht
bereitgestellt wird?
Hat schon Jemand dieses (englische) Firmwareupdate auf 3.0 (Windowsversion) aufgespielt?

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym14 19.06.2015 - 00:39:28
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
hallo ! Danke für deine informativen Artikel und Videos.
ich habe die Kamera jetzt 8 Wochen oder so, und bin voll zufrieden
Aber wenn ich 4k Material mit Magix 2015 als Datei exportiere , flimmert alles sehr stark.
In allen Formaten und in jeder Auflösung.
Mit Sony Platinum 13 , die kostenlos dabei war, ist alles extrem begeisternd!
Was mache ich mit Magix Video deluxe 2015 falsch.
Kannst du mir vielleicht helfen?
Grüße Günter

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym13 25.02.2015 - 20:29:50
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Herzlichen Dank für diesen absolut tollen Test.
Ich hoffe wirklich, es kommt noch mehr.

Nochmals vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

Bernd

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym12 25.08.2014 - 10:42:59
Hallo,
hier nochmal Anonym 9,10 u. 11
Ist aber ein wenig schade, das hier kritische Anmerkungen nicht erwünscht sind.

Bin nach wie vor überzeugt, das schnelle Bewegungen von Autos, Radfahrern usw. mit dem Sony mit 4K etwas zitternd, ruckelnd dargestellt werden.
Noch schlimmer ist beim Fußballspiel, wenn der Ball förmlich durch die Luft zittert. Was man ja auch von älteren LCD-Fernsehern kennt.
Steht auch irgendwo in dem AX100-Test von Videoaktiv (etwas versteckt), in Zusammenhang mit 25P. Nach dem Motto, auf 24P umschalten,dann wirds besser.
Bin überzeugt, das das aber an den fehlendenden 50P der Sony liegt.
Sollte jeder mal versuchen, ein Fußball oder Handballspiel mit der Sony zu filmen.
Und, ja, ich habe einen sehr schnellen Rechner.

14 von 18 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 21.08.2014 - 18:02:24
@Anonym11: solche Anmerkungen können zu einer unnötigen Verunsicherung führen, daher sind sie nicht wirklich erwünscht. Die AX100 macht hervorragende Videoaufzeichnungen mit einer einwandfreien Bildstabilisierung. Deine Probleme könnten wohl an deinem Computer liegen, der sie nicht flüssig abspielt. Man muss manchmal auch erstmal auf den Ton warten, bis er eingelesen ist. Man braucht aber keinen Super-PC, ein mormaler, halbwegs aktueller reicht dafür, sogar für den Videoschnitt in 4K.
VG Stefan_tf

6 von 10 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym11 21.08.2014 - 11:09:53
Hallo,
hier nochmal Anonym 9 u. 10
Meine Anmerkungen zu 50P sind hier nicht erwünscht ?
Ist ja nur eine Vermutung, das es daran liegt. Der Videotechniker bin ich nicht.

Habe nur den Eindruck, das Schnelle Bewegungen mit dem Sony mit 4K viel schwieriger umzusetzen sind. (vorbeifahrender Fahrradfahrer, Auto, Pferd, Boot usw.) Ebenso, das Freihand kaum möglich ist. Deshalb sieht man zurzeit wahrscheinlich als Beispielmaterial viele ruhige Bilder und Timelapse-Videos - damit der wohl "gewollte" Eindruck auch stimmt.

Finde ja auch, das Sony mit der AX 100 einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht hat.
(Größe der Cam, Menü, Schalter, Handling usw.)

Habe sie aber zurück gegeben, warte auf den Sony AX 101 mit 50P und verbessertem Stabi.

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Autor: Stefan_tf 16.08.2014 - 11:48:46
@Anonym10: stell an der Sony den AKTIV-Stabilisator ein und versuche, wilde Schwenks zu vermeiden. Die Ergebnisse sind dann idR einwandfrei. Beim Videoprojekt sollte man unbedingt drauf achten, dass es ebenfalls 25p (oder der an der Sony gewählten Frequenz) entsrpicht.

VG Stefan_tf

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Autor: Anonym10 16.08.2014 - 10:39:54
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Gibt´s keine weiteren Erfahrungen (auch von Traumflieger) zur Stabilisierung beim Sony ?
Meine damit aber ausschließlich Aufnahmen per Freihand.
Mit dem ganzen "Geraffel" wie hier bei den Traumfliegerfotos zu sehen, läuft wohl kaum einer durch die Gegend.
Bitte nicht negativ auffassen. Denke nur, das der Sony gerade durch seine kompakte Form, verbunden mit fast professioneller Ausstattung besticht. Wenn man dann da alles mögliche anbaut, wird das kompakte wieder zunichte gemacht.
Der große Schwachpunkt beim Sony ist für mich das er eben nur 24/25P kann. Und, das unruhige, zittrige Bild bei Freihandaufnahmen. Ach ja, und der Rolling Shutter.
Liegt das eventuell alles an 24/25P ? ? ?

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Autor: Anonym9 14.08.2014 - 10:39:15
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Guter Test.
Mit der Aussage zum Bildstabilisator bin ich aber nur bedingt einverstanden.
Bin der Meinung, das die Stabilisierung bei Freihandaufnahmen nur schlecht funktioniert bzw. nicht zu gebrauchen ist. Unruhiges, zittriges Bild und Rolling Shutter.
Ein Stativ noch dazu ein Schwebestativ ist nunr wirklich nicht immer einsetzbar.
Liegt das eventuell an 24/25 P ?

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Autor: Bruno Peter Hennek 01.08.2014 - 06:56:49
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ein excellenter Bericht der fast alle wichtigen Aspekte beleuchtet.
Ich gratuliere!

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Berichterstattung!

Mit besten Grüssen
Bruno Peter Hennek

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Autor: Kar Koch aus Schonach 28.07.2014 - 13:23:25
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich habe noch nie ein solch guter Test gesehen. Einfach perfekt ! Gratulation hierzu.
Der Test hat mir bei meiner Entscheidung zum Kauf des AX 100 sehr geholfen. Danke!

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Autor: Chessi 25.07.2014 - 10:08:25
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Moin aus Kiel nochmal,
das der Erfahrungsbericht excellent ist stimmt! Einige"user" haben das Ding ja auch schon, so wie ich. Was mich nur wundert das sich niemand meldet und kann mir meine Frage beantworten kann.
Hat noch niemand versucht ein gemachtes Bild auf dem Klappdisplay zu vergrößern um die Schärfe zu beurteilen?
Scheint wohl nicht zu funktionieren, darum habe ich meine kaum benutzte FDR-AX 100E bei einem großen Auktionshaus für keines Geld zum Verkauf angeboten .
Daran ärgere ich mich wirklich, kann ja jedes Popelteil.
Allen anderen viel Spaß mit der bildmäßig hervorragenden Cam.

Schöne Grüße
Chessi

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Autor: Chessi 22.07.2014 - 14:01:49
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Moin aus Kiel an der Ostsee ,
sehr guter Peport.
Ich habe auch eine ax100 und habe eine Frage: kann ich ein gemachtes Foto auf dem Klappdisplay vergrößern um zu sehen ob es scharf geworden ist?

Gruß
Chessi

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Autor: Anonym8 09.07.2014 - 21:48:47
Danke, Danke, Danke für Deine Tipp´s , habe auch eine Sony AX 100 und bin genauso begeistert.
Ich schneide mit meinem Mac Book Pro und Final Cut Prox 10.1 und das klappt auch ganz gut.
Freue mich auf weitere Tipp´s und hoffe Dein Bericht geht weiter.

Viele Grüße
Thomas Trautwein

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Autor: Anonym7 29.06.2014 - 17:52:29
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank für Diesen Test.
Er ist viel ausführlicher als die Bedienungsanleitung.
Haben Sie schon versucht eine 4K Datei mit Playmemorie Home zu kürzen . Mit AVCHD kein Problème. 4K wird mit der Begründung abgelehnt "Das Format MP4 wird nicht bearbeitet.

Gruss aus Paris

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Autor: Stefan_tf 22.06.2014 - 16:18:24
@Anonym6: Den 18-fach-Zoom hat man bei 4K-Bildqualität automatisch, wenn man den aktiven Bildstabilisator zuschaltet. Dann liegt die Endbrennweite bei rund 520mm. Allerdings ist das Bild dann wegen der Software-Bildstabilisierung interpoliert (29mm * 18 = 522mm).
VG Stefan

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Autor: Anonym6 22.06.2014 - 09:09:54
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Excellenter Bericht, hat im Internet Seltenheitswert.
Bloss eine Frage:
Ist es möglich den "Clear image zoom" (18 Fach im 4K) einzeln zu aktivieren, oder funktionniert der bloss bei aktivieren des "digital Zoom"?
Danke
Marc

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Autor: Anonym5 21.06.2014 - 17:35:11
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Heute , am 21.6.14, habe ich die neue Firmware 2.0 installiert. Konkrete Verbesserungen sind nicht unbedingt sofort erkennbar. Haben sie schon Erfahrungen gemacht?

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Autor: Jochen 18.06.2014 - 14:31:12
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ein wirklich toller, ausführlicher Bericht/Test. Danke an den Autor.
Nicht nachvollziehbar ist für mich jedoch das Kapitel "Tag 3 - Die Augenwischerei mit dem 20 Magapixel-Foto".
Der 1-Zoll-Sensorchip weist effektiv 14,2 Megapixel auf. Beim 4K-Videoformat werden lediglich 3840 x 2160 Pixel (= 8,3 Megapixel) genutzt. Beim 16:9-Foto jedoch 5024 x 2824 Pixel (= 14,2 Megapixel).
Das bedeutet, dass die Auflösung eines 16:9-Fotos größer ist als die eines 4K Frames. Nur die weitere Interpolation auf 20 Megapixel ist natürlich Unsinn und sollte im AX100-Menü nicht gewählt werden.

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Autor: Anonym4 09.06.2014 - 21:31:57
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Habe schon viele Tests von Camcordern und DSLR-Kameras gelesen, aber so gut und ausführlich wie dieser ,war noch kein Test. Echt großes Kompliment.

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Autor: andy 08.06.2014 - 13:39:26
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
hallo profis
ich erwarte meine fdr-ax100 in 4 tagen. habe mich schon mal hier und via handbuch schlau gemacht. meine wichtigste frage im moment: empfohlen wird ja aufnahmemodus 4K (spreche nur für filme/video); frage: ist es sinnvoll IMMER im 4K-modus aufzunehmen und dann später im xavc s hd - modus zu speichern, resp. zu übertragen auf laptop/harddisk? iat das dann überhaupt möglich oder bestimmt der AUFN-Modus zugleich auch DATEIFORMAT und BILDFREQUENZ? danke für euere kurze profi-info. mfg andy

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Autor: Stefan_tf 06.06.2014 - 01:57:44
@Wolfgang B: Herzlichen Dank für den Tipp zum Actionmodus. Ich habs ihn mir am 8. Tag nochmal genauer angesehen. Einen Test oberhalb von 1GB mit XAVC-S 50p hab ich noch nicht probiert.

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Autor: Anonym3 05.06.2014 - 11:19:41
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Super Report kann nur gratulieren zu diesem Beitrag

Ich hätte eine Frage:Habe zur Zeit noch kein 4 k Abspielgerät
Möchte trotzdem in 4 K filmen, welche Einstellung dafür ist dafür die beste ?

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Autor: Anonym2 05.06.2014 - 11:12:17
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Sehr guter Report, bitte schreiben Sie doch ein Praxis-Buch, wie auch für die Canon Kameras!!!

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Autor: WOLFGANG-B 01.06.2014 - 19:52:47
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
toller Report, hilft teils besser als die Bedienungsanleitung. ich habe seit 3 Tagen auch eine Ax 100, sehr zufrieden, heute aber -probleme sobald die Clips länger ( größer als 1 Gb werden, sind diese versaut. vielleicht können Sie das mal ausprobieren. Aufnahmformat : XAVC-S mit HD 50p.

übrigens im -highspeed modus wird nicht nur der shutter beeinflusst, es wird mit 100 Fps aufgenommen

gruss aus Berlin

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Autor: Anonym1 28.05.2014 - 14:37:12
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Mich würde es interessieren ob sich die Kamera auch für Innenaufnahmen bei schwachem Licht, z.B. auf einer Parti eignet?

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Autor: Anonym 17.05.2014 - 01:09:56
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Super, weiter so, wirklich praxisgerecht....:-)

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