Informationen

Ihre Favoritenliste ist leer.

 

 

Hier können Sie sich für den Newsletter anmelden!

 

Neue Kameratests
Neue Objektivtests


Der Kamera-Test für Canon DSLR und weitere Modelle!

 


Der Objektiv-Test für Canon DSLR!

 


Der APS-C-Objektivtest für Canon Kameras mit APS-C-Sensor!

 


Die große Objektivübersicht für das Micro 4/3-System (für Panasonic / Olympus)!

 


Reparatur und Service-Infos für Canon-Fotografen für Canon DSLR!

 


Mega-Test: neue Power-LED-Taschenlampen für Fotografen und DSLR-Filmer!

 


Der ultrimative Traumflieger Stativ-Test mit Tipps und genauen Stabilitätswerten!

 

 

 

 


Der Kamera-Test für Canon DSLR und weitere Modelle!

 


Der Objektiv-Test für Canon DSLR!

 


Der APS-C-Objektivtest für Canon Kameras mit APS-C-Sensor!

 


Die große Objektivübersicht für das Micro 4/3-System (für Panasonic / Olympus)!

 


Reparatur und Service-Infos für Canon-Fotografen für Canon DSLR!

 


Mega-Test: neue Power-LED-Taschenlampen für Fotografen und DSLR-Filmer!

 


Der ultrimative Traumflieger Stativ-Test mit Tipps und genauen Stabilitätswerten!

 

 


 



der ultimative Stativ-Test!

 

 



 




Panorama-Buch online - kostenlos auf Traumflieger.de!
 

 


Anzeige
 



Der wohl kleinste und leichteste Profi-Panoramakopf mit Arca-Standard!
 

 



 



Nutzen Sie Ihr Handy zur Steuerung der Canon DSLR!
 

 

 


Anzeige




Endlich: der automatische Retroadapter zum Sonderpreis!
 

 

 

 


Kamerabuch: Das EOS 6D-EBook! Der Bestseller!

 


 


Das Rollei C5i-Komplett-Stativ! zum Superpreis!

 


 


 



der ultimative Stativ-Test!

Canon EOS 80D im Test

Canon EOS 80D im Test

Aufrufe: 109.032

69 von 70 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Canon EOS 80D im Test

Mit 24 Megapixel, großer AF-Feld-Sucherabdeckung und dem gewohnt schnellen Livebild-AF aber auch mit Wifi-Fähigkeiten und einem touchfähigen Schwenkmonitor erneuert Canon seine Mittelklasse. Eine angenehme Überraschung ist im RAW-Format zu finden, das eine wesentliche Dynamikoptimierung erfährt.

Body - Sucher/Autofokus - Bildqualität- Wifi - Sonderfunktionen - Fazit - technische Daten - Rangliste - Leserkommentare 

 

Rund 2,5 Jahre nach Einführung der EOS 70D bietet Canon die 80D seit Februar 2016 zu einer spürbaren UVP von 1.285 EUR an. Neben den mit dem Vorgänger bereits eingeführten, schnellen Livebild-Autofokus (Dual Pixel CMOS AF) und Wifi-Fähigkeiten nebst touchfähigem Schwenkmonitor bietet sie jetzt allerdings deutlich mehr AF-Felder, eine höhere AF-Empfindlichkeit bis -3EV, eine Kopfhörer-Ausgangsbuchse und ist etwas leiser geworden. Zudem watet sie statt mit 20 jetzt mit 24 Megapixel auf. Den Schritt ist Canon bereits an einer EOS M3 bzw. 750/760D gegangen, die ebenfalls auf einen APS-C-Sensor zurückgreifen. Video unterstützt die 80D statt mit 1.080/30 jetzt mit 60 B/Sek. 4K-Fähigkeiten bietet Canon unterhalb der 1Dx II-Klasse weiterhin nicht. Von der EOS 7D Mark 2 erbt sie außerdem den kamerainternen Timer und dynamisch anpassbares Auto-ISO.

Neues an der EOS 80D

  • Steigerung der nominellen Sensorauflösung auf 24 Megapixel (70D = 20 MP)
  • 45 AF-Kreuzsensoren (70D = 19 Kreuzsensoren)
  • Zentrales AF-Feld ist ein Dual-Kreuzsensor bei Objektiven mit f2.8-5.0
  • Autofokus bis -3.0 EV nutzbar (70D = -0.5 EV)
  • Kontinuierlicher Autofokus in der Foto-Live View
  • Full HD Videoaufzeichnung in 60p (70D Full HD 30p)
  • Wi-Fi kann mit NFC einfach mit dazu fähigen Android-Smartgeräten gekoppelt werden (70D kein NFC).
  • Die Dynamik hat zugenommen, Aufhellungen von +3 EV problemlos möglich.
  • Bildprozessor DIGIC 6 (70D = DIGIC 5+)
  • Suchersichtfeld 100% (70D = 98%)
  • Kopfhörerausgang, anpassbare mittl. Belichtungsstufe im Programm M
  • integrierter Timer
  • dynamisches Auto-ISO
  • MyMenü um mehrere Karteireiter erweiterbar

 

Der Body


Der 80D-Body ist im schon von der 70D gewohnten Design gehalten. Mit 730gr ist er rund 25gr leichter geworden.

 

Die EOS 80D wiegt incl. Akku und Speicherkarte 730gr und ist damit rund 25gr leichter als der Vorgänger. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, damit aber kratzerunempfindlicher als das in den höheren Klassen vielfach verwendete Magnesium.

 

Der Bildsensor bietet jetzt statt 20 eine nominelle Auflösung von 24 Megapixel im gewohnten APS-C-Format (22,3 x 14,9mm).

 

Rückseitig zeigt sich ein im Wesentlichen von der EOS 70D gewohntes Bild. Hier findet sich ein Daumenrad mit integrierter 8-Wege-Wippe. Der Monitor ist touchfähig (kapazitiv) und lässt sich ausschwenken. Via Start-Stopp-Taste kann in die Liveview gewechselt bzw. der Videomodus gestartet werden.

 

Der schon an der 70D vorhandene Monitor ist touchfähig und kann auch vor die Kamera gedreht werden, um z.B. Selfies komfortabel zu kontrollieren und so auch Parameter am Monitor zu verändern.

 

Die Oberseite zeigt an der 80D ein LC-Display mit den wichtigsten Statusparametern. Links das Programmwahlrad ist pingesichert. Der Anwender hat noch immer keine Wahl, auf die Sicherung ggf. zu verzichten, wie es mittlerweile viele andere Hersteller bieten. Oben finden sich noch der Canon Speedlite-Kompatible Blitzschuh. Die 80D bietet aber auch einen integrierten Pop-Up-Blitz (drahtlosfähig).

 

Seitlich finden sich die Anschluss-Buchsen. Neben Fernauslöser (klinke, 2,5mm), USB 2.0, HDMI-Out findet sich auch ein Mikrofon-Eingang (stereo, 3,5mm) sowie ein neuer Kopfhörer-Ausgang.

 

Linksseitig findet sich das Speicherkartenfach, das SD-Karten entgegennimmt. Die Spezifikation sieht UHS I vor. Wir konnten aber Speicherraten von immerhin 67MB/Sek. messen. Kontinuierlich werden rund 20 RAW unverzögert bzw. 138 JPEG gepuffert, bis sie gespeichert werden müssen (Messung mit Sandisk 64GB 95 MB/S.). Die Serienbildgeschwindigkeit gibt Canon mit 7B/Sek. an, wir haben messtechnisch 6,5 B/Sek. ermittelt.

 

Die Unterseite zeigt das gewohnte Bild mit einem mittig zentrierten Anschlussgewinde und dem Akku-Fach.

 

In der Hand liegt die 80D schlicht hervorragend, wie man es bereits seit der 60D bzw. 70D von Canon kennt.

zurück

 

Sucher und Autofokus


Der optische 80DSucher bietet die gewohnte, mittlere Größe (0,58x) ist jetzt allerdings auf eine 100%-Darstellung und nicht mehr mit einem leichten Beschnitt (70D = 98%) ausgelegt. Eine simple Wasserwaage bzw. Gitterlinien lassen sich optional einblenden. Statt lediglich 19 AF-Felder wie an der 70D werden jetzt 45 AF-Felder mit einer deutlich höheren Sucherabdeckung geboten. Alle AF-Felder sind als Kreuzsensoren ausgelegt.

Im Livebild nutzt die 80D den Dual Pixel CMOS-AF, bei dem 80% der Bildsensor-Fläche auf geteilte Pixel zurückgreifen, mit denen eine Abstandsmessung durchgeführt wird. Damit bietet Canon eines der leistungsfähigsten AF-Livebild-Systeme marktweit. Es verhindert Pumpeffekte auch im laufenden Video. Neu an der 80D ist im Vergleich zum Vorgänger, dass sich in der Fotoliveview auch der kontinuierliche AF nutzen lässt. Zudem kann im Videomodus der Livebild-AF von der Nachführgeschwindigkeit um 2 Stufen schneller bzw. 6 Stufen langsamer hinterlegt werden. Auch lässt sich die Reaktionsgeschwindigkeit (Empfindlichkeit) um +-3 Stufen individuell anpassen.

 

Der 80D-Sucher zeigt jetzt 45 AF-Felder und damit eine wesentlich größere Abdeckung, um z.B. bei Portraits auch noch die Augenpartie zu erreichen (im Hochformat). Via MFn-Taste können die Felder auch gruppiert werden. Zur Wahl steht Einzelfeld-AF, Zone (9 AF-Felder), große Zone (15 AF-Felder) sowie automatische Messfeld-Wahl.

 

Im Vergleich bietet der 70D statt 45 nur 19 AF-Felder!

 

Bildqualität


Mit 24 Megapixel liefert die 80D 4 Megapixel mehr als noch am Vorgänger. Im RAW-Format (Adobe Lightroom per Preset) ergeben sich maximal 2.856 Linien und damit kaum mehr als an der EOS 70D mit 2.779 (jeweils mit Canon 24mm/1,4L II). Dafür ist jedoch auch das Rauschniveau auf dem Vorgänger-Niveau gehalten worden. Überraschend hoch ist allerdings die Tiefendynamik im RAW-Format, wo nach starken Aufhellungen ein sehr geringes Rauschniveau zu verzeichnen ist, da bislang (die 1Dx II ausgenommen) einzigartig bei Canon ist. Damit kann Canon endlich auf das Niveau von Sony, Samsung bzw. Nikon aufschließen!

Auflösung und Rauschniveau liegen etwa auf dem Niveau des Vorgängers.

 

Die EOS 70D bringt nominell zwar nur 20 statt 24 Megapixel, erreicht in unserem RAW-Test allerdings ähnlich hohe Auflösungswerte. Dafür ist das Rauschniveau aber auch ähnlich wie an der 80D.

 

Die ISO-Stufen im JPEG-Format der 80D bringen das gewohnte Ergebnis, wo ab ISO 3.200 eine dezente aber zunehmende Weichzeichnung einsetzt (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Auch die ISO-Stufen im RAW der 80D bringen Übliches: ab ISO 6.400 sind 100%-Ansichten nur noch mit Vorsicht zu genießen (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Direktvergleich 80D zur 70D. Im Ergebnis fallen die 100%-Ansichten sehr ähnlich aus (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Direktvergleich 80D zur 70D im RAW-Format. Auch hier sind ähnliche Ergebnisse der 100%-Ansichten zu erkennen (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Die RAW-Dynamik der 80D vor allem beim nachträglichen, starken Aufhellen von tiefdunklen Bildbereichen zeigen beim Elefanten ein für uns überraschend rauscharmes, gut erkennbares Ergebnis (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Im Vergleich ist vor allem beim aufgehellten Elefanten an der 70D deutlich mehr Rauschen erkennbar (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken).

 

Auch im Direktvergleich zur EOS 6D kann die 80D deutliche Vorteile beim Tiefenaufhellen verbuchen (für 100%-Ansicht bitte mit Maus raufklicken)!

zurück

 

Wifi-Funktion


Wie schon der Vorgänger bietet auch die EOS 80D eine integrierte Wifi-Funktion. Neu ist allerdings die Möglichkeit, den Wifi-Modus per NFC direkt zu triggern. Per Wifi-Funktion lassen sich an der 80D Bilder schnell von Kamera zu Kamera übertragen, eine drahtlose Verbindung zum im Lieferumfang enthaltenen Fernsteuerprogamm EOS-Utility (Fernausnahme) herstellen, um vom PC aus die 80D fernzusteuern, drahtlos drucken oder drahtlos Bilder an DLNA-fähigen Displays darstellen. Auch ein Hochladen ins Web wird unterstützt. Über einen kostenlosen bzw. optional kostenpflichtigen Canon Cloud-Service kann man dann auch die Bilder in bekannte Portale weiterleiten.

Interessant dürfte auch die Möglichkeit sein, die 80D per kostenloser App Canon Camera Connect (Android und iOS) drahtlos vom Smartgerät aus zu steuern. Dabei wird das Foto-Livebild und auch Parameterzugriffe auf Zeit, ISO und Blende geboten. Auch die mittlere Belichtungsstufe lässt sich anpassen. Außerdem wird eine Schaltflächensteuerung geboten, um den Fokus manuell zu verlagern. Eine Bildrückschau ist integriert. Auch lässt sich der Autofokus nutzen bzw. Auslösen entkoppelt vom AF-Vorgang steuern. Ein Videolivebild fehlt noch immer, der Videomodus ist komplett abgeklemmt.

Hier nutzen wir die 80D-Wifi-Funktion, um Pilze vom Stativ aber per Smartgerät fernausgelöst aufzunehmen. Dabei verlagern wir die Schärfe im MF-Betrieb am Smartgerät schrittweise, um später ein Bild mit höherer Schärfentiefe zu verrechnen. Die Methode nennt sich auch Fokus-Stacking, die hier per App immerhin vereinfacht, wenngleich eine automatische Funktion nicht geboten wird.

 

Links eine Einzelaufnahme aus der 80D und rechts das verrechnete Bildergebnis mit erhöhter Schärfentiefe (Verrechnung in Helicon Focus Pro, 27 Einzelbilder jeweils mit f5,6). Glimmertintlinge. 

zurück

 

Neue Sonderfunktionen


Neu an der 80D ist dynamisches Auto-ISO. Damit kann Auto-ISO abweichend von der Faustformel (Kehrwert der Brennweite in Sek/1,6) in 7 Stufen angepasst werden. Nützlich ist die Funktion z.B., wenn man Objektive ohne Bildstabilisator frei aus der Hand nutzt, bei denen die Faustformel regelmäßig nicht mehr ausreichend kurze Verschlusszeitzeiten gegen Verwacklungsunschärfen bietet. Eingeführt hat Canon die Funktion bereits an der 7D Mark 2 und bietet sie - neben der 80D - auch an der EOS 5Ds/5DsR.

Neu ist auch die Möglichkeit, Auto-ISO im Programm M zu nutzen und dabei die mittlere Belichtungsstufe anzupassen. So lässt sich mit konkret vorgegebener Blende und Zeit dennoch auf wechselnde Lichtverhältnisse dynamisch reagieren und eben bei durchschnittlich zu dunklen oder hellen Szenarien die mittlere Belichtungsstufe noch anpassen. Kaum ein anderer Kamerahersteller bietet diese äußerst praktische Funktion. Gefunden haben wir sie außerdem bei einer Samsung NX1. Canon liefert sie außerdem derzeit auch noch bei der EOS 5Ds/5DsR. Einschränkend muss man allerdings sagen, dass die Anpassung der mittleren Belichtungsstufe etwas umständlich gelöst ist, da man dafür im Schnelleinstellbildschirm erst noch die mittlere Bellichtungsstufe anwählen muss, um sie zu ändern. Eine Direkttaste bzw. ein Rädchen fehlt hierfür.

Im Menü findet sich zudem ein neuer Timer, der ähnlich wie der externe Timer TC-80N3 bis zu 99 Aufnahmen bzw. unendlich viele Bilder zeitgesteuert mit wählbarem Intervall auslösen kann. Das funktioniert auch im Langzeitbelichtungsmodus, wo man eine konkrete Langzeitbelichtung hinterlegen kann. Diese Funktion hat die EOS 80D von der 5Ds/5DsR geerbt. Ebenfalls von der 5Ds/5DsR stammt die Möglichkeit, im Videomodus via Menübefehl auch ein Zeitraffer-Movie zu aktivieren. Dabei löst die 80D in einstellbaren Zeiten bis zu 3.600 Aufnahmen aus und verrechnet aus den Bildern automatisch im Anschluss ein Full-HD-Zeitraffer-Video.

Eine Antiflacker-Funktion kann unter Kunstlicht (100 bzw. 120Hz) an der 80D dunklere Bilder vermeiden. Eingeführt hat Canon die Funktion bereits an der 7D Mark 2.

Das MyMenü kann jetzt anstelle mit maximal 5 individuellen Befehlen mit 30 Favoriteneinträgen befüllt werden. Dafür lassen sich bis zu 5 individuelle MyMenü-Karteireiter anlegen. Man kann auch das klasssiche Hauptmenü vollständig ersetzen und optional nur noch mit dem MyMenü arbeiten.

Der neue Bildstil "FineDetail" bringt ein paar neue Parameter ähnlich dem Scharfzeichnungsfilter bei Photoshop, wo neben der generellen Nachschärfung (Konturnachzeichnung) noch die Feinheit und Schwelle bestimmt werden kann. Übrigens nicht nur im Bildstil "FineDetail" sondern in allen Bildstilen. Bei unserem Test ergeben sich tatsächlich schärfere Bildimpressionen als dies bei dem alten Bildstilen mit lediglich einem Parameter möglich ist.

 

zurück

 

Fazit


noch besser: Canon hat die schon richtig gute 70D nochmals ein Stück weit optimiert. Mehr AF-Felder bei besserer Empfindlichkeit aber auch eine viel bessere RAW-Dynamik sind schon überzeugende Argumente für die 80D. Damit schließt sie insgesamt zu einer EOS 6D in unserer Wertung auf!

Wenngleich die 80D im Vergleich zur 70D rein äußerlich fast wie ein Zwillingsbruder auftritt, so hat Canon unter der Haube doch einiges getan. Die offensichtlichste Verbesserung betrifft den Autofokusbetrieb, der jetzt statt 19 immerhin satte 45 AF-Felder liefert. Zudem ist die Empfindlichkeit in Lowlight von -0,5 auf -3EV deutlich gesteigert. Außermittige Kompositionen werden mit den AF-Felder deutlich erleichtert. Eine Perfektion kann man nicht in jedem Fall erwarten. Unsere Ergebnisse waren bei Bewegtmotiven im Servomodus auf dem üblichen Niveau mit einer guten Ausbeute an scharfen Bildern, wobei immer mal zwischendurch eine unscharfe Aufnahme hinzunehmen ist. Apropos 70D-Autofoksproblem: auch die EOS 80D ist bei unserem Test davon leider betroffen, wenn man sehr lichtstarke Weitwinkelobjektive mit dem zentralen AF-Feld fokussiert, greift der AF häufig nicht sauber. Als Workaround kann man ein außermittiges AF-Feld bzw. die Liveview nutzen.

Wer im RAW-Format vor allem bei höheren Kontrasten etwa bei Landschaftsaufnahmen Optimierungen durchführen will, der kann an der 80D deutlich rauschärmere Aufhellungen durchführen, als dies an bislang allen anderen Canon DSLR (die 1Dx II ausgenommen) möglich ist. Rund 1,5 - 2 Lichtstufen an Rauschvorteil sind so realisierbar. Ein riesiger Sprung, wo Canon endlich das Niveau erreicht, das Sony (bzw. Nikon) schon länger den Kunden liefert.

Zudem finden sich weitere Verbesserungen angefangen von einem leiseren Auslösegeräusch bis hin zu einem integriertem Timer, einem ergänzendem C-Programm, Antiflacker-Funktion, dynamisches Auto-ISO bzw. anpassbare mittlere Belichtungsstufe im Programm M bei Auto-ISO. Wie gewohnt kann man auch einen hervorragend in der Hand liegenden Body mit schwenkfähigem, touchfähigem Monitor nutzen.

Auch wenn Canon dem Anwender noch ein paar mehr individuell belegbare Funktionen hätte spendieren können, so kann die 80D immerhin optional die Set-Taste so belegen, dass - wird sie festgehalten - der ISO-Wert schnell verstellt werden kann. An der 7D II ist dafür ein Extra-Hebel oberhalb des Joysticks angebracht worden und wird von vielen Anwendern geschätzt.

Sieht man vom AF-Problem lichtstarker Weitwinkelobjektive ab, fällt uns ernsthafte Kritik kaum auf, außer dass Canon an der 80D doch gerne noch mehr Innovationen hätte liefern können und im Wifi-Modus doch endlich den Videomodus hätte unterstützen dürfen. Auch eine Lösung für mehr Schärfentiefe wie eine Fokus-Stacking-Funktion (siehe Olympus bzw Panasonic) stünde Canon ebenso wie 4k-Video gut zu Gesicht. So hält sich Canon auch an der 80D strickt an die Abgrenzung zu den größeren Modellen, wobei eine 7D Mark 2 eben noch mehr Geschwindigkeit, einen größeren Sucher sowie einen praktischen Joystick liefert und den noch robusteren Body besitzt. Eine EOS 6D ist zwar in Sachen AF-Betrieb generell unterlegen, bietet dafür aber einen Vollformatsensor mit mehr Freistell-Potenzial und integriertes GPS.

Dennoch: die 80D ist eine erfreulich komplett ausgestattete DSLR mit einer hervorragenden RAW-Dynamik. Wer sich für die DSLR-Technik begeistert, wird mit der 80D sicherlich glücklich werden.

Mit 82% in der Gesamtwertung legt die 80D im Vergleich zu EOS 70D um 6 Punkte zu (70D = 76%). Damit liegt die 80D gleichauf mit einer EOS 6D. Alle Kameras mit Wertungen finden Sie hier im Kamera-Direktvergleich!

zurück

 

Technische Daten Canon EOS 80D
UVP 1.289 EUR
Markteinführung Mai 2016
Sensor 24 Megapixel, APS-C, CMOS ( 22,3 x 14,9mm), 3,7µm-Pixel (Pitch), Dual Pixel CMOS-AF
Bildformate
  • 6.000 x 4.000 (L)
  • 3.984 x 2,656 (M)
  • 2.976 x 1.984 (S1)
  • 1.920 x 1.280 (S2)
  • 720 x 480 (S3)
  • jede beliebige Kombination von RAW + JPEG, M-RAW + JPEG, S-RAW + JPEG einstellbar, auch Seitenverhältnisse von 4:3, 16:9 und 1:1 einstellbar
Autofokus Dual Pixel CMOS in Liveview (OneShot und Servo) und Video (Servo). 45 AF-Felder mit 45 Kreuzsensoren, 1 Doppel-Kreuzsensoren (Zentrum), 27 AF-Felder bis f8 empfindlich, davon bis 9 mit Kreuzfunktion und f8. Zentrales AF-Feld im OneShot bis -3EV empfindlich. Touch-AF in Liveview (OneSho, Servo) und Videomodus.
ISO-Bereich 100 - 25.600 (Normbereich 100 - 16.000), Video 100 bis 25.600 (Norm 100 - 12.800), Auto-ISO
Belichtung 30s - 1/8.000s (Video 1/25s - 1/8.000s) , Bulb., Korrektur +-5EV, in 1/3 oder 1/2 Schritten, AEB 3, 5,7 Aufnahmen maximale Spreizung bis 3EV, Belichtungsmessung: Mehrfach, Mittenbetont, Spot
Weißabgleich AWB (zwei Optionen), Tageslicht, Schatten, Wolkig, Kunstlicht, Weiße Leuchtstofflampe, Blitz, Csutom Farbtemperatur, WB-Korrektur
Serienbilder bis 7 B/Sek. bei voller AF- und Belichtungsunterstützung, in Liveview mit kontinuierlichem AF bis 5 B/Sek. Bis 20 RAW unverzögert in Folge (138 JPEG) mit UHS-I-SD-Karte, lt. Traumflieger-Messung bei ISO 1.600, detalliertes Motiv.
Monitor 3'' mit 1,04k - schwenkfähiger, kapazitiver Touchscreen mit ClearView II
Sucher optisch, 0,58x (KB), 100%-Abdeckung, -3 bis +1 Dioptrien-Anpassung
Blitz eingebaut, LZ 12, bis 17mm (27mm KB), Drahtlosfähigkeiten. Blitzsynchronzeit bis 1/250s, sync. auf 2. Verschlussvorhang
Video
  • Full HD 1.920 x 1.080 / 60p / 50p / 30p / 25p / 24p (Inter-Frame)
  • HD 1.280 x 720 / 60p / 50P/30P / 25p (Inter und lite Inter Frame
  • MOV und MP4, H264

    eingebautes Mikrofon (stereo), kein cleaner Ausgang per HDMI
Wifi intern mit kabelloser Smartgerätesteuerung per kostenloser Canon Camera Connect-App (Android / iOS) bzw. per Remote Fernsteuerung am PC via EOS Utility>Fernausnahme / NFC-Unterstützung
Speicherkarten SD-Karte mit UHS-I
Extras Wasserwaage (auch im Sucher), Gitterlinien, interne RAW-Konvertierung, Timer auch für Langzeitbelichtungen
Buchsen Mini-HDMI-Out (Typ C), Mini-USB 2.0 , externer Mikrofon-Anschluss 2,5mm, Kopfhörer-Anschluss (2,5mm Stereo), 2,5mm-Fernauslöser-Klinken-Anschluss
Akku LP-E6N, kompatibel zu LP-E6
Gehäuse Polycarbonat mit Glasfaser, 139 x 105,2  x 78,5mm
Gewicht 730gr (incl. Akku und Speicherkarte)
Anleitung derzeit noch nicht dokumentiert (prüfen)
Firmware derzeit noch nicht dokumentiert (prüfen)
Objektive EF- und EF-S-Wechselobjektive von Canon und kompatible Objektive z.B. von Sigma, Tamron, Tokina, Samyang etc. (siehe APS-C-Objektivtest).

zurück

 

Rangliste


 

 

zurück

 

 


Dieser Report wurde am Dienstag, 19. Juli 2016 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 21. Juli 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Jörg Uhlmann 29.06.2017 - 12:53:22
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan,
vielen Dank für dieses Review. Du machst Dir immer viele Arbeit damit. Danke.
Heute ist die 6DII vorgestellt worden. Ich warte nun extrem gespannt auf Dein Review. Das wird spannend. Könntest Du im Review zur 6DII auch einen Vergleich zur 80D ziehen? Im Sinne lohnt der Sprung zur 6DII oder deckt die 80D schon ausreichend alles ab. (Sofern man das überhaupt sagen kann)
vg Jörg

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: nobby 01.04.2017 - 21:08:37
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Guten Abend,
vielen Dank für den Test, immer wieder die erste Adresse bei Neuerscheinungen.
Apropos Neu: In der Kamerarangliste wird die 80D immer noch als neu bezeichnet - und sie ist seit März letzten Jahres erhältlich. Wie lange wird eine Kamera dort als neu bezeichnet?
Gutes Licht und spannende Motive wünscht Nobby

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Gundi 20.03.2017 - 08:49:55
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
besser gehts nicht hatt mir sehr gut gefallen bin kein Profie eher anfänger es wahr für mich daher sehr verständlich dankeschön nochmals

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Tobias 28.11.2016 - 16:21:24
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hi, so wie es aussieht ist es doch möglich mit der Camera Connect App den Video-Modus der 80D zu steuern. Zumindest gibt es ein Youtube Video indem das gezeigt wird:

https://www.youtube.com/watch?v=_u9V7-3SLKw

Auch die Kollegen von dkamera.de schreiben in einem Update, dass die Funktion nun möglich ist. Anscheinend war die Kamera schon immer in der Lage dazu, nur in der App war die Funktion noch nicht implementiert. Ich habe leider noch keine 80 D (aktuell noch die 60 D) und kann es daher selbst nicht testen.

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 02.10.2016 - 06:35:07
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Steffan,

Du schreibst in deinem Fazit und Makrowelt, "Auch wenn Canon dem Anwender noch ein paar mehr individuell belegbare Funktionen hätte spendieren können, so kann die 80D immerhin optional die Set-Taste so belegen, dass - wird sie festgehalten - der ISO-Wert schnell verstellt werden kann."
Das kann ich an meiner 70D auch, was ist daran bei der 80D so besonders?
Ansonsten möchte ich mich deine Recherchen und Beiträge an dieser Stelle einmal bedanken.

Gruß Jürgen

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Nobbi 20.09.2016 - 18:58:29
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Guten Abend,
vielen Dank für den Bericht, der die wichtigsten Punkte aufzeigt. Kleine Ergänzung (steht bei den Kommentaren zur 5D4) :
Die 80D hat auch HDR Video an Board, dieses ist aber nur aus bestimmten Programmen heraus aktivierbar (A+, ohne Blitz, CA und SCN) anwählbar, so dass eine ausführlichere Qualitätsbeeinflussung nicht möglich ist. Außerdem leidet die Schärfe deutlich, wenn sich Motive bewegen, bis hin zu Geisterbildern (Vielleicht etwas für Halloween?). Da passe ich lieber die Filmeinstellungen über "M" an und verzichte auf HDR.
Viele Grüße und vor allem schöne Fotos wünsche ich Euch!

3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Nico 20.09.2016 - 19:13:29
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo,
ein halbes Jahr 80D und gut 12000 Fotos weiter ist es Zeit zu fragen, was an der 80D besser ist als an früheren Modellen von dem, was ich tatsächlich nutze.
- Besserer Autofokus (bei der 70D bis zu 15% unscharfe Bilder, jetzt unter fünf, manchmal bis unter 2%) Das insbesondere bei Actionmotiven mit wechselnder Entfernung und Geschwindigkeit, es hängt auch vom Objektiv ab.
- Bessere Aufhellung bei Kontrastreichen Aufnahmen , z.B. in hellem Sonnenlicht und bei stark reflektierenden Flächen.
- Besserer Lowlight-Autofokus
- Höhere Seriengeschwindigkeit auch bei vollem Speicher (bis zu 3 B/s)
- Bessere Qualität bei Bildausschnitten ("digitalzoom") wie er bei Schnappschüssen immer wieder notwendig ist. Kommt von der Steigerung von 20 auf 24 MP.
Ich würde sie mir wieder kaufen.
Viele Grüße
Nico

12 von 13 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: kietze 26.08.2016 - 10:35:03
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank für den Report, der wie immer schön geschrieben ist, von Praktikern für die Praxis. Als Besitzer der 80D möchte ich anmerken, dass auch sie ein AF Problem mit manchen lichtstarken Objektiven zu haben scheint. Mein Sigma 70-200 DG OS läuft auf der 40D und der 100D einwandfrei. Mit der 80D sind viele Aussetzer dabei. Das zentrale AF Feld versagt regelmäßig. Der Sigma-Service ist rat- und hilflos.

7 von 8 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 25.08.2016 - 11:52:02
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Mit der Canon EOS 80D hat man also nach Eurem sehr guten Test für unter 900 Euro eine Kamera mit der neuen Sensorgeneration (deutlich rauschärmere Aufhellungen sind wie bei Sony und Co. nun möglich) in der Hand. Ähnliches bekommt man bei Canon nur bei der Canon EOS 1D X Mark II für ca. 6300 Euro oder bei der heute vorgestellten Canon 5D Mark IV für über 4000 Euro geboten. Und im Vergleich zu diesen Preisen ist die Canon EOS 80D doch deutlich günstiger.

6 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 08.08.2016 - 21:43:01
@Hajo: wir nutzen für die Dynamik-Messung die aktuelleste LR-Version. Die Prozessversion 2012 ist die derzeit aktuellste in Lightroom. So eine Dynamikmessung ist generell nicht ganz einfach, da idealerweise ein Helligkeitsverlauf benutzt wird. Eine Farbkarte beim Elefanten werden wir erwägen. Allerdings ist dort dennoch kein Helligkeitsverlauf realisiert, weil er vollständig abgeschattet ist. Wir machen hier ja eine kombinierte Messung mit Lichtern und Tiefen, wobei wir in den Lichtern schon einen Helligkeitsverlauf nutzen, ihn aber nicht ohne weiteres in die Schatten reinbekommen. Dafür wäre ein sehr aufwändiger Aufbau erforderlich, den wir kaum realisieren können.

Den Dynamikvorteil gegenüber der 70D würden wir bei ISO 100 eher bei 2EV sehen.

VG Stefan

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: HaJo 08.08.2016 - 18:44:49
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank für das wie immer sehr gute und informative Review.

Zu Wolfgangs Anfrage hab ich die Infos im Internet gefunden. Der Dynamic-Range der EOS80D ist nur im Low-ISO Bereich signifikant besser als der der EOS70D.

Der Vorteil ist:

- bei ISO 100 ca. 1.5 Stops
- bei ISO 200 ca. die Hälfte
- bei ISO 400 noch ca. 0.4 Stops
- darüber schwindet der Vorteil rapide und sind wohl nicht mehr praxisrelevant. Die Dynamic-Range-Kurven beider Cameras sind ab ISO 800 weitgehend deckungsgleich.


Ich bin als Hobby-Naturfotograf bei hohen Kontrasten (z.B. Vögel am See) schon einige Male an die Grenzen der Raw-Dynamic meiner EOS70D gelangt.
Ich hatte dabei folgende Probleme:

- Selbstredend:
Dunkle Vögel oder Hintergründe waren bei praxisgerechter Aufhellung stark verrauscht und eine Nachbearbeitung - z.B. Nachschärfen - nicht mehr möglich.
- Genauso wichtig:
Auch die Farben waren entsättigt und verfälscht.


Mich interessiert also besonders, was bei der Aufhellung speziell mit den Farben passiert.

Vielleicht wäre es günstig, bei den Bildern, die den Dynamic-Range zeigen sollen, Folgendes zu ändern:

- neben den Elefanten eine Farbkarte den Grundfarben stellen.
- zusätzlich eine Darstellung des Elefanten mit tatsächlich nutzbarer normierter Helligkeit.
- die Darstellung mit einer aktuellen Lightroom-Version messen, welche den Aufhellungs-Grenzbereich eventuell besser nutzen kann.

Dies sind nur Vorschläge. Es kann sein, dass eine Umsetzung viel zu aufwendig oder gar nicht machbar ist.


Mit freundlichen Grüßen

HaJo

PS: --- nur einblenden falls rechtlich zulässig und von Stefan Groß erwünscht

Die Vergleichskurven hab ich beim Raw-Converter-Hersteller DXO-Optics Pro gefunden:

http://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-80D-versus-Canon-EOS-70D-versus-Canon-EOS-60D___1076_895_663

5 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Wolfgang 07.08.2016 - 12:42:36
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo, danke für den Report, insbesondere den Vergleich zur 70D.
Da ich eine 70D habe und wegen der deutlich besseren Aufhellmöglichkeiten mit einer 80D liebäugle, würde mich eine Ergänzug des Aufhellvergleiches bei höheren ISO Werten im RAW Modus interessieren, haben die Kameras da ab ISO xxx gleichstand, oder setzt sich das über alle ISO's fort.

Vielleicht könnt ihr ja den Test noch um diese Vergleichsbilder ergänzen.
Danke und Gruß

Wolfgang

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Nachtesser 24.07.2016 - 16:28:14
Hallo,

lassen sich jetzt auch RAW Bilder per WIFI Funktion auf die Canon Camera App übertragen (Smartphone) oder benötigt man dafür immer noch WIFI-SD-Speicherkarten ?

Gruss

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 22.07.2016 - 17:41:14
@Gereon: die EOS 60D hatte einen Aussetzer, was die AF-Feinjustierung anbelangt. Seit der EOS 70D ist sie wieder mit an Bord, also auch an der EOS 80D.

VG Stefan_tf

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: gebro 22.07.2016 - 17:02:31
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
hallo Stefan,

auch von mir ein großes Lob für den neuen Test zur 80D.
Was ich nicht gefunden habe:
bei der 60D gab es keine Möglichkeit, in den Individualfunktionen eine Fokuskorrektur für Objektive selbst vorzunehmen.
Gibt es das jetzt wieder? Von der 7D bin ich es gewohnt.
Danke und Grüße Gereon

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 21.07.2016 - 17:58:43
@wandervogel: Der neue Bildstil "FineDetail" bringt ein paar neue Parameter ähnlich dem Scharfzeichnungsfilter bei Photoshop, wo neben der generellen Nachschärfung (Konturnachzeichnung) och die Feinheit und Schwelle bestimmt werden kann. Übrigens nicht nur im Bildstil "FineDetail" sondern in allen Bildstilen. Bei unserem Test ergeben sich tatsächlich schärfere Bildimpressionen als dies bei dem alten Bildstilen mit lediglich einem Parameter möglich ist. (Dieser Text wurde oben unter "weitere Neuerungen" ergänzt. Danke für den Hinweis!

VG Stefan

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: wandervogel 21.07.2016 - 11:49:06
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank Stefan
für den klasse Bericht - knackig kurz gehalten und sehr informativ!
Eine Frage bleibt mir allerdings: Was bringt der neue FD-Modus - vielleicht auch mehr Auflösung? Ist ja ebenfalls ein Erbe von 5Ds/5Dr.
Vielen Dank und schönen Gruß

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 20.07.2016 - 23:52:30
@Steffen: Eine Messtoleranz liegt softwarebedingt bei <=0,007%, wobei natürlich Anwenderfehler denkbar sind, aber wir wiederholen die Messungen meist mehrfach. Wenn Canon schlicht interpoliert hätte, ware das allerdings ein Ding aber unwahrscheinlich. Die Dynamik würde es aber nicht verbessern. Letztlich kommt es aber auch auf Adobe an, wie die das RAW interpretieren.

VG Stefan_tf

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Steffen. 20.07.2016 - 23:09:38
@Stefan
Gibt es bei der RAW Messung Toleranzen (+-5%)? Denn die Werte liegen ja verdächtig nah zusammen. Ein Schelm wer böses denkt, aber Canon könnte durchaus den 70D Sensor verbessert haben und die 4MPixel nur interpolieren. Evtl. würde dies ja irgendwie der besseren Dynamik zu gute kommen, am Iso hat sich nicht viel geändert.
Ich schaue mal nach ob sich bei anderes Reviews auch die Werte bei 70D/80D auch so nahe sind.

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 20.07.2016 - 19:11:25
@Steffen: ja stimmt, die dreistellige Klasse löst messtechnisch im RAW-Format etwas höher auf. Das ist schon seit der EOS 550D so.
Warum dies so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Am Dual-Pixel wird es nicht liegen.

VG Stefan_tf

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Steffen 20.07.2016 - 09:29:13
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan, danke für den tollen und ausführlichen Test. Was ich aber komisch finde ist, die 760D löst laut eurem Test ca. 20% mehr Linien auf als die 80D, obwohl ja beide einen 24Mp Sensor haben. Hast eine eine Idee warum? Danke.

15 von 16 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Kommentar schreiben


 
Parse Time: 0.681s