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Kugelköpfe im großen Traumflieger-Test


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Entscheiden Sie selbst:

Der große Traumflieger Kugelkopf-Test!

Ein Kugelkopf muss vor allem eines können: das Auflagegewicht sicher halten. Dazu sollte er idealerweise nicht zu schwer sein. Doch welcher Kopf hält wieviel vor allem auch, wenn noch ablegendes Zubehör verwendet wird? Wir testen die Kugelkopfe auf Haltefähigkeiten und deren Leistung zum Eigengewicht!

Der Markt bietet grundsätzlich verschiedene Gattungen mit Zwei- oder Dreiwege-Neigern, es gibt auch Getriebeneiger, Gimbals und dergleichen. Geschätzte 95% am Markt sind jedoch mittlerweile Kugelköpfe, weil sie schlank, sehr intuitiv in der Bedienung und schlichtweg im Schnitt am praktischsten sind. Die Neiger sind hingegen bei Kameraschwenks im Videobereich besonders stark, Gimbals bzw. Teleschwenkbügel für schwere und sehr lange Telebrennweiten optimiert. Der Kugelkopf ist der Allrounder und für fast alle Anwendungen optimal!
 

Der Kopf muss halten!
 

Der Markt bietet eine Vielzahl an Kugelköpfen, die oft ähnlich aussehen aber ganz unterschiedliche Leistungen bringen. Allen voran muss der Kugelkopf gute Haltefähigkeiten bieten. Dies gilt auch für Schräglagen, die z.B. im Makrobereich oft eingenommen werden. Herstellerangaben zu den Haltefähigkeiten kann man jedoch meist völlig vergessen, weil sie auf keinem übergreifenden Standard basieren und oft auch keine Schräglagen bzw. keine außermittige Auflagegewichte berücksichtigen.

Mit einer 22cm-Langschiene im 90-Grad-Winkel messen wir mit einer Zugwaage die Haltefähigkeiten der Stativ-Kugelköpfe. Die Köpfe werden mit maximaler Handkraft festgezogen!
 

Sobald man mit einem Schienensystem wie etwa einem Makroschlitten oder einer Langschiene arbeitet, wirken plötzlich viel stärkere Hebelkräfte. Und genau so testen wir die Köpfe auch und setzen eine 22cm-Langschiene seitlich im 90-Grad-Winkel abstehend an und ziehen mit einer Zugwaage, bis der Kopf absackt. Jetzt haben wir ein genaues Haltegewicht unter hoher Beanspruchung ermittelt!

Es gibt große und schwere Köpfe am Markt, die protzig daherkommen und die dennoch relativ geringe Haltefähigkeiten bieten. Andererseits gibt es schön schlanke Kugelköpfe, die extrem gut halten. Wir testen die Köpfe mit maximaler Handkraft, um die obere, noch gerade praktikable Leistungsgrenze auszuloten. In der Praxis macht es aber wenig Spaß, den Kopf mit voller Kraft „anzuknallen“. Daher ist eine sehr hohe Halteleistung generell vorteilhaft, weil man den Kopf dann im Idealfall nur ganz sanft andrehen muss.

Mit längerem Ableger etwa im Bodenbereich werden besonders hohe Haltefähigkeiten des Kugelkopfes gefordert - im Bild der blaue Rollei T3S!


Leistung zu Kaufpreis

Wir ermitteln außerdem Verhältniszahlen von Haltefähigkeiten zu Eigengewicht (HLE), so dass die Leistungsfähigkeit des Kopfes schnell erkennbar wird. Und setzen die Leistungsfähigkeit in Relation zum Kaufpreis (HLE / EUR), um zu zeigen, ob der Kopf ein faires Preisleistungs-Verhältnis bietet oder überteutert ist.

Arca-swiss-kompatibel

Der Arca-Swiss-Standard hat sich mittlerweile durchgesetzt aus gutem Grund: alle möglichen Arten von Zubehör setzen auf diesen Standard. Auch die von uns vielfach eingesetzten Langschienen, der Traumflieger Intelli-Shoot Einstellschlitten, Traumflieger Superstacker, viele Panoramaköpfe etc. Alle verlangen nach einer arca-swiss-Kompatibilität! Dabei handelt es sich um ein normiertes Schwalbenschwanzprofil, das zweiseitig von der Schnellwechselhalterung eingekeilt wird. Auch die Kameraplatten, die idR im Lieferumfang der hier vorgestellten Köpfe enthalten sind, nutzen logischerweise diesen Standard. Sie können aber auch untereinander ausgetauscht werden. Nur in ganz seltenen Fällen gibt es hier Inkompatiblitäten.
 

Arca Swiss Monoball Z1


Früher oder später läuft einem der Name Arca Swiss über den Weg, zumindest wenn man sich etwas intensiver mit der Anschaffung eines hochwertigen Kugelkopfes auseinandersetzt. Die ursprünglich in der Schweiz und heute in Frankreich ansässige Firma (ARCA = all round camera) hat sich - neben Grossformatkameras - durch den Vorgänger-Kugelkopf Monoball B1 weltweit einen Namen gemacht. Grund ist die hohe Fertigungspräzision und vor allem die hohe Haltefestigkeit, die mit bis zu 55 KG auch für den hier vorgestellten und aktuellen Monoball Z1 angegeben wird.

Wir haben den Monoball Z1 ohne Schnellwechsehalterung getestet, er lässt sich jedoch auch in einer Version incl. Halterung erwerben. Ausgestattet ist er mit einer Panoramaplatte sowie einem separaten Fixerhebel. Letzterer ermöglicht eine hohe Druckkraft, ist aber etwas eng am Hauptfeststellrad platziert und aus Kunststoff. Das gummierte Hauptfeststellrad mit integrierten Friktionsrädchen läuft butterweich und ermöglicht ohne grossen Kraftaufwand eine hohe Feststellung der Kugel. Der aus hochfestem Duraluminium CNC-gefräste Kopf verfügt über eine asphärische (nicht ganz runde) Kugel. Letztere fängt daher seitliches Abkippen des angesetzten Equipments ab, wirkt sich jedoch nur bei geringeren Auflagegewichten spürbar dämpfend aus. Immerhin ein nettes Feature, das den Spass am Kopf steigern kann.

Der Feststellbutton wackelte an unserem Exemplar etwa 0,5mm nach, d.h. er hat noch ein minimales Spiel, was jedoch deutlich geringer als etwa beim Markins Q-3 ausfällt. Messtechnisch ergeben sich erwartungsgemäss sehr gute Werte: im Langschienentest sackt er erst nach einer Zugkraft von 22 KG ab.

Mit 700 gr (ohne Schnellwechselhalterung) und einem Preis von 280 Euro ist er sicherlich ein Kopf für hochambitonierte Fotografen. Eine noch etwas leichtere und kompaktere Ausführung des Kopfes hätten wir allerdings für den unbeschwerteren Ausseneinsatz bevorzugt. Kleine Schwächen wie etwa die fehlende Panorama-Wertskalierung bzw. der etwas eng platzierte Panorama-Feststellhebel wären verbesserungsfähig, kratzen aber kaum am legendären Ruf.

Die Halteleistung zu Eigengewicht liegt mit 31 bei einem sehr guten Wert, der nur von wenigen Köpfen übertroffen wird (etwa Benro G3, Benro V1 bzw. Markins Q3). Die Halteleistung zum Anschaffungspreis liegt mit 12,25 HLE/EUR etwas über dem Durchschnitt, was den Kopf etwas teuer macht.


Dieser Report wurde am Freitag, 18. August 2017 erstellt und zuletzt am Samstag, 19. August 2017 bearbeitet.


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