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Canon EF 400mm f/5,6 L USM Kaufpreis: 1.400 EUR Ausstattung: 58 Punkte Relation Preis/Auss



Canon EF 400mm f/5,6 L USM

Kaufpreis:
1.400 EUR
Ausstattung: 58 Punkte
Relation Preis/Ausstattung: 24 Pkte
Kauflinks:
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Ebay
Gewicht / Baulänge: 1.250 gr / 25,7 cm
Filtergröße: 77 mm
Nahgrenze: 350 cm
Abbildungsmaßstab:  0,11
 

Ausstattungsmerkmale     Hinweise / Links

hohes Gewicht (–), normale
Lichtstärke (o), große Nahdistanz (—), Festbrennweite
(o), kleiner Abbildungsmaßstab (–), Ultraschall-Motor
(+), Innenfokussierung (+), Bildkreis für Vollformat
(++), integrierte Streulichtblende (+), sehr hohe
Fertigungsqualität (++), eingrenzbarer AF-Bereich (+),
Vollzeiteingriff Fokussierung (+)
   

Markteinführung Mai 1993


Canon Museum

> passende Köcher & Schutzdeckel

       
das Objektiv eignet sich
besonders für
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Astro
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Natur & Tiere

 

   

Neu:

Traumflieger-Videos zu Kamera-Equipment !

Infos zu Ausstattungsmerkmalen/Punkten / alle Angaben ohne
Gewähr

 

Optische Qualität an der EOS 5D Mark II

bestes Ergebnis
100%-Ausschnitt


Offenblende

100%-Ausschnitt

400mm-
f8 – ISO 100 –
Bildzentrum

400mm-
f5,6 – ISO 100 – Bildzentrum

Hinweis: für den Zugriff auf die voll aufgelösten Testbilder ist
eine Mitgliedschaft im offenen Objektivtest
erforderlich.

bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick


Offenblende

vollaufgelöstes Testchart via Mausclick

400mm- f8 – ISO 100

400mm – f5,6 – ISO 100

Beispiel Insekten
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick


Beispiel Eichelhäher

vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick

400mm – f5,6 – ISO 100

400mm – f5,6 – ISO 100

 


Bereits seit 1993 ist das 400mm/5,6 erhältlich. Optisch kommt es
tadellos daher, die Ausstattung ist allerdings wegen fehlendem
Bildstabilisator und hoher Nahdistanz verbesserungswürdig.

super Auflösung
In Sachen Auflösung zeigt sich das 400mm/5,6’er tadellos. Bereits
bei Offenblende sind Details gut durchzeichnet und auf gewohntem
Spitzenniveau von Superteleobjektiven. Im äussersten Randbereich
wird es minimal weicher, zeigt sich jedoch noch immer recht
hochaufgelöst. Abblenden steigert die Auflösung noch etwas, jedoch
liegt die Lichtstärke mit f8 und höher dann auf einem für
Bewegtmotive kaum praxistauglichen Niveau.

Beim Autofokustest im Phasenkonstrast
konnten wir im Schnitt von 5 Versuchen mit 98% eine sehr hohe Quote
erreichen, während der Live-AF mit 88% etwas nachliess.

Farbsäume Vignettierung
Vignettierungen fallen mit 0,6 Blendenstufen bei Offenblende
praktisch nicht auf. Auch Farbsäume sind mit maximal 3 Pixel in der
Breite extrem gering ausgeprägt.

sonstige Leistung
Mechanisch zeigt sich das 400’er überzeugend. Der Tubus ist robust
aus Metall gefertigt, angenehm auch der breit gummierte
Scharfstellring. Praktischerweise lässt sich die Streulichtblende
bei Bedarf einfach ausziehen und kann für den Transport ganz simpel
zurückgezogen werden, ohne sie aufwändig umstecken zu müssen.

Ein Dichtungsring gegen Staub und
Spritzwasser fehlt allerdings am Bajonett.

Im Lieferumfang ist ein hochwertiger Textil-Köcher enthalten.


Fazit


Optisch kann das 400mm/5,6 voll überzeugen, die Auflösung
und sonstigen Bildkriterien sind eines Supertele-Objektiv würdig und
ermöglichen hochdetaillierte Bildergebnisse bereits bei Offenblende.
Insbesondere Naturfotografen können dank der Festbrennweite
gegenüber Zoomobjektiven sogar noch etwas mehr Brennweite im
Nahbereich realisieren, da das Canon 400mm hier mehr Bildgrösse als
z.B. das

Canon 100-400mm
ermöglicht.

Schade, dass Canon keinen Bildstabilisator spendiert hat und
die Scharfstell-Nahgrenze bei recht weit entfernten 3,50m liegt.
Alternativ steht auch die Frage im Raum, ob man nicht doch auf ein
lichtstärkeres

Canon 300mm/4,0
ggf. mit einem 1,4fach-Telekonverter
zurückgreift.

Traumflieger-Tipp: kombinieren Sie das Canon 400mm mit einem

Teleschwenkbügel!

> passende Köcher & Schutzdeckel


 

Informationen zum Testverfahren

 Kommentare zum Objektiv

Derzeit sind hier 14 Kommentare vorhanden:
 

Lauri-Christian: Bei ersten Test ist mir die Kinnlade runter !Aber muß schon auf`s 3-Bein mit Spiegelvorauslösung.Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus! Top Kontrast,spitzen Schärfe,kraftvolle Farben und somit kann man wieder sehen, welch Power in einem 7-Linser stecken kann,schönen Gruß an die 70-200 User mit ihren 23 Linsen !
(19.01.2015, 03:22 Uhr)

Tele Macro: @ Walter Schmitt: Es gibt aus der gleichen Zeit, in der das Canon 400er entwickelt wurde, ein entsprechendes Objektiv von Sigma, das Sigma APO Tele Macro 400 mm 5,6 HSM, welches gegenüber dem Canon doch ein paar kleine Unterschiede hat. Es ist etwas billiger (vor allem heute auf dem Gebrauchtmarkt), hat eine Naheinstellgrenze von 1,6 m und damit einen Abbildungsmaßstab von 1:3 (!!!) und ist bei Photozone im Test in Sachen Schärfe sogar minimal besser als das Canon 400er. Einzig in der Verarbeitung steht es dem Canon Objektiv ein wenig nach.

Leider wird es nicht mehr gebaut und manche älteren Exemplare sind von der Firmware nicht mehr kompatibel mit den neuen Canon DSLR.

TRotzdem ein Geheimtipp!
(27.03.2014, 11:19 Uhr)

Stefan_tf: @Gerhard: Blende f2,8 oder f4,0 braucht man sehr schnell schon ausserhalb idealer Lichtverhältnisse, besonders auch bei Bewegtmotiven. Versuch mal 1/1600s bei bedecktem Himmel mit einem ISO-Wert unterhalb von 6.400 bei Blende f5,6 zu erreichen. Das funktioniert nicht und damit ist ziemlich viel Rauschen im Bild.
(13.07.2013, 17:59 Uhr)

Gerhard: Hallo,

noch etwas zur Blende 5,6.

Wenn man mit einem 400 mm Objektiv fotografiert,

dann hat man von Haus aus wenig Tiefenschärfe (oder Schärfentiefe)! Bei Blende 2,8 und 4 sehr wenig.

Man braucht also mindestens 5,6 oder besser

8 oder 11!

Warum benötigt man also heutzutage 2,8 oder 4

Man braucht sie nicht!

Früher waren diese Blenden wegen der schlechteren Sucher und daraus resultierendem dunkleren Sucher wichtig. Das Problem der dunklen Sucher besteht heutzutage nicht mehr!

Also brauche ich bei einem 400 auch keine Blenden 2,8 oder 4!

Etwas anderes ist, wenn eine Objektiv, das z.B. mit Blende 2,8 oder 4 gegenüber einem 5,6-er

Objektiv vom Hersteller angeboten wird, optisch

besser ist. Aber das ist dann auch eine Preisfrage.

Gruß

Gerhard
(13.07.2013, 10:18 Uhr)

Stefan_tf: Hallo Gerhard,

mit Gigapixeleinsatz meinte ich den Nutzen ausserhalb unmittelbarer Tierfotografie.

Danke für die Ergänzung der Mindestdistanzen, ein Canon 100-400 hat z.B. 1,80m, ist allerdings keine Festbrennweite.

grüsse

Stefan
(13.07.2013, 17:55 Uhr)

Gerhard: Hallo Stefan,

ich möchte keine Diskussion vom Zaun brechen, aber:

Arbeitet man bei Gigapixel-Panoramen nicht sowieso mit Stativ

Ich habe gerade bei Canon.de nachgeschaut und folgende Naheinstellgrenzen festgestellt:

– 2,8/400 L IS II USM: 2,7 m,

– 4/400 DO IS USM: 3,5 m

– 5,6/400 L USM: 3,50 m

– 4/500 L IS II USM 3,70 m

Ich denke 80 cm dürften auch bei kleinen Vögeln

keine große Rolle mehr spielen!

Gruß an Alle

Gerhard
(13.07.2013, 10:37 Uhr)

Stefan_tf: @Gerhard: nur mal als Idee, Gigapixel-Panoramafreunde nutzen auch gerne 400mm-Brennweiten. Kleine Singvögel können manchmal auch mit 400mm sehr gut unter 3,50m Distanzen vertragen. Ein Bildstabilisator wäre z.B. bei einem Tier hilfreich, dass sich in Ruhe befindet. Es gibt viele derartige Beispiele, aber man sicherlich auch mit den nicht vorhandenen Features vielfach leben.
(12.07.2013, 17:52 Uhr)

Gerhard: Hallo,

Sie schreiben:

Schade, dass Canon keinen Bildstabilisator spendiert hat und die Scharfstell-Nahgrenze bei recht weit entfernten 3,50m liegt.

Wenn man das Objektiv für den Zweck benutzt für den es gebaut wurde, nämlich die Tierfotografie,

dann braucht man weder eine geringere Nahgrenze noch einen Bildstabilisator! Was soll ich mit einem Stabilisator anfangen, wenn sich das Tier bewegt Ich brauche auf jeden Fall eine kurze

Verschlusszeit!

Wenn ich Tiere unter 3,50 m Entfernung fotografieren will, dann brauche ich kein

400 mm Objektiv!

Gruß an Alle

was die Regel ist
(12.07.2013, 11:53 Uhr)

Walter Schmitt: Kann Jens in allen Punkten zustimmen. Ein Test wäre hier sehr interessant im Vergleich zu wesentlich teueren Objektiven!
(07.05.2013, 15:14 Uhr)

Jens: Habe das Objektiv jetzt seit 2 Wochen im Einsatz und kann nicht verstehen, warum diese Superlinse so ein Schattendasein fristet! Mit Sicherheit Konstruktion von 1993, mit 5,6 nicht gerade lichtstark und dann noch ohne IS – für viele wohl nicht mehr zeitgemäss. Ich liebe dieses leichte, robuste, knackscharfe und brillante 400er! Bezahlbare Alternativen gibt es weder im Hause Canon, Sigma oder Tamron. Ich verwende diese Linse an einer Canon EOS 60D oft in Verbindung mit einem Monopod – hier halte ich Zeiten bis 1/250tel ohne Probleme. Ich bin immer wieder begeistert über die Schärfe und das Auflösungsvermögen schon bei Offenblende und das damit einhergehende Bokeh. Selbst mit 1,4er Konverter gelingen scharfe, kontratsreiche und farblich brillante Aufnahmen. Ach so, meine Einsatzgebiete: Natur ( Adler bis Ziesel ) & Plane-Spotting.
(11.09.2012, 12:37 Uhr)

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