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home - Fototechnik - Workshop - Bildbearbeitung - Motive freistellen mit Photoshop |
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BildoptimierungNicht immer gelingt ein Foto auf Anhieb optimal. Die Bildkontrolle vor Ort am kleinen Display der Digitalkamera stellt sich als schwierig heraus, da neben der Abbildunggrösse auch der Lichteinfall auf den Monitor Beurteilungsprobleme bereiten können. So stellt sich oft am grossen Computer-Monitor daheim heraus, dass vermeintlich gelungene Aufnahmen noch einiger Nachbesserungsarbeiten bedürfen. In diesem Workshop wird dies anhand eines Pilzes demonstriert, der aufgrund seiner Einbettung ins Umfeld noch nicht richtig zur Geltung kommt:
Überblick Step 1: Wesentliche Merkmale erkennen Genauso wie beim
Fotografieren vor Ort empfiehlt es sich vor der eigentlichen Bildbearbeitung,
die wesentlichen Merkmale zu erkennen, auf die es sich hinzuarbeiten lohnt.
Falls Sie die Aufnahme im Internet ausstellen, dann ist dabei nicht nur das eigentliche Foto wichtig, sondern auch die kleine Bildvorschau. Wirkt das Foto im Thumbnail nicht überzeugend und reizvoll, so werden sich wenige Besucher die Mühe machen, es sich noch im Grossformat anzusehen. Beurteilen Sie also in diesem Fall die Aufnahme auch immer in dem Thumbnailformat und überlegen Sie, ob es hier bereits interessant und einladend wirkt. Wenn Sie den Workshop anhand dieses Beispiels nachvollziehen möchten, so finden Sie das Originalfoto hier (rechte Maustaste, "Ziel speichern unter" wählen)
Step 2: Original schützen und Tonwertangleichung Zunächst wird das Originalbild als neue Ebene über die Tastenkombination "str. + j" dupliziert. Dadurch bleibt es im Original immer erhalten und Zwischenarbeitsschritte können z.b. rückgängig gemacht werden bzw. die Bildwirkung lässt sich schnell mit dem Original vergleichen. Gearbeitet wird dann nurnoch mit duplizierten Ebenen. Um eine zu flaue Bildwirkung zu vermeiden, sollten die Tonwerte über die Tonwertkorrektur mittels Tastenkombination "strg + L" kontrolliert und angepasst werden:
Im Gegensatz zu einfarbigen Hintergrundflächen lassen sich bei diesem unruhigen Hintergrund kaum automatische Funktionen nutzen, wie dies ansonsten z.B. über die selektive Farbwahl möglich wäre. Verschiedene Methoden
sind möglich, am genauesten kann hier jedoch mit dem Werkzeug "Zeichenstift"
Step 4: Störende Elemente wegstempeln
Zur Feinabstimmung werden noch die Helligkeitsverhältnisse, Farbesättigung und Bildschärfe angepasst: - Der Hintergrund (Ebene 1) wird über die Gradationskurven (strg + M) abgedunkelt, indem die Kurve etwas nach innen gezogen wird. - leichte Anhebung der Farbsättigung des Pilzes (Ebene 2) über die Funktion "Farbton/Sättigung" (strg + U). - Anpassung der Bildschärfe über den Filter "Unscharf maskieren" (siehe Menüpunkt Filter). Der Schwellenwert wird auf 0, Radius auf 1 und die Stärke auf 100 eingestellt. Variieren Sie hier die Stärke nach eigenem Geschmack, achten aber darauf, dass keine Überschärfen auftreten. Schlussendlich werden Pilz und Hintergrundebene (Ebene 1 + Ebene 2) miteinander verschmolzen, indem die Ebene 2 markiert und anschliessend die Tastenkombination "strg + e" gewählt wird. In dem fusionierten Bild werden jetzt noch letzte Unregelmässigkeiten, die beim Ausschneiden des Pilzes entstanden sind, bereinigt. Dies geschieht ebenfalls wie in Step 4 mittels der Kopierstempelfunktion. Das fertige Bild können
Sie in voller Grösse betrachten, indem Sie mit der Maus auf das nachfolgende
Bild klicken: |
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