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Auf Island fotografieren: Wasserfall Goğafoss

Auf Island fotografieren: Wasserfall Goğafoss

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3 von 3 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Der "göttliche" Wasserfall Goðafoss ist im Nordosten Islands eines der Top-Highlights für Landschaftsfotografen!

Wir sind  Anfang Mai unterwegs zum Godafoss. Jetzt ist es noch ungewöhnlich frostig. Gute Gelegenheit, den auf 30m Breite und mit einer Höhe von 12m stürzenden Wasserfall in seiner sich besonders rauhen und wilden Schönheit fotografisch zu verewigen.

Übersetzt heißt der Godafoss Götter-Wasserfall. Im Jahre 1000 entschied sich Island, dem Christentum beizutreten und als Zeugnis wurden hier bekräftigend die Götterbilder der vormaligen Naturreligion in den Fluten versenkt. Der Beitritt war höchstwahrscheinlich politisch auf Druck Norwegens motiviert, die ansonsten Holzlieferungen zu sanktionieren drohten. Letztere wurden für den Schiffbau und die Fischerei aber dringend benötigt.

Direkt vom Parkplatz aus führt ein Wanderweg den Godafoss entlang. Schon auf halber Strecke kann man den Fall vollständig mit einer Normalbrennweite optimal einfangen. Hier mache ich auch 4k-Videoaufzeichnungen vom Stativ aus, um sie später auch als Langzeitbelichtung zu verrechnen (siehe unten Bild 4). Alternativ wäre auch ein starker Graufilter sinnvoll, um den Godafoss stimmungsvoll zu verschleiern.

Sönke sichert sich derweil weiter vorne auf einem Felsvorsprung eine optimale Sicht, um den Wasserfall per Weitwinkelobjektiv (16-35mm) zu erfassen und Details einzufangen. Ich folge nach und nutzte hier eine kleine Plattform, nicht größer als 1qm, die eine ideale Rundumsicht bietet. Jetzt wird das unten gezeigte Livepanorama erfasst, das ich via 15mm Fischauge in zwei Reihen mit jeweils 6 Abschnitten ablichte. Dafür ist dann auch ein Funkfernauslöser nötig, damit ich noch bei den rückwärtigen Abschnitten aus dem Bild gehen kann.

Hinter mir drängeln mittlerweile zahlreiche Fotografen nach, die alle gerne den kleinen Felsvorsprung nutzen wollen. Etwas überrascht mich deren hochwertiges Equipment mit DSLR und Stativ, das ich nur an wenigen anderen Wasserfällen so beim Publikum wahrgenommen habe. Das höchste der Gefühle waren ansonsten Selfie-Stick oder Hama-Stative der 25 Euro-Preisklasse. Auch damit lassen sich aber kaum mehr als Schnappschüsse realisieren. Vielfach werden noch immer Smartgeräte genutzt, vermutlich auch, weil sie eine Panorama- und HDR-Funktion bieten. Auch ich bin immer wieder versucht, mein Samsung Note 4 aus der Jackentasche zu ziehen oder die Panorama-Funktion der Lumix FZ1000 zu nutzen. In der Mehrzahl werden die Ergebnisse aber unbefriedigend, zumindest, wenn man DSLR oder Systemkamera-Qualität realisieren möchte.

In Nähe der Fussgängerbrücke findet sich ein Souvenirshop und Restaurant.

 

Hotspot Der Felsvorsprung ist eine ideale Aufnahmeposition für Weitwinkelimpressionen

empfehlenswerte Objektive und Fototechnik:

  • Normalobjektiv, Weitwinkel, Fischauge
  • Der Kontrast zum Himmel kann relativ hoch sein. Nutzen Sie das RAW-Format, ein Stativ und machen ggf. für eine spätere HDR-Verrechnung Reihenbelichtungen
  • Nutzen Sie das Programm AV (A), vom Stativ einen niedrigen ISO-Wert (ohne Stativ Auto-ISO vorwählen) und eine kleine Blendenzahl!
  • Panoramen vom Smartgerät geraten meist nur unbefriedigend, da der Himmel ausbrennt, selbst wenn keine Anschlussnähte zu sehen sind.
  • Nutzen Sie einen starken Graufilter, um den Wasserfall zu verschleiern.
  • Drehen Sie die Sättigung etwas hoch, damit das Aquamarin des Wassers für Stimmung sorgt.
  • Die kleine Felsplattform direkt vorne am Felsen ist nicht ganz ungefährlich, hier sollte man vorsichtig operieren und sich auch bei nachdrängendem Publikum nicht aus der Ruhe bringen lassen.
  • Wenn möglich, frühmorgendliches oder spätes Abendlicht nutzen, wenn die Sonne genau an der Bergruppe im Hintergrund kratzt

von uns genutztes Equipment:

  • Panoramakopf: Traumflieger Intellishoot Pro Mark II
  • EOS 6D, Lumix FZ1000, Sony A7s
  • Objektiv: Canon 24-70mm, Canon 16-35mm/4, für Kugelpanorama das Canon Fisheye 8-15mm bei 15mm, montiert an der Sony via Canon EF> Sony Nex E-Mount-Adapter
  • Funk-Fernauslöser Hähnel Giga Captur
  • Software: Autopano Giga + Panotour Pro + Livepano Plugin / Lightroom CC, Photoshop und Premiere Pro CC
  • Kugelpanoramen in zwei Reihen (+30 / -30 Grad) mit jeweils 6 Abschnitten, ISO 100, RAW-Format
     

 

Unsere Foto-Tour geht weiter die Ringstraße entlang in Richtung Norden nach Hvitserkur (Str. 711). 

Wir kommen aus dem Osten von der Grotte Grjotagja.


Dieser Report wurde am Mittwoch, 03. Juni 2015 erstellt und zuletzt am Montag, 08. Juni 2015 bearbeitet.


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