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Sony FE 24 - 240mm / 3,5 - 6,3 OSS im Test

Sony FE 24 - 240mm / 3,5 - 6,3 OSS im Test

Aufrufe: 21.264

12 von 12 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

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AusstattungBildqualität & Praxis - Technische Daten - Fazit - Rangliste - Links - Leserkommentare


Wir testen im RAW-Format - erfahren Sie, warum wir dieses Gütesiegel verwenden!


Sony FE 24 - 240mm / 3,5 - 6,3 OSS im Traumflieger-Test

Mit einem 10x-Zoom bietet Sony ein extremes Superzoom-Objektiv, das besonders für die vollformatigen A7-Modelle ausgelegt ist und eine hohe Flexibilität vom Weitwinkel bis in den erweiterten Telebereich bereitstellt. Doch wie sieht der Kompromiss aus Bildqualität, Lichtstärke und Eigengewicht aus?


 

 

Ausstattung


Mit einem umfassenden Bereich von 24mm-Weitwinkel bis auf stattliche 240mm verspricht das Sony-Superzoom eine fulminante Flexibilität, um ohne Objektivwechsel den allermeisten Motivsituationen gewachsen zu sein. Damit sind nicht nur Innenraum-Aufnahmen unter beengten Verhältnissen abzudecken sondern auch Motive auf größere Distanz erreichbar. Ein Fototag im Zoo mit ganz unterschiedlichen Anforderungen oder auch der Einsatz auf Reisen wird so komplett ohne Objektivwechsel ermöglicht.

Da das Sony 24-240mm den vollen Bildkreis des Kleinbild-Sensors der A7-Modelle abdeckt, muss Sony bautechnisch Zugeständnisse ans Gewicht und Volumen eingehen. Mit 742gr ist es zwar schon deutlich spürbar, dabei aber noch erheblich mobiler als etwa ein mit 1.670gr mehr als doppelt so schweres und länger gebautes Canon 28-300mm/3,5 - 5,6L IS USM

Zwar zieren zwei Metallringe den Außentubus des Sony 24-240mm, dennoch ist es überwiegend aus Kunststoff gefertigt. Immerhin ist das Bajonett robust in Metall ausgeführt. Hier findet sich zwar kein Dichtungsring, Sony spricht aber dennoch von einer gewissen, konstruktiven Witterungsbeständigkeit. Neben einem manuellen Scharfstellring finden sich keine weiteren Bauelemente oder Schalter. Distanzinformationen mit Meterangaben und einer Skala, die vom Nahbereich bis auf Unendlich ausgelegt ist, signalisiert die Fokusentfernung am Monitor oder im elektronischen Sucher.

Im Lieferumfang befindet sich neben Schutzdeckel für Front- und Rücklinse noch eine Streulichtblende. Letztere rastet fest ein und kann für Transportzwecke auch verkehrtherum aufgesteckt werden.
 

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Bildqualität & Praxis


Zugegeben, der Reiz ist hoch, ein Superzoom einzusetzen, um einen lästigen Objektivwechsel zu umgehen und damit auch die Gefahr von Sensorstaub zu reduzieren. Wie eingangs angedeutet, ist damit jedoch ein Kompromiss verbunden. Ein Multifunktionswerkzeug kann selten die Qualität von Spezialinstrumenten erreichen. Formal ist dies bereits bei der Lichtstärke vor allem im Telebereich erkennbar. Mit einer relativen Lichtschwäche von f6,3 wird man am Sony 24-240mm bereits ab 105mm konfrontiert. Da jedoch die A7-Modelle dank Vollformat-Sensor vergleichsweise rauscharm sind, kann man oft noch mit etwas höheren ISO-Werten die Lichtarmut kompensieren. Wer allerdings für Portraitaufnahmen Personen vor dem Hintergrund freistellen möchte, wird die höhere Schärfentiefe auch damit nicht umgehen können.

Wie üblich machen wir beim Erstkontakt mit Objektiven vor einem Labortest zunächst einige Schnappschüsse in unseren Räumen und auch aus dem Fenster hinaus, um die Auflösungsleistung unbeeinflusst und aus der Perspektive eines Hobbyfotografen einschätzen zu können. Wir machen diesen Versuch beim Sony 24 - 240mm zwar mit einer nominell mit 12 Megapixel begrenzt auflösenden Sony A7s II, doch davon abgesehen scheinen uns sowohl die Weitwinkel- als auch Teleaufnahmen - auch bei 100%-Auflösung betrachtet - recht überzeugend detailliert zu sein.

Doch je nach Motiv kann dieser Eindruck täuschen. Grund sind nicht nur unterschiedliche Motivtexturen sondern auch fehlende Vergleichsaufnahmen hochwertiger Festbrennweiten. Nichtsdestotrotz haben wir einen geschulten Blick und sind durchaus zufrieden im Ersteindruck mit der Detailzeichnung. Unverzichtbar geht es aber anschließend ins Labor mit unserem Testchart, das wir bei 24mm, 125mm und 240mm aus Distanzen von bis zu 3m ablichten. Die so ermittelte Auflösungsleistung ist allerdings eher ernüchternd. Sowohl im Weitwinkel als auch Telebereich ergeben sich kaum überzeugende Detailansichten. Auch die Auflösungsmessung mit durchschnittlich 1.543 Linien an einer Sony A7R (36 Megapixel) zeugt von einem eher schwachen Wert. Wir machen parallel allerdings auch Laboraufnahmen mit der Sony A7S II und erkennen, dass die Auflösung ähnlich wenig überzeugend ausfällt. Diese Erkenntnis kollidiert allerdings mit unseren Erst-Tests auf größere Distanz. Und genau hier gilt es zu unterscheiden: die Leistung auf geringe Distanzen ist im Vergleich zu größeren Entfernungen offenbar herabgesetzt. Ähnliches haben wir auch am Canon 28-300m erlebt, das besonders im unmittelbaren Nahbereich auflösungstechnisch einbricht. Insoweit gilt es, die dokumentierten Auflösungswerte etwas differenzierter zu betrachten.

Unterscheiden muss man jedoch auch die A7R (oder A7R II) von weniger hochauflösenden A7-Modellen. Auch auf mittlere Distanzen kann uns nämlich die A7R vor allem im Telebereich bei 100%-Ansichten kaum mehr überzeugen, während sich hier eine A7S deutlich weniger kritisch zeigt. Nachfolgend dokumentieren wir die Auflösung im Labor und auf größere Distanzen:

 

 

 

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Fazit


noch alltagstauglich: Das Sony 24-240mm ist durchaus alltagstauglich und bringt an vielen Motiven eine für mich zufriedenstellende Bildqualität. Erfreulich ist auch eine relativ geringe Nahdistanz von nur 80cm in der Endbrennweite! Der Labortest fällt allerdings vor allem ab mittleren Telebereichen und höher doch eher ernüchternd aus.

 

Man sollte sich auch bewusst machen, dass hier ein schon etwas schwereres Zoomobjektiv vorliegt. Die Leichtigkeit einer spiegellosen Systemkamera wird dadurch etwas beeinträchtigt, ohne dass man jedoch mit einem Schwergewicht wie einem diesbezüglich unsäglichen Canon 28-300mm mit knapp 1,7KG durch die Gegend ziehen muss.

 

Im Nahbereich bildet das Sony übrigens bei 240mm genauso groß wie das Canon 28-300mm bei 300mm ab. Hier sind also 240mm kein Nachteil gegenüber 300mm!

 

Die Haptik geht am Sony 24-240mm völlig in Ordnung auch wenn es nicht an die geniale Metall-Qualität und die perfekt abgestimmten Einstellringe der Zeiss-Optiken heranreicht (z.B. Zeiss 16-35mm/4 - 24-70mm/4, 25mm/2 Batis bzw. 85m/1,8 Batis). Letztere sind marktweit sicherlich ungeschlagen und nur Leica kann ihnen das Wasser reichen.

 

Werde ich mir das Sony kaufen?  Ich bin noch nicht sicher. Klar ist aber: zu einem Canon 28-300mm liegt es insgesamt etwa auf Augenhöhe und ist dabei eben noch erheblich mobiler. Und mit dem Canon habe ich schon einige - nicht besonders unbeschwerte - Ausflüge gemacht und dabei insgesamt durchaus zufriedenstellende Ergebnisse mit nach Hause gebracht!

Rein messtechnisch kann uns das Sony 24-240mm kaum überzeugen. Oder anders ausgedrückt: wie auch von Superzooms aus der DSLR-Welt gewohnt, kann sich das Sony nicht von der hier eher mäßigen Abbildungsleistung abheben. Davon sollte man aber die Real-Live Erfahrung jedoch etwas abstrahieren. Hier haben wir durchaus einige Impressionen eingefangen, die uns von der Detailzeichnung aktzeptabel, teils völlig in Ordnung erscheinen. Grund ist einerseits der Einsatz einer nominell etwas weniger hochauflösenden Sony A7S II sowie unterschiedliche Distanzen bzw. Motivsituationen. Insgesamt wird aber deutlich, dass man spätestens ab dem mittleren Telebereich einen Kompromiss eingehen muss, der keine Toppergebnisse mehr zulässt. Und dennoch wird man immer wieder Motivsituationen vorfinden, wo dies keine allzu wichtige Rolle spielt bzw. besonders auffällig wird.

Wendet man das speziell abgestimmte Korrekturprofil unter Lightroom bzw. Photoshop auf die RAW-Dateien an oder nutzt JPEG-Einstellungen, dann spielen Vignettierungen bzw. Verzeichnungen im Weitwinkelbereich keine besondere Rolle. Ansonsten sind im unbearbeiteten RAW allerdings noch deutlich tonnenförmige Verzeichnungen auszumachen. Oberhalb vom 33mm kehren sie sich dann leicht kissenförmig um. Im Gegenlicht ist das Sony 24-240mm kaum anfällig für Linsenflecken und bleibt recht kontraststark.

Positiv fällt uns auf, dass der Tubus auch Zwischenzoomstufen problemlos selbst in senkrechten Lagen ohne Nachzusacken hält. Erfreulich auch, dass die Schärfeebene weitgehend konstant gehalten wird, wenn man zoomt. So lassen sich auch im manuellen Fokusbetrieb recht ordentliche Video-Zoomfahrten realisieren, auch wenn der Tubus eine Idee schwergängig ist.

Der Fokusring kann für die manuelle Schärfeverlagerung auch unter Zurhilfenahme der Sucherlupe feinfühlig verlagert werden. Er merkt sich auch nach dem Ausschalten die Fokusebene, solange man nicht den Akku wechselt. Der optische Bildstabilisator reicht auch für ruhige Ansichten in der Sucherlupe selbst bei der Enbrennweite!

Insgesamt sind wir etwas zwiegespalten beim Sony 24-240mm. Gewünscht hätten wir uns eine noch höhere Feinzeichnung, wobei uns vor allem die Laborergebnisse mit einer insgesamt eher schwachen Auflösung konfrontieren. Real Live sind die Ergebnisse jedoch gemischter mit durchaus einigen Lichtblicken. Haptisch geht das Sony in Ordnung, reicht aber nicht ganz an die herausragende Qualität der Zeiss-Zooms wie etwa eines Zeiss 24-70mm/4,0 oder 16-35mm heran.

Alternativen: Unterm Strich kann man mit dem Sony 24-240mm also durchaus glücklich werden. Mit einer Kombination von einem Zeiss 24-70mm/4,0 und einem Sony 70-200mm/4 wird man insgesamt eine noch bessere Bildqualität erreichen. Aber sie ist auch deutlich sperriger und mit derzeit zusammen etwas über 2.000 Euro auch teurer! Alternativen mit 1''-Sensor wie einer Sony RX10 II oder einer Lumix FZ1000 sind allerdings noch etwas mobiler, im Fall der Lumix auch nochmals günstiger und unterm Strich fällt die Performance ähnlich aus. Der 1''-Sensor der Lumix FZ1000 rauscht etwa 2,5 - 3 Stufen stärker als z.B. eine Sony A7 II, dafür ist die Lichtstärke im Telebereich um 1 1/3 Stufe besser. Verbleibt noch ein Vorteil für die Sony-Kombination von etwas über einer Lichtstufe. Dabei bietet die FZ1000 allerdings mehr Brennweite (bis 400mm KB) und die Teleauflösung ist höher. Dafür ist an der Sony die RAW-Dynamik beim Aufhellen von Tiefen wiederum spürbar besser, der Sucher größer und die nominelle Sensorauflösung mit 24 gegenüber 20 Megapixel höher. Insgesamt sehen wir aber eine ähnliche Performance, zumal die FZ1000 (oder eine Sony RX10 II) noch Goodies wie 4K-Video etc. bietet.

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  • auf Vollformat-Bildkreis ausgelegt
  • großer 10x-Zoombereich
  • gute Kontrastwiedergabe
  • wenig anfällig für Linsenflecken im Gegenlicht
  • geringe Nahdistanz und rel. großer Abbildungsmaßstab (0,27x)
  • Metall-Applikationen am Außentubus vermitteln einen - gegenüber reinen Kunststoffobjektiven - etwas höherwertigen Eindruck
  • Metall-Bajonett
  • feinfühliger Scharfstellring, der allerdings nicht ganz das Niveau von Zeiss-Objektiven erreicht
  • parfokal, Schärfeebene wird praktisch beim Zoomen nicht verlagert
  • Tubus sackt in Zwischenpositionen oder ausgefahren auch vertikal gegen den Himmel nicht nach
  • Auflösungsleistung fällt vor allem ab mittlerem Telebereich und aufwärts ab
  • Lichtstärke bereits ab 105mm bei eher schwachen f6,3
  • unkorrigierte RAW im Weitwinkel deutlich tonnenförmig

 

Technische Daten
UVP 1.000 EUR , kaufen bei Amazon!
Markteinführung März 2015
Gewicht 742 gr (solo), 766gr (mit Streulichtblende)
Bajonett Sony E-Mount
Brennweite 24 - 240 mm
Naheinstellgrenze 50 - 80 cm (WW - Tele)
Abbildungsmaßstab 0,27
optische  Elemente 12 Elemente, davon 5 asphärische und ein ED-Element
Filteranschluss 72 mm
Anzahl Lamellen 7
Blendenumfang
  • 24 - 29mm: f3,5 - f22
  • 30 - 41mm: f4 - f25
  • 42 - 57mm: f4,5 - f29
  • 58 - 71mm: f5 - f32
  • 72 - 104mm: f5,6 - f36
  • 105 - 240mm: f6,3 - f40
Bildstabilisierung ja (optisch)
AF-Motor ja, linear
Größe 80,5 x 118,5 mm (Durchmesser x Länge)
Lieferumfang Frontdeckel, Rückdeckel, Streulichtblende
Besonderheiten ./.

 


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Objektiv-Rangliste für Sony E-Mount (Vollformat)


 

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weiterführende Links


 

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Dieser Report wurde am Donnerstag, 11. Februar 2016 erstellt und zuletzt am Freitag, 12. Februar 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Stefan G. 13.02.2016 - 03:14:04
@Maxi: der Test zum Zeiss 16-35mm/4 findet sich hier http://www.traumflieger.de/reports/Objektiv-Tests/Sony-Objektive-am-Vollformat/Sony-Zeiss-FE-16-35mm-f4-OSS-im-Test::1094.html

VG Stefan_tf

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Maxi 12.02.2016 - 15:07:39
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Sie schreiben davon, dass die Qualität des Sony Objektiv nicht an die der Zeiss-Optiken heranreicht (z.B. Zeiss 16-35mm/4 - 24-70mm/4, 25mm/2 Batis bzw. 85m/1,8 Batis). Ich gehe davon aus, dass Sie alle aufgeführten bereits in der Hand hatten bzw. zur Verfügung stehen. Dementsprechend würde ich mich (und bestimmt viele anderen Nutzer auch) sehr freuen wenn das verbleibende Zeiss 16-35 noch von Ihnen getestet wird :-) Immerhin handelt es sich um das einzige erhältliche UWW, sodass die Nachfrage entsprechend groß sein sollte.

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