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Power-Zwerg

Zwerge kompensieren ihr Grössen-Defizit oft mit einem besonders energetischen Auftritt. Auch das Miniobjektiv Lumix 45-175mm will mit Powerzoom, HD-Label und Nanocoating beeindrucken und seinen grossen 45-200'er-Bruder ausstechen.  W
ird die rund 370-Euro teure Linse auch noch durch eine verbesserte Bildqualität befeuert?

ein Traumflieger-Test von Stefan Gross

Nüchtern betrachtet ist die Bildqualität des 45-175'er zwar insgesamt in Ordnung, sie geht aber nicht gerade wie eine Raktete ab. Panasonic hat zwar viele Features und Gewichtsoptimierungen realisiert, dann letztlich jedoch sein Linsensüppchen nur mit Wasser gekocht.

Den Käufer erwartet daher alltägliche Optik-Kost und hier siehts - wie an ähnlichen Telezooms - in höheren Brennweitenregionen zunehmend unschärfer aus. Das heisst, der Start gelingt zwar am 4-fach-Zoom überzeugend, die gute Auflösung wird jedoch in höheren Brennweitenbereichen nicht gehalten und dezente aber unübersehbare Unschärfen greifen zunehmend von den Rändern auf den mittleren Bildbereich über.

Hier hilft Abblenden dann auch wenig, weil ab f6,3 bereits Beugungsunschärfen an der Lumix GH3 bzw. den übrigen 16 Megapixel-m4/3-Modellen einsetzen. Bei 100mm sieht es ähnlich weich wie am Lumix 45 - 200mm@100mm aus, bei 175mm ist das Zentrum zwar etwas besser aber schon das erweiterte Zentrum zeichnet dann wieder weicher als am 45-200mm-Objektiv. Unterm Strich ähneln sich die beiden Objektive daher optisch, wenngleich das 45-200'er eine messtechnisch etwas bessere Startbrennweite vor allem im Randbereich bietet.

Man erkennt dabei: bei 100mm verlangt es schon eine höhere Investition wie in ein Lumix 100-300mm oder das 35-100mm/2,8, um eine wirklich hohe Detailauflösung zu erreichen. Deutlich oberhalb von 100mm sehen wir im Moment noch kein m4/3-Objektiv, das wirklich eine Spitzenauflösung bietet. Da macht das 45-175mm keine Ausnahme.

Immerhin: Verzeichnungen und chromatische Aberrationen bewegen sich auf einem gering ausgeprägten Niveau. Autofokusschwankungen konnten wir allerdings - wie am 45-200'er - auch hier vor allem in der Telestellung bei einem Kurz-Check erkennen. Von insgesamt drei Testaufnahmen auf eine 80m entfernte Wand wurden zwei etwas unschärfer.

Powerzoom: problematisch im Video, praktisch für Remote-Fotos

Der Powerzoom lässt sich per Hebel direkt am Objektiv aktivieren und dort in zwei Geschwindigkeiten von der Start- bis zur Endbrennweite fliessend nutzen. Alternativ kann die Geschwindigkeit auch im Menü der GH3 in zwei weiteren Leveln justiert und direkt am Touchscreen per Slider lautlos gesteuert werden.

Beim Zoomen im Video können allerdings Helligkeitsschwankungen auftreten, vor allem wenn das Programm P oder AV mit Offenblende genutzt werden. Im Programm M mit Blende ab f5,6 konnten wir hingegen weitgehend saubere Zooms ohne Flackern erzielen.

Gelingt der kontinuierlich nachgeführte Autofokusbetrieb während der Zoomfahrt nicht sauber, weichen Profis gerne auf den manuellen Fokusbetrieb aus. Hier sollte allerdings die Schärfe vom Objektiv idealerweise konstant über den gesamten Brennweitenbereich gehalten werden, wäre das 45-175'er doch nur parfokal konstruiert. Das ebenfalls mit Powerzoom bestückte Lumix 14-42 hält hingegen die Schärfeebene beim Zoomen konstant.

Der Ausweichtrick, zunächst manuell in voller Zoomstufe scharfzustellen und dann dezente Unschärfen beim Zoom in die Startbrennweite zu tolerieren hat uns allerdings wenig überzeugt, weil die Startbrennweite dann zu unscharf aussieht.

Der Powerzoom kann auch mit der App Lumix Link* am Smartgerät (Android und iOS) per Software-Slider genutzt werden. Leider jedoch nicht während des laufenden Videos, weil sämtliche Steueroptionen während des Filmens (und auch das Livebild) abgeschaltet werden. Schade, denn hier könnte man saubere Zoomfahrten realisieren, ohne dass es zu Verwacklern beim Stativeinsatz käme, die häufig durch Handbedienung - egal ob beim Ziehen des Hebels oder Druck auf den Touchscreen an der Kamera - entstehen.

Für Fotozwecke ist die Option der Powerzoomsteuerung per App am Smartgerät allerdings nützlich, um in schwierigen Aufnahmepositionen den Zoom bequem zu ändern.

*getestet mit Lumix Link 2.1.29

Mechanik

Wie in der Preisklasse üblich, ist das Objektiv komplett aus Kunststoff gefertigt, verfügt aber über ein Metallbajonett. Haptisch wirkt es überzeugend, nicht klapprig und mit einem sauber laufenden, elektronisch übersetzten Scharfstell-Ring. Der Powerzoom kann übrigens nicht nur per Hebel sondern auch über einen breiten Einstellring am Objektiv genutzt werden. D.h. die Brennweite wird stets elektronisch verstellt. Im Menü der GH3 unter "PZ-Optionen" kann definiert werden, ob die Brennweite in festen Sprüngen oder fliessend angefahren werden soll. Hier bestimmen Sie auch, ob beim Einschalten der GH3 die zuvor genutzte Brennweite wieder verwendet werden oder ob der Powerzoom-Objektiv in die Startbrennweite zurückfallen soll.

Wie üblich sind im Lieferumfang eine Streulichtblende, ein kleiner Aufbewahrungsbeutel sowie eine Bedienungsanleitung enthalten.

Was bringt die Nano-Vergütung?

Das 45-175'er bietet eine Nanovergütung, die durch Mikrodots auf den Llnsen lt. Hersteller Rückspiegelungen des Bildsensors bei hellen Lichtquellen wirksam unterdrücken sollen. Im Vergleich zum 45-200'er ohne Nanovergütung sind in einigen Bildwinkelstellungen tatsächlich Verbesserungen zu erkennen, weil kein harter Linsenfleck mehr auftritt. Die Nanovergütung macht Linsenflecken insgesamt weniger scharfkantig und dämpft in unserem Test (siehe rechts) auch Sweetspots, die besonders störend auffallen können. Die Unterschiede zeigen sich jedoch hauptsächlich bei direkten, seitlichen Lichtquellen; den Vorteil sollte man aber nicht überschätzen, da er - wie rechts gezeigt - nur in einem ziemlich engen Bildwinkel gut erkennbar ist.


Fazit


Besonders die Ausstattung mit Powerzoom ist für Videofilmer interessant. Zwar können mit Autofokus-Tracking saubere Zoomfahrten ohne Schärfeverlagerungen gelingen, aber das ist in der Praxis insbesondere bei gleichzeitgen Kameraschwenks nicht immer sichergestellt. Ausweichmöglichkeiten mit manueller Fokustechnik würden aber Parfokalität voraussetzen, die das 45-175'er jedoch nicht bietet. Immerhin ist für den App-gesteuerten Fotobetrieb der Powerzoom jedoch uneingeschränkt nützlich.

Mechanisch überzeugt das 45-175'er und ist vor allem für den Mobileinsatz mit lediglich 210gr Eigengewicht prädestiniert. Optisch könnte das Objektiv allerdings mehr hergeben. In der Praxis wird man allerdings vielfach mit den Bildergebnissen leben können, vor allem die kleineren Brennweitenbereiche zeigen sich im Bildzentrum überzeugend, in höheren Zoomstellungen muss man jedoch mit leichten Unschärfen leben.

Unterm Strich gewinnt das Lumix 45-175 durch die bessere Ausstattung gegenüber dem grossen Bruder Lumix 45-200mm, da es leichter und viel schlanker ist. Ausserdem bietet es mit Powerzoom nebst modernerem Bildstabilisator und Nanovergütung zusätzliche Trümpfe, die schwerer wiegen als minimale Nachteile in der Bildqualität bzw. das etwas kürzere Teleende. Insgesamt überzeugt uns die fulminante Ausstattung und Mobilität, so dass wir mit 4 Sternen noch einen Traumflieger-Tipp aussprechen können.


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Dieser Report wurde am Donnerstag, 23. Mai 2013 erstellt und zuletzt am Montag, 27. Mai 2013 bearbeitet.


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