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Panasonic Lumix G Vario 35-100mm/2,8 OiS im Test

Panasonic Lumix G Vario 35-100mm/2,8 OiS im Test
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45 von 47 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Mit einer UVP von 1.299 Euro ist das Lumix 35-100mm/2,8 nicht gerade ein Schnäppchen. Allerdings ist es als lichtstarkes Telezoom für spiegellose Systemkameras im Micro-4/3-Standard einzigartig und bietet nominell auf Kleinbild bezogen die an DSLR sehr beliebte Brennweite von 70-200mm/2,8. Wir haben das Objektiv an der Lumix GH3 näher unter die Lupe genommen und ergänzend auch an einer Lumix GX8!

ein Traumflieger-Test von Stefan Gross

Gemessen an einem in der 2.000 Euro-Preisklasse angesiedelten Canon 70-200mm/2,8L IS USM II scheint der Preis für das Lumix 35-100/2,8 durchaus gerechtfertigt, zumal es ebenfalls staub- und spritzwassergeschützt ist und über einen Bildstabilisator verfügt. Entscheidend dürfte allerdings die optische Leistung sein. Das darunter anschliessende, ebenfalls lichtstarke Standardzoom Lumix 12-35mm/2,8 konnte uns diesbezüglich immerhin überzeugen.
 

Haptische Qualität



Trotz Metall-Tubus wiegt das Lumix 35-100mm lediglich 360gr und damit nur rund ein Viertel (!) der DSLR-Pendants. Haptisch ist es einwandfrei, der metallene Scharfstellring läuft butterweich und auch der breite, gummierte Zoomring vermittelt ein gutes Anfassgefühl. Er bietet einen leichten; nicht zu schwergängigen Verstell-Widerstand. Die überwiegenden Teile des Tubus sind in Metall verschalt aber es finden sich beim Zoomring oberhalb der Gummierung noch Bereiche, die in Kunststoff gefertigt sind. Alles in allem wirkt das Objektiv zwar wirklich hochwertig, zusammengenommen mit dem für die Lichtstärke ungewöhnlich geringen Gewicht und dem noch verbauten Kunststoff fehlt uns aber der letzte Kick, um es auf alleroberstem Fertigungsniveau angesiedelt zu empfinden. Dann hätte es allerdings durchgehend aus Metall gefertigt sein müssen und wäre wiederum deutlich schwerer - insoweit hat Panasonic sicherlich den idealen Materialkompromiss gefunden.


optischer Ersteindruck



Ein erster Freihandtest mit der Lumix GH3 auf eine gegenüberliegende Häuserfront zeigt bei Offenblende gemischte Ergebnisse, die Randbereiche wirken in den unteren Brennweitenstufen etwas weich, während das Zentrum und die Endbrennweite durchgehend überzeugen. Waren die Zeiten aus der Hand kurz genug oder hat der Autofokus nicht sauber scharfgestellt? Das untersuchen wir dann noch ausgiebiger im Testlabor. Hier bestätigt sich allerdings der optische Erst-Eindruck: Die Offenblende ist in der Start- und mittleren Brennweite im Randbereich relativ weich. Allerdings ist die wichtige Endbrennweite tadellos.
 

Im Labor


 

 

 

Von der Auflösung liegt das Lumix 35-100mm/2,8 bei unserem Test im RAW-Format mit durchschnittlich 1.780 Linien auf einem ingesamt guten wenngleich jedoch nicht auf einem Spitzen-Niveau. Betrachtet man allerdings die praxisrelevanten Blendenwerte von f2,8 - f8,0, sind hier Linienauflösungen um 2.000 Linien durchaus überzeugend.

Allerdings bestätigt sich der Ersteindruck auch hier im Labor, dass sich selbst abgeblendet in der Startbrennweite keine Randschärfe erzielen lässt. Immerhin erreicht man sie aber ab der mittleren Brennweite bei f5,6 und f8. In der Praxis wird man jedoch mit einem Teleobjektiv vornehmlich Bewegtmotive zentriert fokussieren und dort die bildwichtigsten Inhalte festhalten. Auch Portraits wird man regelmässig nicht in den äussersten Randbereich platzieren. Insoweit werten wir die Randunschärfen als nicht übermässig dramatisch. Nichtsdestotrotz erfreulich, dass die Endbrennweite auch im Randbereich schon bei Offenblende weitgehend scharf abbildet.

Oberhalb von f8 (exakt ab f7,1) treten dann Beugungsunschärfen auf bzw. erfassen die Lichtscheibchen mehr als einen der 4,3µ grossen Bildpixel. Insoweit sind die Unschärfen höherer Blendenzahlen nicht dem Objektiv anzulasten.

Das Lumix 35-100/2,8 vignettiert bei Offenblende lediglich in der Endbrennweite noch minimal mit etwa 1/3 Stufe, zeigt auch in den unteren Brennweitenbereichen keine Farbsäume und bildet praktisch verzeichnungsfrei ab. Die Farbsäume werden allerdings automatisch durch den von uns verwendeten Rohdatenkonverter Adobe Lightroom schon in der Preseteinstellung klammheimlich herausgerechnet.

 

Schautafel bei Offenblende: Auch an der Schautafel zeigt sich, dass erst die Endbrennweite insbesondere im Randbereich bei der wichtigen Offenblende überzeugender als in den kleineren Brennweitenbereichen auflöst.
[Lumix GH3 mit 1/20 Sek. bei f2,8, RAW mit Adobe Lightroom-Standardeinstellungen]


Ergänzender Test an der Lumix GX8:

Die Lumix GX8 bietet einen neu entwickelten Bildsensor mit 20 Megapixel. Wir haben das Lumix 35 - 100mm/2,8 ergänzend mit der GX8 untersucht. Dabei zeigen sich ähnliche Auflösungswerte mit praktisch identischen Schärfe-/Unschärfewerten (statt bei 67mm haben wir 42mm untersucht, da wir auch einen Vergleich zum Leica 42,5mm/1,2 ziehen wollen). Die Auflösung liegt allerdings insgesamt etwas höher als an der GH3, wie nachfolgend dokumentiert:

 

 


Der Nahbereich



Das Objektiv lässt sich immerhin bis auf 70cm im Nahbereich fokussieren (Frontlinsenabstand) und bildet in der Endbrennweite dann horizontal ca. 17cm formatfüllend ab. Die Qualität kann uns bereits bei Offenblende überzeugen. Mit einer Raynox-Nahlinse können wir den Abbildungsmasstab dann von 0,1 auf rund 0,5 bringen und dringen damit in wirklich sehr guter Qualität bereits in den Makrobereich vor. Hier zeigt sich, dass der Filteranschluss von 58mm gegenüber grösseren Durchmessern nicht nur für günstige Filtervorsätze vorteilhaft ist, sondern auch Nahlinsen mit Snap-Mechanismus - wie die genutzte Raynox -  hier erfreulicherweise noch greifen (bis 67mm).

 

Gute Nahbereichsleistung: Die Nahdistanz von 70cm (Frontlinse-Motiv) ist in der Objektiv-Leistungsklasse einzigartig und zeigt gute Abbildungsergebnisse. Rechts mit einer Raynox-Nahlinse kann man schon mit hervorragenden Ergebnissen in den Makrobereich vordringen.
[Lumix GH3, ISO 125, RAW mit Adobe Lightroom-Standardeinstellungen]

 

effektiver Bildstabilisator



Beim Test hinsichtlich der Bildstabilisator-Effektivität können wir rund 4 Blendenstufen Verwacklungsausgleich realisieren. In der Endbrennweite erreichen wir scharfe Aufnahmen aus ruhiger Hand etwa bis zu 1/80 Sek., mit aktiviertem Bildststabilisator gelingt uns dies hingegen immerhin bis 1/6 Sek.

Der vom Hersteller mit dem Prädikat "Power" versehene Bildstabilisator ist dabei sehr ruhig. Nur mit dem Ohr direkt am Objektiv, lässt sich ein leichtes, eher niederfrequentes Sirren vernehmen. Bei Videoaufnahmen mit dem internen Stereomikrofon der Lumix GH3 ist der Bildstabilisator zwar in ganz ruhigen Umgebungen noch minimal zu hören, aber in der Praxis dürfte das Eigengeräusch sicherlich eine untergeordnete Rolle spielen.

 

Autofokus



Ähnliche dezent wie der Bildstabilisator arbeitet auch der Schrittmotor für den Autofokusbetrieb. Zumindest wenn der  Videomodus aktiv ist. Dann sind nurnoch minimale Restgeräusche zu vernehmen, die Videoaufzeichnungen so gut wie nicht stören. Folglich hat Panasonic dem Objektiv auch das Prädikat "HD" verliehen, da es sich für den Videobetrieb eignet.

Im Fotomodus sitzt der Fokus rasend schnell auf dem Motiv, hier steht er DSLR in nichts nach - ganz im Gegenteil, er ist sogar noch eine Spur flotter. Ob er aber auch perfekt sitzt? Diese Frage haben wir in zwei Szenarien an einem PKW und Fahrradfahrer auch im Vergleich zu Canon DSLR statistisch untersucht und im Rahmen unseres Mitglieder-Video "DER Autofokus-Test, Teil 2" (rund 30 Min.) untersucht.

 

Autofokus-Test: Hier in den zwei Beispielen sitzt der kontinuierliche Autofokus ziemlich gut auf dem mit 40km/h fahrenden PKW (ISO 3.200), aber ob dies für die ganze Sequenz gilt? Das zeigen wir im Autofokus-Test für Mitglieder!

 

Fazit


 

Das Lumix G Vario 35-100mm/2,8 OIS kann mechanisch überzeugen und ist mit 360gr. federleicht - einzigartig in dieser Lichtstärkenklasse! 

Vorteilhaft ist der Innenzoom und Innenfokus. Es ändert sich beim Zoomen daher weder die Baulänge noch rotiert die Frontlinse beim Fokusvorgang. Erfreulich auch, dass es parfokal arbeitet und die Schärfenebene bei Brennweitenänderung konstant hält - dies ist z.B. für manuell fokussierende und szenisch arbeitende Videofilmer wichtig. Das Bokeh wirkt auf uns gefällig, nur Spitzlichter werden abgeblendet mit 7 Lamellen doch etwas wabenförmig gebrochen - Spitzenobjektive bei DSLR nutzen hier meist 8 oder 9 Lamellen.

Der Lieferumfang mit Transport-Beutel, praktischem Innen-Snap-Schutzdeckel und enthaltener Streulichtblende (für den Transport an der Linse umsteckbar) sei lobenswert erwähnt.

Optisch ist das Lumix-Objektiv wirklich praxistauglich und bringt in allen Brennweiten die nötige Auflösung im wichtigen Bildzentrum bereits bei Offenblende. Im von uns getesteten RAW-Format mit Adobe Lightroom sind auch die übrigen Qualitätskriterien wie geringe Verzeichnung und Farbsaumfreiheit gegeben. Auch Linsenflecken bzw. Geisterbilder sind dank der Nanovergütung nur sehr gering ausgeprägt.

Allein die Randunschärfen unterhalb der Endbrennweite stören uns doch etwas. Das kostet dem Objektiv in unserer Wertung einen Stern, zumal der Anschaffungspreis oberhalb von 1.000 Euro als anspruchsvoll bezeichnet werden muss. Insgesamt erreicht es 4 von 5 Sternen. Berücksichtigt man, dass es derzeit konkurrenzlos für den Micro-Four-Thirds-Standard - und spiegellose Systemkameras überhaupt -  ist, kann man ihm durchaus noch 4,5 Sterne zugestehen. Panasonic sollte hier dennoch langfristig über Rand-Optimierungen nachdenken, um auch professionellsten Ansprüchen in allen Brennweitenstufen nachzukommen.

Wie gut das Lumix G Vario 35-100mm/2,8 beim Autofokus an der Lumix GH3 und GH2 bei Bewegtmotiven auch gegenüber Canon DSLR abschneidet, dokumentieren wir hier im Autofokus-Test Teil 2 (Mitglieder-Videoreport)!

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Alle Micro-4/3-Objektivtests:


 

weiterführende Links


 

 


Dieser Report wurde am Dienstag, 29. Januar 2013 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 12. November 2015 bearbeitet.


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