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Die große Objektivübersicht für das Micro 4/3-System!

Die große Objektivübersicht für das Micro 4/3-System!

Aufrufe: 23.260

22 von 26 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Die große Traumflieger-Objektivübersicht für Micro 4/3-Systemkameras von Panasonic und Olympus!

Hinweis: die Liste ist nach rechts scrollfähig!

Die oben stehende Objektivübersicht für Micro 4/3-Systemkameras soll Ihnen eine schnelle Orientierungshilfe bei der Objektivwahl bieten. Welches Objektiv fehlt Ihnen von der Brennweite noch, wie hoch ist die teils angegebene Auflösung und finden Sie noch ein zu Ihren Preisvorstellungen passendes, ggf. lichtstärkeres Objektiv?  Die Liste wird laufend aktualisiert. Haben Sie ggf. einen Fehler entdeckt? Teilen Sie uns diesen z.B. unten in den Leserkommentaren mit und wir korrigieren die Liste. Nachfolgend finden Sie Hinweise und Erläuterungen zu einzelnen Kategorien!

Objektiv-Typen


  • Fischauge: erfasst einen Radius von 180Grad, wölbt aber das Motiv, so dass es wie auf eine Kugel aufgezogen aussieht. Schneidet man den mittleren Bereich aus, so kann die Bildwirkung jedoch ähnlich einer normalen Sicht wirken. Personen oder Gebäude sollten für eine normale, weniger verzerrte Wirkung am besten mittig platziert werden. Fischaugen werden nicht nur für effektvolle Ansichten genutzt sondern sind auch bei Panoramafotografen beliebt, da man so mit wenigen Abschnitten ein Kugelpanorama erstellen kann, das sich in einem entsprechenden Viewer im Web so darstellen lässt, als wäre der Betrachter vor Ort. Er kann sich dann in alle Richtungen umsehen.
     
  • Makroobjektiv: mit ihm kann der Anwender sehr kleine Motive formatfüllend erfassen, die idR nicht größer als der verwendete Bildsensor sind. Bei m4/3-Makroobjektiven sind so Motive mit einer Breite von 1,7cm erfassbar. Standardzooms erfassen hingegen zwar oft auch den Nahbereich, können hier aber meist nur 3 - 4x größere Motive formatfüllend ablichten. Makroobjektive eignen sich aber auch für entferntere Motive und werden auch gerne für Portraits eingesetzt. Spezielle Tipps und Tricks zum Makrobereich Tutorials etc. besprechen wir auch ausführlich in der Fotofachzeischrift Traumflieger MAKROWELT.
     
  • Normalobjektiv: von einem Normalobjektiv spricht man, wenn die Brennweite der Sensordiagonale in etwa entspricht. Bei m4/3 beträgt die Sensor-Diagonale 21,64mm. Objektive mit dieser Brennweite haben eine unverzerrte Bildwirkung und entsprechend unserer Normalsicht. Das heißt auch Proportionen von Vorder- zum Hintergrund wirken realistisch. Normalobjektive eignen sich daher auch besonders für Reproduktionen, Produktabbildungen etc. Gut geeignet sind sie meist auch für Personendarstellungen und generell als Allround-Objektiv. Standardzooms decken auch den Bereich eines Normalobjektivs ab, sind aber meist nicht ganz so lichtstark, wie Normalobjektive!
     
  • Standardzoom: Standardzoom gehören zu den am meisten verbreiteten Objektiven und werden oft auch im Set mit der Kamera verkauft. Sie decken weitwinklige Motive wie Landschaften, Personengruppen oder Innenräume gut ab, erfassen den Normalbereich und reichen bis in den leichten Telebereich hinein. Hier sind sie oft auch gut für Portraits und generell als Allrounder einsetzbar. Da ein Objektivwechsel entfällt, sind sie auch bei widrigen Umgebungsbedingungen beliebt, gegenüber Festbrennweiten (also ohne Zoom) jedoch oft nicht ganz so randscharf bzw. lichtstark.
     
  • Superzoom: Superzoomobjektive ähneln den Standardzooms und erfassen auch den Weitwinkelbereich, decken aber noch mehr vom Telebereich ab. Daher sind sie auch für Motive interessant, die weiter entfernt sind bzw. wenn man in Telestellung den Hintergrund verdichten möchte. Ist genügend Abstand vorhanden, so lassen sich Potraits so besser freistellen. Oft haben Superzooms jedoch leichte Schwächen in der Abbildungsleistung vor allem in den höheren Telebrennweitenbereichen oder bringen hier etwas weniger Lichtstärke als Festbrennweiten mit größerer Brennweite. Panasonic bietet hier z.B. ein 14-140mm/3,5 - 5,6 bzw. Olympus ein 14-150mm/4 - 5,6.
     
  • Telefestbrennweite: Festbrennweite, die nicht als Zoom ausgelegt ist und den Telebereich abdeckt. Der beginnt oberhalb der Sensordiagonale also strenggenommen ab 22mm. Meist zählt man aber noch 25mm (entspricht 50mm KB vom Bildwinkel) zu den Normalobjektiven, so dass der Telebereich etwa ab 30mm beginnt. Telefestbrennweiten sind oft lichtstärker als Zooms und werden daher gerne bei wenig Umgebungslicht eingesetzt. Auch im Portraitbereich steht dann mehr Potenzial bereit, um Personen vom Hintergrund zu lösen und so besser freizustellen.
     
  • Telezoom: Im Unterschied zum Standard- bzw. Superzoom verzichten die Telezooms auf den Weitwinkel und beginnen oft schon im Tele und decken hier einen größeren Brennweitenbereich ab. Dabei bieten sie mehr Flexibilität als Telefestbrennweiten, können dann aber meist nicht mehr so ganz lichtstark konstruiert werden. Geeignet sind sie für entferntere Motive etwa im Sport- aber auch Landschaftsbereich. Oft sind sie auch noch für Portraits geeignet. Mit Nahlinse bestückt kann man auch den Nahbereich noch erfassen, sollte dann jedoch eine Nahlinse mit geringen Dioptrien-Werten wählen (z.B. eine Raynox DCR 150).
     
  • Ultra-Weitwinkel: Festbrennweite, die einen starken Weitwinkel bietet, der idR unterhalb von 24mm auf Kleinbild bezogen liefert. Umgerechnet auf das m4/3-System sind dies Objektive, die kleinere Brennweiten liefern als 12mm. Beliebt sind Ulta-Weitwinkel in sehr engen Innenräumen oder auch im Landschaftbereich etwa um Panoramen einzufangen. Oft sind sie nicht auskorrigiert, so dass man im Randbereich eine Feldwölbung hinnehmen muss. Werden Personen oder Gebäude erfasst, empfiehlt es sich, diese für eine unverzerrtere Bilddarstellung möglichst mittig zu platzieren.
     
  • Weitwinkel: Festbrennweite, die unterhalb der Sensordiagonale aber noch oberhalb von 23mm (KB) angesiedelt ist. Wo also die Brennweite im m4/3-System kleiner als 21mm und größer als 11mm beträgt. Gegenüber Fischaugen bzw. Ultra-Weitwinkeln haben sie den Vorteil, dass sie das Motiv im Randbereich nicht so stark verkrümmen und eignen sich vor allem für Innenräume in beengteren Platzverhältnissen, für Landschaftsmotive bzw. auch Personengruppen. Weitwinkel können als Festbrennweite idR noch lichtstärker konstruiert werden als etwa Standardzooms.
     
  • Weitwinkelzoom: Deckt einen größeren Brennweitenbereich ab, der unterhalb der Sensordiagonale, also kleiner als 21mm liegt. Praktisch ist der Brennweitenbereich vor allem in Innenräumen oder im Landschaftsbereich. Olympus bietet mit dem 7-14mm/2,8 ein vergleichsweise lichtstarkes Weitwinkelzoom, das jedoch recht voluminös und zu einem ambitionierten Preis daher kommt.

 

Anschluss


Der Anschlusstyp bestimmt, ob Sie das Objektiv überhaupt an die m4/3-Kamera ansetzen können. Alle Objektive in der oben gelisteten Übersicht lassen sich direkt ansetzen, da sie den MFT-Mount bedienen (MFT steht für Micro Fourthirds). Daneben können jedoch an den Systemkameras von Olympus bzw. Panasonic auch Drittanbieter-Objektive verwendet werden, die über ein größeres Auflagemaß verfügen. Hierzu gehören z.B. Canon EF bzw. EF-S-Objektive, die man mit einem manuellen oder elektrifizierten Adapter montieren kann. In letzterem Fall wird dann auch die Blendensteuerung bzw. ein ggf. vorhandener, optischer Bildstabilisator und der Autofokusbetrieb (im OneShot-Modus) unterstützt. Derzeit wird jedoch noch kein kontinuierlicher AF-Betrieb oder im Video unterstützt. Man kann so auch Objektive nachstabilisieren, die über keinen eigenen, optischen Stabilisator verfügen, wenn in der Kamera ein In-Body-Image-Stabilizer vorhanden ist, wie dies etwa bei Olympus-Systemkameras oder neueren Panasonic-Modellen (z.B. Lumix GX8, G81, GH5) der Fall ist.

Objektive von spiegellosen Systemkameras anderer Hersteller wie z.B. von Sony für E-Mount oder Samsung können via Adapter hingegen praktisch nicht eingesetzt werden, da sie ein kleineres oder gleiches Auflagemaß bieten und ein Adapter nicht mehr zwischen Bajonett und Objektiv passt. Das Auflagemaß beträgt im m4/3-System19,25mm, während bei Sony E-Mount 18mm, bei Fujifilm X 17,7mm und bei Samsung NX 25,5mm verbaut sind. Für Canon DSLR-Objektive werden hingegen 44mm verwendet, so dass hier genügend Platz für Adapter besteht.

Darüberhinaus bietet Olympus jedoch auch verschiedene Adaptervarianten, um die Olmypus-Objektive aus dem vormalen Fourthirds-System (46mm Auflagemaß) weiter zu verwenden. Einschränkungen sind aber durch einen etwas verlangsamten AF-Betrieb bzw. auch Einschränkungen beim Stabilisator je nach Objektiv hinzunehmen.

Rein manuelle Altgläser etwa Canon FD-Objektive, Objektive von Minolta etc. lassen sich auch via Adapter am m4/3-System verwenden, dann wird die Blende am Objektiv selbst eingestellt.

 

Offenblende


Die Offenblendzahl bestimmt die größtmögliche Lichtstärke des Objektivs. Je kleiner der Wert, umso kürzere Belichtungszeiten lassen sich nutzen. Die Zahl ist eine Verhältniszahl und wird ausgeschrieben als f=1/ dargestellt. Dabei steht f für focal lenght, also die Objektivbrennweite. Somit wird die Blendenzahl im Zusammenhang mit der Objektivbrennweite betrachtet. Sie gibt das Öffnungsverhältnis der Eintrittpspupille zur Brennweite an. Nicht nur kürzere Verschlusszeiten können mit einer größeren Blendenöffnung (kleineren Blendenzahl) sondern auch bessere Freistell-Effekte erzielt werden. Oft leidet die Detailschärfe, wenn man bei sehr lichtstarken Objektiven die kleinstmögliche Blendenzahl vorwählt. Ausnahmen sind z.B. das Leica 25mm/1,2, das auch bei Offenblende eine hohe Detailzeichnung abbildet. Die derzeit höchste Lichtstärke und kleinste Offenblendzahl bietet das Handevision Ibelux 40mm f0,85!

 

max Blende


Die größtmögliche Blendenzahl, die am Objektiv einstellbar ist. Je höher der Wert, umso kleiner ist die Eintrittspupille bzw. die Blende. Entsprechend lang muss man die Belichtungszeit wählen, um noch genügend Licht einzusammeln. Größere Blendenzahlen werden genutzt, um die Schärfentiefe z.B. im Makrobereich auszudehnen oder um bei viel Umgebungslicht Wasserläufe zu verschleiern, wenn man keinen Graufilter einsetzen möchte oder kann. Problematisch kann jedoch bei größeren Blendenzahlen die Beugungsunschärfe sein, die eine detaillierte 100%-Ansicht von der Schärfe reduziert. Einfluss nimmt hier auch die Bildpixelgröße, die an 20 Megapixel-Sensoren im m4/3-System lediglich 3,3µm (Lumix GX8, GH5, Olympus OMD EM1 II) beträgt. Blendenwerte oberhalb von f5,6 führen dann langsam zu Detailunschärfen, da ein Beugungsscheibchen dann mehr als ein Pixel erfasst. Als praktikable Blendenzahl sehen wir im m4/3-System jedoch die Blende f11 noch an. Je nach Motiv können aber noch höhere Werte durchaus probat sein wenn z.B. die Detailschärfe zugunsten von kreativen Unschärfen oder mehr Schärfentiefe im Vordergrund steht.

 

Auflösung


Die Auflösung ermitteln wir für ausgewählte Objektive im Traumflieger-Labor anhand eines Standard-Testcharts nach ISO 12233. Dabei werden 13 Abschnitte vom Zentrum bis in den Randbereich ausgemessen und in jeweils 3 Gruppen ausgewertet (Zentrum, erweitertes Zentrum und Randbereich). Aktuell verwenden wir eine Systemkamera mit 20 Megapixel-Sensor (Lumix GX8), weisen aber ergänzend teilweise auch Werte von der Lumix GH3 (16 Megapixel) aus. Der gelistete Wert weist die durchschnittliche Linienauflösung bei einem Mindestkonstrast von 50% in der Bildhöhe aus (bei 3:2-Bildverhältnis). Je höher der Wert, umso höher löst das Objektiv auf. Ist ein Wert angegeben, dann können Sie den Testreport über den Link durch Klick auf das Objektiv-Icon bzw. einen verlinkten Objektivnamen anwählen!

 

Gewicht


Je höher das Objektiivgewicht, umso weniger transport- bzw. reisefreundlich ist das Objektiv. Ein höheres Gewicht kann aber auch einen größeren Wertigkeitseindruck vermittlen und Erschütterungen beim Stativeinsatz etwa durch einen mechanischen Verschluss reduzieren. Generell ist jedoch ein geringes Gewicht in der Praxis meist erstrebenswert, da die Mobilität gesteigert ist!

 

Länge, Durchmesser in mm


Der erste Wert gibt die Baulänge des Objektivs in mm an. Der zweite den vom Hersteller idR größten Durchmesser an. Je mehr Länge und Durchmesser ein Objektiv aufweist, umso aufwändiger wird der Transport. Mittlere Baulängen können jedoch die Kamera besser als z.B. sehr kurz gebaute Pancake-Objektive ausbalancieren. Sehr große Durchmesser - wie etwa beim Leica 12mm/1,2 - können Probleme mit längeren Schnellwechselplatten bereiten, da der Objektivdurchmesser über den Kameraboden hinausragen kann. Hier sollte man die Schnellwechselplatte quer unter die Kamera montieren oder einen ggf. verfügbaren Batteriegriff einsetzen.

 

Volumen


Wir errechnen das Obektivvolumen nach einem idealtypischen Zylinder, der auf der Objektivlänge und dem größten Durchmesser beruht. Tatsächlich sind die Objektive jedoch nicht exakt zylindrisch gebaut, so dass sich ein meist etwas geringeres Volumen ergibt. Je höher das Volumen, umso sperriger und aufwändiger wird der Transport in der Fototasche. Regelmäßig ist daher ein geringeres Volumen erstrebenswert.

 

Blendenlamellen


Die Anzahl der Blendenlamellen wird nur zum Teil vom Hersteller angegeben. Liegt uns das Objektiv zum Test vor, schauen wir selbst nach.  Je mehr Lamellen, umso runder zeigen sich Unschärfekreise bzw. Flares z.B. in Spitzlichtern des Bokehs. Daher werden meist Objektive mit einer höheren Lamellenzahl bevorzugt. Bei Offenblend-Aufnahmen spielt die Anzahl der Lamellen idR keine Rolle, da sie keinen Einfluss auf das Bild nehmen. Die Anzahl bestimmt bei abgeblendeten Aufnahmen jedoch die Zahl von Strahlenarmen etwa um die Sonne herum. Bei geraden Zahlen entspricht die Anzahl der Anzahl der Lamellen, bei ungerader Lamellenzahl verdoppelt sich die Zahl der Strahlenarme.

 

Filtergewinde


Ein Filtergewinde ist für den Ansatz von z.B. Pol- oder Graufilter oder ggf. auch Schutzfiltern (UV- oder Glasfilter) nützlich. Auch Snap-Nahlinsen wie die Raynox-Snapnahlinsen greifen in das Filtergewinde. Filter und Gewinde müssen aufeinander abgestimmt sein. Passt die Filtergröße nicht zum Gewinde, kann man Anpassungsringe verwenden.

 

Naheinstellgrenze


Eine geringe Naheinstellgrenze bedeutet mehr Flexibilität, um eine interessantere Perspektive einzunehmen. Das Verhältnis Vorder- zum Hintergrund kann freier bestimmt werden. Bei beengten Platzverhältnissen wie in engen Fluren, bei Baumstämmen hinter dem Fotografien etc. besteht mehr bildgestalterischer Freiraum. Oft ist auch der Abbildungsmaßstab verbessert, so dass Nahbereichs- und Makromotive leichter eingefangen werden können. Generell ist eine kleinstmögliche Nahdistanz von Vorteil.

 

Abbildungsmaßstab


Der Abbildungsmaßstab bezieht sich generell auf die Sensorgröße. 1:1 bzw. analog 1x bedeutet, dass ein Motiv formatfüllend in der Breite abgelichtet werden, wenn es der Sensorbreite entspricht. Im m4/3-System sind die Sensoren 1,7cm breit, daher kann das Motiv bei 1:1 auch in einer Breite von 1,7cm abgelichtet werden. Kleinere Angaben etwa von 0,25 sind mit 1,7cm/0,25 zu dividieren, somit wären hier maximal Motive mit einer Breite von 6,8cm formatfüllend erfassbar. Es gilt daher die Regel, je höher der Abbildungsmaßstab, um so besser sind die Makrofähigkeiten.

 

Bildstabilisator


Während Olympus bei seinen spiegellosen Systemkameras einen internen, sensorbasierten Stabilisator anbietet (IBIS = In Body Image Stabilizer), so hat Panasonic zunächst auf reine optische Stabilisatoren in einer Reihe seiner Objektive gesetzt. Mittlerweile setzt Panasonic aber auf eine Hybrid-Lösung und bietet in neueren Modellen wie der GX8, G81 oder GH5 einen internen Stabilisator und ergänzt so drei Achsen. Auch Olympus hat erkannt, dass vor allem bei längeren Telebrennweiten ein optischer Stabilisator effektiver arbeitet und setzt mittlerweile auch auf eine Hybrid-Lösung. Vorteilhaft ist ein Stabilisator generell gegen Verwacklungsunschärfen bei Freihandaufnahmen. Olympus proklamiert z.B. an der OMD EM1 Mark 2 in Verbindung mit dem Olympus M.Zuiko 12-100mm/4 einen Ausgleich von 6,5 Blendenstufen. Panasonic spricht bei seinen neuesten Modellen von bis zu 5,5 EV.

Bei der Angabe oben in der Liste setzen wir einen Haken, wenn das Objektiv einen optischen Stabilisator bietet. Nutzt die Kamera einen internen Stabilisator, dann werden jedoch auch Objektive ohne optischen Stabilisator stabilisiert. Dies gilt regelmäßig auch für Drittanbieter-Objektive, die man über einen automatischen oder manuellen Adapter montiert. Bei manuellen Adaptern ist dann in der Kamera zu hinterlegen, welche Brennweite angesetzt wurde, damit sich der In Body Stabilizer darauf einstellen kann.

 

Autofokus


Der Autofokusbetrieb erleichtert Fokussierungen. Objektive ohne eigenen Autofokusantrieb lassen sich aber dennoch recht gut und flott fokussieren, wenn man sich beim Sucherbetrieb konzentriert oder hier Hilfen wie Fokus-Peaking (Konturnachzeichnung) nutzt. Objektive, die über keinen Autofokusantrieb verfügen, können allerdings nicht für Spezialfunktionen wie bei Panasonic mit dem Post Focus bzw. Focus Bracketing (letzteres ist teils auch bei Olympus zu finden) genutzt werden.

 

Sonnenblende


Ist im LIeferumfang eine Sonnen- bzw. Streulichtblende vorhanden, dann setzen wir einen Haken in der obigen Übersicht. Man kann sie allerdings idR auch nachkaufen. Bei vielen Olympus-Objektiven fehlt eine Blende im Lieferumfang. Nützlich ist sie vor allem, um den Bildkontrast bei seitlchem Streulciht zu erhöhen. Bei Regen kann sie auch erste Tropfen von der Frontlinse abhalten.

 

Spritzwasserschutz


Einen Wetterschutz bzw. einen Schutz gegen Staub- und Spritzwasser bieten einige Objektive, der oft über einen Gummidichtungsring am Bajonett und/oder Dichtungen im Objektivinneren realisiert wird. Auch Objektive ohne Wetterschutz halten oft ein paar Wassertropfen aus, ohne dass man gleich mit einem Schaden rechnen muss. Ein besseres Gefühl dürfte jedoch aufkommen, wenn der Hersteller gleich einen Wetterschutz verbaut hat. Gegen Dauerregen oder für einen Unterwassereinsatz sind die Maßnahmen jedoch keinesfalls vorgesehen, hier ist ein Wasserschaden schnell hinzunehmen.

 

Kaufpreis


Wir ermitteln den Kaufpreis automatisch und gleichen die Preise mit den Angeboten von Amazon bzw. Calumet in regelmäßigen Abständen ab. Bei Amazon sind teils Fakepreise in den Angeboten zu finden, zu vor allem bei gebrauchten Objetkiven deutlich zu niedrige Preise ausweisen. Gegen solche Angebote ist unsere Preisauskunft leider kaum gefeit, daher kann es vorkommen, dass auch wir teils etwas zu neidrige Preise ausweisen, versuchen dies aber zu verhindern. Verlangt etwa ein Drittanbieter bei Amazon durch einen Text mit Email-Angabe, sich bei ihm per Email zu melden, dann können Sie regelmäßig von einem Fake-Angebot ausgehen.

 

Markteinführung


Soweit uns die Angabe vorliegt, weisen wir hier entweder die erstmalige Verfügbarkeit im Markt mit Monats- und Jahresangabe aus bzw. geben teils auch das Datum der ersten Neuvorstellung des jeweiligen Objektivs seitens des Herstellers an. Ist ein Objektiv schon sehr lange am Markt könnte es sein, dass bald ein Nachfolger präsentiert wird, daher empfiehlt sich vor einem Kauf, ggf. einmal in die Gerüchteküche zu horchen, ob nicht vielleicht ein neues Modell in Planung ist.

 


Dieser Report wurde am Mittwoch, 15. Februar 2017 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 27. Juli 2017 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Andreas Huntzinger 03.06.2017 - 13:41:54
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Hallo,

danke für die Übersicht, die ist sehr Hilfreich! Schön wären noch ein paar mehr Auflösungstests...

Mir ist aufgefallen das Ihr ein Olympus M.Zuiko 12mm 1.2 gelistet habt, dieses Objektiv gibt es aber nicht. Dafür fehlt euch das Olympus M.Zuiko 25mm 1.2
Sollte vielleicht korrigiert werden!

Gruß, Andreas

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_Tf 30.03.2017 - 14:10:33
Hallo Ulrich,

die Linienangabe beim 12-60mm'er basiert auf unserem internen Test, der allerdings noch nicht veröffentlich wurde. Das Leica werden wir auch gerne testen, sobald wir ein Testmuster erhalten.

VG Stefan

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Uli Weber 30.03.2017 - 12:35:50
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Hallo Stefan,

Ihr habt für das Lumix 12-60mm eine Auflösung von 1880 Linien angegeben. Es ist jedoch kein Test hinterlegt. Habt Ihr einfach nur übersehen, den link zum Test zu setzen oder habt Ihr die Daten ggf. aus einem externen Test?
Noch eine Frage: Habt Ihr vor, auch das neue Leica 12-60mm zu testen? Dieses Objektiv denke ich, ist sowohl von der Lichtstärke als auch vom Brennweitebereich äußerst inteessant.

Gruß

Ulrich Weber

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 23.02.2017 - 00:15:03
@Karl Böttger & Uli Weber: Danke für die Hinweise zum Spritzwasserschutz, wir haben sie in der Liste ergänzt!

VG Stefan_tf

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Uli Weber 22.02.2017 - 15:13:37
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Da ich mir gerade neben meiner Canon-Ausrüstung eine Lumix G81 angeschafft habe, ist es genau das was ich suche. Richtig toll wäre es, wenn ihr auf evtl. vorhandene Testergebnisse hinweisen würdet. Vielleicht geht das aber aus rechtlichen Gründen nicht.
Ein Fehler ist mir noch aufgefallen: Das Panasonic 12-60mm hat einen Spritzwasserschutz.
Gruß Uli Weber

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 17.02.2017 - 07:27:33
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Einen Fehler habe ich bemerkt, das Olympus M.Zuiko Digital ED 12 - 50mm f3.5 - 6.3 hat Spritzwasserschutz.
LG Karl Böttger

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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