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Tamron SP 45mm / 1,8 Di VC im Test

Tamron SP 45mm / 1,8 Di VC im Test
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Ausstattung - Demo-Video - Bildqualität - Direktvergleich zum Canon 50mm / 1,8 STM - Fazit - Technische Daten - Rangliste - Links - Leserkommentare


randscharf incl. Stabi

Tamron SP 45mm / 1,8 Di VC USD im Test

Wir testen im RAW-Format - erfahren Sie, warum wir dieses Gütesiegel verwenden!


Tamron bietet mit dem SP 45mm / 1,8 eine lichtstarke Normalbrennweite. Außergewöhnlich ist ein verbauter, optischer Bildstabilisator. Zudem spendiert Tamron noch einen Wetterschutz und Metalltubus. Warum Tamron mit dem derzeit für rund 700 Euro erhältlichen Objektiv aus der neuen Super Performance-Serie einen echten Knüller aufgelegt hat, klärt unser Test incl. ausführlichem Video!

Tamron verspricht mit dem SP-Label (SP = Super Performance) beim 45mm / 1,8 Di VC eine außergewöhnlich hohe Qualität. Garniert wird es mit Attributen wie einem Metalltubus, Wetterschutz, Vollformat-Kompatibilität sowie 9 Blendenlamellen aber auch durch einen guten Lieferumfang incl. Streulichtblende und bietet einen Ultraschall-Motor incl. Vollzeiteingriff in die Fokussierung.

Die Linsen sind mit einer (Eband-) Nano- bzw. Fluorit-Vergütung versehen. Letztere lässt Wassertropfen leichter abperlen bzw. soll Verschmutzungen leichter entfernbar machen.

Ausgerufen ist eine UVP von 1.099 EUR, der Straßenpreis hat sich derzeit für die Canon-Version bei etwa 700 Euro eingependelt. Tamron bietet auch eine Nikon-Version bzw. eine Version für Sony A-Mount an. Wir haben die Canon-Variante u.a. an einer 50 Megapixel auflösenden EOS 5Ds getestet und stellen die Linse in einem ausführlichen Video vor.

 

 

Demo-Video (ca. 33min)


 

 

Traumflieger-Tipp:  großer Stativ-Test!


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Haptik und Ausstattung


Im Vergleich zu einem Canon 50mm / 1,8 STM wirkt das Tamron durchaus mächtig, spürbar länger gebaut und mit 543gr (gegenüber 160gr) eben auch schwerer. Grund für den schon eindrucksvollen äußeren Auftritt ist eben auch ein verbauter Bildstabilisator, der zusätzlich Platz beansprucht.

Der Außentubus ist in Alumium gefasst. Dazu gesellt sich ein griffiger, gummierter Einstellring für den manuellen Fokusbetrieb. Man kann auch im AF-Betrieb händisch eingreifen und so eine Full Time Manual-Funktion nutzen bzw. den Fokus überschreiben. Nützlich ist dies z.B. im Nahbereich, wenn der Fokus generell gerne einmal auf dem Hintergrund zu liegen kommt. So hilft man ihm mit der generellen Schärfenebene schnell auf die Sprünge. Eine Abstandskala, zwei Schalter für den AF-MF- bzw. Stabilisator-Betrieb komplettieren die Features. Das Bajonett ist in Metall gefasst und bietet sogar einen Dichtungsring.

Uns gefällt das Design; das Tamron wirkt schlicht aber dabei edel im Auftritt. Dabei sind eben auch die Schalter hochwertig ausgelegt. Der Scharfstellring könnte allerdings noch eine Idee weicher laufen, wenngleich er nicht etwa hakelig daher kommt. Uns gefällt auch die schicke Rückkappe bzw. der Snap-Deckel und auch die sicher rastende und im Lieferumfang enthaltene Streulichtblende!

Warum Tamron auf eine Frontlinsen-Beschriftung verzichtet, wo noch der 67mm-Filteranschluß hätte vermerkt werden können? Vermutlich wollte der Hersteller den Purismus nicht weiter stören. Immerhin glänzt ein Metallplättchen mit gestanzter SP-Beschriftung seitlich und signalisiert die neue Tamron-Oberklasse!

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Bildqualität


Mit 45mm ist das Tamron sehr nahe an einer Normalbrennweite, die sich über die Sensor-Diagonale des Vollformatsensors mit 43mm definiert. Dabei ähnelt es allerdings nicht nur von der Brennweite der 50mm-Objektivklasse und von der Lichtstärke einem Canon 50mm / 1,8 STM. Letzteres bietet allerdings weniger Features und verzichtet auf einen optischen Bildstabilisator sowie Dichtungsring. Optisch ist das Canon an einer 50 Megapixel DSLR wie der EOS 5Ds bei Offenblende im Bildzentrum zwar noch auf Augenhöhe aber der Randbereich fällt deutlich ab. Hier liefert das Tamron erheblich mehr Randschärfe, ohne deutlich zu vignettieren. Auch ein Canon 50mm/1,2L bzw. ein Canon 50mm/1,4 kann da nicht ganz mithalten. Anders sieht es mit einem allerdings nochmal deutlich schwereren Sigma 50mm/1,4 Art-Objektiv aus, das zumindest in unserer Messung an einer 5D II bei den kleinen Blendenzahlen mehr Randschärfe liefert aber insgesamt nicht signifikant am Tamron vorbeizieht. Letzteres ist dafür im Zentrum etwas schärfer.

Wie schon am Tamron 35mm/1,8 sind auch am 45mm/1,8'er allerdings deutliche Farbsäume erkennbar, die auch im Unschärfebereich zuschlagen können, sobald es in kontrastreiche Motivsituationen hineingeht. Bei den meisten Motiven sind sie jedoch nicht besonders auffällig bzw. lassen sich z.B. in Lightroom restlos entfernen. In besonders kontrastreichen Gegenlichtsituationen können aber im äußersten Randbereich ggf. noch letzte Farbsaumreste verbleiben, die schwer zu entfernen sind.

Probleme mit dem sucherbasierten (OneShot-) Autofokusbetrieb sind uns an der EOS 5Ds nicht weiter aufgefallen. Das Bokeh gefällt uns generell gut, auch der Nahbereich wird überzeugend mit einer geringen Nahdistanz von ca. 13cm Frontlinse/Motiv (0,29 Abbildungsmaßstab) und guter Feinzeichnung abgedeckt. Neun Blendenlamellen sorgen abgeblendet für 18 Strahlen bei der Sonne oder an Kunstlichtquellen. Lensflare sind praktisch nicht zu verzeichnen, es können aber dezente, kontrastarme Flächen bei direktem Gegenlicht entstehen.

 

 

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Direktvergleich zum Canon 50mm / 1,8 STM


Im Direktvergleich an der 50 Megapixel auflösenden EOS 5Ds (bitte einzoomen für 100%-Ansicht) gewinnt das Tamron vor allem im Randbereich durch deutlich mehr Feinzeichnung. Auch abgeblendet auf f5,6 liegt das Tamron vor allem im äußersten Randbereich noch vorn (RAW-Format).

 

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Fazit


Das Tamron 45mm / 1,8 bringt vor allem schon bei den kleinen Blendenzahlen eine gute Randschärfe auch am Vollformatsensor einer EOS 5Ds. Gepaart mit dem ca. 3 - 3,5 Stufen ausgleichenden Bildstabilisator sind das überzeugende Aspekte, die in dieser Konstellation ansonsten bei Standard-Brennweiten so einzigartig sind. Zugegeben, ein nochmals schwereres Sigma 50mm / 1,4 Art bringt noch einen Kick mehr an Randauflösung aber es ist schon deutlich schwerer und die Autofokusleistung will idR noch via USB-Dock trainiert werden. Einen Bildstabilisator liefert Sigma hingegen nicht und der ist schon nützlich!

Eine Schwachstelle sehen wir am Tamron eigentlich nur bei den Farbsäumen in kontrastreichen Lichtsituationen, die recht deutlich ausgeprägt sind. In der Mehrzahl reichen aber wenige Mausclicks, um sie vollständig zu eliminieren. Auch wenn es die ein oder andere Situation geben mag, wo ganze Farbbereiche entsättigt werden wollen.

100%-Randschärfe bis in die äußersten Ecken erreicht man jedoch auch am Tamron selbst abgeblendet nicht, die wäre noch am ehesten an einem Zeiss Otus 55mm/1,4 erreichbar, wenngleich auch hier noch letzte Unschärfen nicht ganz vermieden werden. Nichtsdestotrotz kann man durch selektives Nachschärfen am Tamron abgeblendet auch am 50 Megapixel-Sensor einwandfreie Ergebnisse bis in die Ecken erzielen.

Der Autofokusbetrieb ist an unserer EOS 5Ds auch sucherbasiert im OneShot-Betrieb durchweg zielsicher, was man am 50 Megapixel-Sensor von zahlreichen Canon- bzw. generell an Sigma-Optiken leider nicht behaupten kann. Bei der Geschwindigkeit mit 0,89s von Unendlich auf 1m könnte das Tamron jedoch flotter zu Werke gehen. Ähnlich wie am Tamron 35mm/1,8 justiert sich der AF noch in Mikroschritten, was etwas Zeit kostet und sehr spontane Schnappschüsse erschweren kann. Dafür stimmt aber auch eben die Genauigkeit selbst am 50 Megapixel-Sensor. Zumindest an unserer Konstellation.

Unterm Strich überzeugt uns das Tamron 45mm/1,8 Di VC zwar nicht auf ganzer Linie aber doch im Wesentlichen. Gepaart mit dem Bildstabilisator, guten Nahbereichsfähigkeiten, Wetterschutz, edlem Design sind 700 Euro Straßenpreis durchaus gerechtfertigt. Ein feines Werkstück, das in seiner Ausführung aber auch der Bildqualität dem Niveau einer Canon-L-Klasse nicht nachsteht. Genauer betrachtet ist es vielleicht sogar überlegen, denn ein Startwackler beim Scharfstellring ist am Tamron nicht zu erkennen, wohl aber bei zahlreichen L-Optiken. Letzteres stört nicht nur bei kritischen Wackeltests sondern auch bei manuellen Fokussierungen auf größere Distanzen in der Lupenfunktion. Hier gibt es am Tamron kein Spiel beim Fokusring! Insoweit wird man auch haptisch viel Freude an der Investition haben!  Einen halben Stern ziehen wir der CA-Anfälligkeit wegen ab, der etwas langsamere AF wird durch eine in unserem Test guten Genauigkeit wieder kompensiert.

So allmählich werden wir mehr und mehr Fan der SP-Reihe von Tamron. Nach dem schon hervorragenden SP 15-30'er, 150-600mm und 35mm/1,8 werden wir uns demnächst auch dem neuen 90'er SP-Makro zuwenden. Auch auf das neue SP 85mm/1,8 sind wir schon sehr gespannt und werden baldmöglichst einen Test nachreichen!

 

  • gute Lichtstärke mit f1,8
  • gute Auflösung bereits bei Offenblende auch im Randbereich
  • hochwertige Ausführung mit Verschalung aus Aluminium
  • für die Lichtstärke noch akzeptables Gewicht
  • effektiver Bildstabilisator
  • Sonne zerstrahlt abgeblendet mehrarmig (mit 18 Strahlen)
  • gute Nahbereichsfähigkeiten
  • kann in Retrostellung einen Abbildungsmaßstab von 1,3:1 realisieren
  • Dichtungsring am Bajonett
  • Fokusring wackelt auch bei sehr feinen Bewegungen nicht
  • Distanz-Skala
  • geringe Verzeichnung und Vignettierung
  • mit 67mm filterfreundlicher Durchmesser
  • geringe Anfälligkeit gegen Linsenflecken, kontrastreich im Gegenlicht
  • staubabweisende Fluorit-Vergütung Frontlinse
  • Lieferumfang incl. Streulichtblende
  • teils deutliche chromatische Aberrationen (Farblängsfehler)
  • Autofokus könnte etwas schneller sein (ca. 0,89s Unendlich auf 1m)
  • Preis für eine Normalbrennweite ambitioniert (angesichts der Ausstattung aber angemessen)!

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Technische Daten
UVP / Straße (Stand 05/2016) 1.099 EUR / ca. 699 EUR (kaufen hier bei Amazon)
Markteinführung Oktober 2015
Gewicht 543gr solo, 612gr incl. Schutzdeckel und Streulichtblende (Traumflieger Messung)
Bajonett Canon EF (auch Nikon, Sony A-Mount)
Brennweite 45 mm
Naheinstellgrenze 29 cm
Abbildungsmaßstab 0,29
optische  Elemente 10 Linsen in 8 Gruppen
Filteranschluss 67 mm
Anzahl Lamellen 9
Blendenumfang f 1,8 - f 16
Bildstabilisierung ja
AF-Motor Ultraschall
Maße 91,7 x 80,4 mm (Länge x Durchmesser)
Lieferumfang Frontdeckel, Rückdeckel, Streulichtblende
Besonderheiten Staub- und Spritzwasserschutz

 

   

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weiterführende Links


 

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Dieser Report wurde am Montag, 09. Mai 2016 erstellt und zuletzt am Freitag, 13. Mai 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Anonym1 29.04.2017 - 18:50:35
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Mein EF 50/1,8 II musste nun ersetzt werden. Das Tamron wäre einerseits ein Traum gewesen, andererseits sind mir 45mm Brennweite zu meinem EF 35/2 IS USM zu wenig Abstand, und der exakt sechs Mal so hohe Preis wie das EF 50/1,8 STM hat mich zusätzlich abgeschreckt.
Also erstmal das STM und später das Sigma Art 50.

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 10.05.2016 - 19:46:45
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich bin begeisterter Nutzer des 70-200 f2.8 an einer 450 D gewesen und liebe auch den Nachfolger 70-200 f2.8 VC an meiner 70 D. Was sich Tamron hier bei den Festbrennweiten 35 und 45 mm f1.8 an CAs leistet, lässt diese Objektive bei mir persönlich aber durchfallen. Was nützt mir die beste Haptik und eine tolle Ausstattung, wenn ich bei diesen purple frings jedes Mal einen Schreikrampf bekomme?
Sorry Tamron: Das könnt ihr sicher besser!

5 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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