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46 von 53 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:


Ausstattung - Technische Daten - Test Fassade - Test Landschaft - Labortest - Autofokus/Bildstabilisator - Fazit - Rangliste - Unterschied im Bildwinkel - kaufen ja oder nein?Links - Leserkommentare


Wir testen im RAW-Format - erfahren Sie, warum wir dieses Gütesiegel verwenden!

geniale Randschärfe im Vollformat

Tamron SP 15 - 30mm / 2,8 Di VC USD im Traumflieger-Test

Wir haben den Test an einer EOS 5D Mark III und II gemacht und vergleichen das Tamron auch zum Canon 16-35mm/2,8L II USM und dem Canon 16-35mm/4L IS USM!

Tamron hat das SP 15-30mm 2,8 seit Februar 2015 auf dem Markt. Bis dato ist es noch das lichtstärkste Weitwinkelzoom mit einer Startbrennweite von 15mm. Der Hersteller ordnet das Weitwinkelzoom seiner Superperformance-Objektivlinie zu und will durch ein spezielles XGM-Glaselement bei der Randschärfe punkten.

Genau da hapert es meist bei den Weitwinkelzooms, insbesondere wenn sie lichtstark daherkommen und - wie das Tamron - den vollen Bildkreis abbilden. Das Tamron 15-30mm konkurriert mit dem Canon 16-35mm/2,8L II, bietet aber zusätzlich einen Bildstabilisator. 

 

 

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Ausstattung


Die Brennweite von 15-30mm ermöglichen am Tamron weitläufige Innenraum- sowie Landschafts-Impressionen. Durch die hohe Lichtstärke und den optischen Bildstabilisator sind auch Lowlight-Anwendungen begünstigt.

Der optische Aufbau des Weitwinkelzooms besteht aus 18 Linsen in 13 Gruppen. Erstmals wird beim 15-30mm/2,8 Di VC USD das neu entwickelte XGM-Element verbaut. XGM steht dabei für "eXpanded Glass Molded Aspherical". Das in der Frontgruppe eingesetzte Element soll zusammen mit drei LD (Low Dispersion)- und zwei asphärischen Linsen für eine deutliche Reduktion der Aberrationen sorgen und die Bildschärfe erhöhen.

Zudem kommt eine kombinierte Vergütung aus eBAND-Nanobeschichtung (Extended Bandwidth & Angular-Dependency) und BBAR-Beschichtung (Broad-Bent Anti-Reflection) zum Einsatz. Die Zweitere wurde speziell für den Einsatz auf Ultra-Weitwinkeln optimiert. Zusammen sollen sie eine "deutlich verbesserte Reduktion von Reflexen und Artefakten für Bilder von außergewöhnlicher Klarheit und Schärfe schaffen".
Die Frontlinse ist mit einer Fluorit-Vergütung versehen, die für einen Abperleffekt sorgen und das Reinigen der Linse vereinfachen soll.

Besonderes Ausstattungsmerkmal  ist der Bildstabilisator, der ansonsten bei Weitwinkel-Zooms eher selten verbaut wird.

Der AF wird von einem Ultraschall-Motor angetrieben, Tamron nennt ihn USD (Ultrasonic Silent Drive).

Ein Filteranschluss ist nicht vorhanden.

 

Technische Daten
UVP / Strasse (11/2015) 1.699 EUR / ca. 1.005 EUR (kaufen hier bei Amazon)
Markeinführung Februar 2015
Gewicht 1.100gr lt. Hersteller, unsere Messung: 1.077gr (ohne Schutzkappen)
Bajonett Canon EF, Bildkreis für Vollformat (auch Nikon, Sony A-Mount ohne VC)
Brennweite 15 - 30mm
Naheinstellgrenze 28cm
Abbildungsmaßstab 0,2
optische  Elemente 18 Linsen in 13 Gruppen (1 XGM Glaselement, asphärische und LD-Linsen)
Filteranschluss -- (nicht vorhanden)
Anzahl Lamellen 9
Blendenumfang durchgehende Offenblende f 2,8, Endblende  f 22
Bildstabilisierung ja, bei 30mm lt. unserer Messung ca. 2EV Ausgleich, bei 15mm ca. 1EV (kein Bildstabilisator für Sony A-Mount)
Motor Ultraschall
Größe 98,4 x 145mm (Durchmesser x Länge)
Lieferumfang Frontdeckel, Rückdeckel
Besonderheiten fest verbaute Streulichtblende, Spritzwasserschutz, Innenfokus

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Test Hausfassade und Innenraum


Das Tamron soll anhand einer Hausfassade zeigen, wie gut es insbesondere im Randbereich Details wiedergeben kann. Wir vergleichen hier auch das Canon 16-35mm/2,8L II USM, ein Canon 17-40mm/4L USM sowie das Canon 16-35mm/4L IS USM. Bei 24mm sehen wir uns auch das Canon 24-70mm/2,8L II USM im Vergleich zum Tamron an.

 

 

Vom Randauflösungsvermögen überrascht uns das Tamron 15-30mm positiv. Schon bei Offenblende zeigt es deutlich mehr Details als das Canon 16-35mm/2,8L II oder ein Canon 17-40mm/4L USM. Übrigens auch in den anderen Randbereichen. Diesbezüglich sind die Canon-Zooms leider vergleichsweise schwach und zeigen nicht nur im äußeren Rand sondern ziemlich weit zur Bildmitte hin noch Unschärfen.

Bei f4 liegt das Tamron hingegen auf Augenhöhe zum diesbezüglich allerdings sehr guten Canon 16-35mm/4L IS USM. Nur bei 24mm kann es mit dem allerdings auch in der obersten Liga - auch vom Preis - angesiedelten Canon 24-70mm 2,8L II USM nicht ganz mithalten.

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Test in der Landschaft


Wie sieht die Abbildungsleistung bei noch weiter entfernten Motiven aus? Hier kann es ggf. Abweichungen im Abbildungsvermögen geben. Wir machen den Test in der Landschaft. Wie üblich im RAW-Format.

 

 

Im Landschafts-Test ergeben sich keine weiteren Überraschungen. Gegenüber einem Canon 16-35mm/2,8L II USM zeigt es wie an der Häuserfassade eine erheblich höhere Randauflösung. Beim Canon hilft selbst deutliches Abblenden nicht weiter - es bleibt randunscharf.

Das Canon 16-35mm/4L IS USM kann das Niveau hingegen auch hier halten und liegt etwa auf dem selben Level wie das Tamron, fängt allerdings erst bei Blende f4 an.

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Autofokus und Bildstabilisator


Der Autofokus ist am Tamron dank Ultraschall leise und flott. Signifikante Praxisunterschiede sind uns zu den Canon L-Zooms nicht sonderlich aufgefallen.

Wer allerdings noch eine ältere Firmware-Version (idR vor Mai 2015) im Tamron werkeln hat, der wird an neuen Canon-Kameras wie der EOS 760D, 750D, EOS M3 (via Adapter) und 5Ds/5DsR keinen AF-Betrieb nutzen können. Hier führt kein Weg am Tamron-Werkstattaufenthalt vorbei, die eine neue Firmware aufspielen (siehe Service-Notiz von Tamron).

Beim Test des Bildstabilisators konnten wir bei 30mm am Vollformatsensor einen Ausgleich von rund 2 Stufen realisieren. Bei 15mm jedoch nur 1 Stufe. Hier ließen sich aus ruhiger Hand ohne Bildstabilisator und wegen des enormen Bildwinkels bis 0,5 Sekunden noch unverwackelte Aufnahmen durchführen, während bei aktivem Stabilisator sogar noch unverwackelte Ergebnisse bis 1 Sekunde möglich waren.

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Auflösung im Labor - Vergleich



Getestet mit der Canon EOS 5D Mark 2 im RAW-Format mit Adobe Lightroom ab Vers. 5.7.1 bei Standardeinstellungen jedoch mit der Prozessversion 2003 entwickelt. Wir nutzen hierfür ein Testchart im 3:2-Format . Wertangaben in Linien je Bildhöhe nach MTF50. Max.-Wert = 2.662 Linien (am Canon 180mm/3,5). Mess-Software Imatest. Nicht kompatibel zu Messungen für Canon APS, Samsung NX, Sony und m4/3, da wir an der 5D Mark 2 unter Lightroom aus historischen Kompatibilitätsgründen die etwas weniger hochauflösende Prozessversion 2003 und im Testchart einen anderen Abschnitt auslesen.

Im Labor zeigen sich zu den Outdoor-Tests korrespondierende Werte. Das Tamron kann mit dem Canon 16-35mm/4L IS USM mithalten und bietet zudem eine höhere Lichtstärke von f2,8!

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Fertigung und Bedienung


Das Tamron 15-30mm bietet eine durchweg hohe Fertigungsqualität. Der Tubus ist zwar aus Kunststoff, bietet aber einen Metallring zur Frontlinse hin, so dass noch ein edles Feeling transportiert wird. Der Scharfstellring läuft spielfrei und butterweich, so dass man auch feinfühlig manuell fokussieren kann. Manuelle Eingriffe in die AF-Fokussierung sind jederzeit möglich.

Auch der Zoomring läuft spielfrei, ist aber wegen relativ schwerer Linsengruppen natürlich nicht ganz federleicht in der Bedienung, da schon ein spürbarer Widerstand bewegt werden will. Das Objektiv verliert auch beim Zoomen die Schärfe nicht, so dass man es parfokal nutzen kann. Wer filmt wird aber den Zoomvorgang ggf. mit kamerainternen Mikrofonen aufzeichnen, da er schon deutlich hörbar ist.

Am aus Metall ausgeführten Bajonett findet sich ein Dichtungsring als Spritzwasserschutz. Die Bajonett-Ansatzmarkierung ist erhaben und so auch im Dunkeln ertastbar. Gefallen hat uns die im Lieferumfang enthaltene Frontschutzkappe, die im Innern noch gummiert ist und so weniger plastikartig daher kommt. So lässt sie sich gedämpft und leise aufstecken.

Etwas weniger elegant empfinden wir die Streulichtblenden-Dopplung: eine findet sich fest mit dem Aussentubus verbunden, eine innere ist direkt als Kranz um die Frontlinsen fixiert und fährt beim Zoomen innerhalb des Aussentubus hin und her. Möglich, dass Tamron das Design später - noch vor Markteinführung - angepasst hat, um noch einen Innenzoom zu suggerieren.

 

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Fazit


Tamron bringt mit dem 15-30mm tatsächlich ein Weitwinkelzoom, das am Vollformatsensor eine erstaunlich hohe Randschärfe abliefert. Hier ist es um Welten besser als Canons diesbezüglich leider ziemlich schwaches 16-35mm/2,8L II USM.

Auch in den übrigen Disziplinen kann es durch Verzeichnungsarmut und geringe chromatische Aberrationen punkten. Sogar beim Test im vollen Sonnenlicht zeigen sich so gut wie keine Linsenflecken.

überzeugende Randauflösung: Tamron macht mit seinem 15-30mm alles richtig. Vor allem die hohe Randauflösung kann mich begeistern. Die ist fast perfekt. Und das Tamron liegt wirklich satt in der Hand - es steht der L-Liga in nichts nach, wirkt vielleicht von der bulligen Ausstrahlung sogar noch eine Spur professioneller.

 

Mit einem Kauf warte ich aber doch noch, denn ich nutze schon ein Canon 16-35mm/4L IS USM. Und das ist doch etwas schlanker und genauso randscharf. Klar, dass mir in Lowlight eine Blendenstufe fehlt aber damit kann ich meist leben. Stünde ich vor eine Neuanschaffung, wäre das Tamron aber ein heißer Kandidat!

 

Das Tamron 15-30mm lässt sich übrigens auch sehr schön an Sony A7-Modellen via Adapter nutzen. Beim Test mit der A7R zeigte sich eine überzeugende Randschärfe!

Auch die Ausstattung kann mit Bildstabilisator, Distanzanzeige, Ultraschallmotor incl. Vollzeiteingriff überzeugen. Schön, dass Tamron sein Weitwinkelzoom auch noch einen Dichtungsrings ums Bajonett spendiert hat. Erfreulich auch, dass sich die Brennweite auch in vertikalen Positionen - etwa direkt gegen den Himmel gerichtet - nicht selbständig verstellt.

Auf einen Filter muss der Anwender leider verzichten, da Tamron eine Streulichtblende fest verbaut hat. Die wird sogar gedoppelt, denn an der Frontlinse sitzt nochmal eine - allerdings unauffällige -  sich dann mit den Linsengruppen bewegende zweite Blende. Vermutlich wollte Tamron hier einen Innenzoom suggerieren und die Baulänge außen konstant halten.

Als kritisch sehen wir das Problem, dass der Anwender eigenständig keine Firmwareupdates durchführen kann. Kompatibilitätsprobleme können sich mit neuen Kameramodellen zeigen. Mit dem Gewicht von knapp 1,1kg und einem recht voluminösen Tubus muss man sich auch unterwegs zu arrangieren wissen. Dennoch Kompliment an Tamron, ein insgesamt tolles Objektiv!

 

  • trotz überwiegender Kunststoffbauweise hohe Fertigungsqualität
  • durchgehend hohe Lichtstärke mit f2,8
  • verbauter Bildstabilisator (allerdings mit 2EV wegen Weitwinkel nicht übermässig effektiv)
  • schneller und bei unserem Test zuverlässiger Autofokus
  • weitestgehend parfokal (keine Schärfenverlagerung beim Zoomen)
  • sehr geringe Anfälligkeit für Lensflares
  • in allen Brennweiten in der Praxis durchgehend hohe Abbildungsleistung bereits bei Offenblende bis in den Randbereich
  • Metallbajonett mit Dichtungsring (Spritzwasserschutz), vorbildliche Ansatzmarkierung
  • Fluorit-Vergütung (Wassertropfen perlen leichter ab)
  • nahezu vignettierungsfrei
  • Lange 5 Jahres Garantiezeit
  • kein Filteransatz möglich
  • mit rund 1,1KG recht hohes Gewicht, voluminös
  • kein anwenderseitiges Firmwareupdate möglich (ggf. AF-Problem bei ganz neuen Canon-Modellen)
  • Bei Nodalpunktmontage wird eine relativ lange Schiene mit 16cm erforderlich.

 

 

 
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Wieviel Unterschied gibt's bei 15mm zu 16 und 17mm?


 

 

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Kaufen ja oder nein?


 

Tamron 15-30mm oder lieber das Canon 16-35mm/2,8L II USM kaufen?

Wie gezeigt bringt das Tamron am Vollformatsensor deutlich mehr Randschärfe und bietet zusätzlich einen Bildstabilisator. Beide Objektive sind zu einem ähnlich Kaufpreis zu haben (derzeit ist das Tamron aber rund 100 Euro günstiger). Das Canon ist allerdings schlanker und bietet einen Filteranschluss. Wer den nicht unbedingt nutzen will und auf Qualität im Randbereich Wert legt, ist mit dem Tamron deutlich besser bedient, muss dann allerdings mehr Volumen und Gewicht in Kauf nehmen.


Oder doch das Canon 16-35mm/4L IS USM kaufen?

Vom Auflösungsvermögen liegen beide Objektive auf einem Niveau und überzeugen auch mit hoher Randauflösung. Das Canon 16-35mm/4L IS USM bietet auch einen Bildstabilisator sowie Dichtungsring ums Bajonett. Vorteile verbucht das Canon wegen Filteranschluss (77mm) und durch ein deutlich geringeres Eigengewicht (636gr statt 1.070gr). Das Canon ist derzeit auch rund 300 Euro günstiger zu haben. Wer auf eine Blendenstufe Lichtstärke verzichten kann, kann beim Canon zuschlagen!

Für Panoramaanwendungen mit exakter Nodalpunkt-Montage (No Parallax-Point) benötigen beide Objektive eine Langschiene.


Wie sieht's mit dem Canon 17-40mm/4L USM aus?

Randschärfe ist nicht gerade die Stärke am Canon 17-40mm/4L USM, ein Bildstabilisator fehlt ebenfalls. Gegenüber dem Tamron fehlts auch an einer Lichtstufe an Lichtstärke. Wer damit leben kann, wird mit 17-40mm insbesondere auch wegen der vergleichsweise günstigen Anschaffungskosten ein in der Praxis häufig dennoch sehr brauchbares L-Objektiv erwerben können. Vor allem ist es deutlich schlanker als das Tamron. Letzteres ist allerdings eine ganze Qualitätsstufe höher angesiedelt.


Ist das Tamron auch für APS-C-Kameras geeignet?

Ja, man kann es auch an kleineren Sensoren sehr gut einsetzen. Aber hier gibt es teils schlankere Alternativen, wenngleich sie bei Canon mit dem 15-85mm nicht so lichtstark sind. Ein Canon 17-55mm/2,8 bietet auch viel Weitwinkel, ebenfalls einen Bildstabilisator und ist zudem deutlich schlanker und günstiger in der Anschaffung! Beide Canon-Objektive lassen sich allerdings nicht im Mischbetrieb (sowohl APS-C als auch Vollformat) nutzen was mit dem Tamron kein Problem ist. Mehr Infos zu Objektiven für Canon-DSLR mit APS-C-Sensor finden Sie in unserem großen APS-C-Test!

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Objektiv-Rangliste (Auflösung 5D II, RAW)


   

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Dieser Report wurde am Donnerstag, 29. Januar 2015 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 12. November 2015 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: trammo 02.02.2018 - 10:55:28
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo, an meiner Eos 5d IV fehlt im normalen Suchermodus bei längeren Belichtungszeiten aus der Hand trotz Stabis die Schärfe. Bei hochgeklapptem Spiegel und Nutzung des Displays ist dagegen noch eine 1/2 Sekunde Belichtungszeit möglich. In der 100%-Ansicht ist der Unterschied sehr deutlich.

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym2 13.05.2016 - 21:30:52
Hallo, ich suche gerade ein UWW hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen, durchaus mit Menschen, und finde das Objektiv sehr interessant.
Interessieren würde mich ein vergleich mit diversen Festbrennweiten, die wohl leichter wären.
Gruss

0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 16.04.2016 - 15:07:12
Hallo Reiner,
ich würde den optischen Stabilitsator wählen. Der interne ist idR nicht ganz so effektiv. Das ist auch ein Grund, warum noch immer neue Sony-Objektive für E-Mount-Vorllformat mit Bildstabilisator rausgebracht werden (z.B. Zeiss Batis 85mm/1,8 oder Sony 85mm/1,4 GM) Normalerweise wird er voll per Adapterbetrieb untersützt.
VG Stefan

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Autor: Reiner 16.04.2016 - 15:02:55
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan,

du schreibst:" Das Tamron 15-30mm lässt sich übrigens auch sehr schön an Sony A7-Modellen via Adapter nutzen. Beim Test mit der A7R zeigte sich eine überzeugende Randschärfe!"

Ich möchte genau dieses Super-Objektiv mit Adapter an der A7RII einsetzten. Zum Autofokus hast du schon einiges berichtet. Wie verhält es sich denn mit der Stabilisierung?
Kommen die beiden Systeme sich ins "Gehege" oder wird nur ein System unterstützt oder sogar beide kombiniert?
Wie sieht es an der A7S erste Version aus. Greift die Stabilisierung des Tamrons ein und wird das auch angezeigt im Sucher/Monitor?

Besten Dank für deine (eure) Mühe und viele Grüße.

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Thomas 27.02.2016 - 13:48:11
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Ich bin Besitzer des Tamron 15-30. Grundsätzlich wäre ich zwar, wie bisher, lieber bei Canon L-Gläsern geblieben (bei den Zooms hab ich 24-70 2.8L und 70-200 2.8L, jeweils Mk1), aber das Tamron hat tatsächlich am meisten überzeugt und liefert stets eine Top Leistung ab. Ich verwende es (im überschneidenden Brennweitenbereich) sogar lieber als mein 24-70 2.8L.

Was ich nur anmerken wollte: Ich finde die Bemerkung im Report bzgl. der Streulichtblendendopplung und der Suggestion, dass Tamron damit möglicherweise ein Innenzoom vortäuschen wollte, etwas unangebracht. Diese Konstruktion ist meines Erachtens sehr gut durchdacht, da so der bewegliche Tubus und damit in weiterer Folge die Mechanik des Objektivs z.B. vor Schlägen besser geschützt ist.

Ungefähr vergleichbar mit dem 24-70 2.8L von Canon in der Version 1. Hier ist die Streulichtblende außen am fixen Teil des Objektivs angebracht und der Zoomtubus fährt innerhalb der Streulichtblende ein und aus und ist somit besser geschützt als beim Nachfolger (24-70 2.8L II). Der Platzbedarf ist dadurch natürlich etwas größer, aber wer solche Objektive mit sich herumschleppt, der nimmt so etwas in Kauf.

4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Heinz F. 23.10.2015 - 09:32:40
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Vom deutschen Anbieter LogoDeckel gibt es Filterhalter für mehrere Objektive, die baubedingt über kein Filtergewinde verfügen. Auch für das Tamron SP 15-30mm. Von LogoDeckel werden diese mit einem 3D-Drucker aus PLA erstellt. Damit können dann handelsübliche Filter mit 15cm Breite und 2-3mm Stärke genutzt werden. Die Lösung ist natürlich nicht so elegant wie ein am Objektiv direkt aufschraubbares Filter, aber es scheint zumindest eine annehmbare Lösung zu sein. Eigene Erfahrungen zu diesem Produkt habe ich nicht. Informationen hierzu findet man im Internet.

3 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 22.10.2015 - 19:16:52
Gibt es beim Tamron irgendeine Môglichkeit zb einen Graufilter zu befestigen?

1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 11.07.2015 - 23:54:03
@ P. Schwager: ja für das Canon 11-24mm/f4 folgt demnächst ein Test, da wird dann das Tamron 15-30mm/2,8 direkt mit verglichen.

VG Stefan_tf

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: P. Schwager 11.07.2015 - 19:54:19
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!
Leider wurde das Canon 11-24 mm nicht im Test einbezogen. Wird dies noch nachgeholt? Habe dieses Obektiv vor einigen Wochen gekauft!

Ansonst Tests immer sehr gut dokumentiert.

3 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: alephnull 08.07.2015 - 14:36:09
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Danke für den Test! Er bestätigt, was man anderenorts bereits über das Objektiv lesen konnte.

Ich bin jedoch auch der Meinung, dass man Canons neues 11-24mm in den unmittelbaren Vergleich mit einbeziehen sollte. Fast würde ich sagen: Das 11-24 ist eigentlich momentan der "natürliche Konkurrent" für das Tamron. Beide unterscheidet zwar 1 Blende und einige mm in der Brennweite. Aber beide weisen offenbar dasselbe Baukonzept auf und sind demzufolge ähnlich groß und schwer und mit der großen "bloßliegenden" Frontlinse versehen. Die 1 Blende wird, wie schon im Test bemerkt, vielen in der Praxis nicht all zu viel ausmachen, ebenso wie der Bildstabi bei UWW. Eher schon wird der Preis eine Rolle spielen. Für so manche dürfte hier das Tamron das "billigere" Canon 11-24 sein.

Das 11-24 nutze ich sein ein paar Wochen und ich möchte es nicht mehr missen (als bisheriger Nutzer von 16-35 IS und TS-E 17). Hätte es aber das 11-24 nicht gegeben, ich wäre bestimmt in Versuchung geraten, das Tamron 15-30 zumindest mal "anzutesten". ;-)

1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan G. 05.07.2015 - 18:37:07
@David: stimmt 77mm beim 16-35mm/4L, haben wir geändert!

Danke Stefan

4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: David 05.07.2015 - 14:58:54
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Klasse Report,
Und wie von Euch gewohnt sehr Praxisnah.
Herzlichen Dank dafür :-)

kleine Anmerkung,Tippfehler bei "Kaufen ja oder nein "
Das 16-35 f4 L is USM hat ein 77mm Filtergewinde,nicht 82mm wie das 2,8er
Habt Ihr ja bei eurem Video zum 16-35 f4 auch schon reportet.
Schönen Sonntag noch und beste Grüße, David

6 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 05.07.2015 - 14:51:02
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich selbst könnte auch schon mit dem Tamron 15-30mm fotografieren und es ist von der Handhabung wirklich schön.

Aber nicht unerwähnt lassen sollte man die Existanz des Canon EF 11-24mm f/4L USM und des Nikon AF-S NIKKOR 14-24mm f/2.8G ED. Letzteres wurde schon im August 2007 eingeführt und viele Canon Fotografen haben es sich adaptiert weil es zu der Zeit (und lange danach) kein in der Qualität vergleichbares Superweitwinklelzoom für Canon EF Anschluss gab. Ich selbst verwende es auch und bin immer wieder von der optischen Leistung für so ein extremes Zoom begeistert. Mit den Canon Weitwinkeln war ich einfach nicht zufrieden. So habe ich die Umstände und Einschränkungen durch den Adapter in Kauf genommen.

Denn die Superweitwinkelobjektive vor dieser Zeit von Canon und Fremdherstellern (mit Ausnahme des originalen Zeiss Distagon T* 21mm f/2,8, siehe auch http://www.traumflieger.de/objektivtest/open_test/zeiss_21_28_distagon/overview.php ) einfach nicht richtig scharf. Das hat ja auch der Traumflieger Test bezüglich des älteren Canon 16-35mm/2,8L ergeben.

Es ist schön zu wissen, dass es nun an hochwertigen Supwerweitwinkelzooms auch für Canon keinen Mangel mehr gibt.

13 von 14 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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