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Demo-Video - erster Indoor-Test - Labortest - Outdoortest - Fazit - Technische DatenLinks - Leserkommentare



lichtstarkes Weitwinkel-Zoom:

Sigma 24 - 35mm / 2,0 DG HSM Art im Test

Mit einer beachtlichen Lichtstärke von f2 bringt Sigma ein Weitwinkelzoom der hochgelobten Art-Serie, das lt. Herstelleraussage drei Festbrennweiten ersetzen soll. 24mm, 28mm und 35mm seien damit auch wegen einer Abbildungsleistung auf Festbrennweiten-Niveau entbehrlich. Ob dem so ist, klärt unser Test sowie unser ausführliches Video!

Das seit Sommer 2015 erhältliche Sigma 24 - 35mm / 2,0 DG HSM Art bringt mit 940gr schon ein spürbares Gewicht auf die Waage. Geschuldet ist es einer soliden Fertigungsqualität, der Lichtstärke und Kompatibilität zum großen Bildkreis von Vollformatsensoren von Canon bzw. Nikon.

Sigma hat eine UVP von 1.149 Euro ausgerufen, mittlerweile ist es aber schon zu einem Straßenpreis von teils unter 900 Euro erhältlich (April 2016). Es konkurriert nicht nur mit lichtstarken Standardzooms, wie etwa einem Canon 24-70mm / 2,8L II USM, sondern auch mit Festbrennweiten, die teils mit f1,4 verfügbar sind. Mit f2 zeigt sich das Sigma noch sehr lichtstark und macht sich daher für Lowlightanwendungen aber auch für Freistell-Effekte z.B. im Portraiteinsatz interessant.

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ausführliches Testvideo für Mitglieder (ca. 41min)



Testvideo exklusiv für Mitglieder! 

Testvideo vom Sigma 24-35mm/2 Art exklusiv für Mitglieder (41min)

 

Erster Test im Studio


Wie üblich, unterziehen wir auch das Sigma einem ersten Test in unseren Büroräumen auf eine Regalfront, die auf rund 7m Distanz auch dank detaillierter Bildelemente und konstanter Lichtverhältnisse eine realistische Ersteinschätzung der Abbildungsleistung ermöglicht.

Dabei nehmen wir parallel für realistische Vergleichszwecke auch Testbilder mit einem Canon 24mm/1,4 II, einem Canon 35mm/1,4L II USM auf und ziehen auch das Zoom Canon 16-35mm/4L IS USM und ein Canon 24-70mm/2,8L II USM hinzu. Um die Auflösungsgrenzen auszuloten, wird eine 50 Megapixel auflösende Canon EOS 5Ds eingesetzt.

Die im RAW-Format per Lightroom-Standard entwickelten Aufnahmen vom Sigma 24-35mm zeigen für unser Empfinden schon bei der meist kritischen Offenblende sogar im Randbereich noch eine gute Auflösung, ohne hier auffällig schwammig oder matschig zu wirken. Abgeblendet steigert sich die Auflösung dann bei f5,6 oder f8 noch etwas aber die Vorteile zur Offenblende schätzen wir als moderat ein. Dies spricht für eine schon sehr brauchbare Offenblendleistung. Verzeichnungen fallen uns kaum auf. Die Vignettierung ist allerdings mit 3 Blendenstufen unübersehbar aber beim lichtstarken Weitwinkel nicht ungewöhnlich.

Im Vergleich zu einem Canon 24mm/1,4L II bei f2 schneidet das Sigma bei 24mm vor allem im Randbereich schon deutlich besser ab. Das gilt auch gegenüber dem Canon 24-70mm/2,8L II USM (bei 24mm und f2,8), hier allerdings vor allem am linken Rand, während auf der rechten Seite keine allzu großen Unterschiede auszumachen sind. Ein Canon 35mm/1,4L II USM zeigt allerdings im Zentrum bei f2 mehr Bildschärfe, was auch für den rechten Randbereich gilt, während das Sigma im linken Rand etwa auf Augenhöhe liegt, insgesamt aber nicht ganz mit dem Canon 35mm mithält. Gegenüber einem Canon 16-35mm/4L IS USM fallen uns beim Sigma (bei f4) keine signifikanten Unterschiede auf.

 

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Auflösungstest im Labor


Im Labor wenden wir unser Standard-Testchart an und nehmen diesmal mit der EOS 5D Mark 3 auf. Dabei zeigt sich, dass die linke Bildhälfte detaillierter wirkt als auf der rechten Seite. Die zentrale Auflösung sieht bereits bei Offenblende detailliert aus, während in der linken Bildhälfte noch eine gute Schärfe zu finden ist, rechtsseitig fällt sie aber etwas ab. Das deutet auf eine leichte Dezentrierung hin, was nicht ungewöhnlich inbesondere für ein Weitwinkelzoom ist.

Die Messwerte fallen mit insgesamt 2.047 Linien noch überzeugend aus. Hier sind schon im Zentrum bei Offenblende durchgehend mehr als 2.000 Linien erreichbar allerdings fällt der äußere Randbereich mit teils rund 1.300 Linien doch schon deutlicher ab. Ab f4 sind praktisch durchgehend scharfe Ergebnisse erreichbar. Im Vergleich erreicht ein relativ teueres Canon 35mm/1,4L II USM von f2 - 116 mit 2.080 Linien gegenüber dem Sigma (bei 35mm) mit 2.018 noch minimal aber kaum signifikant bessere Werte. Ein Sigma 35mm/1,4 Art zieht allerdings mit 2.160 Linien etwas vorbei.

Betrachtet man ein Canon 24-70mm/2,8L II USM, dann sind im Schnitt bei 24mm und 35mm (f2,8 - f16) 2.177 Linien gegenüber dem Sigma von 2.067 Linien etwas besser, jedoch muss man hier zwei Dinge berücksichtigen: der Test findet im Nahbereich statt und das Sigma zeigt auf größere Distanzen an einer 5Ds tatsächlich im Randbereich eine höhere Auflösung (bei f2,8), wie weiter unten im Outdoortest gezeigt wird.

 

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Outdoor bei Tageslicht


Draußen bei besten Lichtverhältnissen testen wir das Sigma 24-35mm/2 anhand einer Landschaft mit natürlichen Kontrasten wie Bäumen, Gräsern, Wiesen und Bächen mit der EOS 5Ds. Auch hier nutzen wir für direkte Vergleichszwecke einige andere Canon-Objektive.

Beim Auflösungstest zeitigen sich auch auf entferntere Motive gute Ergebnisse am Sigma, die schon bei Offenblende durchaus überzeugen können. Hier sind im Randbereich zwar noch Unschärfen auszumachen aber spätestens abgeblendet auf f8 sind sie kaum mehr relevant. Allerdings zeigt sich ein Canon 35mm/1,4L II USM doch noch etwas schärfer sowohl im Zentrum als auch im Randbereich (bei f2 bzw. f8). Im Vergleich zu einem Canon 24-70mm/2,8L II USM schneidet das Sigma bei f2,8 bzw. f8 und bei 24mm bzw. 35mm jedoch deutlich besser ab. Zu einem Canon 16-35mm/4,L IS USM liegt es von der Auflösung ab f4 und im überschneidenden Brennweitenbereich etwa auf Augenhöhe.

 

 

Gegenlicht

Das Gegenlichtverhalten ist am Sigma 24-35mm vorbildlich. Motive wirken weiterhin kontrastreich, auch Linsenflecken treten bei unserem Test nicht oder nur sehr geringfügig ausgeprägt auf.

 

 

 

Nahbereich & Makro

Mit dem Sigma 24-35mm/2 Art lässt sich auch der Nahbereich erreichen und auf rund 10cm von der Frontlinse (Streulichtblende) zum Motiv noch scharfstellen. Dabei ist ein Abbildungsmaßstab von 1:4,4 bzw. 0,22x erreichbar, was etwa einer formatfüllenden Breite von rund 8cm entspricht.

Das Bokeh wirkt auf uns bei Offenblende angenehm cremig. Auch abgeblendet wirkt es auf uns nicht zu unruhig. Letzteres ist uns z.B. am Sigma 20mm/1,4 etwas unangenehm im Nahbereich aufgefallen.

 


Autofokus

Ergänzend zum Auflösungstest haben wir in unserer Outdoor-Szene auch einen Autofokustest durchgeführt.  Zunächst haben wir mit der EOS 5Ds 5 Testaufnahmen sucherbasiert im OneShot-Betrieb mit dem zentralen AF-Feld abgelichtet. Demgegenüber werden noch 3 Aufnahmen via Liveviewbetrieb und dem dann greifenden Kontrast-Autofokus (auch OneShot) verglichen. Alle 5 Aufnahmen werden am Sigma nicht so scharf wie per Liveview-AF. Das gilt allerdings auch für ein Canon 35mm/1,4 II aber auch ein Canon 40mm/2,8 STM bzw. das Canon 24-70mm/2,8L II USM.

In einem späteren Autofokustest in Innenräumen auf unterschiedliche Distanzen zeigte sich dann, dass wir eine unglückliche Objektivauswahl beim Outdoor-Autofokustest dabei hatten. Zwar zeigen sich auch auf geringe Entfernungen die gleichen Probleme aber an vielen weiteren Objektiven sind uns keine nennenswerte Fokusprobleme beim Sucherbetrieb aufgefallen. Nichtsdestotrotz ist das Problem am Sigma 24-35mm bei unserem Test leider signifikant. Abhilfe kann eine Autofokusfeinjustierung bzw. ein Sigma USB-Dock bringen!

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Fazit


Perfektion bereits bei Offenblende bis in den äußersten Randbereich am Vollformatsensor ist noch immer ein Wunschtraum, den auch ein Sigma 24-35mm/2 nicht erfüllen kann. Dennoch sehen wir Sigmas Ansage, dass man mit dem 24-35mm/2 Art Ergebnisse auf Festbrennweiten-Niveau erreichen kann, als realistisch an. Schon die Offenblende bringt hochdetaillierte Ergebnisse im Bildzentrum und fällt im Randbereich nicht zu drastisch ab. Zwar empfiehlt sich für bestmögliche Ergebnisse ein Abblenden auf f8 aber das gilt regelmäßig auch für Festbrennweiten. Zugegeben, mit einem Canon 35mm/1,4L II USM bzw. einem Sigma 35mm/1,4 Art kann man im Randbereich bzw. auch schon im Bildzentrum bei f2 einen Kick mehr an Auflösung herauskitzeln. Die Unterschiede fallen aber geringfügig aus. Da fällt ein noch sehr teures Canon 24-70mm/2,8L II USM im Weitwinkel vor allem im Randbereich (bei f2,8) an einer 5Ds schon etwas deutlicher ab.

Farbsäume (bis 6 Pixel) und Verzeichnungen sind auch am Sigma 24-35mm erkennbar aber insgesamt auf einem gut verträglichen Niveau. Die Vignettierung fällt typischerweise schon deutlicher auf und ist mit rund 3 Blendenstufen in allen Brennweiten bei der Offenblende erkennbar. Abblenden auf f2,8 halbiert sie.

Hervorzuheben ist das gute Gegenlichtverhalten, wo sogar bei direkter Sonneneinstrahlung nur geringfügig ausgeprägte, sehr moderate Linsenflecken auffallen.

Sorgen macht uns allerdings der Autofokusbetrieb, wo wir sucherbasiert meist nicht ganz sauber fokussierte Ergebnisse ernten. Hier sollte man sich etwas Zeit nehmen und eine Autofokusfeinjustierung an der Kamera bzw. besser noch das optionale Sigma USB-Dock bemühen. Oder auf einen Liveview-Autofokus ausweichen (siehe dazu auch unser Demo-Video zur AF-Feinjustierung).

Von der Fertigungsqualität liegt das Sigma auf höchstem Niveau. Zwar ist der Außentubus überwiegend in Kunststoff verschalt aber hier klappert oder kratzt nichts. Die Abstimmung des Fokus- und Zoomrings ist hinsichtlich der Gängigkeit weitgehend optimal ausgefallen. Hinzu kommt ein Innenzoom und Innenfokus, so dass weder die Baulänge verändert wird noch die Frontlinse mitdreht.

Insgesamt kann uns das Sigma überzeugen, wenn man mit dem schon spürbaren Gewicht von 940gr klar kommt und sich mit dem Autofokusproblem etwas auseinandersetzt und ggf. Maßnahmen wie eine Autofokusfeinjustierung ergreift bzw. auf einen Liveview-AF ausweicht.  Wer allerdings auf den erweiterten Weitwinkel verzichten kann, findet z.B. mit einem Canon 35mm/2 IS eine schlankere, vergleichbar lichtstarke Alternative, die kaum die Hälfte wiegt.

Spannend kann das Sigma auch per Automatik-Adapter an einer Sony A7 II (mit Firmewareupdate ab 2.0)  bzw. A7R II sein, wo bei unserem Test ein recht flotter Autofokus (im Oneshot) nutzbar ist und uns keine AF-Probleme aufgefallen sind. Hier lässt sich dann sogar ein Bildstabilisator nachrüsten.

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  • lichtstark
  • insgesamt hohe Abbildungsleistung mit guter Randschärfe schon bei Offenblende am Vollformat-Sensor sogar mit einer EOS 5Ds bei 50 Megapixel
  • auch im Gegenlicht kontraststark und unempfindlich gegenüber Linsenflecken
  • verzeichnungsarm und mit noch moderaten, wenngleich im Rand mit meist erkennbaren Farbsäumen (bis 6 Pixel)
  • haptisch überzeugend mit spielfreien, weich laufenden Einstellringen
  • schneller und leiser Ultraschall-Antrieb mit Vollzeiteingriff in die Fokussierung
  • Innenzoom und Innenfokus - keine Baulängenänderung und Frontlinse dreht beim Fokussieren nicht mit
  • Metallbajonett aus Messing
  • geringe Mindestdistanz von ca. 10cm Streulichtblende - Motiv mit 0,22x Abbildungsmaßstab
  • kreative Freistelleffekte im Nahbereich bei Offenblende - cremiges Bokeh bei Offenblende
  • fairer Preis um derzeit 930 Euro
  • Autofokus bei unserem Test mit einer EOS 5Ds  sucherbasiert nicht zuverlässig (was auch an anderen lichtstarken Optiken auftreten kann)
  • es können sphärische Aberrationen (Koma) mit Schweif-Effekten an Sternen im Randbereich erkennbar werden
  • Wetterschutz nicht vorhanden
  • Filteranschluss mit 82mm fordert etwas teurere Filter ein
  • spürbares Gewicht mit 940gr


 

Technische Daten
UVP / Straße (04/2016) 1.149 EUR / 930 EUR bei Calumet kaufen
Markteinführung Herbst 2015
Gewicht 940gr
Bajonett Canon EF (auch Nikon, Sigma)
Brennweite 24 - 35mm / 2 (vollformat-kompatibel)
Naheinstellgrenze 28cm
Abbildungsmaßstab 0,22
optische  Elemente 18 Linsen in 13 Gruppen
Filteranschluß 82mm
Anzahl Lamellen 9
Blendenumfang f 2 - f 16
Bildstabilisierung nein
Motor Ultraschall
Größe 87,6  x 122,7mm (Durchmesser x Länge)
Lieferumfang aufsteckbare Streulichtblende, Frontdeckel, Rückdeckel, Köcher
Besonderheiten  Innenfokus, Innenzoom

 

Objektiv-Rangliste für Canon Vollformat


   

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weiterführende Links


 

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Dieser Report wurde am Freitag, 29. April 2016 erstellt und zuletzt am Samstag, 30. April 2016 bearbeitet.


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