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Sigma 150 - 600mm / 5 - 6,3 DG OS HSM Contemporary im Test

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Entscheiden Sie selbst:


Ausstattung - Test im Wildgehege - Astrotest am Mond - Auflösung im LaborAutofokus und Bildstabilisator - USB-Dock - Nahbereich - HandhabungTechnische Daten - Fazit - kaufen ja oder nein? - welches Stativ kaufen?Objektivrangliste - Links - Leserkommentare



Sigma 150 - 600mm / 5 - 6,3 DG OS HSM Contemporary im Test

Wir testen im RAW-Format - erfahren Sie, warum wir dieses Gütesiegel verwenden!

Wir testen das Sigma 150-600mm Contemporary für Canon an der EOS 5D Mark 3 und EOS 7D II ausführlich in der Praxis und im Labor!

Lange Telebrennweiten der 600mm-Klasse waren bis vor Kurzem schlichtweg unbezahlbar. Für aktuelle 600mm / f4-Objektive werden 9.000 Euro und mehr verlangt. Dabei ist der Bedarf riesig, weil viele Motive außerhalb der Reichwerte kleinerer Telebrennweiten liegen. Egal ob man die streunende Katze, den Mond am Himmel oder Singvogel auf dem Gartenzaun ablichten möchte. Wer es versucht merkt schnell, selbst ein 300'er-Tele an einer brennweitenverlängernden APS-C-Kamera reicht dafür oft nicht aus.

Tamron sprang hier mit seinem Tamron SP 150-600mm f5-6.3 Di VC USD Anfang 2014 in die Bresche (siehe unseren Test hier) und war prompt kurz nach Markteinführung monatelang ausverkauft. Die riesige Nachfrage konnte der Hersteller nicht decken. Entscheidend war und ist dabei, dass es um 1.000 Euro bezahlbar aber vor allem auch eine überzeugende Abbildungsleistung abliefert.

Jetzt greift Sigma den Trend auf und offeriert die gleiche Brennweite 150 - 600mm / 5 - 6,3. Davon gibt es gleich zwei Versionen. Die hier getestete ist die günstigere und etwas leichtere Contemporary-Version. Wir vergleichen sie aber auch zur teureren Sports-Version und zu Telekonverter-Kombinationen etwa mit dem Canon 100-400L oder einem Canon 300mm/2,8L-Objektiv.

Das Sigma ist in drei Varianten für Canon, Nikon und Sigma erhältlich. Wir testen hier die Canon-Version an der EOS 5D Mark 3 und EOS 7D Mark 2.
 

 

Ausstattung


Der flexible Brennweitenbereich von 150 - 600mm eignet sich für vielfältige Natur- und Actionmotive. Insbesondere die Endbrennweite ist auch für scheuere Motive wie etwa Sing- oder Greifvögel attraktiv. Aber auch bei vermeintlich leichter zu fotografierenden Motiven wie im Zoo oder Wildgehege eröffnet sich ein viel größerer Gestaltungsspielraum, um interessante Details einzufangen oder Freistelleffekte zu erzielen. Wer einmal spontan mit einer 600mm-Brennweite unterwegs ist wird entdecken, dass er mit einer großen Brennweite viele Motiven einfangen kann, die sonst flüchten oder sich verstellen. Egal ob es sich dabei um Wild-, Haustiere oder gar Personen handelt.

Vorteilhaft ist der Zoom gegenüber festen Brennweiten auch als Motivfinder, um das Motiv zunächst in der Startbrennweite überhaupt erst auszumachen, um dann schnell in die Endbrennweite zu zoomen.

Hervorragende Ausstattung

Das Sigma 150-600mm Contemporary bietet mit optischem Bildstabilisator, Autofokus auf Utraschallbasis, Fokussierbegrenzer und Custom-Modi eine Vielzahl an Funktionen. Letzere bieten etwa via USB-Dockingstation individuelle Fokusanpassungen und beim Autofokus kann sogar im Servomodus der Fokus durch manuellen Eingriff überstimmt werden (MO-Modus). Zwei derzeit einzigartige Funktionen, die nur am Sigma vorhanden sind.

Der Bildstabilisator (OS) wurde speziell für die Fotografie sich schnell bewegender Objekte mit einem Beschleunigungssensor ausgerüstet. Dieser soll zudem erkennen, ob sich die Kamera im Hoch- oder Querformat befindet und so präziser arbeiten.

Der Tubus lässt sich über einen Zoom-Lock-Schalter auch außerhalb der Startbrennweite fixieren, um die Linse für den Transport vorzubereiten oder ein versehentliches Ausfahren zu vermeiden.

Dichtungsring und Messing-Bajonett

Im Gegensatz zur S-Variante fehlen der C-Version Dichtungsringe im Inneren des Tubus, dafür wird aber immerhin das Bajonett mit einem O-Ring geschützt. Das Bajonett ist aus langlebigem Messing gefertigt und Sigma bietet einen optionalen (kostenpflichtigen) Austauschservice, falls der Anwender einmal das Kamerasystem wechseln sollte.

Die im Lieferumfang enthaltene Stativschelle kann für einen platzsparenderen Transport abgenommen und durch einen Dekoring ersetzt werden.

Über das separat erhältliche USB-Dock kann bei dem Objektiv u.a. - falls notwendig - eine Feinjustierung des Fokus vorgenommen, die Fokussiergeschwindigkeit oder Genauigkeit, der MO-Modus, Bildstabilisierungs-Modus angepasst oder ein Firmware-Update aufgespielt werden.

 

Technische Daten
UVP / Strasse (06/2015) 1.399 EUR / ab ca. 999 EUR (kaufen bei Amazon)
Markeinführung Frühjahr 2015
Gewicht 1.930gr lt. Hersteller / unsere Messung: solo 1.799gr - Streulichtblende 105gr - Stativschelle 128gr = gesamt 2.032gr
Bajonett Canon EF (auch Nikon und Sigma)
Brennweite 150 - 600mm
Naheinstellgrenze 2,80m
Abbildungsmaßstab 0,2
optische  Elemente 20 Linsen in 14 Gruppen (1 FLD, 3 SLD)
Filteranschluß 95mm
Anzahl Lamellen 9
Blendenumfang f 5 - f 22
Bildstabilisierung ja
Motor Ultraschall
Größe ca. 105 x 260mm (Länge, eingefahren)
Lieferumfang Frontdeckel, Rückdeckel, Transport-Köcher (gepolstertes Textil), Stativschelle (abnehmbar, Dekoring bei Abnahme im Lieferumfang enthalten), Transport-Gurt
Besonderheiten Staub- und Spritzwasserschutz, MO-Funktion (manual override), Zoom-Lock in allen markierten Zoomstufen, 2 Custom-Modi

 

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erster Test im Wildgehege


Bevor wir auf Details eingehen machen wir einen ersten Test im Wildgehege. Hier können wir uns einen schnellen Praxisüberblick verschaffen und die Bildqualität näher begutachten.

Wie oben in der Bildstrecke zu sehen, zeigen sich in allen Brennweitenbereichen bereits bei der Offenblende wirklich überzeugende Bildergebnisse. Wir haben hier das RAW-Format genutzt und die 100%-Beispiele per Lightroom-Preset so belassen. Wer möchte, kann hier noch einen Kick mehr an Auflösung herausholen, wenn man den Schärfeparameter etwas nach oben dreht. Entscheidend für uns ist die Tatsache, dass ausreichend Basis-Zeichnung vorhanden ist. Bei niedrigerem ISO-Wert sind so etwas aufbereitet u.E. einwandfreie 100%-Bildergebnisse möglich. Auch wenn man mit den sündhaft teuren Superteleobjektiven sicherlich noch einen Kick mehr wird herausholen können.

Insgesamt haben wir natürlich noch deutlich mehr Aufnahmen durchgeführt und nicht alle Bilder wurden immer auf den Punkt scharf (aber ca. 80 - 85%). Das ist aber offenbar nicht dem Sigma geschuldet sondern liegt am AF-System, das auch mal gerne über die Punktmarkierung hinaus Kontraste anmisst und so auch mal den Hintergrund erfassen kann.

Wer sich den Vergleich zum Canon 100-400mm/ 4,5 - 5,6L IS USM (Mark I) mit 1,4x Kenko-Telekonverter und dem Uhu näher ansieht wird aber entdecken, dass die Canon-Linse von der Auflösungsqualität eine Alternative darstellt. Hier haben wir allerdings vom Stativ aus manuell in aller Ruhe fokussiert. Nachteilig an der Canon-Lösung via Telekonverter ist die etwas verringerte End-Brennweite dann mit 560mm und die um 0,67 EV reduzierte Lichtstärke mit f8 gegenüber f6,3 am Sigma.

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Astro-Test am Mond


Der Mond ist ein faszinierendes Motiv, doch leider schwer erreichbar. Wer einzelne Krater genießen will, braucht mindestens 600mm. Wir haben daher auch Telekonverter-Kombinationen angetestet und vergleichen hier auch die Sigma Sports-Version!

Wie oben in der Bildstrecke zu sehen, braucht es für hochaufgelöste Monddetails Brennweite ohne Ende. Wir nutzen daher die EOS 7D II, um mit dem 1,6x-Crop-Faktor die 600mm auf eine Bildwirkung von 840mm zu bringen. Und selbst dann füllt der Mond gerade einmal nur die halbe Bildhöhe aus.

Im Detail überzeugen beide Sigmas-Versionen gleichermaßen bereits bei Offenblende. Die 1,4x-Konverterkombination mit dem Canon 100-400mm L kann allerdings auch hier noch recht gut mithalten genauso wie die 2x-Telekonverterkombination am allerdings teuren Canon 300mm/2,8L IS USM.

Bei solchen Astro-Testversuchen muss man allerdings beachten, dass durch Luftbewegungen teils unterschiedliche Ergebnisse herauskommen und die Schärfe drastisch schwanken kann. Wir haben daher mit jeder Kombination jeweils 3 RAW-Testbilder (im AF-Betrieb und Livebild) durchgeführt und die jeweils beste Variante gewählt. Dazwischen gab es mit jeder Kombination erkennbare Schwankungen in der Auflösung.

Ergänzend wurden auch die beiden Sigma-Objektive mit Telekonverter bestückt. Mit 1,4x-Telekonverter (egal ob mit Kenko Pro 300 oder Canon 1,4x III) fanden wir die Auflösung noch überzeugend. Das gezeigte Beispiel am Contemporary mit doppelter Konverterbestückung ist sicherlich nur noch als grenzwertig von der Auflösung zu bezeichnen aber einen Versuch war es wert. Immerhin ist der Mond nur so formatfüllend abzulichten und er zeigt, wie viel Brennweite man an manchen Motiven gebrauchen könnte!

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Auflösung im Labor



Getestet mit der Canon EOS 5D Mark 2 im RAW-Format mit Adobe Lightroom ab Vers. 5.7.1 bei Standardeinstellungen jedoch mit der Prozeßversion 2003 entwickelt. Wir nutzen hierfür ein Testchart im 3:2-Format . Wertangaben in Linien je Bildhöhe nach MTF50. Max.-Wert = 2.662 Linien (am Canon 180mm/3,5). Mess-Software Imatest. Nicht kompatibel zu Messungen für Canon APS, Samsung NX, Sony und m4/3, da wir an der 5D Mark 2 unter Lightroom aus historischen Kompatibilitätsgründen die etwas weniger hochauflösende Prozessversion 2003 und im Testchart einen anderen Abschnitt auslesen.

 

Das Sigma 150 - 600mm kann auch im Labortest überzeugen und erzielt mit durchschnittlich 1.967 Linien einen für die Brennweite sehr beachtlichen Wert. Erwartungsgemäß fällt die Endbrennweite etwas ab aber wie oben in den Praxisbeispielen gezeigt, reicht auch ein Auflösungswert von knapp 1.800 Linien, um subjektiv eine noch gute Schärfe zu transportieren. Verzeichnungen sind in allen Brennweiten minimal kissenförmig aber kaum auffällig. Chromatische Aberrationen mit 5 Pixeln in der Breite nicht sonderlich stark ausgeprägt.

Überraschen mag, dass die Sports-Version insgesamt hinter der Contemporary-Version zurückfällt. Wir haben daher die Messung mehrfach wiederholt, ohne zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Schuld sind insbesondere einseitige Randunschärfen auf der rechten Seite bei 400mm, die den Auflösungsschnitt insgesamt drücken. Wie oben gezeigt, wird man das bei vielen Motiven nicht negativ registrieren und in der Praxis eine insgesamt sehr ähnliche Performance wie an der Contemporary-Version realisieren. Möglich auch, dass unser Testmuster auch nicht ganz ideal gefertigt ist.

Das Tamron 150 - 600mm platziert sich in unserer Messung zwischen der Sigma C. - und S.-Version. Die in der Praxis sicherlich wichtigste Leistung bei Offenblende und Endbrennweite fällt im Bildzentrum praktisch identisch zu den Sigmas aus.

Die Canon 100-400mm-Versionen zeigen einen ähnlichen Linien-Schnitt wie das Sigma Contemporary, erreichen dabei aber weniger Brennweite am Teleende. In der Praxis unterscheidet sich die Canon Mark I von der Mark II-Version unter idealen Bedingungen nach unserer Messung nicht. Vorteile ergeben sich an der Mark II-Version aber durch eine bessere Kontrastwiedergabe im Gegenlicht.

Das Sigma 50-500mm erreicht gemessen am großen 10-Zoombereich einen überraschend hohen Linien-Schnitt. Übersehen sollte man aber nicht, dass die Endbrennweite etwas schwächelt, wenngleich man die Abbildungsleistung hier noch immer als sehr brauchbar bezeichnen kann.

 

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Autofokus und Bildstabilisator


Das Sigma bietet einen Ultraschallantrieb und stellt mit ihm sehr flott scharf. Wir können keinen Geschwindigkeitsnachteil zu Canon-Original-Objektiven der L-Klasse erkennen. Die Fokussiergenauigkeit entspricht bei unseren Test auch in etwa dem, was hochwertige Canon-Objektive nach unserer Erfahrung leisten.

Beim Servo-Betrieb haben wir eine genauere Untersuchung insbesondere im Vergleich zur teureren Sportsversion durchgeführt. Hier sind wir im Schritt-Tempo aus größerer Entfernung bis zur Mindestdistanz auf die Objektive zugegangen und haben im Serienbildmodus und zentralem AF-Feld (+4 Hilfsfelder) die EOS 5D Mark 3 ausgelöst.

Die hier vorgestellte Contemporary-Version erzielt dabei von 71 Testaufnahmen 52 scharfe (73%), 17 halbscharfe (24%) und 2 unscharfe (3%). Zählt man 50% der halbscharfen hinzu, ergibt sich an verwertbaren Aufnahmen eine Quote von beachtlichen 85%. Die Sportsversion schneidet im Test etwas weniger gut ab. Hier werden von insgesamt 60 Testaufnahmen lediglich 30 scharf (50%), 11 halbscharf (18%) und 19 unscharf (32%). Was eine Quote an verwertbaren Aufnahmen von 59% entspricht. Hier würden weitere Untersuchungen sicherlich eine höhere statistische Sicherheit bieten, insoweit sollte man die ermittelten Quoten nur als Ersteindruck werten.

Individualisieren Sie den Bildstabilisator!

Für den Bildstabilisator gibt Sigma keinen Verwacklungsausgleich an. Bei unserem Test ergeben sich in der Endbrennweite rund 3,5 EV an Stabilisierungsvorteil. Nach der Faustformel sind Freihandaufnahmen bis zum Kehrwert der Brennweite möglich. Also bei 600mm sollte 1/600s (bzw. 1/640s) zu einer scharfen Aufnahme führen. Das konnten wir auch ohne Bildstabilisator sogar an einer Crop-Kamera realisieren, wesentlich längere Zeiten verwackeln uns dann aber zusehens.

Mit aktivem Bildstabilisator erreichen wir scharfe Aufnahmen in der Endbrennweite von bis zu 1/40 Sek. Das gelingt uns aber nicht mit dem Standard-IS sondern nur über die Individualisierung per USB-Dock. Hier ist nicht nur das Sucherbild oder eine ggf. aktivierte Monitorlupe deutlich beruhigter sondern der Modus "Moderater OS" - den wir auf C2 abgelegt haben - stabilisiert auch besser. Das haben wir in mehreren Versuchen verifizieren können. Weitere Hinweise dazu siehe den nächsten Abschnitt.

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Individualisierung per USB-Dock


Per optionalem Sigma USB-Dock läßt sich das 150 - 600mm-Objektiv in einigen interessanten Bereichen anpassen. Generell kann der Autofokus in 4 Brennweitenbereichen und jeweils für 4 Entfernungen feinjustiert werden, sollte es zu einem konstanten Fokusproblem kommen. Doch das tritt bei uns erfreulicherweise nicht auf.

In diesem Fall interessanter ist daher die Möglichkeit, die beiden Customprogramme zu belegen. Auch hier kann man den AF-Betrieb anpassen und z.B. schneller oder präziser fokussieren. Oder man nutzt hier alternative Bildstabilisator-Modi, die - wie oben gezeigt - deutliche Auswirkungen und in unserem Test eine sichtbar bessere Stabilisierung bringen als der Standard-Preset. Insoweit lohnt allein deswegen der Kauf des USB-Docks, da man hier fast eine Belichtungsstufe mehr an Verwacklungsfreiheit realisieren kann.

Als weitere Option wird noch eine Anpassung für den MO-Modus (manual override) ermöglicht. Hier kann man einen Zahlenwert hinterlegen, der den Umdrehungsumfang definiert, bei dem die Funktion überhaupt erst anspricht. Die MO-Funktion kann ja den manuellen Fokus über den Scharfstellring selbst dann aktivieren, wenn die Kamera im AF-Servomodus steht. Wie stark soll der Ring jetzt gedreht werden, damit der Servomodus für die manulle Fokusanpassung unterbrochen wird? Wir halten diese Funktion offengestanden für wenig praxisrelevant, denn wenn man im MO-Modus am Scharfstellring dreht, soll natürlich sofort eingegriffen werden, sonst würde man nicht drehen.

 

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Der Nahbereich


Die Abbildungsleistung kann uns auch im Nahbereich auf Mindestdistanz überzeugen. Die Mindestdistanz von 2,80m ist allerdings nicht unerheblich und fordert schon einigen Platz ein. Der Abbildungsmaßstab kann am Vollformat-Sensor mit rund 0,2 (1:4,9) noch Motive mit einer Breite von rund 18cm bzw. an der Canon APS-C-DSLR rund 11cm in der Breite formatfüllend einfangen. Letzteres ist also noch durchaus für größere Schmetterlinge oder Libellen interessant.

Mit Zwischenringen Makrofähigkeiten verbessern

Mit Zwischenringen lässt sich am Sigma 150-600 C die Mindestdistanz und damit der Abbildungsmaßstab deutlich herabsetzen. Beim Test mit einem 36mm-Zwischenring konnten wir bei 150mm eine Frontlinsen-Motiv-Entfernung von rund 30cm realisieren. Der Unterschied ist gravierend, denn ohne Zwischenring muss man auch in der Startbrennweite ansonsten einen Abstand von rund 250cm einhalten. Die Motivgröße beträgt mit Zwischenring am Vollformatsensor  rund 11cm in der Breite. Wechselt man in die Endbrennweite, beträgt die Motivgröße ebenfalls 11cm in der Breite (statt 18cm ohne Zwischenring), die Mindestdistanz liegt jetzt jedoch bei noch immer recht beachtlichen 180cm.

Durch Kombination mehrerer Zwischenringe lässt sich die Motivdistanz weiter herabsetzen. Ergänzend mit einem zusätzlichen 20mm-Zwischenring sinkt die Mindestdistanz Frontlinse-Motiv von rund 30 auf 22cm bei der Startbrennweite und Motive mit 8cm sind jetzt formatfüllend erfassbar. An APS-C-DSLR sind es dann 5cm in der Breite und ein Abbildungsmaßstab von knapp 1:2. In der Endbrennweite sind ebenfalls am Vollformatsensor 8cm erfassbar, die Entfernung sinkt auf rund 125cm. Der Zoomring kann jetzt auch die Schärfe verlagern, wobei gleichzeitig auch die Mindestdistanz verändert wird.

Bei Zwischenringen sollte man beachten, dass die Lichtstärke absinkt und der AF-Betrieb - soweit vom Ring grundsätzlich unterstützt -  damit nicht mehr gewährleistet bleibt. Ggf. empfiehlt es sich, in die Liveview zu wechseln, wo der AF idR auch dann nutzbar bleibt. In jedem Fall sollte man beste Lichtverhältnisse abpassen. Weiterhin haben Zwischenringe die Nebenwirkung, dass die Unendlichkeitsstellung nicht mehr erreichbar ist. Am 150-600'er ist mit den beiden Zwischenringen angesetzt ein Motiv bei 600mm nurnoch  bis rund 6m Entfernung scharf zu erfassen.

Auch mit Einsatz von elektrifizierten Zwischenringen bleibt bei unserem Test (mit Kenko-Zwischenringen, andere sollten ebenfalls funktionieren) der Bildstabilisator in allen Modi - auch per C1/2 aktviert - erhalten, so dass man auch Freihand-Makros stabilisieren kann.

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Fertigungsqualität und Handhabung


Der Tubus ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, dennoch macht das Sigma 150-600 C. auf uns einen hochwertigen Eindruck. Der Tubus läuft spielfrei und sauber. Eine ca. 110-Grad Drehung wechselt von der Start- in die Endbrennweite. Der Zoom-Einstellweg könnte allerdings eine Idee kürzer ausfallen, da es mit einem Dreh nicht immer leicht ist, ohne nachzufassen den vollen Zoombereich zu durchfahren.

Der Zoom-Lock-Schalter arretiert den Tubus fix in der Startbrennweite als Transportsicherung. In den markierten Brennweiten 180, 200, 250, 300, 400, 500 und 600mm kann er ebenfalls den Tubus fixieren. Möchte man die Fixierung hier lösen, reicht ein etwas nachhaltigerer Dreh am Tubus. Die Funktion ist eher dafür gedacht, eine konkrete Brennweite für mehrere Motive zu nutzen als ein Absacken in außerhorizontalen Positionen zu verhindern. Das ist nämlich nicht nötig, da der Tubus auch senkrecht gegen den Himmel oder nach unten gegen den Boden gehalten nicht nachsackt.

Durchfährt man den Tubus mit einer festen Fokuseinstellung, dann verliert sich der Fokus etwas, so dass man nicht von einer perfekten Parfokalität sprechen kann.

Die Offen-Blendenreihe in Abhängigkeit von der Brennweite sieht wie folgt aus:

  • ab 150mm - f5
  • ab 180mm - f5,6
  • ab 400mm - f6,3

Eine Schwachstelle sehen wir im relativ schmalen Scharfstellring. Er ist zwar noch gut mit der linken Hand erreichbar aber bei feinem und langsamen Dreh hakelig. Es fällt so teilweise schwer, manuell feine Fokusverlagerungen durchzuführen.

Die im Lieferumfang enthaltene Streulichblende arretiert sicher an der Frontlinse und rastet dort ein. Sie lässt sich für den Transport auch verkehrtherum aufstecken. Die ebenfalls mitgelieferte Stativschelle ist aus Metall gefertigt. Markierungen zeigen, wie man sie horizontal oder vertikal für Hochformataufnahmen hinzudrehen hat. Eine Rastung wird nicht geboten.

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Fazit


Am Sigma stimmt das alles entscheidende Kriterium mit einer praxistauglichen Auflösung vor allem auch in der Endbrennweite bereits bei der Offenblende. Man kann hier bei 100% mit etwas Nachschärfung hochdetaillierte Bildergebnisse realisieren. Verzeichnungen, Vignettierungen oder Farbsäume sind nicht besonders auffällig. Auch der AF-Betrieb konnte uns überzeugen, er ist flott und idR zielsicher.

auf Augenhöhe: Keine Frage, eine 600mm-Brennweite brauch ich einfach, wenn es um Naturmotive geht. Vor allem wenn ich eine Vollformat-Kamera ohne zusätzliche Brennweitenverlängung durch Crop einsetzen will. Die Contemporary-Version würde ich persönlich der Sports in jedem Fall vorziehen. Optisch tut sich wenig aber die C-Version ist deutlich schlanker und wirkt robust genug. Allerdings ist der Einstellring an der Sports-Version feinfühliger zu bedienen und der Tubus komplett aus Metall gefertigt.

 

Tut es aber nicht auch ein 100-400L mit 1,4x-Telekonverter? Ja, das kann ich alternativ mit ähnlichen Ergebnissen auch nutzen, auch wenn der AF-Betrieb dann nicht ganz so sicher ist und noch etwas Brennweite zu 600mm fehlen. Es kommt schon darauf an, wie oft ich das einsetze. Fotografen, die häufiger in diesem Brennweitenbereich unterwegs sind, würde ich aber eher zu einer Lösung ohne Telekonverter raten.

 

Im Vergleich zum Tamron 150 - 600mm gefallen mir am Sigma die Anpassungsmöglichkeiten via USB-Dock (z.B. Fimwareupdates) oder dass der Tubus auch in längeren Brennweitenbereichen vertikal gehalten nicht absackt. Tamron punktet hingegen mit dem besseren Scharfstellring und der haptisch besseren Stativschelle, liegt ansonsten aber auf Augenhöhe und ist derzeit günstiger zu haben!

Zudem ist das Sigma hervorragend ausgestattet. Die Frontlinse dreht nicht mit, der Tubus läuft sauber und ruhig. Vor allem hält er auch ohne Arretierung in außerhorizontalen Positionen ohne nachzusacken. Das Metall-Bajonett bietet einen Dichtungsring, Funktionen wie Bildstabilisator, Fokusbereichsbegrenzung, Distanzskala aber auch Sonderfunktionen wie Manual Override im Servobetrieb oder konfigurierbare Customfunktionen via USB-Dock lassen wenig Wünsche offen.

Auch der Lieferumfang mit Stativschelle, Streulichtblende und Transportköcher ist umfangreich.

Angesichts so vieler Vorzüge bleiben aber dennoch Kritikpunkte. Hierzu zählt ein ziemlich schmaler Scharfstellring. Dabei stört uns weniger, dass er sehr schmal ausgelegt ist sondern vielmehr die Tatsache, dass er sich kaum feinfühlig bedienen lässt. Und Sigma bietet ja gerade manuelle Sonderfunktionen, die so torpediert werden.

Nicht so toll finden wir die recht hohe Mindestdistanz von 2,80m und einen großen Filterdurchmesser von 95mm. Man kann sich auch fragen, warum der Anwender Customfunktonen nur mit einem zusätzlichen USB-Dock konfigurieren kann. Wenigstens hätte Sigma die besseren Bildstabilisierungsmodi hier schon vorkonfiguriert anbieten dürfen.

Ansonsten können wir uns aber mit dem Sigma sehr gut anfreunden, sein Gewicht von 2KG muss man natürlich tragen. Im Vergleich zur 3,2KG schweren Sportsversion (incl. Streulichtblende) ist es aber rund 1,2 KG leichter und so erheblich mobiler. Der Preis derzeit um 1.100 Euro scheint uns angemessen.

 

  • trotz Kunststoffbauweise hohe Fertigungsqualität
  • schneller und bei unserem Test zuverlässiger Autofokus
  • in allen Brennweiten durchgehend hohe Abbildungsleistung bereits bei Offenblende
  • Tubus sackt nicht nach
  • Metallbajonett mit Dichtungsring
  • Sonderfunktionen via optionalem USB-Dock, besonders für einen optimierten Bildstabilisator zu empfehlen
  • umfassender Lieferumfang mit Streulichtblende, Stativschelle aus Metall, Transportköcher
  • Scharfstellring schmal, vor allem eine feinfühlige Bedienung schwierig
  • hohe Mindestdistanz von 2,80m, auch in der Startbrennweite (Abhilfe schaffen Zwischenringe)
  • 95mm Filterdurchmesser verlangt nach teuren Filtern
  • USB-Dock für C-Funktionen erforderlich

 


Das Sigma 150 - 600mm Contemporary bei Amazon


Kaufen ja oder nein?


Sigma Contemporary oder das Tamron 150-600mm kaufen?

Vom Gewicht, Volumen aber auch bei der Abbildungsleistung und Funktionalität liegt das Sigma 150-600 Contemporary auf einem Niveau zum Tamron 150-600mm 5 - 6,3 Di VC USD. Das Tamron bietet jedoch einen breiteren und feinfühliger bedienbaren Scharfstellring. Die Stativschelle ist zudem massiver und mit einer längeren Anschlussplatte versehen. Griff-Flächen machen es handlicher als am Sigma.

Das Sigma punktet hingegen mit Sonderfunktionen wie Manual Override, der Möglichkeit via optionalem USB-Dock Fokusanpassungen bzw. auch Firmwareupdates einzuspielen. Letzteres kann am Tamron aufwändiger sein, wenn eine neue Kamerageneration ev. nicht mehr voll kompatibel sein sollte. Dann muß man das Tamron zum Hersteller zwecks Anpassung einschicken. Das Sigma hat auch den Vorteil, dass der Tubus in längeren Brennweitenbereichen nicht selbständig absackt und bietet zudem Zoom-Lock auch in höheren, markierten Brennweitenpositionen. Ein Extra wie den im Lieferumfang enthaltenen Köcher findet man bei Tamron nicht.

Das Tamron punktet hingegen mit einem günstigeren Anschaffungspreis. Letztlich dürfte die Wahl nicht ganz leicht fallen. Alles in allem sehen wir beide Objektive auf Augenhöhe.


Kaufen, wenn man ein Sigma 50-500mm besitzt?

Das Sigma 50-500mm nähert sich dem 150-600mm schon von der Endbrennweite an. Wenn Sie bisher mit dem 50-500mm zufriedenstellende Ergebnisse erzielt haben, würden wir einen Umstieg nicht empfehlen. Der Leistungszuwachs ist vorhanden aber u. E. nicht groß genug, wenn Sie  auf den letzten Kick an 100mm Mehr-Brennweite verzichten können.
 

Kaufen, wenn man schon ein Canon 100-400mm L besitzt?

Das Canon 100-400mm L Mark I  oder Canon 100-400mm L Mark II kommt mit max 400mm nicht an die 600mm des Sigmas heran. Der Unterschied ist bei vielen Motiven deutlich erkennbar. Wenn Sie das Canon  mit einem 1,4x-Telekonverter hochrüsten, dann sind die Bildergebnisse zwar ähnlich aber es fehlt an Lichtstärke. D.h. der AF ist meist langsamer, wenn er überhaupt von der Kamera unterstützt wird. Bei Motiven, die einem ausreichend Zeit lassen und wo man manuell fokussieren kann, dürfte die TK-Lösung jedoch reichen. Insoweit können wir hier nicht eindeutig mit ja oder nein antworten.
 

Kaufen, wenn man ein Canon 400mm/5,6L USM-Objektiv besitzt?

Wir schätzen die Abbildungsleistung eines Canon 400mm/5,6L USM mit 1,4x-Telekonverter ähnlich der des Sigmas 150-600mm bei 600mm ein. Die effektive Lichtstärke ist allerdings mit f8 geringer als am Sigma und es fehlen 40mm an Brennweite. außerdem fehlt am Canon ein Bildstabilisator, den man nicht nur frei aus der Hand nutzen kann sondern auch, wenn man keine absolut stabile Stativmontierung nutzt (z.B. am Einbeinstativ, in der Monitorlupe bei 10x-Vergrösserung, wo es schon reicht, dass das Bild beim Anfassen der Kamera wackelt). Insoweit werden ambitionierte Fotografen mit einem Sigma 150-600 durchaus Vorteile realisieren können.

Übrigens ist das Sigma auch im Nahbereich praktisch identisch von der sichtbaren Brennweite zu Festbrennweiten ausgelegt, so dass man diesbezüglich keine Sorge zu haben braucht (zahlreiche Zoom-Objektive bilden ansonsten im Nahbereich nicht die Abbildungsgröße ab, die man mit Festbrennweiten realisieren kann. Ein 70-300mm-Objektiv verhält sich hier z.B. bei 300mm wie eine Festbrennweite bei 270mm).

Kaufen, wenn man ein Canon 70-300mm-Objektiv besitzt?

Wie im Test erwähnt, reichen 300mm-Objektive für zahlreiche Motive nicht aus, um sie großformatig einzufangen. Insoweit werden Sie einen deutlichen Fortschritt erzielen, wenn Sie sich für eine 150-600mm-Brennweite entscheiden. Denken Sie aber daran, dass damit idR ein deutlich höhere Volumen und Gewicht auf Sie zukommt. Das fordert ggf. nicht nur großvolumigere Fototaschen sondern auch stabilere Stative und Köpfe ein. Man wird auch unterwegs entscheiden müssen, ob man sich mit dem höheren Gewicht und Volumen arrangieren kann.

Eine Alternative wäre ggf. ein 2x-Telekonverter, den Sie mit Ihrem 70-300mm kombinieren. Jetzt erreichen Sie auch 600mm. Allerdings hat das Nebenwirkungen. Die Abbildungsleistung wird idR etwas weniger hoch sein, außerdem fällt der AF-Betrieb aus. Ggf. können Sie jedoch in die Liveview wechseln und dennoch einen dann etwas langsameren AF-Betrieb nutzen. Allerdings ist so ein Sucherbetrieb nicht möglich und Sie benötigen wirklich gute Lichtverhältnisse, da die effektive Blende jetzt bei f11 liegt.
 

Kaufen, wenn man ein Canon 300mm/4,0L IS USM-Objektiv besitzt?

Das Canon 300mm/4,0L IS USM kann man mit einem 2x-Telekonverter ggf. auch auf 600mm bringen und liegt dann bei einer effektiven Blende von f8. Keine schlechte Alternative aber mit der Nebenwirkung, dass der AF dann weniger Licht als am 150-600mm f6,3-Objektiv erhält. Hier muss man ggf. in die Kameraliveview wechseln (der sucherbasierte AF-Betrieb wird dann nur noch von Modellen wie der EOS 7D II, EOS 5D III und 1DX bzw. 5DS/5DSR unterstützt).

Die Abbildungsleistung wird zudem etwas unterhalb eines Sigma liegen. Es fehlt auch die Flexibilität eines Zooms, das als Motivfinder nicht unterschätzt werden sollte, da man das Motiv in der Startbrennweite viel einfacher im Umfeld findet.
 

Kaufen, wenn man ein Canon 300mm/2,8L IS USM-Objektiv besitzt?

Oben beim Astrostest am Mond konnte das Canon 300mm/2,8 + 2x Telekonverter durchaus mit dem Sigma 150-600mm vom Auflösungsverhalten mithalten. Wenn Sie auf die Motiv-Findermöglichkeit am Zoom verzichten können, würden wir ein 300mm/2,8 + 2x-Telekonverter idR als ebenbürtig ansehen und den Kauf nicht empfehlen. Das Sigma ist allerdings deutlich leichter und schlanker beim Transport!
 

Kaufen, wenn man ein Canon EF-S 55 - 200mm besitzt?

Siehe dazu oben die Infos zum "Kaufen, wenn man ein 70-300mm-Objektiv besitzt". Hier ist der Vorteil sogar noch größer, weil die Brennweite bei 600mm mehr als verdoppelt wird!
 

Welches Stativ für das Sigma 150-600mm Contemporary kaufen?


Man sollte sich darüber bewusst sein, dass insbesondere in der 600mm-Endbrennweite Verwackler viel eher auftreten, als man es von kleineren Brennweiten gewohnt ist. Es reicht schon ein leichter Windhauch oder ein Berühren der Kamera, um sich deutliche Unschärfen einzufangen. Grund ist auch das relativ hohe Gewicht, das - einmal ins Schwingen gekommen - relativ lange ausschwingt. Teils mehrere Sekunden!

Generell ist daher ein möglichst stabiles Stativ empfehlenswert. Wir zeigen das Sigma 150-600mm im nachfolgenden Video und demonstrieren die Verwacklungsgefahr an unterschiedlichen Stativen:

 getestete Stative:

Beispiel-Funkfernauslöser Hähnel Captur

 


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Dieser Report wurde am Freitag, 23. Januar 2015 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 12. November 2015 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: McFrank 15.03.2016 - 21:43:09
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo zusammen,

die Verwendung des SIGMA 150-600 C mit dem Canon Extender Mk III funktioniert mit dem aktuellsten Firmware-Update des Objektivs nicht mehr. Nachdem ich dies beim Sigma Service moniert hatte, wurde zur Lösung die ursprüngliche Firmware wieder aufgespielt. Nebeneffekt der alte Firmware ist, das in den Metadaten des Objektivs nur 150-600 steht. Vielleicht möchte Sigma ihren eigen Extender verkaufen oder es gibt doch irgendwelche Inkompatibilitäten.

Viele Grüße
Frank

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Jürgen 13.03.2016 - 10:31:04
Hallo Stefan,

vielen Dank für die Antwort, aber der USB-Dock von Sigma (zwischenzeitlich auch noch hinzu erworben) behebt das Problem auch nicht.

Und mit Verlaub gesagt: Ein Schelm der jetzt behaupten würde Canon hat hinsichtlich Extender-Verwendung an Objektiven anderer Hersteller irgendwelche "Blokaden" verbaut um das eigene Geschäft am laufen zu halten!

Mir erklärt sich "die Geschichte" inzwischen insofern, daß Canon in den Bedienungsanleitungen der MK III-Extender ja explizit angibt, mit welchen Objektiven diese kompatibel sind.
Und das sind laut Canon nunmal nur die hauseigenen, zumal hierzu auch noch nur ganz bestimmte Gläser!

Meine Empfehlung an Euch wäre daher, die von uns Benutzern aufgeworfene Fragestellung und Deine nun erfolgte Antwort betreffs Canon-Extender MK III-Verwendung Eurem Test hinzuzufügen da nicht jeder Test-Leser auch die erfolgten Kommentare berücksichtigt.

Freundliche Grüße aus dem "Oberen Gäu" in Baden-Württemberg.

Jürgen W. M.

3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Jürgen M. 13.03.2016 - 10:23:13
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Guten Morgen Jürgen und Stefan,

seit dem 11.03.2016 hat Sigma für das 150-600 Sport eine neue Firmware Version 1.04 bereit gestellt, leider kann ich nicht prüfen, ob der bemängelte Fehler behoben ist, da ich keine 7D MKII besitze. An der 5D MKIII läuft das S mit dem 1.4er Kenko nach wie vor fehlerfrei.

Das Update 1.04 für das S wird wie folgt beschrieben: It has improved the AF algorithm to further enhance AF speed.

Das Update 1.03 für das S hat folgende Beschreibung: It has improved the AF accuracy when attached to the TELE CONVERTER TC-1401.
Note: Before upgrading the firmware of 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM S014, please first update your SIGMA Optimization Pro to Ver1.2.0.
Note: Please refer to the camera's instruction manual for information on AF operation when used with tele converters.
Note: This firmware update standardizes the data processing to improve AF accuracy and resets the focus adjustment values.

Für das C ist auch ein neues Firmware zu haben. Das Update 1.02 für das C wird wie folgt beschrieben:
It has improved the AF algorithm to further enhance AF speed. Note: Before upgrading the firmware of 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM C015,
please first update your SIGMA Optimization Pro to Ver1.2.0.

Ich hoffe, dass das Update den Fehler behebt.

Viele Grüße aus Hannover

Jürgen Mayer

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Autor: Stefan_tf 13.03.2016 - 06:05:21
@Jürgen: Canon hat an der EOS 7D II bzw. EOS 5Ds/R die Firmware geändert. Das bereitet Telekonverterkombinationen und Dritthersteller-Anbietern offenbar Probleme. Tamron hat damit auch zu kämpfen. Derzeit ist nicht ganz klar, wann sich das Problem löst bzw. es sind Firmwarupdates erforderlich, die Sigma bereitstellen könnte (via USB-Dock). Uns steht das Sigma 150-600mm derzeit aber nicht zur Verfügung, um zu prüfen, ob dies bereits der Fall ist.

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Autor: Jürgen 12.03.2016 - 21:39:59
Hallo,

wie wäre es, wenn die Fragestellung zur TC-Verwendung mal beantwortet werden würde?

(schon zwei User-Feststellungen zum gleichen Problem)

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Autor: puffin-photo 21.02.2016 - 19:40:10
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Prima Report!
Leider mußte ich auch feststellen, dass die Kombi 7D II mit Canon TC 1,4 III oder Kenko 1,4 DG NICHT funktioniert.
Fehlermeldungen!!
Hat jemand eine Lösung?
Chris

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Autor: Dietmar 13.02.2016 - 22:36:06
Gibt es Erfahrungen mit dem Objektiv an einer 5DSR?

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Autor: Stefan_tf 06.01.2016 - 20:26:09
@Andreas: es gibt mittlerweile einen elektronischen Adapter für Canon EF > m4/3, der auch mit dem Sigma zusammenarbeiten dürfte (haben wir aber noch nicht mit dem Sigma getestet). Dabei wird normalerweise der optische Bildstabilisator, die Blendensteuerung unterstützt und die Exif-Daten übertragen. Der AF-Betrieb ist aber nicht gewährleistet. Den Adapter findet man hier: http://www.traumflieger.de/shop/Adapter-Ringe/Automatischer-Adapter-Canon-EF-Micro-4-3-IS-Exif-Blende::1773.html

VG Stefan

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Autor: Andreas 06.01.2016 - 20:09:47
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Toller Report, wie immer bei Traumflieger, konnte mir schon viele Anregungen holen. Danke!
Für dieses Objektiv würde mich die Verwendung an einer Panasonic G6 und GX8 interesieren.
Geht das ? Welche Adapter sind dafür möglich ? Was ist zu beachten ?

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Autor: Jürgen 10.12.2015 - 04:27:32
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Anfügung zum meinem Kommentar vom 9.12.2015

Hallo Stefan und Traumflieger-Team,

leider ist gestern bei der Textübermittlung meines Kommentares der abschließende Teil verloren gegangen weshalb ich erneut poste.

Stand der Dinge wie schon angeführt:

Keine Funktion Kombi 7D MK II + Extender 1,4 MK III + Sigma-C 150-600mm.

Nun habe ich gestern erstens auch mal den Extender 2x MK III dazwischen gesetzt sowie zweitens das Ganze auch noch mit dem Vollformat (5D Mk II) durchgecheckt, das Ergebnis letztlich war immer das Gleiche: >>> Err01, keine Verbindung möglich, Bitte Kontakte reinigen

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Autor: Jürgen 09.12.2015 - 18:48:04
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan,

erstmal vornweg auch mein Dank für den Test-Report zum Sigma 150-600 der mich bestärkt hat das Teil zu erwerben, da ich in Sachen Tierfotografie und hier im Besonderen bei der "Jagd" auf Kleinvögel wie auch auf das äußerst scheue Rot- und Rehwild immer wieder mit meiner bisher benutzten Kombi EOS 7D MK II + EF 400mm L F/5,6 wegen der Fluchtdistanz und somit immer etwas zu kurzer Endbrennweite gehadert habe.

1,4rer TK- bzw. Extender-Einsatz plus AF funzen in dieser Kombination zwar auch aber der sonst so rasend schnelle AF des 400ers schläft dann schier ein was mir beim Anvisieren fliegender Vögel die Scharfstellung nur selten hat gelingen lassen sodaß ich bis dato auf den Extender 1,4 MK III weitestgehend verzichtet habe.

Nun bin ich seit ca. drei Wochen Besitzer des Sigma-C 150-600mm und mit den ersten Test-Ergebnissen unter allen möglichen Lichtbedingungen sehr zufrieden was die Abbildungsleistung des Sigma am langen Ende so überhaupt anbetrifft (Verschlußzeit-Mimimum 1/60sec.), Aufnahmen vom Stativ mit Manfrotto-Videoneiger MVH502AH.

Nun wollte ich aber auch mal ein paar Test-Aufnahmen machen mit "noch mehr" Brennweite und meinen Extender 1,4 MK III dazwischen schrauben (Ihr habt im Report Etwas dazu stehen) indes ich feststellen mußte, es kommt keine Daten-Verbindung zustande und die Kamera zeigt mir auf dem Display: >>>Err 01, Bitte Kontakte reinigen! 00

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Autor: Christoph 04.08.2015 - 21:13:17
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Habe mir auf Grund dieses Testes auch das Sigma gekauft. Ein erster schneller Test macht einen tollen Eindruck ... Einzig Freihand-Fotos sind mit der Kombination Sigma-7D eher schwierig - es ist schon sehr gewichtig zusammen.

@Reinhard Das Objektiv fokussiert - ausreichend Licht vorausgesetzt - auch mit der 7D am langen Ende, und das sogar immer noch recht fix ...

Gruß, Christoph

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Autor: Reinhard 26.07.2015 - 17:10:32
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank. Der Beitrag hat mir sehr geholfen. Ich habe mir das 150-600 Contemporary gekauft, um Z.B. Vögel am Himmer zu fotografieren. Als ich meine EOS 650 dafür verwendet habe, stellte ich fest, dass ich bei Z.B. 550mm keine scharfen Bilder mehr erzielte. Sie haben in Ihrem Beitrag klar gemacht, dass die EOS 7 D Mark II bis F8 scharf stellt. Die EOS 650 offensichtlich nur bis F 5,6. im Großen Telebereich sind aber 6,3 erforderlich. Ich weiß keine andere Lösung, als die EOS 7D Mark II zu kaufen. Oder gibt es eine Alternative? Die EOS 7 D? Die ist natürlich sehr viel günstiger. können Sie mir helfen?

5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Norbert Erler 13.07.2015 - 11:16:20
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich habe mir das 150-600 mm C gekauft und zusätzlich noch den TC2001
Zunächst war ich etwas skeptisch, weil ich mit Sigma hinsichtlich der exakten Fokussierung meine Probleme hatte (Art 50)
Bei diesem Superzoom (so nenne ich das jetzt einmal), bin ich positiv überrascht.
Die Schärfe ist sehr gut und der Fokus sitzt (zumindest bei mir)
Was den Stabilisator angeht, muss ich sagen, dass der Tip vom Traumflieger Team überzeugt.
Der "Standard Stabi" ist für mich kaum merkbar.
Mit einem Einbein (ich habe hier eins von Gitzo der 5er Serie mit modifiziertem Fuß von Monostat)
schaffe ich es spielend Aufnahmen (600 mm) mit 1/30 sek. scharf abzubilden (Stabi an)
selbst bei 1/15 liegt diew Ausbeute noch bei ca 50 %. DAMIT bin ich zufrieden und muss ein großes Lob
an Sigma aussprechen. In Verbindung mit dem 2 fach Konverter (hier muss man allerdings manuell fokussieren
und dann wackelt das Ganze schon wie ein Lämmerschwanz) sind sie Bilder WIRKLICH SCHARF.
Man darf halt nur bei den langen Tüten keinen "Knackkontrast" erwarten - selbst bei Objektiven jenseits der Kleinwagenpreise nicht!

2 von 13 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_TF 02.07.2015 - 18:02:13
@Rolf: wir haben oben alles wesentliche zu den Unterschieden zwischen der Contemp. und Sports-Version auch von der Abbildungsleistung beschrieben. Bitte da nochmal nachschauen. Sigma hat uns übrigens bestätigt, dass auch sie abbildungstechn. keine großen Unterschiede feststellen konnten.

VG Stefan

3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Rolf Schlier 02.07.2015 - 17:46:32
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan,

super-Report wie immer !ich habe eine Frage : habe ich das richtig verstanden, das das Contemporary eine bessere Auflösung als die Sports-Edition hat ? Ich kann mir den Preisunterschied zwischen den beiden nicht nur mit der Abdichtung gegen Wasser, Staub etc. erklären... Eigentlich müsste auch die Abbildungsleistung des Sport-Objektivs wesentlich besser sein! Stehe vor der Entscheidung welches kaufe ich und da ich viel Outdoor mache, würde ich das Sports vorziehen...
Kannst Du mich hier mal aufschlauen ?

Vielen Dank.

Gruss aus Leverkusen
Rolf

[admin-edit: link entfernt]

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Autor: Kurt 01.07.2015 - 10:46:38
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Danke für diesen sehr aussagekräftigen Test. Auch ich überlege den Kauf des 100-400 II mit 2x oder des Sigmas.
Der Test deckt genau meine Anforderungen ab und vergleicht so, wie ich auch vergleichen würde. Er geht auf praxixorientierte Naheinstellgrenze ein, wo andere nur Laborwerte darstellen.
Besser als viele Zeitschriften !!! Also nochmals großes Lob dafür und bitte weitermachen !

Nachsatz: Leider habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Ich habe das 100-400 MkI und den 2x III bereits und weiß nicht, ob ich zum MkII oder zum Sigma greifen soll. Geht der Canon-Konverter auch am Sigma ?

1 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Jürgen Mayer 30.06.2015 - 08:22:29
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Einen schönen guten Morgen an alle,

ein toller Beitrag, so wie man es vom Traumflieger Team gewohnt ist. Hut ab!

Ich bin im Besitz der Sport Version und ich muss sagen wau, ich persönlich bin restlos begeistert.
Nachdem ich im letzten Jahr von dem 150-600er Tamron sehr enttäuscht war. Hier gingen am langen Ende
gerne mal Details verloren und selbst Abblenden half nicht.

Natürlich gibt es für die Sport Version auch zwei kleine Aber.
Diese sollen das Objektiv keineswegs abwerten, von der Leistung her ist es für ein Zoom in der Preisklasse absolut perfekt!
Was mich auch mal interessieren würde, wie sich die C oder S Variante gegen das unwesentlich teurere 200-400 + Extender Canon schlägt.
Ja es ist sicher kein Vergleich auf Augenhöhe, aber vom Zoom her wäre es fast identisch und kann man für knapp 8.000 ¤ mehr wirklich
den Himmel auf dem Chip erwarten?

So nun zu meinen beiden Aber:
Punkt 1: es ist schwer! Wer es gewohnt ist durch Natur, Zoo oder sonstiges zu schlendern, um hier und da mal schnell einen Schnappschuss einzufangen, der wird sicher eines besseren belehrt. Das Gewicht bei der Sport Version reißt man nicht mal eben so schnell hoch, um einen Schuss zu machen. Wenn man nicht auflegen kann, ist ein Einbein schon Pflicht!

Punkt 2: Leider benötigt man einen 105mm UV Filter. Hier gibt es wenige Anbieter und der Preis liegt z.B. bei B+W bei über 150,- ¤, ob die bei Ebay erhältliche billige Variante für 29,- ¤ auch eine gute Leistung erzieht ist fraglich.

Absolut positiv ist für mich auch, dass der 1,4 Kenko Telekonverter bei gutem Kontrast an der 5D MK III Auto-Fokus fähig ist und dabei auch noch sehr gute Bilder bietet.
Des weiteren bin ich jetzt gespannt, was der weitere Test ergibt. Ist die C Variante wirklich besser als das S. Und wie verhält es sich gegenüber dem Tamron.

Viele Grüße Jürgen

12 von 12 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 29.06.2015 - 20:46:43
@Franz: der AF wird an allen Canon DSLR unterstützt. Maßgebend ist die Startblende (hier f5), so dass ein grundsätzlicher AF-Betrieb gegeben ist.

VG Stefan

5 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: franz 29.06.2015 - 19:53:21
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!
Wie kann man den Autofokus bewerten, wenn bei allen Varianten bei 600mm Brennweite die Lichtstärke 6,3 ist und bei den meisten Canon Kameras der AF nur bis 5,6 funktioniert.
Vielleicht wäre das noch erwähnenswert.
Grüße Franz

2 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 23.06.2015 - 01:13:25
@Gerhard: Tamron lässt sich leider etwas Zeit mit der Leihstellung, daher braucht es noch etwas, bis ein Test zum 150 - 600'er Tamron kommt.

VG Stefan

6 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Gerhard 21.06.2015 - 16:57:39
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank für diesen sehr aussagekräftigen Test. Ich stehe unmittelbar vor dem Kauf dieser Brennweite. Im Test wurde geraten auf den Tamrontest zu warten. Daher meine Frage, wann dieser Test erscheint, da ich dieses Testergebnis möglichst in meine Kaufentscheidung mit einbeziehen möchte. Vielen Dank! Gruß Gerhard

22 von 24 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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