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Canon EF 35mm / 2 IS USM im Test

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16 von 18 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

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Ausstattung - Demo-Video - Bildqualität - Direktvergleich zum Tamron SP 35mm/1,8 Di VC - Fazit - Technische Daten - Rangliste - Links - Leserkommentare


stabilisiert, leicht & randscharf

Canon EF 35mm / 2 IS USM im Test

Wir testen im RAW-Format - erfahren Sie, warum wir dieses Gütesiegel verwenden!


Canon hat seit Ende 2012 ein lichtstarkes, relativ leichtes 35mm-Weitwinkel mit Bildstabilisator und Vollformat-Kompatibilität im Programm. Ein Traumflieger-Test ist längst überfällig und wird hier gerne nachgeholt! Incl. ausführlichem Video und Check am 50 Megapixel-Sensor!

Canon ersetzt mit dem seit Ende 2012 erhältlichen 35mm/2 IS USM den seit 1990 verfügbaren Vorgänger. Neben einem schnellen Ultraschallmotor bietet die neue Version auch einen optischen Bildstabilisator mit einem lt. Herstelleraussage vierstufigen Verwacklungsausgleich.

Das 35mm/2 IS USM bietet zudem eine relativ geringe Nahdistanz mit einem Frontlinsen-Motivabstand von rund 13cm sowie einen Abbildungsmaßstab von 0,24x. Damit lassen sich am Vollformatsensor in der Breite rund 15cm formatfüllend ablichten. Vollzeiteingriff in die Fokussierung sowie 8 Blendenlamellen und eine Distanzskala sind weitere Ausstattungsmerkmale. Mit einem Gewicht von lediglich 335gr ist das Canon gemessen an der relativ hohen Lichtstärke nicht allzu schwer. Der Marktpreis liegt derzeit um 480 Euro.

Konkurrenz hat das Canon vor allem durch ein Tamron SP 35mm/1,8 Di VC, das ebenfalls über einen bei Festbrennweiten eher seltenen Bildstabilisator verfügt. Daneben bietet auch Sigma ein allerdings schwereres 24-35mm/2 Art-Objektiv und die noch lichtstärkere Klasse mit f1,4 (z.B. Canon 35mm/1,4L II) zählt ebenfalls zu den verfügbaren Alternativen.

 

 

 

Demo-Video (ca. 27min)


 

 

Traumflieger-Tipp:  großer Stativ-Test!



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Haptik und Ausstattung


Angenehm fällt uns am 35mm/2 IS USM nicht nur das relativ geringe Eigengewicht von 335gr auf sondern auch der seidig laufende, mechanische Scharfstellring, der spielfrei und mit einem spürbaren aber angemessenem Widerstand überzeugend läuft. Daran kann sich so manches L-Objektiv ein Beispiel nehmen, bei denen teils noch ein minimales Spiel zu spüren ist, wenn man den Scharfstellring ein wenig hin und her bewegt.

Der Außentubus ist in robustem Kunststoff verschalt. Damit dürfte es den ein oder anderen Stoß locker wegstecken. Canon hätte dem Objektiv durchaus auch einen roten Ring und L-Status spendieren können. Doch das hätte den Preis sicherlich noch etwas in die Höhe getrieben. So gibt es statt der in der L-Klasse üblichen 9 nur 8 Blendenlamellen, was zu 8 statt 18 Sonnenstrahlen bei abgeblendeten Gegenlichtaufnahmen bzw. bei Kunstlichtquellen führt. Das Bokeh wirkt dennoch nicht harsch.

Gespart hat Canon gegenüber der L-Klasse auch beim Lieferumfang, wo keine Streulichtblende enthalten ist. Das Bajonett ist in Metall ausgeführt aber nicht weiter abgedichtet. Filter lassen sich mit 67mm Durchmesser ansetzen. Auch eine Raynox-Snaplinse kann noch einschnappen und zeigt sich vignettierungsfrei.

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Bildqualität


Die Bildqualität kann fast uneingeschränkt überzeugen. Sogar am 50 Megapixelsensor löst das Canon 35mm/2 schon bei Offenblende mit einer beachtlichen Randschärfe auf, die wir etwa von den Standardzoom wie einem Canon 24-70mm/4L IS USM oder gar einem Canon 24-70mm/2,8L II USM so nicht kennen.

Schaut man kritischer hin, fallen in den äußersten Ecken vor allem bei Offenblende - etwa im Blattwerk bzw. Geäst - teils etwas streifige Linien bzw. an Kontrastkanten auch halbtransparente Säume auf, die ähnlich einer Farbsaumkorrektur mit entsättigten aber stehengebliebenen Rändern wirkt. Offenbar handelt es sich um ein rein optisches Phänomen: sphärische Aberrationen.

Abgeblendet verschwinden die dezenten Irritationen praktisch vollständig und bei f5,6 kann man tadellose Ergebnisse bis in den äußersten Rand auch an einer 5Ds/5DsR realisieren. Auch die Verzeichnung ist praktisch nicht wahrnehmbar. Allerdings sind bei Offenblende Vignettierung mit 2,2 Blendenstufen erkennbar, die erst ab f5,6 nahezu vollständig verschwinden.

Im Gegenlicht zeigt sich das 35mm/2 kontraststark und weitgehend unanfällig hinsichtlich Linsenflecken. Vereinzelte, eng umrissenes Lensflares werden bei direkter Sonneneinstrahlung dennoch nicht ganz vermieden. Ein Tamron glättet die Flares weiter, kann dafür aber flächigere, kontrastärmere Zonen aufweisen, die uns am Canon so nicht aufgefallen sind.

höher aufgelöstes Gegenlichtbeispiel hier bei Flickr (EOS 5Ds - Canon 35mm/2 IS USM - f5,6 - ISO 100 - 1/1.250s)

Im Nahbereich lässt sich das Canon bis auf rund 13cm Frontlinse-Motiv heranbringen und zeigt hier detaillierte Ansichten schon bei Offenblende. Das Tamron 35mm/1,8 kann hier allerdings noch eine Idee näher in den Nahbereich vordringen. Wer extremere Nahbereichsfähigkeiten wünscht, kann am Canon auch eine Nahlinse nachrüsten oder gar einen Retroadapter einsetzen.

Labor-Ergebnisse

Die Laborauswertung bringt an einer 5D II / III im Schnitt 2.009 Linien, wobei das Canon 35mm/2 bei f8 zur Höchstform aufläuft. Der äußerste Rand fällt hingegen bei Offenblende mit 1.258 Linien noch etwas ab. Ein Tamron 35mm/1,8 zeigt sich hingegen bei f2 etwas randschärfer, schneidet im Schnitt mit 2.060 Linien (f2 - f16) aber sehr ähnlich ab.

An einer EOS 5Ds zeigt das Canon 35mm/2 hingegen, dass es messtechnisch dem Tamron eine Idee überlegen ist und bringt im Schnitt 3.376 Linen, während das Tamron 35mm/1,8 mit 2.927 Linien (f2 - f16) vor allem etwas weniger zentrale Schärfe liefert.

Autofokus und Bildstabilisator

Der Autofokus arbeitet am Canon 35mm/2 sehr schnell und benötigt bei Tageslicht von 1m auf unendlich an unserer 5Ds lediglich 0,24s. Da kommt das Tamron 35mm/1,8 mit 0,89s nicht ganz mit.

So ganz zielsicher ist der sucherbasierte AF-Betrieb (OneShot) an der EOS 5Ds in Kombination mit dem Canon 35mm/2 allerdings nicht immer. Die letzte Schärfe fehlt ihnen, während wir mit dem kontrastbasierten AF in der Liveview regelmäßig noch detailliertere Ergebnisse erzielen. Hier empfiehlt sich ggf. auch eine Autofokusfeinabstimmung, wenn man mit den minimalen, nicht allzu drastischen Unschärfen nicht leben möchte.

Der Bildstabilisator wird beim Canon mit einem Ausgleich von 4 Blendenstufen angegeben. Bei unserem Test konnten wir an einer 5Ds noch relativ sicher Zeiten um 1/15s frei aus der Hand an ruhenden Motiven bei 100%-Ansicht scharf einfangen. Das deutet auf eine Effektivität von 3 - 3,5 Blendenstufen hin. Ansonsten ist der Stabilisator leise und nur, wenn wir unser Ohr direkt ans Objektiv halten, ist der Betrieb wahrnehmbar. Ein Shift-Ausgleich ist nicht realisiert, so dass der Stabilisator bei Videoaufzeichnungen und Kamerafahrten keine Alternative zu einem Schwebestativ ist. Bei ruhenden Aufnahmen kann man allerdings eher auf den Stativeinsatz auch im Videobetrieb verzichten.

 

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Direktvergleich zum Tamron SP 35mm / 1,8 Di VC


Im Direktvergleich an der 50 Megapixel auflösenden EOS 5Ds (bitte einzoomen für 100%-Ansicht) fallen die Ergebnisse vom Canon 35mm/2 IS USM zum Tamron SP 35mm/1,8 Di VC ähnlich aus. Beide bieten schon bei Offenblende eine überraschend hohe Ranschärfe (RAW-Format).

 

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Fazit


Mit Bildstabilisator, einem schnellen Ultraschall-Motor aber auch überzeugenden haptischen Werten incl. robust wirkendem Tubus und spielfrei laufendem Scharfstellring ist das Canon 35mm/2 IS USM gut ausgestattet. Gegenüber der L-Klasse fehlt noch eine Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser und der Lieferumfang ist ebenfalls etwas reduziert, da keine Streulichtblende enthalten ist.

Erfreulich ist die durchgehend überzeugende Abbildungsleistung mit guter Randschärfe schon bei Offenblende sogar am extrem auflösenden 50 Megapixel-Sensor einer EOS 5Ds. Schaut man sehr kritisch hin, fallen hier zwar in den Ecken noch sphärische Aberrationen mit teils halbtransparenten Konturen auf aber abgeblendet sind sie dann kein Thema mehr. Farbsäume sind gering ausgeprägt. Auch spielen Verzeichnungen praktisch keine Rolle. Allein die schon erkennbare Offenblend-Vignettierung fällt mit 2,2EV etwas auf.

Must-Have-Objektiv: Die Randschärfe ist am 35mm / 2 IS USM spürbar besser als an Canon-Standardzooms selbst der L-Klasse. Und lichtstärker ist es auch noch. Dazu kommt der schnelle AF-Betrieb. Vor allem überzeugt mich aber auch der schlanke Auftritt und die guten Nahbereichsfähigkeiten. Das Canon 35mm / 2 IS USM wiegt nur 335gr und wirkt robust. Besser geht es kaum. Kauftipp!

Insgesamt überzeugt uns das Canon 35mm/2 IS USM, auch wenn man noch einen Kick mehr an Randauflösung bei kleinen Blendenzahlen in der teuren und schweren 35mm/1,4-Klasse erzielen kann. Wer einen optimalen Kompromiss aus noch sehr guter Lichtstärke und bezahlbarem Anschaffungspreis sucht aber dabei nicht zu viel schleppen möchte, dürfte mit dem Canon 35mm/2 den richtigen Partner gefunden haben. Dies gilt auch für den Einsatz am APS-C-Sensor, wo die Linse als lichtstarke Portraitbrennweite interessant wird (Bildwinkel von 56mm KB)!

Auch dank der guten Nahbereichsfähigkeiten, der erwähnt robusten Fertigungsqualität und des geringen Gewichts wegen zählt das Canon 35mm / f2 IS USM für uns zu den absoluten Must-Have-Objektiven im Canon-Portfolio!

Selbst wenn das Canon noch nicht in allen Bereichen perfekt ist, so verdient es dennoch einen uneingeschränkten Traumflieger-Kauftipp!


Die Alternativen


  1. Gegenüber dem Tamron SP 35mm / 1,8 Di VC tut sich alles in allem wenig. Das Tamron bietet etwas bessere Nahbereichsfähigkeiten, vignettiert bei kleinen Blendenzahlen weniger, dafür sind Farbsäume (Farblängs- und -querfehler) teils erheblich stärker ausgeprägt, es ist schwerer und auch etwas teurer. Wir würden uns insgesamt für das Canon 35mm/2 entscheiden. Für das Tamron spricht allerdings ein Wetterschutz, Fluorit-Vergütung, eine im Lieferumfang enthaltene Streulichtblende, etwas mehr Lichtstärke und 9 (statt 8) Blendenlamellen. Wer weiter Abblenden möchte (um z.B. ohne Graufilter Verschleierungseffekte zu erzielen), kann am Canon bis f22 gehen, während das Tamron bei f16 endet.

  2. Ein Sigma 20-35mm/2 Art liefert eine vergleichbare Lichtstärke zum Canon 35mm/2, bietet dafür aber die Flexibilität eines Zooms. Die Auflösung liegt auf ähnlichem Niveau wie beim Canon. Das Sigma ist allerdings nochmal teurer und deutlich schwerer (940gr).

  3. Ein Canon 35mm/1,4L II USM bietet noch mehr zentrale Schärfe bei Offenblende und insgesamt auch etwas mehr Randschärfe. Dafür fehlt ihm der Bildstabilisator, es ist deutlich schwerer (805gr) und ab ca. 1.700 EUR auch wesentlich teurer. Der AF war an unserer 5Ds nicht sicherer als am Canon 35mm/2 IS USM.

  4. Sigma bietet mit dem 35mm/1,4 Art ebenfalls ein sehr lichtstarkes aber mit 665gr schon etwas mächtigeres Objektiv mit herausragender Feinzeichnung schon im Randbereich bei Offenblende. Der AF-Betrieb ist allerdings ein Sorgenkind und verlangt meist nach einem Training via optionalem Sigma USB-Dock.

  5. Walimex bzw. Samyang bietet mit dem 35mm/1,4 ein ebenfalls sehr lichtstarkes Weitwinkel, das allerdings ohne Autofokusbetrieb auskommt. Die Blende wird über einen manuellen Ring am Objektiv verstellt. Bei f1,4 ist es noch etwas weich, legt aber schon bei f2 deutlich zu, und erreicht hier das Niveau eines Canon 35mm/2 bzw. Tamron 35mm/1,8 bei f2. Das Gewicht des Walimex Pro ist mit 712gr schon spürbar. Dafür ist der Preis mit ca. 370 Euro fair und die Haptik zudem hervorragend.

  6. Eine schlanke und leichte Alternative zum Canon 35mm/2 IS USM ist ein Canon 40mm / 2,8 STM Pancake. Es wiegt nur 130gr, kostet derzeit nur rund 150 Euro und bietet eine sehr hohen Randschärfe bereits bei Offenblende selbst am 50 Megapixel-Sensor. Der Winkel ist zwar etwas eingeschränkter und es fehlt eine Stufe an Lichtstärke; auch ein Stabilisator und Extras wie Distanzskala fehlen. Dennoch ist das 40mm STM ein starkes, vielseitig einsetzbares Objektiv!


Einsatz am Adapter


  1. An einer Sony A7 II (oder A7R II) per Traumflieger Automatik-Adapter (Canon EF>Sony Nex) erreichen wir eine Autofokuszeit von 0,75s. Beim Test lässt sich auch an einer Sony A7s der Autofokus und Bildstabilisator nutzen, hier ist der AF allerdings etwas langsamer. Insgesamt sind sehr gute Ergebnisse auch am Sony-Sensor realisierbar! Eine A6000 / A6300 dürfte ebenfalls incl. Stabilisator und AF-Betrieb nutzbar sein.
     
  2. Beim Test an einer m4/3-Systemkamera via Automatik-Adapter (Canon EF>m4/3) wird zwar kein Autofokusbetrieb unterstützt, dafür kann man aber den optischen Bildstabilisator incl. beruhigtem Lupenbild sowie die Blendensteuerung nutzen. Dank Touchpadfunktion z.B. an einer Lumix GX8 bzw. GH4 kann man noch recht zielsicher und durchaus flott manuell fokussieren. Die Bildwirkung entspricht einer 70mm-Brennweite (bei Lichtstärke von f2).
     
  3. In Retrostellung via automatischem Retroadapter (und Anpassungsring 67>58mm) wird an der Canon DSLR der AF-Betrieb und die Blendensteuerung unterstützt. Man kann so einen Abbildungsmaßstab von rund 2:1 realisieren bzw. 1,8cm formatfüllend in der Breite erfassen. Jetzt ist die Frontlinse aber schon ca. 2 - 3cm ans Motiv herangerückt. Fokussierung auf Unendlich oder größere Abstände kann man so nicht einnehmen. Der Autofokusbetrieb setzt gute Lichtverhältnisse und Kontraste voraus. Der optische Stabilisator lässt sich in Retrostellung nicht nutzen.
     
  4. An einem Nodalpunkt-Adapter (Panorama-Kopf) können wir noch mit einer relativ kurzen Schiene bei ca. 11cm Länge den Nodalpunkt mit dem Canon 35mm / f2 IS USM erreichen. Z.B. mit dem Traumflieger Intellishoot Pro Mark 2.


 

  • gute Lichtstärke mit f2
  • gute Auflösung bereits bei Offenblende auch im Randbereich
  • hochwertige Ausführung mit robuster Kunststoff-Verschalung
  • spielfreier, überzeugend laufender Scharfstellring
  • relativ geringes Eigengewicht (335gr)
  • effektiver Bildstabilisator (ca. 3 - 3,5EV lt. unserem Test)
  • gute Nahbereichsfähigkeiten (0,24x Abbildungsmaßstab)
  • kann in Retrostellung einen Abbildungsmaßstab von ca. 2:1 realisieren
  • Distanz-Skala
  • geringe Verzeichnung und moderate Farbsäume
  • mit 67mm filterfreundlicher Durchmesser
  • geringe Anfälligkeit gegen Linsenflecken, kontrastreich im Gegenlicht
  • bei Offenblende in den Ecken teils erkennbare sphärische Aberrationen
  • Autofokus an einer EOS 5Ds sucherbasiert nicht immer 100% treffsicher
  • Vignettierung bei Offenblende erkennbar (ca. 2,2EV)
  • keine Streulichtblende im Lieferumfang enthalten

 Das Canon 35mm / f2 IS USM hier bei Calumet kaufen

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Technische Daten
UVP / Straße (Stand 05/2016) 599 EUR / ca. 480 EUR (kaufen hier bei Calumet)
Markteinführung Dezember 2012
Gewicht 335gr
Bajonett Canon EF (vollformat-komptibel, auch an APS-C ansetzbar)
Brennweite 35 mm
Naheinstellgrenze 24 cm
Abbildungsmaßstab 0,24
optische  Elemente 10 Linsen in 8 Gruppen
Filteranschluss 67 mm
Anzahl Lamellen 8
Blendenumfang f 2 - f 22
Bildstabilisierung ja
AF-Motor Ultraschall
Maße 63 x 78 mm (Länge x Durchmesser)
Lieferumfang Frontdeckel, Rückdeckel
Besonderheiten ./.

 

   

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weiterführende Links


 

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Dieser Report wurde am Mittwoch, 18. Mai 2016 erstellt und zuletzt am Freitag, 17. Juni 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Anonym2 06.10.2016 - 00:31:53
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Volle Übereinstimmung mit Deinem Test. Besitze das Objektiv schon längere Zeit und freue mich, dass ich es auch sehr gut an die Sony A passt, zumal es so leicht ist und hoch auflöst. Ein ebenfalls gutes Objektiv ist das 24-er, welches haptisch und optisch (mit leichten Abstrichen) sehr ähnlich ist. Wo

0 von 0 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 01.06.2016 - 17:55:26
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Das Objektiv besitze ich seit einigen Wochen, und ich bin begeistert.

Auf meiner EOS 70 D sind die 35 mm eine sehr gute Brennweite für Portraits und Party-Aufnahmen.
Diese Brennweite entspricht gefühlt irgendwie genau dem, wie ich die Welt auch so mit den Augen wahrnehme.

Der Bildstabilisator bringt wirklich Einiges, wenn es dunkel ist, und das Händezittern die Aufnahmen ruinieren würde.
Aber man darf sich nichts vormachen: Wenn das Motiv im Dunklen wackelt, dann hilft auch ein Stabilisator nichts.
Doch letztens war ich im Museum mit minimaler Beleuchtung: Hier ist der Stabi ein Segen.
Auch beim Filmen wirkt das Bild sichtbar ruhiger.

Das 40-er Pancake habe ich auch, aber es kann in den obigen Aspekten nicht mithalten. Der einzige Vorteil des 40-ers ist, dass es wirklich ultradünn und somit sehr robust ist. Die Kamera kann man mit dem 40-er einfach so in den Rucksack werfen; da passiert nix. Aber das ist mir nicht so wichtig. Ich werde es wieder verkaufen.

Also von meiner Seite aus gibt es für das 35-er eine 100%-ige Empfehlung. In meinem Fotorucksack wird es nie fehlen.

3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 01.06.2016 - 18:49:04
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ab 11 Minuten:

"Auch gute Detailschärfe. Apropos Schärfe:
Hier haben wir dann ein paar Schafe."
;-)

Wirklich sehr schön, dass Ihr in Eure Objektivtests ästhetische Naturaufnahmen (wie das Panorama) und etwas Hamburger Humor einfließen lasst.

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Michael 26.05.2016 - 14:23:37
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Danke für den guten Test!

Ich liebäugele schon eine Weile mit diesem Objektiv und sehe mich darin bestätigt, dass dieses Modell wohl eines der (inzwischen leider seltenen) preiwerten Perlen in Canons Lineup ist.
Durch das geringe Gewicht, den Stabi und die ordentliche Offenblendleistung meiner Meinung nach DER Tipp schlechthin für Nacht/Street-Fotographie am Vollformat!
Aus meiner Sicht die schlauere Wahl als das Tamron 1.8 35 VC - für höchste Schärfe und maximale Blende nehme man das Sigma 35 ART, für leichtes Gewicht, fast halben Preis und Stabilisator das Canon 2.0 IS. Das Tamron ist weder Fisch noch Fleisch...

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Frank 19.05.2016 - 22:26:46
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
In den Traumflieger-Reports bleiben wirklich keine Fragen offen. Alles wird beleuchtet und jeder denkbare Anwendungsfall durchgespielt, das gibt es sonst wohl nirgends in dieser Form.


Das Canon 35/2 - leider eher was zum Gähnen. Wer mit leichtem Gepäck unterwegs sein will, kauft glaube ich keine Vollformat Kamera. Der Bildstabi ist bei 35mm verzichtbar. Der Preis noch kein wirkliches Schnäppchen und die geteste optische Leistung eher Durchschnitt (siehe Platzierung). Für etwas mehr Geld gibt es das deutlich hübschere und in allen Punkten überlegene Sigma 35 1,4 Art, vorausgesetzt der Autofokus ist korrigiert. Das USB Dock bekomme ich wohl etwa zum Preis der hier fehlenden Steulichtblende. Beides, die Notwendigkeit der Kalibrierung mit USB-Dock bei Sigma und die hier fehlende Steulichtblende empfinde ich als ziemliche Frechheit von den Herstellern.

5 von 20 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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